die Diskussion im Forum

  • Hallo,


    ich dachte immer eine Diskussion lebt von den verschiedenen Beiträgen. Jeder stellt seine Ansichten vor, Kritik willkommen aber bitte begründet.

    Dann schreiben wir alle auf gleicher Augenhöhe.

    Na, die Mods im Dienst ausgenommen.


    Aber was mich stört, wenn Kritik vorgetragen wird ohne Begründung... einfach ich schreibe.

    Dann sagt doch offen, was Euch stört und nicht einen Grund suchen, ...


    Wenn wir eine Diskussion führen sollen bei der alle Teilnehmer einer Meinung sind. Dann möchte ich nicht zur dieser Runde gehören.

    Denn das wäre eine Gleichschaltung und die gibt es eigentlich in einer Demokratie nicht.


    Wünsche einen schönen Abend und eine schöne Zeit.

  • Wenn wir eine Diskussion führen sollen bei der alle Teilnehmer einer Meinung sind. Dann möchte ich nicht zur dieser Runde gehören.

    Denn das wäre eine Gleichschaltung und die gibt es eigentlich in einer Demokratie nicht.

    In privaten Online-Foren gibt es weder Meinungsfreiheit noch Demokratie. Und das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt auch nicht.

    Klingt komisch, ist aber so.

  • Mit der Meinungsfreiheit liegts du voll falsch. Die gilt in jedem Lebensbereich, auch in privaten Foren. Dafür gibts in privaten Foren keine Demokratie, da wiederum hast du recht. Deswegen kann man ja Leute aus Privaträumen entfernen, wenn einem die Meinung nicht passt. ;-)

  • Hier gibt es genauso wenig bzw. genauso viel Meinungsfreiheit und Demokratie wie im "echten" Leben draußen, zumal jeder ein anderes Bild zu Meinungsfreiheit und Demokratie hat, bzw. was er anderen diesbezüglich zubilligt.

    Interessanter ist doch wohl eher das Sozialverhalten bzw. Sozialkompetenz, die Foren, speziell das Medium Internet mit sich bringt.

  • Mit der Meinungsfreiheit liegts du voll falsch. Die gilt in jedem Lebensbereich, auch in privaten Foren. Dafür gibts in privaten Foren keine Demokratie, da wiederum hast du recht. Deswegen kann man ja Leute aus Privaträumen entfernen, wenn einem die Meinung nicht passt. ;-)

    Die Meinungsfreiheit ist ein Schutzrecht gegen den Staat.


    Passend dazu:


    Und genau so wenig ist es eine Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, wenn in einem Blog oder Internetforum Kommentare gelöscht werden. Wenn ich zum Beispiel hier jemanden – aus welchen Gründen auch immer – rauswerfe und Kommentare lösche, dann mag das höchstens unhöflich sein. Mit “Meinungsfreiheit” hat das aber nichts zu tun. Was diverse Leute natürlich nicht abhält, laut “Zensur!!” zu schreien, wenn sie hier in meinem Blog nicht das sagen dürfen, was sie sagen wollen (und ihnen dabei anscheinend nicht bewusst ist, dass niemand sie daran hindert, ganz einfach ihr eigenes Blog aufzumachen und darin all das zu schreiben, was sie schreiben wollen).

    xkcd_freespeech.png


    Insofern kann man hier gerne über die Diskussionskultur diskutieren, Schlagworte wie "Demokratie" oder "Meinungsfreiheit" sind aber fehl am Platz.

  • Also Leute, solange man sich an die Foren Regeln hält wird hier niemanden seine Meinung vorgeschrieben oder beschnitten. Das bitte ich doch herzlich mal zur Kenntnis zu nehmen.


    Was man aber bei einer Diskussionskultur auch immer in das Kalkül ziehen muß das ist die Wirkung die man auf andere hat. Wenn man sich bei sehr vielen unbeliebt macht oder ihnen schlicht auf die Nerven geht ist kein anderer als man selber schuld. Weder das Forum, noch die Forumsleitung, noch die Regeln und schon gar nicht die anderen Forumiten.


    Was auch immer wieder erstaunlich ist, das Anmahnen die Leute sollten doch einmal sagen was ihnen nicht gefällt. Sagt man es ihnen im Rahmen einer Diskussion, wie z.B durch die Antwort "gehe doch bitte mal auf meine Frage ein und schwadronier nicht vom Klee" so wird dieses oft willentlich überhört und anstelle dessen versucht den Spieß umzudrehen, daß das Gegenüber eben nicht diskussionsfähig ist.

    Da scheint es an der Erkenntnis zu mangeln, das Debatten nur dann fruchtbar werden wenn beide Seiten sich bemühen einander zu verstehen, die Argumente wirklich bewußt wahr zu nehmen und darauf auch einzugehen.

    Also das komplette Gegenteil der , ich nenne es mal "Antidiskussionskultur" "ich erzähle nur was mir passt, egal ob es hingehört oder im Kontext steht etc"


    Nur mal einige Gedanken dazu.

  • Nichts anderes hab ich damit gesagt. ^^

  • Von meiner Seite aus noch die Ergänzung: Je konkreter man selbst ist, umso konkreter und somit gewinnbringender werden Diskussionen. Also: Je deutlicher man macht, dass man entweder eine durch Fakten (gesicherte Quellen) belegte Meinung vertritt oder dass die Äußerung eine Eigenmeinung darstellt (z. B. basierend auf den eigenen Erfahrungen), umso deutlicher kommt dies auch bei den Diskutanten an und umso besser kann man ein Argument einordnen. Was also nicht geht: Die eigene Meinung als "öffentliche Meinung" zu deklarieren, in dem z. B. Redewendungen, wie "... im allgemeinen glaubt man doch, dass..." oder "...die Erfahrung zeigt, dass..." oder "...wenn man genau hinschaut, sieht man, dass"... Genau hier entscheidet ein kleines, aber nicht unwesentliches Wort, über die Wertigkeit eines Argumentes in persönliche Meinung und belegte öffentliche Meinung. Das Wort heißt "ich".


    Zusammenfassen: Möglichst konkret am Thema bleiben, denn genau das ist Aufgabe eines jeden Forums: Ein gestelltest Thema zu be- bzw. erarbeiten und möglichst genau und konkret zwischen einer eigenen, persönlichen Sichtweise und einer möglichen öffentlichen Sichtweise unterscheiden - dann allerdings mit Quellen, wobei wir neu mit in den Board-Regeln übernommen haben, dass allerhöchsten 3 Quellen zu benennen sind und der Anspruch an diese Quellen besteht, keine Quantität, sondern Qualität zu spiegeln. Das eben diese "softskills" einer Unterhaltung auch eingehalten werden, dafür gibt es die Mods..

  • Hallo lieber Paladin,


    sehr schöne Worte.


    Wobei ich es noch gut fände, wenn eine Diskussion auch bei Fragen... an einem... die unbequem sind... weiterhin freundlich verlaufen würden.


    Natürlich macht es auch Spaß, die Antworten nach der Strategie souverän mit Ärger und Kritik umzugehen , zu beantworten.

    Obwohl das nach den Board-Regeln - den älteren Regeln - eigentlich nicht notwendig sein sollte.


    :)

    Zusammenfassen: Möglichst konkret am Thema bleiben, denn genau das ist Aufgabe eines jeden Forums: Ein gestelltest Thema zu be- bzw. erarbeiten und möglichst genau und konkret zwischen einer eigenen, persönlichen Sichtweise und einer möglichen öffentlichen Sichtweise unterscheiden - dann allerdings mit Quellen, wobei wir neu mit in den Board-Regeln übernommen haben, dass allerhöchsten 3 Quellen zu benennen sind und der Anspruch an diese Quellen besteht, keine Quantität, sondern Qualität zu spiegeln. Das eben diese "softskills" einer Unterhaltung auch eingehalten werden, dafür gibt es die Mods..

  • Wie im täglichen Leben, ist auch in so einem Forum die Toleranz bestimmter Dinge begrenzt. Im Grundsatz sollte es gerade bei der Kritik einer Meinung immer darum gehen, möglichst konkret und konstruktiv zu agieren. Die Probleme, die wir hier haben, resultieren zumeist daraus, dass User sich unkonkret und destruktiv zu etwas äußern. Das führt zumeist dazu, dass Themen, die anfangs sehr konkret waren, immer mehr perforiert und auseinandergerissen werden, die klaren konturen verlieren und die anfänglichen Sach-Themen zu User-Themen werden. Hinzu kommen dann Kleinigkeiten, die allerdings die Dynamik von Stress begünstigen: Unwissen über Fakten bzw. Quellen. Alles mögliche wird zitiert, nur keine glaubwürdigen bzw. gesicherte Quellen. Genau deswegen nehmen wir das zitieren von Quellen absolut ernst...


    Kurzum: Es geht schlichtweg nicht mehr um Themen, sondern um User, die sich in den Vordergrund spielen. Hier ist unsere Toleranz deutlich eingeschränkt, für Ego-Tripps sind andere Foren zuständig, nicht unseres. Diesbezüglich waren, sind und bleiben wir konsequent, weil die Themen dazu viel zu wichtig sind, als dass man sie an einzelnen "Meistern" festhalten möchte. Außerdem gilt es, die Realität und das Mögliche aber auch deren physikalische Grenzen deutlich zu machen und somit - ich nenne sie mal - "Spinnern" keine Plattform zu bieten. Im Umkehrschluss möchten wir gerade den "wissenden Sportlern" signalisieren: Hier kann fachlich diskutiert werden, wobei Kampfkunst im unmittelbarem Interesse steht.

  • Hallo lieber Paladin


    ich stimme Dir vollkommen bei.


    Was ich bei Deinen Worten noch hervorheben möchte, auch wenn ich mit den Ansichten eines anderen Schreibers nicht übereinstimme.

    Bedeutet das nicht, daß ich jetzt alle meine Erziehung über Bord werfen kann.


    Höflichkeit und auch Respekt sollten immer bewahrt werden.

    Das erwarte ich auch.

    Besonders da auch ich schon verwarnt wurde und das akzeptiert habe.


    Daher gleiche Regeln für alle.

    Da bin ich bei Dir.

    Wie im täglichen Leben, ist auch in so einem Forum die Toleranz bestimmter Dinge begrenzt. Im Grundsatz sollte es gerade bei der Kritik einer Meinung immer darum gehen, möglichst konkret und konstruktiv zu agieren. Die Probleme, die wir hier haben, resultieren zumeist daraus, dass User sich unkonkret und destruktiv zu etwas äußern. Das führt zumeist dazu, dass Themen, die anfangs sehr konkret waren, immer mehr perforiert und auseinandergerissen werden, die klaren konturen verlieren und die anfänglichen Sach-Themen zu User-Themen werden. Hinzu kommen dann Kleinigkeiten, die allerdings die Dynamik von Stress begünstigen: Unwissen über Fakten bzw. Quellen. Alles mögliche wird zitiert, nur keine glaubwürdigen bzw. gesicherte Quellen. Genau deswegen nehmen wir das zitieren von Quellen absolut ernst...

  • Hallo fenrir,


    ggf. solltest du dir mal selbst an die NAse fassen, denn siehe z.B. die Meinungen anderer User und Mods im Hapkido-Lehrgang-Fred.

  • Ich will jetzt hier keine spezielle Fenrir Debatte sehen. Nicht in jedem Thread dieses Spielchen.

    Also überlegt bitte wie ihr weitermacht....