seriöser Kickboxverein

  • Was macht für euch ein seriöser Kickboxverein aus?


    In was für ein Kickboxverein würdet ihr grundsätzlich nicht gehen?

  • Da wo einem Anabolika angeboten werden, ist man eher schlecht aufgehoben.


    Dasselbe gilt bei: erstes Sparring vor 6 Monaten Training.


    Oder


    Kaufaktion des Trainers und die Sachen kommen nie an.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • bei meinem ersten Kickboxverein musste ich immer Sparring machen. Selbst als ich noch total Anfänger war!

  • Es hat offensichtlich nicht genug geschadet.

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    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Ich bin auch gleich beim ersten Training zum Sparring aufgerufen worden.

    Allerdings mit einem Partner, der zwar selber noch nicht sooo viel Erfahrung hatte, aber Rücksicht nimmt, wenn er mit Neulingen trainiert.

    War also erst einmal alles ganz locker.


    Ich denke übrigens nicht, daß es mir geschadet hat.

    Allerdings konnte ich auch von Anfang an damit leben, wenn ich doch mal wieder mit dem Gesicht geblockt hab.

  • Sparring als Trainingsbestandteil der normalen Einheiten finde ich auch nicht verkehrt.

    Wenn man im Training eine Std. lang nur Führhand trainiert hat, kann man das auch im Sparring umsetzen.

    Sprich beide dürfen nur die Führhand in locker Art schlagen und ansonsten die gewohnte Beinarbeit, das Pendeln und Decken nutzen.

    Mehr nicht.


    Wo ich icht hingehen würde?
    Wo es im Kickboxen keine Wttkämpfer gibt.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Kickboxen ist nicht gleich Kickboxen. Wako Kickboxen ist nicht K1 Kickboxen und K1 Kickboxen ist kein Wako Kickboxen!


    (Wobei ich gleesen habe das die WAKO jetzt auch K1 anbietet.)

  • ... also jetzt hast Du mich etwas verwirrt mit Deiner Antwort ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • klassischen kickboxen (leichtkontakt zum Beispiel) ist nicht wie K1 Kickboxen. Bei den einen sind Lowkicks verboten, bei den anderen sind Low Kicks Gang und Gebe!

  • ... und was ist in diesem Zusammenhang dann mit 'seriös' gemeint ?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • das bezog sich auf den verein. wie wirkt ein unseriöser verein und wie ein seriöser!

  • direkt darunter?

    Si·g·na·tu̱r
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  • Hat er nicht. Im Grunde geht es nicht um die Frage der Seriösität eines "Kickbox"-Vereins, sondern - viel grundlegender - um Vereine überhaupt. Warum sollt man ausgerechnet bei einem Kickboxverein besser hinschauen müssen, also z. B. bei einem Judo-, Karate-, Taekwondo- oder Thaiboxverein?


    Genau diese Frage hat er nicht beantwortet.

  • Wahrscheinlich hat er dieses Klischeedenken und kennt nicht viel anderes. ;)

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Smoo - bei mir machen die Leute von Anfang an "leichtes" Sparring" mit.

    So lernen sie von Beginn An, das vorher geübte umzusetzen.

    Das dies kein "verhauen" ist oder wird, sollte selbstverständlich sein.

    Allerdings musste der ein oder andere auch schon mal "ausgebremst" werden 😉

  • Wie definierst du leichtes Sparring?
    Unter dem Motto: Heute wurde die Kombi Halbkreistritt mit reingehen und dann Faust geübt und das jetzt am Partner umsetzen?
    Oder schon freies Sparring?
    Letzteres machen bei mir die Leute erst, wenn sie die Basics drauf haben.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Komplett freies Sparring gleich am ersten Tag, gibt es nur mit mir. Weil ich weiß, dass ich Schläge und Tritte absolut unter Kontrolle habe und niemanden verletze. Für einen Frischling reicht das allemal, dafür muss man kein Profikämpfer sein. Hier sollen die Leute einfach merken, wie wichtig es ist technisch sauber und taktisch klug (Lücken provozieren und ausnutzen u.Ä.) vorzugehen. Das ganze wird auch immer sofort danach ausgiebig reflektiert, damit er eben versteht, warum manches ausweichen so einfach war oder eben mancher Treffer ein Volltreffer zum K.O. hätte werden können.


    Was ich aber nicht gerne sehe sind Frischlinge, ohne Basics, die dann Sparring machen und eben gebremmst werden müssen - hier kann eine sinnvolle Reflexion kaum statt finden (ganz ehrlich: Unter den Anfängern wird dann auc h immer viel Kwadsc h erzählt: "Da hätte ich dich gehabt... blabla." Wer kennt es nicht?). Das verursacht mitunter Schmerzen, Stress und Unvertrauen - ist also schlicht ein Störfaktor.


    Anfänger gegeneinander erst, wenn sie gezeigt haben, dass sie dosieren können. Und einer meiner Indikatoren, um das herauszufinden ist: Irgendeine Kombination mit drei - vier Techniken auf verschiedenen Ebenen, wobei eine Lücke provoziert wird und eine der Techniken akzentuiert dort feste einschlagen soll, gefolgt von einem absolut kontrollierten Abschlusslowkick.

    Bei den meisten verhält es sich doch dann so: Sie knallen in die potentielle Lücke (was ja gewollt ist) und kriegen es dann aber nicht hin, den Lowkick eben geschmeidig sauber zu treten, sondern pfeffern den gleich hinter her.


    Ein Trainingskollege im Vollkontakt-TKD meinte mal für optimales Training in der Bewegungsschule: Du musst mit 100% Genauigkeit treten, 80% Energie verwenden, 20% kontrolliert einschlagen lassen. Volltreffer kann man dann am Boxsack optimieren. Auf diese Weise schont man Partner, wird genau, sauber, schnell und kontrolliert. Härte entwickelt man am Sack.


    So sehe ich das.


    Anfänger ohne Basics können Partnerübungen machen. Aber höchstgeradig eingeschränkt und mit Fokus auf Technik, als auf Zweikampf.

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