Opensource Kampfsport/Kampfkunst gibts das schon? Solls das geben? Wie wärs mal mit einer Ethikkommision?

  • Moin liebe Community,


    es gibt ja bereits viele Angebote im Internet, die über Videos und zusätzlich schriftschreiberlich einzelne Techniken und auch Taktiken darlegen. Wer bestimmt aber die Strategie? Das Endziel desjenigen, der sich dieser Erfahrung bedient? Wenn er etwa seine Hooliganfreunde ausbildet oder G20-Chaoten...


    Stellt sich da nicht langsam mal ernsthaft die Frage, ob WIR als KKler und KSler nicht doch einen Blick darauf haben sollten, wer da eigentlich wofür sich der Kampflehre bedient? Ist es nicht wichtig, dass man auch mal ausspricht: "Nein, du gehörst zur Vereinigung X und kannst daher mein Training nicht mehr in Anspruch nehmen." ?


    Jetzt ist es noch einfacher geworden sich Anregungen zu holen. Bas Rutten hat ja eindrucksvoll den Barfight in seiner Gänze dargelegt. Dadurch gleichzeitig sämtliches Geschnörkel vieler ostasiatischer KKa/KSa entzaubert. Eigentlich war das ja auch ganz sinnvoll, wurde doch endlich mal eine riesen Luftblase zum Platzen gebracht. Für den Einzelnen KKler und auch für den interessierten Laien eine sehr solide Grundlage zur Reflexion über kampftaktisch-technisches Grundverständnis.


    Jetzt ist es aber so:

    Es gab in der MMA-Szene Hinweise auf Rechtsradikalismus (soweit ich Leute befragen konnte, ist das für unseren Osten wohl anzunehmen), weiterhin gab es G20-Trainingslager und es gab bereits Vorfälle in denen maskierte Schüler in fremde Dojos gegangen sind, um dort einen Trainer im Allkampf ohne Regeln herauszufordern (Schweiz-Vorfall).


    Wie könnte man denn eine Ethikkommission aufstellen?

    - Welchen Mechanismus könnte sie in Gang setzen?

    - Wie müsste sie besetzt werden?

    - Gibt es überhaupt Verbände, die daran ein integeres Interesse hätten?


    Was sind eure Gedanken dazu?


    FG

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Du kannst für dich selbst entscheiden, wenn du wie unterrichten möchtest und wen du in DEINEM Dojo haben willst.

    Bist du als kleiner Trainer in einem großen Verein, kannst du maximal für dich entscheiden, das du nicht mehr unterrichtest und gehst.

    Und auf welcher Grundlage willst/möchtest du einen anderen verein, eine Schule oder Gruppe Maßregeln, die nichts mit dir zu tun haben? Sollte es im gleichen verband sein, zeigen sie dir den Mittelfinger und wechseln in einen anderen Verband, werden ne losgelöste Gruppe oder sonst was. Sind sie eh losgelöst von dir, werden sie dir maximal den Mittelfinger zeigen. Ende.


    Ich habe z.B. auf einem Lehrgang gesagt, den ich ausgerichtet habe und einem, auf dem ich unterrichtet habe, diese Personen unterrichte ich nicht, bzw. schließe sie von meinem Lehrgang aus.

    Ebenso im Verein.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Irgendwie wäre mir bei all der Verbandsduselei eine Ethikkommission schon lieb. Man muss Sie ja nicht mit einer Befugnis ausstatten, dass sie also entscheidet, wer trainiert werden darf. Es reicht doch schon, um die Qualität zu verbessern, wenn man für Transparenz sorgt.


    - Die Empfehlung lautet: ..., weil.


    - Verbandsmeier hat sich dieser Empfehlung nicht angeschlossen und gibt folgende Begründung an.


    Sollte jemand den Beratungen wiederholt nur fadenscheinig nicht nachkommen oder sogar gegen gemeinsam festgelegte Prinzipien verstoßen - Tschü'hüss :D


    Vielleicht könnte das ein prima Deckmantel werden, damit die Mafia sich reinwaschen kann mit einem Zertifikat... Moment, äh? Sowas gibts ja schon. :P

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Das geht mal noch weniger.

    Stell dir vor, der kleine Smoo als Vorsitzende einer selbstgegründeten, vollkommen unlegitimierten "Ethikkommission" schreibt in allen Foren, fb, twitter und sonst wo: Der Schnueffler hält sich nicht an meine Frau erfundenen Vorgaben über Ethik und ist deswegen ganz schlecht und noch viel schlimmer, weil er sich nur fadenscheinig erklärt und komische Begründungen abliefert.

    Was meinst du, was dann ganz schnell passieren wird?

    Richtig, ein Klage und Abmahnung nach der nächsten, bis dir schwindelig wird und ich von den eingeklagten Allimenten und Schmerzensgeldern gemütlich Leben kann.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Sehe ich wie Schnüffler und halte es für absolut sinnlos!

  • ALSO:


    Die Frage ist, WIE kann das überhaupt aussehen? Jetzt wird ja schon von einem Konzept ausgegangen, dass noch gar nicht besprochen war.


    Ich werde den Teufel tun und eine eigene Ethikkommission nach irgendwelchen Maßstäben ins Leben rufen. Eine demokratische Organisation wäre hier das Beste mMn.. So könnte auch kein Knilch losgehen und sagen, du passt mir nicht und das wars. Der Missbrauch liegt doch in den Verbänden, die fast alle hirarchisch organisiert sind, um eben einen demokratischen Prozess zu verhindern.


    Schlimmer noch ist, dass ja die ganzen "eingetragenen Vereine" darunter leiden, wenn mal wieder ein Komplott gestartet wird. Kenne da mehrere Vereine, wo der Vorstand wegverleumdet wurde...


    Eine Mammutaufgabe, aber ich empfinde sie nicht als sinnlos.


    Stellt euch doch mal im groben vor: Demokratisch organisiert, Europaweit, mit gemeinsam festgelegten Maßstäben, gemeinsam besprochenen Maßnahmen, verbandsunanhängig, mit unabhängigen Spezialisten (Sportwissenschaftlern? Philodoofe...)


    Eine Idee wächst, wenn man langsam atmet.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Wird es nie geben oder klappen.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Das sehe ich 50:50


    Denn begründen kann man beides.


    Mir ist die Sinnhaftigkeit einer Ethikkommission vorerst nicht auszureden. Habe Organspenden mitbekommen und kann nur sagen, gut dass es sowas gibt!


    Es ist doch auch so, dass mittlerweile genug Belege dafür vorliegen, dass diese ganzen "Knastprogramme" in denen Profis wie der Sturm dort Training gegeben haben... pädagogisch eher gescheitert sind. Es haben dann Menschen mit hohem Aggressionspotential Boxen oder auch Kickboxen gelernt. Es gab auch genug Fälle, in denen solche Personen nach der Haftentlassung Körperverletzungsdelikte begangen haben.


    Dabei ist das pädagogische Konzept als solches gar nicht schlecht. Die Umsetzung war nur m.E. verkehrt. Hätten die Leute Aikido oder Hapkido oder Pushing-Hands basiertes Taichi gelernt, wäre das nicht passiert.


    Wäre es nicht toll, wenn man in einer Kommission solche Konzepte in größerer Bandbreite diskutieren könnte, damit solche Vorkommnisse für die Zukunft verhindert werden könnten?


    P.S.: Wer hier noch einen Einzeiler reinhaut, muss damit leben, dass ich den Soto-Deshi austobe. Früher war das mal verpöhnt... Ist doch auch schließlich ein Diskussionsforum.


    Mannomann :D


    FG

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Zu deinem P. S. : dann muss du mit der Moderation klar kommen.


    Zu deiner Ansucht:

    Sowas wird es nie geben oder realisierbar sein, denn ohne Ermächtigung, die irgendwo rechtlich fixiert ist, wirst du nur als Privatperson deine Meinung vertreten können und musst mit der Gegenwehr der anderen leben. Und vor allem, wer will solche Werte allgemeingültig festlegen können und auf welcher Basis?

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Europäische Grundwerte.


    Spezifiziert strenger bzgl. der Kampfveranstaltungen aller Art: vom Training bis zur Gala.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Was sind europäische Grundwert?

    Und wie willst du sowas überwachen, ahnden, verfolgen?

    Nach welcher Rechtsgrundlage?

    Ich bleibe bei der Theorie GESTRECKTER MITTELFINGER.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Ich finde das ist eine gute Idee.


    Aber mein Freund war Teil einer Etikkomission. Viel Streit viel Arbeit und das neben der Arbeit. Das ist eine Aufgabe, die auch bezahlt sein sollte. Aber du hast Recht, es ist ja nur ein Luftschloss hier im Forum, bestimmt nur eine Idee die noch wachsen soll. Du hast blaue Augen. :)


    Man sollte sich auch fragen: Was ist aus dem olympischen gedanken geworden?


    Kann der DOSB unter der Tatsache, dass es eine reine Kommerzveranstaltung geworden ist, dann überhaupt Mitglied werden?


    Wahrscheinlich nicht, wenn ich denn richtig verstanden habe, dass wirklich alle Kampfsportveranstaltungen erfasst sein sollten.


    Aber, man kann ja wenigstens noch träumen. Ich mache mit. Alle die mitmachen wollen, mpssen ein Minimum an Fightingexperience mitbringen.

  • Ja, genau. Erstmal einen vernünftigen Rahmen schaffen.


    Der olympische Gedanke *Hust*


    :D


    Was das angeht, gebe ich dir Recht.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Eine Ethikkomission für Kampflünste, eine pädagogische verbindliche Norm für alle ? Ne ohne mich. Ich gedenke mir nicht das alte tradtionelle System von irgendwelchen Schwaflern zerschießen zu lassen die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. das wäre ja genauso irre als wenn ich im Aikido rumfuhrwerken würde oder den pädagogischen Gehalt von Tai Chi beurteilen sollte. Es tut mir leis, aber ich handle nach dem vollkommen doofen Prinzip Systeme, die sehr gut funktionieren eben nicht zu wechseln.


    Was die Verantwortung angeht : In den tradtrionellen KK werden genügend Leute abgelehnt. Dieses "Wir nehmen Kreti und Pleti und auch mit Dachschaden", das ist eine Entwicklung nach der Abkehr von den alten Systemen. So läuft das zumindest in der Schwertszene. Es hat schon einen Grund warum die Szene recht klein ist, wir nehmen das Ganze nämlich ernst. Daher brauchen wir auch keine Gängelung von aussen.

  • Okay ich weiß nicht worauf Du hinaus willst und ob das jetzt dein Ernst ist. Mir ist noch nicht einmal klar was genau deine Kommission machen soll und über was beraten und Entscheiden. Für wen das Alles gelten soll und welche Befugnisse Du dem einräumen willst?


    Aber ich möchte nicht, dass irgendeine Kommission oder sonstiges für Alle KK/KS urteilt/einschätzt/Entscheidungen trifft etc.. Und erst recht nicht das iwelche KK-Fremde oder gar Politiker/Beamte oder sonstiges, sich Urteile/Meinungen über KK-spezifische Sachen anmaßen. Schaut Euch doch nur mal die idiotischen Diskussionen über andere Dinge an, wenn Leute kein Plan haben. Ihr kennt doch alle die Bilder, Meinungen über die KK's, die Leute (oder auch Anfänger) die selbst keine KK/KS trainieren, im Kopf haben und solche willst Du ernsthaft urteilen lassen und glaubst das die auf nen vernünftiges Ergebnis kommen?


    Hinzu kommt das es utopisch ist was Du Dir vorstellst. Was soll das wenn doch am Ende eh jeder eine KK-Gruppe aufmachen kann. Und das ganze ganz unabhängig von einen Verband/Verein und deiner Kommision. Jeder Depp kann ne Gruppe aufmachen. Also viel Lärm um nix und im dümmsten Fall dämliche Diskussion von Leuten die kein Plan haben und was am Ende zu noch mehr Regulierungswut führt und die die es betreffen soll betrifft es gar nicht. Dann sind sie halt in keinen Verband und bekommen keine Zuschüsse wegen fehlender Gemeinnützigkeit. Aber verbieten da muss schon ne Gefahr von der Gruppe ausgehen oder Verfassungswidrig sein. Oder was außer verbieten soll deine Kommision mit ner Gruppe machen die es nicht interessiert was andere über sie denken und welches Ansehen sie in der KK-Welt haben? Und die werden wohl auch kaum so dämlich sein, das offensichtlich in ihren Satzungen zu schreiben. Das werden dann iwelchen nicht offizellen, nicht als Verein gemeldeten Gruppen, geschweige denn offizielle Vereine/Verbandszugehörigkeit. Und von sowas sollte sich die KK-Welt sowieso distanzieren, egal aus welchen Grund.


    Bleiben also noch die problematischen Mitglieder in den normalen Vereinen. Man sagt ja oft gleich und gleich gesellt sich gern. Und ja da wird man Tendenzen sehen, aber auch da sollte man jetzt sich hüten zb besagtes MMA vor zu verurteilen und alle Ausübenden jetzt pauschal als Rechte zu verurteilen.


    Und nebenbei wo will man die Grenze ziehen wer problematisch für die KK/KS ist? Einfach wegen einer Meinung jemand ausschließen? Reicht da wirklich ne Meinung/politische Einstellung und die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe aus? Und ab wann wirds problematisch NPD, Identiäre oder zb AFD-Mitglied? Immerhin ist es ja schon peinlich für den Verein wenn das publik wird das sie solche Vereinsmitglieder haben. Aber dummerweise ist nicht jeder der so einer Gruppe zugehörig ist, auch gewalttätig. Klar gerade bei den Rechten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie auch Straftaten in der Hinsicht verüben und aus dem Grund trainieren. Aber würde ich das zum Pauschalisieren nehmen und alle über ein Kamm scheren, dann wäre ich kein Deut besser in Sachen Vorverurteilen und Pauschalisieren und nicht Differenzieren können. Ich bin mir nicht sicher wo man ne Grenze ziehen sollte als Verein. Sicher bin ich mir aber das ab Straftaten in den Zusammenhang, bestimmtes Gruppenschädigendes, diskriminierendes Verhalten bzw Äußerungen anderen gegenüber und wenn es ans Ansehen des Vereins geht, ein Ausschluss nötig ist.


    Und außerdem, mich interessiert die Meinung anderer während des Trainings nicht und ich will ganz ehrlich nicht die politische Meinung von Mittrainierenden wissen (es sei denn sie haben eine sehr ähnliche Meinung/Einstellung wie ich). Das macht es für Alle einfacher (es ist zb. schwierig vernünftig zu handeln und denjenigen einfach links liegen zu lassen, wenn ichs wüsste das derjenige Rechts ist. Wenn ichs weiß, dann fällt es mir schwer denjenigen zu akzeptieren und gleich zu behandeln), wenn man eh nix ändern und man denjenigen nicht aus den Weg gehen kann.

    Solange diejenigen keine Vorstrafen in der Hinsicht haben oder offensichtlich zu Gewalt neigen oder anderweitig dem Ansehen des Vereins schaden und niemanden missionieren und mit den Mist nerven oder iwas in der Richtung von sich geben, dann kann man eh nix machen.


    Die meisten Meinungen (wenns nicht grad zb. nen Holocaustleugner ist), egal wie daneben, sind erst mal kein Ausschlussgrund und man muss denjenigen aushalten können. Meinungsfreiheit gilt auch für dumme, falsche, boshafte Meinungen, man darf sie nur nicht ohne Widerspruch stehen lassen. Aufklärung, eigene Argumente bringen, Wiederlegen und Widerspruch ist tausend mal besser als Meinungsunterdrückung. Denn diejenigen finden später immer wieder ne Situation wo sie ihren Mist verbreiten können, aber dies bekommt man so dann nicht mit. Wenn sie es offen sagen und nicht hinter vorgehaltener Hand, dann kann man auch dagegen argumentieren. So haben sie mit ihren Manipulation, Lügen, Hetze weniger Erfolg. Aber dies ist in nen Training/Trainingsgruppe problematisch und deshalb sollte Politik und Meinungen gerade zu Streitthemen, ganz aus den Training verbannt werden (es sei denn alle haben eine ähnliche Meinung). Und demjenigen muss klar gemacht werden, das Politik etc. im Training nix zu suchen hat. Alles was halt dem Training stört. Man muss ja ausserhalb nichts mit denen zu tun haben und man kann denjenigen ja speziell im Auge behalten und sich anderweitig über diejenigen informieren.


    Und jemand der nicht voll akzeptiert und integriert ist, wird früher oder später eh aufgeben. Ist doch oft so wenn jemand nicht in die Gruppe passt, passt derjenige sich entweder an und akzeptierst oder hört iwann mit den Training auf. Dafür sorgen die meisten funktionierenden Gruppen schon von ganz allein.


    Das jemand der ne Vorstrafe in Sachen Gewalttätigkeit hat (egal in welchen Zusammenhang), das derjenige wenn es rauskommt, ausgeschlossen wird, das erwarte ich sowieso. Allein schon weil der Verein selbst ein Interesse daran haben sollte, dass das kein schlechtes Licht abwirft.


    Klar ist doof das gewaltbereite Leute an KK/KS interessiert sind und ja es liefert ein schlechtes Licht auf die KK im allgemeinen. Aber was soll da bitteschön so ne Kommission und dann noch KK-übergreifend und dann noch von völlig Unbedarften die kein Plan haben, dran ändern?


    Neee danke! Am Ende müssen wir Alle dann weich-gespülte Kuschel-KK's machen, weil Alles verboten und reguliert wurde .... ARRRGGG ich kanns mir schon richtig ausmalen .... ich brauch nur zu den ganzen Diskussionen übers Inet/Überwachung zu gugen, was Ewiggestrige Angsthasen, die nicht mehr mitkommen und kein Plan haben, aber sich ne Meinung dazu gönnen, da versuchen zu reglementieren und zu verbieten etc. ... Sicherheit vs Freiheit .... und hiermit solls jetzt weiter gehn oder wie?!

  • Hallo,


    bin mim Handy unterwegs. Daher Stichpunkte.


    - ihr seid schon bei den Befugnissen und beleuchtet diese, dabei frage ich, was soll überhaupt von so ein Kommission beurteilt werden können. Bspw. Reglement? (Siehe Entwicklung mma - heute ohne Stampftritt)


    - nochmal: vom verbieten war bislang keine Rede! Befugnisse gilt es noch abzustecken. Jetzt wird das Verbieten bereits fest angenommen und analysiert... Widerlegt. Das nennt man Strohmannargumentation. Bitte genau aufpassen. Die Frage ist: welche Befugnisse könnte man sinnvollerweise zusprechen und warum?


    - Transparenz schaffen ist mein Vorschlag. Starker gegen Doping aussprechen. Empfehlungen abgeben. Das soll hier keine Exekutive werden.


    - Der Anschluss muss freiwillig erfolgen.


    - Es geht nicht um Abstrahierung von Einzelfällen. Das MMA soll ja gerade geschützt werden, indem Fussfessel Michel nach dem 3. Auffallen durch illegale Techniken jemanden verletzt hat...


    - Problemkreiskreis Meinung -> Strohmannargumentation.


    - Grenze ziehen: Einzelfallbetrachtung.


    - zur Regulierung: Vielleicht wären hier auch Empfehlungen besser. Es wäre ja der Witz, wenn die Barenuckel Irländer aufeinmal 12oz Handschuhe tragen müssten. Wenn sich aber Todesfalle häufen? Wäre dann nicht vielleicht die Empfehlung für eine Sanitätsperson mit Ausrüstung vor Ort ne gute Idee? Zum Beispiel könnte sie desinfizieren und sofort nähen - Sepsen vermeiden, Ersteinschätzungen abgeben, damit Huckelberry Joe nicht einfach saufen geht, sondern im KH die Gehirneinblutung abklaren lässt (ersteres kommt häufiger vor, als man denkt - führt nicht selten zu bleibenden Schäden... Fällt im Miljö kaum auf...)



    ----


    Kritik:

    - gleiche Meinungen sind OK? Nee. Nur dadurch, dass auch der rechtskonservative national denkende seine legitime Möglichkeit erhält irgendwas leicht widerlegbares zu erzählen, wird die Meinungsfreiheit gewahrt. Wenn alle meiner Meinung wären... Ach du scheiße...


    - zu den Vorstrafen. Daran könnte nur in seltenen Ausnahmefallen ein Interesse bestehen: Terrorverdacht, Räuber, Schläger, Totschläger. Wäre es nicht gut, wenn Alibaba mit seinen Räubern keine Gelegenheit bekäme, die Prinzessin zu kidnappen... Geschweigedenn hier zu trainieren?


    Wir reden hier nicht von Stigmatisierung einer Bevölkerungsgruppe, sondern konkret über Einzelvorkommnisse und deren Verursacher, die besser keine KK trainierten.


    - Den Dualismus: Sicherheit vs. Freiheit bitte aus der Diskussion versuchen rauszuhalten, es kann ja auch um rein hygienische Umstände gehen. Kreativitat ist gefragt.


    Positiv:

    - Die Überwachung ist ein Problem. Da müssten wir mal dranrumgrübeln. Vorschläge?

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Nochmal, wer will denn beurteilen, was im MMA richtig oder falsch ist?
    Leute aus dem WT?
    Oder ob meine Würfe und das Nachsetzen im JJ ehrhaft sind?
    Leute aus dem Iado?


    Es wird nie klappen und wie mehrfach angesprochen wurde, es wird nie eine Regelung geben.
    Jeder kann sich hinstellen und sagen: XYZ ist aber ganz böse. Nur welche Ausenwirkung hat das?
    Null.


    Und die, die es betrifft?

    Mittelfinger.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Das würde noch nicht mal innerhalb eines Verbandes oder gar eines Stils vernünftig funktionieren!


    Siehe ITF (na welche denn), WTF (ach nee, heißt ja jetzt WT), Kwon, weitere Derivate.

    Und wenn ich mir vorstelle, dass dann irgendwelche Funktionäre - die immer noch glauben, das TKD eine über 2000 jährige Geschichte hat und selber nie richtig aktiv waren, geschweige denn überhaupt lang genug dabei sind um alles zu überblicken - mir dann erzählen wollen, was richtig und was falsch ist...Nein Danke!


    Aufgrund solch "spezieller" Funktionäre habe (u.a.) ich seinerzeit meine von mir aufgebaute Abteilung in einem Verein nach 15 Jahren aufgegeben.

  • Und das ist jetzt noch innerhalb eines Systems.

    Spinne das ganze mal weiter, das deine Funktionäre, die ihr System nicht wirklich kennen, über die Schule von ryoma "urteilen" wollen/sollen.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Empfehlungen bedürfen keiner Rechtsgrundlage.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.