Die Sache mit den Fachbegriffen und mehr - der NMB Nörgelfred

  • Ein Migi Mutsu ist das mit Abstand nicht, und auch wenn es so aussieht und es Tsuruta meint, vom Hada her halte ich es auch nicht für einen Yasutsugu. Das sieht verdammt nach Shinshinto aus.


    Davon abgesehen interessiert sich NIEMAND für meine Lücke im Hamon der Oshigata. Ich traue aus eigener Erfahrung Tsurutas Oshigata keinen Millimeter. er vergisst mal gerne, dass das Utsuri eigentlich Tsukare ist, oder vergisst einzumalen was eigentlich in der Hamon ist. Er vergisst auch mal zu erwähnen, dass die Klinge ein Hagire hat. Aber er vergisst nicht einfach einen knappen Zentimeter Hamon zu zeichnen. Aber mit einem Nioigire ist nix mit Hozon, auch wenn die Sig zugeknetet wird. Dann hast Du ein prima Tsunagi für eine 3.500 Dollar Koshirae. Mir soll es gleich sein...

    http://www.militaria.co.za/nmb…buying-gimei/#entry237653

  • ... aber wenn doch selbst Herr Tsuruta jigane schreibt und jihada meint,

    wie soll da so ein armes Mensch wie ich z. B. noch wissen, wo der Unterschied liegt? ;)

    is mit hamon und yakiba ähnlich, oder?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Ich verstehe es nicht mehr beim NMB! Ich meine das mit dem Gimei Kaneyasu. Keiner hat Notiz auf meine Warnung mit dem Nioigire genommen. Und da ist was faul! Wenn das Schwert als Mumei Potential hätte, dann würde Tsuruta die Sig selber schließen und sich ein Zauberpapier ausstellen lassen. Der sitzt doch direkt neben der NBTHK. Schwerter die bei ihm Gimei sind, oder wo er die Signatur nicht garantieren kann, da haben schon andere drauf geschaut und mit dem Kopf geschüttelt. Oder es sind sogar Rückläufer aus einer Hozon Shinsa.


    Das Ding ist auch niemals Shinto. Natürlich, auch im Shinto wurde absonderliches gebaut Aber alles an dem Ding schreit nach Shinshinto, und spätes noch dazu.

  • Der Fredstarten braucht doch blos mal bei Andy Quirt auf die HP schauen. Da bekommt er für weniger Geld ein brüllend schönen Dolch. Mumei und mit Papier.

  • Ach Sabiji, die meisten in dem Board siind so lernwillig wie ein Schwarzbrot. Daher poste ich da kaum noch. Enrtweder kommt dann wieder der Selsbtbeklatschverein oder es wird nicht zur Kennntis genommen.

  • Gibt es nur einseitig "sichtbare" Hagire? Na klar.

    http://www.militaria.co.za/nmb…/23494-hagire-or-scratch/

    Tja, was soll man dazu noch sagen? Dazu noch eine nicht verifizierte Signatur. Man sollte sich zu dem fragen, warum das Ding ausgerechnet bei Tsuruta so günstig ist. Ein teures Stück Flachmetall.


    Ich hatte mal eine Klinge eines Berliner Sammlers in der Hand (auch sehr spätes Shishinto, O-Kissaki, breit, lang, schwer), bei der bekannt war, dass nach der Anschaffung 2 Hagire entdeckt wurden. Ich entdeckte noch 5 weitere, also insgesamt 7! Mein bisheriger Hagire Rekord. 2 Davon waren nur einseitig zu sehen.

  • Ein Migi Mutsu ist das mit Abstand nicht, und auch wenn es so aussieht und es Tsuruta meint, vom Hada her halte ich es auch nicht für einen Yasutsugu. Das sieht verdammt nach Shinshinto aus.


    Davon abgesehen interessiert sich NIEMAND für meine Lücke im Hamon der Oshigata. Ich traue aus eigener Erfahrung Tsurutas Oshigata keinen Millimeter. er vergisst mal gerne, dass das Utsuri eigentlich Tsukare ist, oder vergisst einzumalen was eigentlich in der Hamon ist. Er vergisst auch mal zu erwähnen, dass die Klinge ein Hagire hat. Aber er vergisst nicht einfach einen knappen Zentimeter Hamon zu zeichnen. Aber mit einem Nioigire ist nix mit Hozon, auch wenn die Sig zugeknetet wird. Dann hast Du ein prima Tsunagi für eine 3.500 Dollar Koshirae. Mir soll es gleich sein...

    http://www.militaria.co.za/nmb…buying-gimei/#entry237653

    OHNE WORTE:

    http://www.militaria.co.za/nmb…s-this-fatal/#entry241466

  • OHNE WORTE:

    Zitat:

    "...and you can see that crack in the picture clear as day..."

    und keiner der großen Fachleute hat den armen Kurt darauf hingewiesen,

    dass da in der Kissaki etwas sehr Unerfreuliches zu sehen ist,

    tss,tss, ... ;)

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Ida, darum geht es nicht. Den Riss habe ich vorher nicht bemerkt, weil ich mir die Klinge nicht näher angeschaut habe. Im Nachhinein kann man (auch ich) immer schlau quaken.


    Jeder kann kaufen, was er mag. Aber wer anderen nach seiner Meinung fragt, wie in dem Fall - und er wurde gewarnt - der muss sich nicht wundern. Das Ding war Gimei, Es hatte nichts mit dem Stil Kaneyasus zu tun und es war nicht mal eine Shinto-Klinge. Zum Schluss gibt der Käufer sogar zu, dass der Griff gar nicht zum Schwert passt. Eine für den Verkauf zusammengestoppelte Montierung.


    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Teil an der Stelle ein Nioigire hat. Ich sehe kein Nie an der Stelle.


    Das ganze Ding ist ein echter Aoi-Blender und typisch für Tsuruta. Ich warne nicht davor, bei ihm zu kaufen. Man kann sicher gute Stücke erwerben, aber man sollte wissen, was man tut. Ich rede hier nicht von ebay, wo man nicht erwarten braucht, für ein paar Dollar ein Kunstwerk zu ergattern. Bei Tsuruta muss man sehr genau hinschauen und dann hätte man den fragwürdigen Riss gesehen.

    Die wichtigsten Punkte bei Tsuruta sind:

    - seine Oshigaten sind Phantasie-Zeichnungen (darauf reite ich schon lange rum).

    - seine Beschreibungen stimmen zum Teil gar nicht mit dem Schwert überein.

    - die Polituren sind z.T. grottoid.

    Bei ihm nachhaken, selbst nach Details kann man vergessen. Man bekommt eine Standart-Antwort zurück: "dis is werri gut Sword wiffaut any kizu. Dis Sword häff werri gut Jigane und neiß Hamon ju sii it onse Foto. Wie strongli ricommended dis sword for ju!"

    Der sonst kontaktfreudige Tsuruta wird bei Reklamationen plötzlich schweigsam und zäh.


    Das Tsuruta dem Käufer 50.000 Yen anbietet, wenn er die Klinge behält ist eine Frechheit, denn die Klinge ist schlicht Schrott!


    Dass Tsuruta bei der Bizen Saburo Kunimune Klinge die Kizu fotogechoppt hat, ist mir allerdings ein Rätsel. Er verbirgt in der Regel keine Macken, sie werden nur "günstig" Fotografiert. Irgendwie sind sie immer zu sehen, getreu nach dem Motte "please look the Photo carefully!" Gekauft wie auf den Bildern gesehen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass die Lücke in der Oshigata ein Zufall ist.

  • Nihonto Massagebrett : Mir wird es zu blöd, da wird m an geblockt nur weil man so einer Gurkennase nicht schnell genug antwortet und die Antwort nicht konveniert...ja Herr im Himmel, bin ich für den Scheibenhonig zuständig den sich Leute kaufen....Und wo kommt es mal wieder her ...aus der Münchner Ecke. MIt Verlaub , die Typen da unten kotzen mich allmälich an. Von Nichts einen Schimmer, aber sich wie eine Diva aufspielen....

  • Ach immer der gleiche Schei....Üvbrigens ich bin arrogant, nur weil ich daruf hingewiesen haben das schlechte Zeirrate MIst sind und die Von BIG verlinkte Bonhmansauktion Mondpreise aufruft.....Sollen die doch machen was sie wollen. Ich geh wieder polieren, zieh den Arsch blank und wer will darf mich lecken...Ich bin stink sauer. Bigotte, verloegene Saubande. Halt alles keine Preussen mit Stand. widerwärtighes Pack.

  • Halt alles keine Preussen mit Stand. widerwärtighes Pack.

    ... das klingt aber jetzt wirklich ein bisschen arrogant *lach*,

    aber bevor Du Dich jetzt noch mehr aufregen musst:

    sogar ich kann Deinen Ärger verstehen, obwohl ich wenig Ahnung von diesen 'Schwertkreisen' habe.

    Könnte es vielleicht sein, dass die Herrschaften, um die es da geht, finanzielle Interessen haben?

    Ich meine, wenn z.B. in einer Versteigerung ein 'unanständig' hoher Preis (Mondpreis) für ein Schwert erzielt wird,

    dann hat das doch auch Auswirkungen auf den Preis eines ähnlichen Schwertes, das evtl. auch veräußert werden soll,

    und dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Besitzer oder Händler solcher Schwerter sauer werden,

    wenn Du ihnen mit Deiner Expertise dazwischengehst ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Ida, was Du beschreibst ist das uralte Spiel. Ich kenne das in den vergangenen 27 Jahren nicht anders.


    Tatsächlich ist der Markt momentan ziemlich im Eimer. Wobei für gute Stücke auch immer noch gutes Geld bezahlt wird.


    Nehmen wir mal an, Ida, du hast nun endlich beschlossen, Dir in einem Anfall von Wahnsinn ein authentisches - also antikes Stück zu zulegen. Die Auswahl und die Möglichkeiten, die Du jetzt hast, sind um ein vielfaches besser, als sie noch vor 15 Jahren waren, oder vor 20...25...


    Aber Du bist ja kein fanatischer Sammler und sagst: okay, wenn ich in 5 Jahren doch lieber Bock auf eine Weltreise habe, will ich den Prügel wieder verkaufen, um die Knete dafür zu benutzen. Deswegen muss sich das Teil A möglichst zügig verkaufen lassen und B das investierte Geld mindestens wieder reinkommen, vielleicht sogar mit kleinem Bonus.


    Und da wird die Luft schon ziemlich dünne. Die Bonhams eignet sich dazu eher nicht.

  • un die Pfeifen faseln etwas von den "Großmeistern".

    ... ähm, das sind gerade mal zwei 'Pfeifen', die da was 'faseln', sind die etwa repräsentativ?


    aber wenn wir hier schon mal ein schönes 'runtergenudeltes' Beispiel zur Verfügung haben,

    könnten wir das doch mal als Anlass nehmen, ein bisschen 'Fortbildung' zu betreiben,

    ich kann solche Dinge nämlich immer noch nicht so einfach erkennen,

    dazu bin ich zu sehr Anfänger, und da Herr Tsuruta ja wohl nun sein neuestes Rätsel in den Sand gesetzt hat,

    könnten wir ja hier mal ein bisschen weitermachen ...

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    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • ... na das mit dem 'Sandai' haben die Kameraden ja mittlerweile auch rausgekriegt,

    (das war übrigens das einzige, was ich von dem 'Papier' zu diesem Tanto sofort verstanden habe,

    weil es in unseren Buchstaben geschrieben war: Osafune Kagemitsu, dritte Generation hieß es da.)


    Was ich nicht gleich verstanden habe, war, dass das Ding wohl so oft poliert wurde,

    dass man von dem ursprünglichen Aussehen kaum noch etwas erkennen kann;

    bis jetzt habe ich so etwas selten gesehen, und deshalb fällt es mir schwer, zu verstehen,

    worin der Unterschied zwischen einem unerwarteten, einem schlecht gelungenen

    und einem ermüdeten Aussehen besteht.


    Na ja, ansonsten gibt es da wohl trotz vorsichtiger Gegenstimmen immer noch die Meinung,

    dass dieses Messerchen ein echtes Schnäppchen war, schließlich hat es ja jemand gekauft.

    Diese Argumentation ist wirklich bestechend *g*.

    (Könnte der Kauf vielleicht daran liegen, dass der Käufer die ersten Beiträge des Threads gelesen hat? ;) )

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)