Denn zum Kämpfen sind wir da: Sollte es Muss oder nur Können sein?

  • Na aber das sind doch grundsätzlich schon mal Schritte in die richtige Richtung, oder? :)

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Na aber das sind doch grundsätzlich schon mal Schritte in die richtige Richtung, oder?

    ... jetzt bin ich aber total verwirrt ...

    also, welches die richtigen Schritte in irgendeine vorher festgelegte Richtung sind,

    kann ich ja noch nachvollziehen,

    aber wer zum Teufel hat die Deutungshoheit über die richtige Richtung?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Tja.


    Und zwar habe ich heute früh in die Whatsappgruppe mal einen Text geschrieben dass "... erwartbar ..." sei, dass man uns über Whatsapp mitteilt, dass Interessierte für ein Training vorbeischauen und dass es der Empfang dann anders als auf Standard gewesen wäre (also nicht "Guten abend, was kann ich für Sie tun?").


    Gab dann auch gleich zu bedenken, dass das kein gutes Bild nach Außen abgibt, wenn keine direkte Kommunikation vorherrscht, obwohl machbar, und dass das ja nun mal ersichtlich war.


    Außerdem habe ich rückgemeldet, dass die angeblichen E-mails weder bei mir noch bei meinem Kumpel angekommen seien.


    Wohlbemerkt: Herr Lauch wollte, so wörtlich, jetzt aber mal zusehen wie man die Kuh wieder vom Eis holt.


    Keine Reaktion.


    Man merkt, wie er es kraft seines Geistes probiert, denn sie bewegt sich nicht.


    Richtige Richtung, von uns aus angestrebt, aber der Cptn. Lauch rudert.


    Machste nix.


    Die jungen Frauen fanden das Training angeblich ganz gut... Aber noch nie habe ich erlebt, dass nach einem Probetraining eine Beschwerde kam.


    FG

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Die Schritte in die richtige Richtung bezogen sich eher unter Einbeziehung der ursprünglichen Berichte von Smoo auf die Trainer, die ja anscheinend inzwischen durchaus mit deren Konzept mitgehen und sogar dankbar für deren Arbeit sind.

    Dass es an anderer Stelle organisatorische Unstimmigkeiten gibt, habe ich durchaus wahrgenommen, darauf bezog sich meine Aussage aber nicht.


    Was meinst du denn mit Deutungshoheit, Ida? Da bin ich jetzt verwirrt.

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer


  • Also: zunächst mal habe ich das, was du geschildert hast, kennengelernt im: Taekwondo, Shotokan-Karate, Judo, Jutsu, Anti-Terrokampf und im Viet-Vo-Dao. Anders gesagt: Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, dass im Kampfsporttraining ausschließlich Techniktraining, Formenlauf, Schrittkampf und SV gelehrt wird. Blickt man da ein bisschen dahinter, wird man feststellen, dass der SV-Anteil in jedem Kampfsport zumeist den Teil spiegelt, den die jeweiliege Kampfsportart zur Verfügung stellt. Also, im Judo zumeist Würfe, Hebel und Würger, im Taekwondo zumeist Kicks und ein paar Schläge. Natürlich überall dann ein paar Ergänzungen. Im Ju-Jutsu ist praktisch alles vertreten und wird auch alles trainiert/kann auch alles trainiert werden.


    Aber ich will Deine Argumentation mal völlig umdrehen, denn da habe ich eine völlig andere Erfahrung gemacht: Denjenigen, die im Wettkampf tätig sind - und das geht bei mir (mit nur wenigen Ausnahmen, wie z. B. Thai-Boxen) praktisch durch sämtliche Kampfpsortarten - sieht man zumeist an, dass sie lediglich gekämpft haben. Viele Wettkämpfer neigen zur "global-grobanwendung" von Techniken, man kann also z. B. schon die Kicks unterscheiden, aber nicht wirklich richtig. Gerade im Ju-Jutsu-Wettkampfbereich sind die reinen Wettkämpfer bis zu den Regionalmeisterschaften, praktisch sofort durch die grobe Anwendung von Würfen, Hebeln, Tritten und Schlägen zu erkennen. Um es klar zu sagen: Nichts können sie richtig, alles nur ein bisschen. Hauptsache ist ja auch, dass es trifft und "aua" macht. Für mich hat sowas nichts mit einem Anspruch an sich zu tun, sondern mit einfacher klopperei. Häufig sieht es dann auch genauso aus.


    Ich persönlich mag es, z. B. die Nuancen von Techniken herauszuarbeiten, Krämpfe - dort wo sie entstehen - entgegen zu wirken und Dynamik dort stattfinden zu lassen, wo sie benötigt wird. Eine einfache Kata oder Poomse zu laufen - um es mal wieder nur auf "Formenlauf" zu beschränken, überfordert bereits 80% der Anwender. Warum? Weil sie lediglich die Techniken ablaufen, nicht mehr und nicht weniger. Nichts mit Dynamik, Energiespitzen, Individualität. Sie laufen ihre Formen so, als wenn sie zum Bäcker gehen und Brötchen kaufen: Zweckerfüllung.


    Sehr häufig sehe ich bei Wettkämpfern auch eine gewisse Form von Steifigkeit, weil sie eben nur das machen, was sie brauchen. Da bleibt links und rechts kaum Platz.... das mag ich überhaupt nicht.


    Um mal das zu beschreiben, was ich mag: Personen, die nicht zwischen "diesem" und "jenem" trennen, sondern für alles offen sind, alles trainieren, so auch die Möglichkeit haben, in allem gut zu werden, ihre eigene Qualitäten zu entwickeln, ein hohes technischen Niveau haben, schnell sind und jede einzelne Technik brilliant ausführen. Unmöglich? Nö... deswegen habe ich z. B. das Thaiboxen ausgespart, weil das dort geht. Warum? Weil da niemand herumzickt und es besser als der Trainer weiß. Weil das die Frage "Wann machen wir denn mal wieder was Neues", obwohl das Alte noch nicht sitzt, keine Frage ist. Weil dort ganz einfach völlig anders gearbeitet wird und jeder, der damit anfängt, wohl auch weiß, worauf er sich einlässt.


    Will sagen: Diese ganze - sorry - "Kacke" vonwegen "Kampfsport hat doch immer was mit Kämpfen zu tun" ärgert mich einfach, weil dieser Satz den Kampfpsort auf etwas limitiert, was gar nicht existiert. Bruce Lee sagte mal, die einzigen Grenzen, die es im Kampfsport gibt, setzt allein der Anwender. Naja - und wenn ein Anwender schon erklärt, dass er "dies" und "jenes" gar nicht für sich als notwendig sieht, zuordnungen macht und Dinge ausschließt, kann ich nur sagen: Nur weiter so und mit 54 Jahren - so alt bin ich jetzt - wird derjenige keinen Kampfsport durchziehen können, weil er entweder bis dahin den Bock verloren hat oder sich durch das Kämpfen selbst so geschädigt hat, dass er wohl Frührentner wird.


    Von daher finde ich deine Gedanken für mich völlig absurd, woran man sehen kann, dass ich als Meistergrad eben auch völlig andere Maßstäbe habe. Allerdings war mir das, was ich hier geschrieben habe, bereits vor 30 Jahren schon bekannt und danach habe ich mich immer gerichtet: No limit as limit, no limitation as limitation. Ergo: Traumtänzern, wie z. B. dir, stelle ich mich grundsätzlich durch klare Worte. Mehr kann ich nicht, weil ich nicht den Auftrag habe, Menschen vor ihren eigenen Gedanken zu schützen. Alles andere, wie z. B. aufnehmen, einordnen, verstehen und umsetzen muss dann vom "Traumtänzer" umgesetzt oder nicht umgesetzt werden... je nach dem, wohin die Reise gehen soll...

  • Alle Übungen die wir machen, auch Geschicklichkeitstraining oder Grundlagen ergeben Sinn zur Entwicklung technischer Fertigkeiten.


    Absolut kampfbezogen heißt nicht, dass wir nur kämpfen. Aber wir führen unsere Hände nicht mehr zur Hüfte, weil das so für uns keinen Sinn ergibt nach unserem Verständnis. Auch einen Fingerstich mit Zeige und Mittelfinger von der Hüfte in die Augen, halten wir für Mummpitz so, weil die Finger a) kaum stabil genug sind um diese Wucht auszuhalten und b) über den langen Weg das Ziel verfehlen sowie C) ein leichter Kontakt auf die Augen reicht, ich muss doch nicht Augäpfel zerstören, wenn es nur um den Schmerzreiz geht und man so viel weniger Schaden anrichtet.


    Weiterhin gibt es keine Deckung im Schlag bei denen und das ist ja noch harmlos.


    Hast du gelesen, dass dort eine Danträgerin meinte, dass man mit dem Untenblock in der langen Stellung einen Lowkick blocken könne... Das ist doch gefährlich falsch.


    Warum mich das zu einem Traumtänzer macht, kann ich nicht nachvollziehen.


    Bruce Lee sagte auch, dass man das was man für sich als gut umsetzbar erfährt behalten solle und eben nutzloses über Bord werfen solle. Bin in den letzten Vereinen auf Trainer gestoßen, die auch so drauf waren und da herrschte große Einigkeit darüber, dass so, wie trainiert wird auch gekämpft wird, also ohne Kopfdeckung mit Händen an der Hüfte? Ohne Schrittschule oder Stepschule?


    Wenn das Training abwechslungsreich ist und mal Bewegungsschule über Technik geht, dann gehe ich bei dir mit. Für den Laien ist der Bezug zum Bewegungsverständnis manchesmal zunächst verschlossen; bis er dann merkt, dass Tennisballfangen seinen Haken verbessert hat oder sowas. Da kann man nicht offen genug sein, um sich rundum gut zu entwickeln. Da bin ich absolut deiner Ansicht. Aber wenn der Trainer meint, das Basketballspielen sportartspezifisches Aufwärmtraining für Taekwondo ist, dann fall ich vom Stuhl. Erstrecht, wenn das regelmäßig der Fall ist.


    So bin ich in 14 Jahren gut gefahren und sehe nicht, wo ich das korrigieren sollte.


    Ich bin nicht der, der reduziert hat, sie waren es.


    Kann es sein, dass dein Posting irgendwo die Passage enthielt "so einem Traumtänzer würde ich sagen."?


    Ich könnte schwören, dass es sich hier um eine Verwechslung handelt.


    FG

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Bruce Lee setzte zu der Zeit, als er das sagte auch voraus, dass er jemand vor sich hat, der versteht, worum es im Kampfsport geht: Nichts ausschließen von dem, was man noch gar nicht kennt. Wenn man also etwas "nutzloses" über Board wirft, sollte man dieses "Nutzlose" mindestens ein paar Jahre trainiert haben, um z. B. durch das Training eine Abwägung zwischen anderen Techniken durchführen zu können. Die Dreiecke im Emblem vieler Kampfkünste machen Sinn: Ganz unten eine absolut breite Basis... man lernt sozusagen das ganze Programm. Meine Erfahrung: Gute und motivierte Schüler haben das nach etwas 1 1/2 bis 2 Jahren drauf... danach beginnt dann der Prozess der Selektion, der aber auch nicht so läuft, dass man die Techniken, die man rausschmeisst, auch überhaupt nicht mehr trainiert..


    Auch glaube ich, scheinst Du einfach nicht genug Erfahrung oder Background mit anderen Kampfsportarten zu haben. Nehmen wir mal Karate: Im Techniktraining haben die ganz sicher ihre Hände in der Hüfte. Schau Dir doch einfach mal das Kumite (Hände zumeist oben, zumindest im Vollkontakt) an und denke bitte an das Regelment. Wenn es da nämlich Einschnitte gibt, wie z. B. Leicht- oder Non-Kontakt, Treffefläche nur bis zur Hüfte, usw. kann das schon die gesamte Stellung zugunsten eines Vorteils beeinflussen, siehe: Teakwondo. Da decken die meisten Kampfsportler im KAMPF die Knie, haben also ihre Arme unten. Warum? Weil ihnen aufgrund des Regelements durch die Stellung kein Nachteil im Kampf droht. Das sollte eigentlich ganz einfach zu verstehen sein.


    Was den "Traumtänzer" anbelangt, so bist Du ja in Deinem Anfangsposting davon ausgegangen, Traumtänzer wären nur andere und hast Dich davon ausgeschlossen. Für mich bist Du so ein Traumtänzer, weil Du Dir Deine "Kampfsportwelt" wie Pipi Langstrumpf zurechtbastelst... "... ich mach mir die Welt [...] wie sie mir gefällt." Du solltest realisieren, dass es mehr als Deine Meinung gibt. Stopp. Zuvor solltest Du realisieren, dass es sich lediglich um Deine Sichtweise handelt und die nicht unbedingt mit der Realität korrespondieren muss. Danach kommt der Part mit den anderen Meinungen.


    Für mich positiv ist, dass Du Dich sehr mit Deinem Sport indentifizierst. Was für mich negativ ist, dass der Sport für sich weder gut, noch schlecht ist. Es gibt gute und schlechte Boxer. Der Boxsport bleibt dabei aber so, wie er ist: Er ist einfach ein Angebot und wartet auf Anwender. Jeder Sport ist immer nur so gut oder so schlecht, wie sein Anwender. Da gibt es Leute, die Trainieren seit 28 Jahre Judo - also doppelt so lang, wie Du trainierst und fühlen sich da sehr wohl, Kämpfen und haben Titel geholt. Oder glaubst Du, dass wir hier das Wort "Kämpfen" noch einmal genauer unter die Lupe nehmen müssen? Womöglich verstehst Du ja was grundsätzlich anderes unter "Kämpfen", vllt. den realen Kampf? Stopp. Den kannst Du nicht meinen, weil man den nicht trainieren kann, es sei denn, ihr trainiert das Tatsächlich und neben Euren Dojo befindet sich links die Notfallstation des Krankenhauses und rechts der Friedhof.


    Ich wiederhole mich: Für mich bist Du der Traumtänzer, weil Du ein ideal im Kopf hast, das es so in der Realität nicht gibt.

  • Wenn man also etwas "nutzloses" über Board wirft, sollte man dieses "Nutzlose" mindestens ein paar Jahre trainiert haben

    Mmmmh,


    die Bandbreite von dem was trainiert werden kann ist breit. Sicherlich entscheidet auch jeder für sich selber mit welche Motivation er welche (n) KS / KK / SV Hybrid trainiert.


    Allerdings finde ich die zitierte Aussage für KS und auch für SV Hybride nicht korrekt.


    Im KK Bereich ist ja fast alles Möglich, doch sich der Ausübende recht schnell darüber klar sein, ob das angebote Programm seiner Motivation entspricht oder nicht.


    Ich finde nicht das man jahre lang "fancy moves" trainieren muss um letztendlich zum Entschluss zu kommen, dass es das nicht ist, was ich will.


    Da reichen vier Wochen Probetraining.

  • Aber nicht für einen Laien oder Anfänger.

    Bis man Grundzüge versteht braucht es Zeit.

  • Aber nicht für einen Laien oder Anfänger.

    Bis man Grundzüge versteht braucht es Zeit.

    So weit ich es verstanden habe geht es nicht um gutes oder schlechtes Training, sondern um die Erkenntnis, das das gezeigte meiner persönlichen Motivation entspricht oder halt nicht.


    Wer eine akrobatischen KK sucht wird in vielen KS oder auch bei den SV Hybriden nicht fündig werden.


    Wer fast mit Faustkampft sucht wird bei den Ringern auch schnell feststellen, ne das is´s nicht.


    Da braucht man keine Jahre dafür das zu erkennen.

  • Woher nimmst du bitte die Gewissheit, dass das bei mir nicht der Fall ist?

    Bruce Lee setzte zu der Zeit, als er das sagte auch voraus, dass er jemand vor sich hat, der versteht, worum es im Kampfsport geht: Nichts ausschließen von dem, was man noch gar nicht kennt. Wenn man also etwas "nutzloses" über Board wirft, sollte man dieses "Nutzlose" mindestens ein paar Jahre trainiert haben, um z. B. durch das Training eine Abwägung zwischen anderen Techniken durchführen zu können.


    Woher nimmst du die Erkenntnis, dass ich die breite Basis nicht gelernt habe? (Ich bin im TKD modern, Boxen und MT vollständig ausgebildet worden! BOAH!). Das macht mich nicht zum Profiwettkämpfer aber ganz bestimmt auch nicht zum Idioten. Denn die Erkenntnis, dass man nie auslernt ist vernünftig und vorhanden. Aber ich weiß auch, was ich seriös vermitteln kann.

    Die Dreiecke im Emblem vieler Kampfkünste machen Sinn: Ganz unten eine absolut breite Basis... man lernt sozusagen das ganze Programm. Meine Erfahrung: Gute und motivierte Schüler haben das nach etwas 1 1/2 bis 2 Jahren drauf... danach beginnt dann der Prozess der Selektion, der aber auch nicht so läuft, dass man die Techniken, die man rausschmeisst, auch überhaupt nicht mehr trainiert..

    Nur richtig, wenn man sagt "In ihrem System an der Hüfte", denn es hat sich nicht bewährt. Ganz einfach!


    Sonst würden es die Kravmagisten genauso machen... oder die Leute im Systema... oder die Leute im Oktagon.


    Achja. Ich habe ja keine Ahnung. Totschlagargumente sind ja was ganz Neues hier im Forum.

    Auch glaube ich, scheinst Du einfach nicht genug Erfahrung oder Background mit anderen Kampfsportarten zu haben. Nehmen wir mal Karate: Im Techniktraining haben die ganz sicher ihre Hände in der Hüfte.

    Das ist aber leider falsch, was du da schreibst, weil im Taekwondo das Knie nicht als Trefferfläche gilt. Es ist also gänzlich illegal das Knie des Gegners anzugreifen und wird daher auch von den Kämpfern nicht gedeckt. Soweit ich weiß gilt das sogar für alle großen Turniere weltweit.


    Die Deckung ist bei den Taekwondoin deshalb unten, weil damit der Torso besser geschützt werden kann und Angriffen zum Kopf vorzugsweise ausgewichen wird.


    Aber. Ich habe ja keine Ahnung. Ich habe ja nicht lange genug trainiert. Das habe ich mir notiert.

    Schau Dir doch einfach mal das Kumite (Hände zumeist oben, zumindest im Vollkontakt) an und denke bitte an das Regelment. Wenn es da nämlich Einschnitte gibt, wie z. B. Leicht- oder Non-Kontakt, Treffefläche nur bis zur Hüfte, usw. kann das schon die gesamte Stellung zugunsten eines Vorteils beeinflussen, siehe: Teakwondo. Da decken die meisten Kampfsportler im KAMPF die Knie, haben also ihre Arme unten. Warum? Weil ihnen aufgrund des Regelements durch die Stellung kein Nachteil im Kampf droht. Das sollte eigentlich ganz einfach zu verstehen sein.

    Nein, ich habe es sogar konkretisiert und zwar absolut auf Leute, die nur Katat- und Technikttraining machen und dann meinen, sie könnten kämpfen. Ohne jedes Sparring und ohne inkooperative Drills vermitteln sie irgendeinen SV-Blödsinn.


    Also die, die überhaupt keine Kampferfahrung sammeln und meinen ihr Training hätte Kampfrelevanz, genau solche Leute meine ich mit Traumtänzern und da stehe ich zu.


    Und es nicht so, als würde ich Grundtechniken nicht üben, ich weiß sie in einen vernünftigen Kontext zu stellen und auch Katas selbst zu entwerfen. Das darf ich sagen. Ich lass mir hier doch nicht sagen, dass ich 100 Jahre trainieren muss. 10 Jahre Karate, 10 Jahre koreanisches Karate und dann 10 Jahre MT???


    Also bitte, da schließe ich mich von aus. Ja.


    Was den "Traumtänzer" anbelangt, so bist Du ja in Deinem Anfangsposting davon ausgegangen, Traumtänzer wären nur andere und hast Dich davon ausgeschlossen.

    Du hast mich noch nie gesehen, kennst also nur mein Geschriebenes. Daraus schließt du, dass ich ein Traumtänzer bin.


    Ich habe die Traumtänzer gesehen und wie sie ihre Schüler ausbilden und welche Fähigkeiten sie entwickelt haben.


    Soviel zur Sichtweise.

    Für mich bist Du so ein Traumtänzer, weil Du Dir Deine "Kampfsportwelt" wie Pipi Langstrumpf zurechtbastelst... "... ich mach mir die Welt [...] wie sie mir gefällt." Du solltest realisieren, dass es mehr als Deine Meinung gibt. Stopp. Zuvor solltest Du realisieren, dass es sich lediglich um Deine Sichtweise handelt und die nicht unbedingt mit der Realität korrespondieren muss. Danach kommt der Part mit den anderen Meinungen.

    Nein Paladin. Das Angebot hier im Ruhrgebiet hat sich gewandelt. Vor allem bezüglich des Taekwondo. Manche Verbände mögen vielleicht sogar Zuwachs verbuchen. Aber das ist der Verlagerung geschuldet. Es wird immer weniger. Die Schulen werden weniger. Das liegt nicht daran, dass die Leute nicht dem Sport gerecht würden. Sie haben heute einfach realistischere Vorstellungen. Dem mag man vielleicht widersprechen mit dem Argument, dass viele noch Hollywood verblendet seien. Aber die Leute heute glauben nicht an Nebelninjas, die durch Salti auf Bäume springen und im Vorbeigehen Genicke brechen. Viele wissen jetzt, dass man ein Standupsystem am besten mit einem Bodenkampfsystem verknüpft. Und was das angeht, ist die jüngere Generation deutlich realitätsnäher unterwegs, als die damalig "Junge" Generation.


    Realisieren heißt übrigens, Dinge in die Tat umzusetzen, oder eben zu "verwirklichen". Was du meinst ist "wahrnehmen" oder auch "erkennen und verstehen".


    Wenn du dich jetzt auf den Boxsport beziehst, gestehe ich offen zu. Da bin ich nie tief eingestiegen. Ist ein toller Sport und für mich einer der Beständigsten, da gebe ich dir Recht.

    Für mich positiv ist, dass Du Dich sehr mit Deinem Sport indentifizierst. Was für mich negativ ist, dass der Sport für sich weder gut, noch schlecht ist. Es gibt gute und schlechte Boxer. Der Boxsport bleibt dabei aber so, wie er ist: Er ist einfach ein Angebot und wartet auf Anwender.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Judo interessiert mich nicht. Ich weiß auch nicht, wie du das auf meine Person beziehen willst. Was hat das Training im Judo mit dem Training im TKD zu tun? Ist das vergleichbar? Keine Ahnung.


    Lass die doch glücklich werden. Über Judo habe ich hier im Thread kein Wort verloren. Ich finde das ist eine hübsche Sache. Soll jeder trainieren wie er mag. Wie ich mitbekommen habe, ist da auch nicht alles Rosa in den letzten Jahren gelaufen. Mein letzter Kenntnisstand war, dass die Leute dort das Regelwerk beklagen. Warum und wieso, das weiß ich nicht, weil ich das Regelwerk nie verstanden habe. Weil ich das nur ein einziges mal trainiert habe und deshalb auch kein Wort darüber verliere... kenne ich mich ja auch nicht aus.

    Da gibt es Leute, die Trainieren seit 28 Jahre Judo - also doppelt so lang, wie Du trainierst und fühlen sich da sehr wohl, Kämpfen und haben Titel geholt. Oder glaubst Du, dass wir hier das Wort "Kämpfen" noch einmal genauer unter die Lupe nehmen müssen?

    Ich denke, ich habe ein vernünftiges Verständnis, von dem, was ich als Kampf definiere. :)

    Womöglich verstehst Du ja was grundsätzlich anderes unter "Kämpfen", vllt. den realen Kampf? Stopp. Den kannst Du nicht meinen, weil man den nicht trainieren kann, es sei denn, ihr trainiert das Tatsächlich und neben Euren Dojo befindet sich links die Notfallstation des Krankenhauses und rechts der Friedhof.

    Du weißt ja wie mein Kämpferspitzname war, oder?

    Ich wiederhole mich: Für mich bist Du der Traumtänzer, weil Du ein ideal im Kopf hast, das es so in der Realität nicht gibt.

    Liebe Grüße


    Deine Tanzschwuchtel



    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Wir waren beim Kämpfen und da bitte ich Dich einfach noch einmal darauf zurückzukommen, denn da habe ich eingesetzt. Zur Erinnerung: Du vermisst in vielen Kampfpsortarten den KAMPF bzw. das KÄMPFEN...zumindest hatte ich das so verstanden.


    Zum Rest: Kein Grund, sich aufzuregen, anstatt lesen. So habe ich nie behauptet, dass im TKD die Knie angegriffen werden. Ich habe lediglich beschrieben, wo bei den Sportlern die Arme hängen, nämlich so weit unten, wie es nur geht. Wenn also die Hüfte über den Knien sein sollte, haben die Karatekas ihre Hände im Kampf höher, als die Sportler des Taekwondo. Auch hatte ich erwähnt, dass all das mit dem Reglement zu tun hat. Ganz einfach Zusammenhänge und eigentlich auch nicht diskussionwürdig.


    Letztlich ist jeder in seinem Bereich nach einigen Jahren sein eigener Profi. Niemand ist ein Idiot. So wie du das nicht bist, solltest Du das anderen aber auch nicht absprechen... by the way: Was war nochmal Trapping?

  • Woher nimmst du die Erkenntnis, dass ich die breite Basis nicht gelernt habe? (Ich bin im TKD modern, Boxen und MT vollständig ausgebildet worden! BOAH!).


    Nur richtig, wenn man sagt "In ihrem System an der Hüfte", denn es hat sich nicht bewährt. Ganz einfach!


    Zum ersten Satz: Damit fehlen dir also tatsächlich mehrere große Bereiche wie Hebel, Würfe und nicht zuletzt Waffen. Und da kommen wir zum zweiten Satz. Ich habe zwar keine Ahnung vom Karate, aber bei uns gibts auch manchmal so Bewegungen zur Hüfte, da Tanto/Kodachi o.ä. am Gürtel untergebracht sind und diese mit der Bewegung gezogen werden. Kann also Sinn machen im richtigen Kontext.


    P.S. Rot hilft nicht bei sinnvoller Kommunikation, das wirkt wie hysterisches Brüllen.

  • So, alle mal tief durchatmen und von der persönlichen Ebene wieder auf die sachliche Ebene zurück kehren.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Hallo Paladin und Tyrdal,


    Wir waren beim Kämpfen und da bitte ich Dich einfach noch einmal darauf zurückzukommen, denn da habe ich eingesetzt. Zur Erinnerung: Du vermisst in vielen Kampfpsortarten den KAMPF bzw. das KÄMPFEN...zumindest hatte ich das so verstanden.

    Ich vermisse vor allem, dass man wie im alten KKF das Können Anderer nur beurteilt, wenn man sie mal life gesehen hat. Früher war das verpöhnt, sowas wurde sofort moderiert. Wenn du mir nicht glaubst, frag den alten Hasen aus dem Team.


    Nur zur Veranschaulichung: Auch und insbesondere was verlinkte Videos anging, wurde immer eingeleitet mit:

    - "Ich sehe ein Video, auf dem Menschen aus der Kampfart X folgende Bewegungen ausführen... Beschreibung..."

    - "Dahinter vermute Ich die Technik Y."

    - "Ich mache das anders, weil gelernt in... oder übernommen von, durchprobiert, bis zum Sparring bewährt und passt."


    Oder


    - "Die Übung würde ich so nicht mehr machen, es sollte so laufen"


    Aber


    Ein: "Das ist kompletter Müll."


    So etwas haben selbst bei Videos nur Leute abbekommen, die sich wirklich einfach ums Verrecken nicht daran halten wollten, dass die absolute Crème de la Crème in Sachen Kampfkunst und Kampfsport das inkooperative, also freie vollkontakt Sparring ist. Das muss daher ERST RECHT für Buchstabensuppe gelten!


    Und wer sich dem Vollkontaktargument versperrt hat, weil er dem Leichtkontakt verfallen war, der wurde noch solange ernstgenommen, wie er versicherte, dass er (und war es sogar Pointfighting) auch echtes inkooperatives Kontakttraining immer noch zusätzlich macht. Das war der Mindestgehalt, die Unterstufe. Wer nur sein Hamsterrad drehen ließ und sein kooperatives Zeug machte, den Vollkontakt und das Inkooperativtraining mied, sich dann aber hinstellte und meinte, er wisse wie man auf der Straße kämpft...: sich zum Beispiel einen "echten Haken" von einem viel echteren Anfänger mit großem Schritt "geben ließ", ja solche Leute sind im Forum untergegangen und das KKF hatte mit Abstand den besten Ruf im deutschsprachigen Raum des Internets. Wer hier den Ton angab, der wurde ernst genommen. Bis ich verstanden hatte, mit wem ich es zu tun hatte... Da muss ich dem Kaji für sein Verständnis mir gegenüber noch ganz lange für Dankbar sein.



    Jedenfalls: Diese Einstellung in Sachen Überprüfung eigener Fähigkeiten, die habe ich mir bewahrt, nicht zuletzt, weil sie dem kritischen Rationalismus entspricht.


    Ich war froh irgendwann wenigstens von irgendwem "damals hier" ernstgenommen worden zu sein, da ich von Anfang an, also als Gelbgurt ins Forum aufschlug und als Quälgeist langsam und stetig aber vor allem transparent meine Entwicklung kund getan habe.


    Wie dem auch sei, meine Transparenz... Das erkennst du auch daran, dass ich den Bodenkampf hier im Thema nicht ausgeschlossen habe. Aber niemals würde ich von mir behaupten, auch nur mehr als 5% davon verstanden zu haben. Ich habe zwar mehrfach ernsthaftes Ringen mitgemacht, auch mal 'n BJJ Lehrgang, auch regelmäßiges MMA im Training nicht ausgelassen. Was ich weiß: Es reicht für die SV und ansonsten, was echten Bodenkampf ausmacht. Aber mir, rein über Geschriebenes, alles an Fertigkeiten abzusprechen, das ist einfach mal grandios. Und wie du siehst, ist das auch noch ansteckend, der Tyrdal kann das nämlich auch ganz gut.


    Zum ersten Satz: Damit fehlen dir also tatsächlich mehrere große Bereiche wie Hebel, Würfe und nicht zuletzt Waffen.

    Nee Tyrdal, du bist mir schon häufiger negativ mit deinen Twitterklamotten auf den Keks gegangen. Ich habe meine Würfe und Hebel sogar reduziert. Übergeblieben ist da trotzdem noch 'ne gute Menge, mit der ich sehr zufrieden bin, weil sie sich... äh... bewährt hat(?). Aber schön zu sehen, dass du über Bildschirmaugen verfügst, nur blöd, dass ich vor dem Bildschirm keine Übungen mache, da hast du wohl nach dem Saufen geschielt oder so.


    Jetzt spielst du einbischen mit Definitionen, was ist Kampf.. jo, spiel du mal, ich guck dir zu.


    Also ich habe keine Ahnung von Waffen. Das würde ich jedenfalls so auch von mir sagen.


    Nur, da gibt es einen User hier an Board, der hat aber Ahnung von Waffen. Messerkampf, Messerentwaffnung, Wurfmesser... diesem jemandem habe ich mein Wurfmesser geschenkt.


    Denn:


    Von ihm wurde ich in die Grundlagen, der o.g. Messerklamotten, noch mal abseits des Taekwondo, welches ich für seine angebliche "Messer-SV" verteufel, weil es die absolute Selbstmordgefährdung darstellt, eingewiesen. Das was den Unterschied ausmacht, wirst du aber nicht nachvollziehen können, weil du keine Ahnung vom "koreanischen Karate" hast. Daher bin ich mal so nett, und übersehe deine Arroganz, mit der du Fertigkeiten von Menschen über Buchstaben in ihrer Gänze glaubst einschätzen zu können...

    Dieses standadisierte "Einmal ein Messer bitte, aber wenn möglich als Stich." - "Jo kommt sofort." <- Hat sich de facto nicht bewährt. Und trotzdem wird es noch unterrichtet, obwohl von allen Seiten der Nahkampfspezialisten mit echter Einsatzerfahrung kommt, dass es so nicht abläuft. Man hat alle Regelfälle wissenschaftlich analysiert, ausgewertet, sogar ins Netz gestellt und ins Training der modernen SV-Systeme implementiert. Ausgerechnet die tollen "Budô-Künste" allem voran Karateka und Taekwondoin bleiben bei ihrem Gehampel und wurden am Markt abgehängt. Denn das hat sich rumgesprochen. Der Anfänger heute hat zig Spezialistenvideos zugespielt bekommen, von Leuten, die helfen wollten, damit sie/er weiß, worauf man achten muss.


    Jetzt kommt nochwas: Manche der Traumtänzer, nach meiner Definition, haben das sogar mitbekommen, ihre Trainings nach Gutdünken angepasst, alles verschlimmbessert und das als das Neueste vom Neuen verkauft. Woher ich das weiß? Na über Buchstabensuppe. Tyrdal. Ich stehe morgens auf, lese mein Sternzeichen, danach den Kaffesatz. Mittags meine Buchstabensuppe und am Abend guck ich zur Sicherheit noch mal selbst in die Sterne. Aber ich bin ehrlich zu dir, ich denke mir das nicht aus. Ein Kumpel von mir war dabei, so verrückt bin ich dann doch noch nicht.


    UND?


    Tyrdal?


    Lieber herr Karateahnungslos? Es hat sich nichts getan, denn die Leute, die das erkannt haben, sind in der Unterzahl. Die Traumtänzer kommen nicht ins Internet und bilden sich nicht weiter und die Leute aus den "Budô-Künsten", die den Messerkampf über Dogbrothers, Philiponos und co. haben doch noch ausbilden lassen... ja die trainieren doch Messerkampf, der für die Prüfung nicht zu gebrauchen ist. Woher ich das weiß? Buchstabensuppe... natürlich habe ich nie den Schritt gewagt und die Leute mal angesprochen, genau wie du - merkste was?


    Manche Taekwondoin treiben es noch auf die Spitze und machen die Prüfung zum 5. Dan mit echtem und scharfem Messer. Dabei applaudieren sie sich, wenn einer einbischen blutet und sagen "Boah war das realistisch!" Toll. Ja geil. Weitermachen. Großes Kino. Nimmt keiner Stellung zu. Wird nicht reflektiert. Wird als gut und richtig und "alle anderen sind blöd" rumgetratscht. Buiseness as usual und ich stelle mich dagegen. Ich sage ja, dass ich Verständnis habe, wenn es Freundschaften gefährden würde, wenn man mitteilt, dass der gesamte Messer-SV-Kram neu konzeptioniert werden muss... aber wofür sind wir hier anonym?


    Das jedenfalls sind die Traumtänzer die ich meine. Die das alte NICHTBEWÄHRTE erhalten. Die, die einfach keine Weiterentwicklung durchmachen, sondern den alten Schlotz konservieren. Das ist nicht nur töricht... Aber ich lehne es ab, ich nehme und halte Abstand davon!


    Und so sehr wie ich nur kann, will ich den Anfängern zurufen, dass sie sich vorher genau informieren, damit dieser Meisterkult endlich sein Ende findet, weil die Meinungslöwen mit ihrer Hirnverbrannten SV immer noch Ton angeben. Obwohl es längst Zeit ist, dass man im Internet am runden Tisch diskutiert und cool bleibt. Findest du das paradox, dass ich das schreibe? Ist es aber nicht, ich bin nämlich der, der hier und auch auf FB sich Mühe gibt um mit einer ordentlichen Zusammenfassung seiner Gedanken, den Anfängern hilft. Wir haben hier keine. Aber deine Mühe ist ersichtlich. Mir kommt es sogar manchmal so vor, als gehörtest du zu Leuten, die diesen runden Tisch verhindern wollten. Ein kleiner Störer hier und da... überall tauchen sie auf und streuen leichte und schnell zu lesende Nonsenseklamotten raus.


    Nonsense? Ja, wenn man das Können anderer über Buchstaben glaubt bewerten zu können.


    Verstehst du wenigstens das?


    Achso. Wo du ja erkannt hast, dass ich keine Ahnung von Waffen habe... Sportschießen mit Pistolen und Tontauben schießen, besser als die NP-geschulte JVA Beamtin... Eingewiesen in Säuberung und Zerlegung etc. der Walter P...


    Aber du willst jetzt bestimmt nur sagen, dass wenigstens einer von uns beiden hier einen Scherz macht, oder?



    Und da kommen wir zum zweiten Satz. Ich habe zwar keine Ahnung vom Karate, aber bei uns gibts auch manchmal so Bewegungen zur Hüfte, da Tanto/Kodachi o.ä. am Gürtel untergebracht sind und diese mit der Bewegung gezogen werden. Kann also Sinn machen im richtigen Kontext.

    Nein, es macht in der Routine eben keinen Sinn. Die Arme gehen zu aller erst hoch und nachvorne, wenn man sich erschreckt ist das so, genauso wie wenn man droht hinzufallen, geschubst wird, Beinchen gestellt bekommt oder vom Skateboard fliegt. Das ist auch wissenschaftlich analysiert und implementiert worden. Von da aus wird gepflastert zur Zeitfenstereröffnungund !schnellst möglich! sollte man tatsächlich doch kurz kämpfen müssen, dann wird sinnvolle Bareknuckel-Doppeldeckung eingenommen, der Raum abgesichert und dann folgt Flucht. So habe ich das gelernt,.


    Nur für die seltenen Momente, und dieser Kontext passt auf fast keine SV-Situation, dass man die Zeit hat bei hängenden Armen einen Angriff kurz zu überlegen, kann man von der Hüfte wegschlagen. Es hat sich daher nicht bewährt, sonst hätten die modernen Hybriden/SV-Systeme es, aufgrund des regelmäßigen Vorkommens aufgenommen; es ins Oktagon geschafft; im K1... Sanda... irgendwie macht das keiner.

    P.S. Rot hilft nicht bei sinnvoller Kommunikation, das wirkt wie hysterisches Brüllen.

    Rot ist Ausdruck, groß war geklemmte Forenfunktion, zweiter Posting war ein Forenbug, konnte nicht alles in einen schreiben. Genau wie jetzt. Dein Empfinden, als hysterisches Brüllen... ist deine Sache. Sinnvolle Kommunikation ist schon geil, dass von jemandem zu lesen, der hier sein Twitterding durchzieht.


    E

    s


    f

    o

    l

    g

    t


    e

    i

    n


    2

    t

    e

    r


    Posting Hier drunter.





    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Zum Rest: Kein Grund, sich aufzuregen, anstatt lesen.

    Ich habe es immer so gehalten. Steige ich in einen Faden ein, dann wende ich mich an einen User, dessen Postings ich alle aus diesem Faden gelesen habe. Das hast du sicherlich nicht getan. Das verraten deine Inhalte und Bezüge.


    So habe ich nie behauptet, dass im TKD die Knie angegriffen werden. Ich habe lediglich beschrieben, wo bei den Sportlern die Arme hängen, nämlich so weit unten, wie es nur geht. Wenn also die Hüfte über den Knien sein sollte, haben die Karatekas ihre Hände im Kampf höher, als die Sportler des Taekwondo. Auch hatte ich erwähnt, dass all das mit dem Reglement zu tun hat. Ganz einfach Zusammenhänge und eigentlich auch nicht diskussionwürdig.

    So wie du es hier schreibst, unterschreibe ich das.


    Der Wettkampf hat zu vielen komischen Entwicklungen beigetragen. Einpaar davon beschreibst du.


    Früher dachte ich, dass man alles an Tritten beherrscht, wenn man die kompliziertesten Tritte beherrscht. Ich musste aber tatsächlich, obwohl ich den Roundhouse auf Torso und Kopfhöhe gut beherrschte, den Lowkick explizit neu dazu lernen. Das ging zwar extrem schnell, aber ich erinnere mich noch, wie mein damaliger Trainer sich über die Ähnlichkeit seiner und meiner Erfahrung beömmelt hat. Er hatte dann auch direkt gesagt, dass er vermute, dass ich "zu dumm bin" für einen richtigen "Groinkick" auch das musste ich tatsächlich lernen. Dabei ist diese Art zu kicken denkbar einfach.


    Aber wer es nicht lernt?


    Ich kann es.


    Aber die Traumtänzer. Die im besagten Verein. Nein. die können das nicht. Die glauben ja auch, dass man mit einem "Untenblock" einen Lowkick blocken könnte. Das ist die absolute Selbstgefährdung und falsch. Das Handgelenk bricht sofort. Woher ich das weiß? Buchstabensuppe... Oder vielleicht weil ich jemanden kenne, der gegen die Regel "Never catch a lowkick" verstoßen hat und heute 13 Metallschrauben in der Hand trägt.


    Nein, ich traumtänzel. Ich muss mir das einbilden. Ich habe keine Ahnung. Mein Geschriebenes verrät alles über meine Erfahrung. Schon klar. Selbst dann, wenn man nicht alle Beiträge liest. Ganz logisch.


    Letztlich ist jeder in seinem Bereich nach einigen Jahren sein eigener Profi.

    Anfang 2016 war ich so scheißen fit... da hat noch so wenig gefehlt. Krankheit, Verletzungen fast auf Null. Heute weiß ich wie man aufsteht. Bin bei ca. 35 %.


    Ich weiß was ich kann.


    Niemand ist ein Idiot.

    Vielleicht aber Keiner...


    So wie du das nicht bist, solltest Du das anderen aber auch nicht absprechen...

    Ich werte die Pünktchen jetzt mal als Geniestreich und verwandel den nicht.

    by the way: Was war nochmal Trapping?

    Als ich den für mich persönlich einflussreichsten Trainer auf Trapping ansprach, hat er mir versprochen mir das beizubringen. Er war eines dieser Mehrdanigen Multitalente, das seinen Dan einfach abgelegt hatte und nur noch mit Trainer angesprochen wurde. Er schätzte mich für meine Art, diese Beweiräucherung so offen anzuprangern... auch wenn ich ihn damit manchmal kitzelte...


    Es kam dann zu folgender Situation:

    Ich war, etwa 2011, im Boxen gerade gut genug um mal "Mäp" sagen zu dürfen. Thaiboxen ging besser. TKD war da schon von mir reduziert worden (Schnapptritte weg, echter Roundhouse, Schnappfersendrehschlag aber erhalten). Wir standen uns gegenüber und ich bekam ein ungefähr Einzeltraining mit den Grundlagen. Eine Woche später vertieft. Eine Woche später... wir haben keine 3 mal trainiert, ich glaube wirklich es war beim dritten Mal. Da habe ich ihm gesagt, wie ich dieses Trappen verstehe. Ich kann mich noch grob daran erinnern, dass ich meinte, dass diese ganze Übung ansich durchaus Sinn macht. Vor allem, wenn man viel näher in den Infight geht und so. Aber ich würde doch als gefühlter Thaiboxer, der ich ja werden wollte, viel direkter vorgehen. Ich machte ihm das auch vor.


    Dann kam ein freundliches Lob, er sähe das genauso, wollte aber, da ich ihn gebeten hatte, nicht zeigen, wie er dazu steht. Er bereute zwar nicht es gelernt zu haben, aber er würde eben auch heute ganz anders und natürlicher vorgehen.


    Und dann kam die Einleitung zu einer sehr sehr langen und ausgiebigen Unterhaltung.


    Wir trafen uns dann nämlich hier, als ich sagte "Eigentlich ist doch egal, über welche Kampfkunst oder sonst Kampfsport einen Weg zur natürlichen Bewegung findet. Solange sie zu einem passt und man anatomische Grundprinzipien versteht anzuwenden, kristallisieren sich nur unterschiedliche Feinheiten am Ende heraus, aber das Ergebnis ist gleich. Ein freier individualisierter Kämpfer."


    Durch die Unterhaltung erfuhr ich dann, dass Ringer grundsätzlich einem Boxer überlegen sind. Schafft man es nicht einen Ringer auszuschalten, dann hat man verloren. Wer das nicht glaubt, der hat halt rose Blümchen brillen zusätzlich zum Traumtanzen auf. Das gilt auch für die ganz fiesen Jujutsuka, BJJler und sonstige bodenlastige Systeme, die halt echtes "Kämpfen" beinhalten. Wer nur reines Boxen kann, der geht gegen diese Form von Kämpfer unter. Man braucht Bodenverständnis, meines ist gerade gut genug um zu verstehen oder zu begreifen, dass ich fast nichts weiß. (Lustig immer, wenn man auf andere BJJler trifft, die einem erzählen, wie toll sie sind, und können dann noch weniger als ich... Aber dieses Phänomen mit dem Egohöhenflug ist ein Dauerbrenner in allen Foren).



    Ich schließe mal mit:


    Wer den Gipfel sieht und ihn erreichen will, der nimmt entweder die Seilbahn und erfährt am Ende nichts über sich selbst. Oder er nimmt irgendeinen Weg, verläuft sich und kommt als anderer Mensch oben an.


    Ossu!

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Ich greife - um es kürzer zu halten - einfach mal Dein Beispiel mit dem Ringer auf. Warum sollte es schwierige sein, einen Ringer zu besiegen? Genauso ist auch ein Boxer, Thaiboxer oder Karateka zu besiegen. Aus meiner Sicht gilt es hier, nicht im Denken stehen zu bleiben sondern viel mehr in die Realität zu schauen, also praktisch zu denken. Praktisch gedacht gewinnt immer der, welcher besser ist. Bedeutet: Wenn ein Boxer besser boxt als ein Ringer ringt, dann wird jawohl der Boxer gewinnen, es sei denn, der Boxer richtet sich nach den Ringerregeln und darf nicht boxen oder andersherum. Aus meiner Sicht stehen sich dann auch nicht zwei Kampfsportarten gegenüber, sondern zwei Kämpfer.


    Ringer sind also nicht grundsätzlich einem Boxer überlegen, oder andersherum. Aus meiner Praxis bzw. meiner Erfahrung heraus würde ich nur so weit argumentieren: Es ist einfacher, an jemanden heranzukommen, als jemand auf Entfernung zu halten. Insofern haben m. E. sämtliche Nahkampfsportarten, wie z. B. Judo, Wrestling aber auch Ringen durchaus Vorteile, wobei eben diese Vorteile auch erst einmal genutzt werden müssen. Alles Andere hat nichts mit einem System, sondern den Voraussetzungen des Sportlers zu tun, als da wären Kampferfahrung, Kondition, Nehmerqualitäten, etc.


    Letzter Gedanke: "Echtes Kämpfen" findet weder beim Ringen, noch beim Boxen statt. Für das Training zum "echten Kämpfen" müssten - entsprechend der Realität - auch sämtliche Distanzen, also Kicken, Boxen, Trapping, Ringen und Boden trainiert werden.


  • Nee Tyrdal, du bist mir schon häufiger negativ mit deinen Twitterklamotten auf den Keks gegangen.

    Meine was bitte? Und auf die persönlichen Beleidigungen gehe ich nicht ein!

  • Meine was bitte?

    Stell dich ahnungslos, dann gehts dir gut. :) Ist ein freies Land. Kannst machen was du willst, Mehrwert hat es nicht. Meistens bringst du nur Kommentare, die, so wie jetzt, perspektivistischen Einfluss nehmen sollen. Mich kriegst du damit nicht. Auch dein Definitionsgehampel, darauf gehe ich nicht ein.


    Und auf die persönlichen Beleidigungen gehe ich nicht ein!

    Das interessiert mich nicht.


    Dein Interesse kann nicht anders gelagert gewesen sein, als meine komplette Internetpräsenz in Zweifel zu ziehen. Von daher kämst du mit der Argumentation "Das ist beleidigend" nicht durch.


    So wie es in den Wald hineinschallt. Das ist auch mein einziger Kommentar. Solltest du hierauf hier im Thema reagiere, werde ich das ignorieren. Nicht dich, Das.


    Auf eine PN würde ich eingehen, auch hier besteht von meiner Seite aus kaum Interesse.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.