Diskussions-Kultur

  • Kibon mit seiner ruhigen und intelligenten Art fällt mir immer wieder positiv auf.

    Dem möchte ich übrigens auch unumwunden zustimmen!

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Dann liest man das ganze ja auch gerne.

    Das ist dann halt der Unterschied.

    Sofern du dazu in der Lage bist den roten Faden zu erkennen.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Dem möchte ich übrigens auch unumwunden zustimmen!

    Ihr könnt aufhören mit der Lobhudelei, ihr kriegt nichts zu Weihnachten, wenn ihr so weitermacht !


    K/:saint:

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Sofern du dazu in der Lage bist den roten Faden zu erkennen.

    Mach dir da mal keine Sorgen und nicht von dir auf andere schließen. ;)

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Ihr könnt aufhören mit der Lobhudelei, ihr kriegt nichts zu Weihnachten, wenn ihr so weitermacht !

    Das Christkind weiß nicht, dass ich hier Lobhudelei betreibe! Deswegen krieg ich wohl was zu Weihnachten! Frag Paladin...das Christkind ist hier nicht angemeldet. Soweit ich weiß, treibt sich das Christkind aber im KKB als Lurker herum und garniert Beiträge zu den Themen "ALPHA und Elite Combat Program" immer wieder mit sachdienlichen Kommentaren als Gast! :D


    Sofern du dazu in der Lage bist den roten Faden zu erkennen.

    Mach dir da mal keine Sorgen und nicht von dir auf andere schließen.

    Genau das meine ich. Ich z.B. lese Smoos Beiträge (wie auch alle anderen) sehr genau und mache mir dann darüber Gedanken. So wie ich das in einer "echten" Diskussion von Angesicht zu Angesicht auch machen würde.

    Und da ich das mache, hatte ich nie Probleme damit, den Roten Faden zu finden und zu verfolgen.

    Trotzdem verstehe ich natürlich auch Schnüfflers Argument, dass zu lange Postings zum Querlesen verleiten.


    Aber genau das meine ich, wenn ich Diskussionskultur sage: Information bzw. Wissen und Verständnis entstehen aus Kontext, nicht aus Verdaulichkeit. Ich muss mich auf Smoo (um mal ein konkretes Beispiel zu nennen) einlassen. Und das ist für mich eben genauso Teil einer Diskussion wie der Inhalt, über den gesprochen wird.

    Und in meinen Augen sind Smoos Beiträge über sein Geschriebenes hinaus wesentlich Gehalt- und Kontext-voller als andere Beiträge, bei denen ich in zwei kurzen Sätzen die Kernaussage einer Meinung präsentiert bekomme.

    Außerdem regen mich Dinge, die außerhalb des Thema noch geschrieben werden mehr zum Nachdenken in andere Richtungen an als pure Information.


    Vielleicht sollte ichs mal so sagen: Für mich besteht die Diskussion aus dem Inhalt und dem Zwischenmenschlichen. Und das eine beeinflusst immer das andere. Ist zumindest meine Erfahrung (sowohl beruflich wie auch privat). ;)

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Nun, da bin ich ein klein wenig anderer Meinung. Schnüfflers Job verlangt klare Anweisungen (was er genau macht schreibe ich nicht, dass wäre seine Aufgabe) In meinem Job -Projektsteuerung Bau- sind klare Absprachen ebenfalls wichtig. Da kann es bei einem 30 Mio-Objekt fies in die Hose gehen, wenn Termine oder Materialien nicht klar abgesprochen sind. Beiwerk wie "könnte" oder "müsste" weichen das auf. Bestes Beispiel: der geplante Flughafen in Berlin ( gebaut ist er ja nicht :) ).

    Worauf ich hinaus will ist, dass die Art der Diskussion sich beim jeweiligen Diskutanten immer aus seinem gewohnten Umfeld heraus zeigt. Manche Posts haben auch für mich einiges an Nebeninformationen, die ich beim Lesen als nicht nötig erscheinen. Aber eben für mich.


    Texte von Smoo, da Du es angesprochen hast, sind für den ungeübten Leser hier im Forum sehr oft schwer verdaulich, nicht aufgrund des Tones, sondern des "verborgenen Kontextes" . Und hier sehe ich in einer Diskussion die Gefahr die ich weiter oben schon schrieb: ich kann nur lesen was Du schreibst, nicht was Du denkst. In einem persönlichen Gespräch mit Smoo sähe man die Mimik , den Tonfall oder die Körpersprache. Das ist hier nun mal nicht gegeben. Und das wird von Schreibenden oft vergessen, das Gegenüber kann nur lesen......


    K/

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Voll bei dir, Kibon...deswegen werde ich ja auch nicht müde, das ganze aus meiner ganz persönlichen Sichtweise zu beschreiben. Kommunikation ist nun mal mein Beruf und ich bins gewohnt, Subkontext zu erkennen und zu verstehen. das muss ich sogar.

    Das Schnüfflers Job klare Anweisungen erfordert, ist absolut klar. Genau wie bei dir. Kann ich vollends verstehen.

    Aber es geht ja auch nicht um Projektbesprechungen oder Anweisungen, es geht um die Diskussion. Aber du hast natürlich recht...das private/berufliche Umfeld färbt die Art der Diskussion stark ein.


    Worauf ich hinaus will ist, dass die Art der Diskussion sich beim jeweiligen Diskutanten immer aus seinem gewohnten Umfeld heraus zeigt. Manche Posts haben auch für mich einiges an Nebeninformationen, die ich beim Lesen als nicht nötig erscheinen. Aber eben für mich.

    Ja, ich lese natürlich auch oft Nebeninformationen, die das Thema betreffend erst mal irrelevant sind. Trotzdem schaue ich, ob diese Information für mich anderweitig einen Gehalt halt. Wenn ja, nachdenken und aufgreifen, wenn nein, verwerfen. ;)

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Das Berufsargument empfinde ich als traurig gewählt.


    Ich trenne Privates und Berufliches strikt.


    Als Krankenschwester ergeben klare Kommunikation, straffe Organisation, präzise Dokumentation und insbesondere Sauberkeit/Gründlichkeit das A. und O. der pflegerischen Tätigkeit.


    Ich nehme doch nicht meinen Beruf mit ins Restaurante, wenn ich mich endlich mal mit meinen Lieblingsmenschen treffen kann, und kommuniziere dann in einer anregegenden Diskussion nach schema F.


    Das wäre doch Abarbeiten und zwar tatsächlich und metaphorisch steril.


    Ich schließe mich voll umfänglich, allem Geschriebenen von Perath an.


    In einem Diskussionsforum, so wie es gedacht war und wird,geht es um Erkenntnisgewinn, dafür müssen auch mal alte Fragen neugestellt und andere Wege gegangen werden.

    Die Feststellung, dass der Ball rund ist, hilft mir nur weiter, wenn ich danach gefragt habe. Das wäre aber Auskunft und nicht Diskurs.


    Die Frage nach dem Rund des Balls, beantwortet sich über die effizienteste Form dreidimensionaler Gebilde im Universum. Das ist keine Angeberei oder ein Wink mit dem Zaunpfahl.


    Und jetzt mal verwandelt: Wie bildet man einen Ball in einem zweidimensionalen Universum ab?


    Solche Denkspielereien eröffnen die Fähigkeit alternativer Vorgehensweisen innerhalb jeder Interaktion ab und können hilfreich sein dementsprechend Missverständnisse auszuloten und bei Seite zu schaffen, sogar neue eigene Denkweisen zu entwickeln. Wobei es dabei nicht um die Denkweise als zu erringende Fähigkeit geht, sondern um die Entwicklung ansich. Je schneller man darin wird zu verwerfen und neu aufzubauen, desto eher kann man Verstandesbrücken bauen und andere Leute in Diskussionen oder allem möglichen anderen, was man gemeinsam machen kann, (re-)integriert.


    Das fußt auf rechter Denkweise und Achtsamkeit.


    HerrMann : Du darfst die Frage nicht beantworten.


    :D

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Smoo, unterlasse bitte deine Sticheleien!

    In diesem Faden bereits die zweite!


    Und übrigens ist ein Ball dreidimensional, zweidimensional ist es ein Kreis.

    K/

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Ich habe nicht gestichelt und fordere einen Beleg für diese Behauptung.


    Die Frage ist keine Scherzfrage, sondern aus der Literatur übernommen. Ähnlich sind auch die Gedankenspiele zu den Schattenspielen.


    Ich empfinde es als hochgradig unanständig, über plumpe Behauptungen ohne Belege zu gehen, wenn dabei auch noch Stigmatisierungen entstehen.


    Solltest du dich auf den Eingangsposting von mir hier beziehen, war der allgemein zu verstehen, auch wenn es den Anschein hat, dass es an Schnüffler direkt ging. Da er meine Unachtsamkeit erkannt hatte, habe ich seinen Posting geliked.


    Kuhl bleiben.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Bin jetzt zum Training, das beantworte ich Dir gern später!

    In der Zwischenzeit darf HerrMann dennoch hier antworten! ;)

    K/

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Herrmann lacht sich wahrscheinlich tot, weil nur er weiß warum... Einfach nicht so viel negatives da rein interpretieren.


    ;)


    P.S.: bin mit einer hübschen Blondine essen.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Ich glaube, zumindest ist es bei mir so, daß du eigentlich nur noch diese beiden Punkte verbinden musst.


    Durch das Zwischenmenschliche kommt es - wieder: Zumindest bei mir - genau zu dem: Das ich diverse lange Postings diverser User (nicht nur in diesem Forum) höchstens überfliege oder manchmal auch gar nicht erst lese.


    Da kommen dann immer wieder Differenzen von anderen Threads wieder durch, auf die ich keinen Bock habe.

    Oder ein arroganter Unterton, der mir zu blöd ist.

    Eine gewöhnliche "Der erscheint mir unsympatisch"-Situation.

    Wenn jemand Null Augenmerk auf Rechtschreibung legt, ich meine keine Flüchtigkeitsfehler!, hab ich auch keine Lust selbst Zweizeiler zu lesen.

    Wenn jemand lange Posts verfasst, darin aber alles doppelt und dreifach steht hab ich auch da keine Lust drauf (und ja ich weiß, eigene Nase und so; und fasse mich oft nicht kurz :p ).

    Wenn jemand schon von vornherein sagt: "Ach, übrigens, wenn ihr das anders seht, ist das egal und eh Mist und ihr liegt ja eh falsch deswegen" hab ich da auch keine Lust drauf.

    Und was es sonst so alles gibt.


    Und wenn ich sowas bei User Y öfter als einmal bemerkt habe, habe ich auch keine Lust mehr dazu, dessen zu lange Beiträge zu lesen; ist immerhin meine Lebenszeit die dafür drauf geht.

  • Mich würde jetzt mal interessieren, wie eine Positiv-Liste aussehen kann. Zwei Fragen:


    1. Wie sollte diskutiert werden, was ist ein "guter Stil", wie lang sollte ein Beitrag max. sein, wieviele Gedankengänge sollte er max. enthalten, um insgesamt nicht unübersichtlich zu weden?

    2. Wie können die Moderatoren dazu beitragen, eine eben solche Diskussionskultur zu formen?


    Interessant wäre für mich noch die Frage: Wie weit sind wir von dieser Diskussionkultur entfernt?

  • Hier meine Einleitung zum Seppukku:

    1. Wie sollte diskutiert werden, was ist ein "guter Stil",

    Wenn jemand meint, man könne keine Gedanken über Buchstaben lesen und dann aber doch meint erlesen zu können, dass ein Anderer gleich zwei mal stichelt, ganz ohne das zu belegen, dann ist das schlechter Stil. Weil er sich widerspricht, da er ja scheinbar doch die böse Absicht herauslesen konnte, und weil er keine Bezüge sinnvoll setzt. Außerdem übersieht er seine Verantwortung hinsichtlich der Wirkung einer öffentlichen Anklage - Stigmatisierung.


    Wenn jemand meint, er sehe die Intention eines Users als offengelegt an, dann sagt er damit aus, dass er jemanden durchschaut habe. Legt er dabei fest, dass diese von ihm erkannte Intention, die man aus Buchstaben eben nicht herauslesen kann, schlecht sei, dann projeziert er seine Erwartungshaltung. Das ist schlechter Stil.


    Wenn jemand meint, er könne über Buchstaben Kampffähigkeiten herauslesen, dann gibt er sich der Lächerlichkeit preis, weil das tatsächlich noch weniger möglich ist, als das Vorgenannte. Sich davon nicht zu distanzieren ist diskussionstechnisches Harakiri - jedenfalls dem gegenüber, der den Schwachfug abbekommen hat.


    Wenn jemand meint, dass man Arroganz aus Texten herauslesen kann, dann ist das eine Selbstoffenbarung der eigenen Unsicherheit und der Unterwürfigkeit. Er sieht sich selbst als nicht gleichwertig an und wirft Dies anderen vor. Ich frage hierzu, warum in Dramen und Romanen der Autor die Atitüde/Habitus/Grundhaltund usw. seiner Protagonisten mit erwähnt, wenn sie Dialoge führen oder Verhaltensweisen an den Tag legen, wenn doch alleine aus dem Text dies Alles mühelos zu erschließen ist. Anderen die eigene Schwäche anzulasten ist schlechter Stil.


    Wenn jemand meint, er könne erahnen, was ein anderer vergessen habe, und dieser andere erklärt, dass das berücksichtigt wurde, dann zeugt v.a. das Ausbleiben einer kurzen Einlenkung von miserabelem Stil.


    Wenn jemand meint, sich in einem Thread mit dem Firstposting nur insoweit zu äußern, dass er einen Witz macht, dann ist das witzboldig. Aber schlechter Stil wird es, wenn man sich dann vornehm zurückzieht und wartet, wie sich das entwickelt, selbst wenn es mal nicht scheitert, sollte allen klar sein, dass die Einleitung über die ersten Postings in einem Thread den Verlauf vorgeben. Wer hier zu erst einschlägt, uns sich seine Trollfreunde herbeizaubert kann alles zerschießen, genau so funktioniert das Vorgehen der Trolle.


    Wenn jemand meint, ein Thema von einem User zerschießen zu müssen, obwohl man genauso gut mit eigenen Inhalten füllen könnte, dann ist das schlechter Stil.


    Mimimi ist schlechter Stil.


    Mimimi anderen vorzuwerfen ist kein schlechter Stil.


    Anderen zu erklären was schlechter Stil ist, ist von allen Stilen der aller Schlechteste!


    Ich hoffe ich habe mich da klar ausgedrückt.


    wie lang sollte ein Beitrag max. sein,

    Das entscheidet jawohl einfach jeder für sich. Man kann auch einfach etwas nicht lesen und links liegen lassen. Aber die Länge zu beklagen und Anpassung zu fordern, beschädigt das individuelle Entwicklungspotential neuer jüngerer Leser, die sich vom Twitterwahnsinn befreien wollen.


    Es sollte allen klar sein, dass keiner der User hier an Board tatsächlich jemand anderem was böses will. Das darf aber nicht zu der Fahrlässigkeit führen, dass man anfängt zu meinen, dass man nichts böses mehr tut. Denn man übernimmt für die Bezugsetzung auf das Geschriebene von jemand anderem auch Verantwortung bzgl. seines Ansehens in der Community.


    Die Länge darf keine Rolle spielen, wenn nicht explizit darum gebeten wurde kurze und schnelllesbare Beiträge zu erhalten.


    wieviele Gedankengänge sollte er max. enthalten,

    Einfach Alle.



    um insgesamt nicht unübersichtlich zu weden?

    Organisation hemmt Kreativität und Entwicklung. :P - Kwai Chang Kaine



    2. Wie können die Moderatoren dazu beitragen, eine eben solche Diskussionskultur zu formen?

    Reflexion üben.



    Wie weit sind wir von dieser Diskussionkultur entfernt?

    Im Moment?


    Also, wenn 100% die volle Diskussionskultur wäre, dann würde ich mal sagen... ungefähr 60% entfernt.


    FG

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Mich würde jetzt mal interessieren, wie eine Positiv-Liste aussehen kann.

    ... vor allen Dingen sollte man sich im Klaren (neue Rechtschreibung, mich graust's immer noch ;) ) darüber sein,

    dass man es mit Gesprächspartnern und nicht mit Gegnern zu tun hat;

    dann ergibt sich die 'Positivliste' meiner Meinung nach ganz von selbst.


    da Dreizeiler aber nicht so beliebt sind, noch ein Statement:

    Es gibt bereits viel zu viele 'Kommunikationsberater' auf dem Markt,

    (wir hatten hier übrigens mal einen User an Bord, der sich mit so was sehr gut auskannte :) )

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Ich habe - heimlich - den Eindruck, wir alle wissen, was Gos und was NoGos sind, können uns aber aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht immer daran halten und suchen aus Gründen der Gesichtswahrung - mehr oder weniger deutlich - den Fehler bei den anderen.

  • Mäßigung.

    Si·g·na·tu̱r
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    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Ich habe - heimlich - den Eindruck, wir alle wissen, was Gos und was NoGos sind, können uns aber aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht immer daran halten und suchen aus Gründen der Gesichtswahrung - mehr oder weniger deutlich - den Fehler bei den anderen.

    Das geht aber auch lesefreundlicher *g*

    Ich habe - heimlich - den Eindruck, wir alle wissen, was Gos und was NoGos sind,

    können uns aber aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht immer daran halten

    und suchen aus Gründen der Gesichtswahrung - mehr oder weniger deutlich - den Fehler bei den anderen.

    ... ansonsten weiß ich von Berufs wegen, dass 'Gos und NoGos' immer wieder neu verhandelt werden müssen;

    das Konzept der 'Gesichtswahrung' ist mir verdächtig,

    da wüsste ich gerne genauer, wie Du das meinst ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Gesichtswahrung = sein Gesicht zu wahren = persönlich unbeschadet (aus einer Diskussion) herauskommen. Zumeist erkennt man selbst den Irrtum eines Arguments und versucht dann, z. B. über eine plötzliche Kompromissbereitschaft, einen argumentativen Deal rauszubekommen.