Hallo, ich spann' dir deinen Partner aus und kann Karate

  • Hi, bei mir im Dojo kam es jetzt wieder zu Merkwürdigkeiten. 1. Zwei Neuzugänge: Mann und Frau, Anfang 30 Jahre alt, und jeweils verheiratet, haben sich bei mir angemeldet und machten insoweit zwar mit aber Partnerübungen nur zusammen. Unzertrennlich. Dabei dulde ich das eigentlich nicht. Aber ich kann niemanden zwingen. Dies war dei einzige Schwierigkeit, neben reden. Aber das war eher Flüstern. Ich bin dann dahinter gekommen, dass die in den drei Monaten hier nur ein Alibiverein brauchten, um danach im Stundenhotel verschwinden zukönnen. Da habe sie dann wohl „gemeinsam geduchsht“ Die habe ich 8kantig rausgeschmissen. Ziehe auch keine Beiträge mehr ein. Meine Prädigt, dass sie sich vor ihrem Partner wohl eher mit schlagenden Argumenten durchsetzten, wenn der dahinter käme, wurde mit verschmitzten Lächeln aufgenommen. Unglaublich. 2. Anderer Neuzugang, seit Sommer, Danträger, guter Techniker, sehr SV bewandert. Könnte hier auch als Trainer arbeiten. Der macht sich aber an die beiden einzigen jungen Damen ran. 25 und 30 Jahre alt. Und die gehen mit dem auf den Weihnachstmark, private Treffen zu Dritt. Alle haben einen Partner und er ist verheiratet mit 2Kindre. Jetzt will ich den am liebsten auch rausschmeißen. Das ist unedel. Würde man die drei inflagranti ertappen, hätte er die Kraftu nd Technik die Partner trotz berechtigter Säuerung, zu zerpflücken. Das finde ich nicht gut. Mein Co-trainer meint: Selbstverantwortung und raushalten. Der Rauswurf gign ihm auch schon zu weit. Warum immer ich?

  • Für mich klingt das alles wieder sehr konstruiert.


    Ansonsten würde ich dir auf gut deutsch einen Vogel zeigen, wenn du meinst, dass du dich in mein Privatleben einmischen musst.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • +1 Schnueffler.


    Training geben und meinen sich deswegen ins Privatleben einmischen zu können geht gar nicht. Die sind erwachsen, da hast du dich nicht einzumischen. Genieß dein Leben und lass die Leute machen was sie in ihrer Partnerschaft machen wollen.

  • Hört sich auch für mich wieder konstruiert an, aber was solls z.zt. kommt hier sonst nix interessantes an Themen.


    Beide Beispiele , insofern das Training der anderen nicht darunter leidet oder der Ruf des Vereins - sind Privatkram! Ich würde es nicht wagen, selbst wenn man Treue für sich selbst als äußerst wichtig erachtet - das vorallem private Verhalten andere zu bewerten! Und was weißt Du, was diejenigen sonst für Absprachen mit ihren jeweiligen Partnern haben - Stichwort offene Beziehung.


    Generell gesehen ist auch die Meinung zu Treue bzw. sich an Verheiratete ran machen etc, auch eine private Meinung und sollte auch so gehandhabt werden. Das hat mit den Training nichts zu tun, da haben die anderen und der Trainer nichts zu bewerten!


    Was nicht so toll ist, wenn 2 nur miteinander Trainieren wollen. Da sollte das Durchwechseln für alle gelten und private Unterhaltungen sowieso nach dem Training bzw wenns passt.


    Aber warum sollte es generell andere Mitglieder - auch Trainer - , überhaupt interessieren was andere Mitglieder privat in ihrer Freizeit machen? Mir fällt da außer Tratsch und die eigene Lebenseinstellung/Meinung anderen überstulpen wollen und damit andere bewerten bis abwerten, nichts ein?


    Was anderes ist natürlich wenn es den Ruf des Vereins schädigt, aber da seh ich in solchen Turtelfällen nichts.

  • +2 Schnueffler


    Man mag es persönlich verwerflich finden, kein Problem.

    Ich bin da auch eher altmodisch und finde Fremdgehen ein No-No - aber was geht es mich als Trainer an, wenn Schüler es machen? Rein gar nichts.

    Das höchste der Gefühle ist ein Gespräch anstreben, und auch dabei wäre der Trainer drauf angewiesen, daß sie es sich bieten lassen.

    Ansonstend: Deren Sache.


    Zum zweiten Fall. Klingt nicht so, als würdest du wissen, was da passiert oder nicht passiert.

    (Was sich beim ersten auch stellt irgenwie. Bist du hiinterher gefahren und hast sie aus dem Bett gezerrt?)

    Was ist, wenn sie tatsächlich nur über den Wehnachtsmarkt gehen und sich nur verstehen? Oder hast du einen Magneten für weibliche Betthupferl?

    Denn deiner Aussage nach, gehen 100% deiner weiblichen Schüler fremd/ Affären ein.

  • +1 Schnueffler.


    Training geben und meinen sich deswegen ins Privatleben einmischen zu können geht gar nicht. Die sind erwachsen, da hast du dich nicht einzumischen. Genieß dein Leben und lass die Leute machen was sie in ihrer Partnerschaft machen wollen.

    Finde ich nicht. Schließe mich dem Rauswurf absolut an. Kenne einen ähnlichen Fall unter einem Forumiten, der einen kleinen Verein im TKD geführt hat.


    Wenn jemand meint, dass man Ehebruch systematisiert zelebrieren kann, wie er das will, dann ist das zwar sein gutes Recht, die Vorbildsfunktion im Verein zu erhalten, das ist das stärkere Recht des Trainers.


    So sehe ich das.


    Abgesehen davon empfinde ich Ehebrecher als ehrenlose Dummbatzen, die ich in meinem Umfeld meide wie die Pest.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Aber warum sollte es generell andere Mitglieder - auch Trainer - , überhaupt interessieren was andere Mitglieder privat in ihrer Freizeit machen? Mir fällt da außer Tratsch und die eigene Lebenseinstellung/Meinung anderen überstulpen wollen und damit andere bewerten bis abwerten, nichts ein?

    Ich glaube es geht gar nicht um das Private, sondern um die Ausnutzung der Vereinsgemeinschaft als Alibi, um sich von dem eigenen Ehepartner entziehen zu können, aber das weiß ich nicht genau. So liest es sich für mich und so habe ich den Fall in dem Verein damals geschildert bekommen. Der Trainer dort fühlte sich und den Verein und jeden Einzelnen schlechterdings einfach ausgenutzt.


    Folge: Rausschmiss.


    Ich hatte damals auch versucht über Einmischung und so zu diskutieren. Aber er übermannte mich mit seiner klaren Haltung: Schutz der Etikette und des Vereins vor Unruhen, Schutz der Mitglieder vor moralischen Gewissensbissen (es kann ja auch nicht sein, dass sich die Leute mit ihrem Freiheitsgehampel Sphären erschaffen die andere in ihrem Sittlichkeitsempfinden berühren und es dann heißt "Musste halt hinnehmen"), Verhinderung von Missbrauch des Gelernten für egoistische Motive. Da kam eine Überzeugungslavine.


    Und ich habe damals echt lange überelgt; er hatte recht. Definitiv.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Hat das Training an sich darunter gelitten?

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • 2 Seiten einer Münze: Raushalten oder Einmischen.


    Doch machen wir es wie Buddha und gehen den Weg der Mitte, wirft man eine Münze weit genug in die Höhe, kann Sie auch auf die Kante Fallen! Eine 3. Möglichkeit entsteht.


    Folgendes: Das Privatleben eines anderen Menschen geht mich nichts an, da gebe ich Schnueffler Recht, sofern er niemanden der damit schadet.

    Myth Lee hat aber auch Recht, das es den Ruf eines Vereins schaden kann.


    Mein Fazit: Leben und Leben lassen. Meine Lösung ist: Suche das Gespräch und versuche Sie erstmal zu verstehen, bevor du ein negatives Urteil fällst! (Vielleicht sind Sie unglücklich verheiratet und suchen einen neue glückliche Partnerschaft).

  • Ich glaube es geht gar nicht um das Private, sondern um die Ausnutzung der Vereinsgemeinschaft als Alibi, um sich von dem eigenen Ehepartner entziehen zu können, aber das weiß ich nicht genau. So liest es sich für mich und so habe ich den Fall in dem Verein damals geschildert bekommen. Der Trainer dort fühlte sich und den Verein und jeden Einzelnen schlechterdings einfach ausgenutzt.


    Folge: Rausschmiss.

    Einzig woran man ernsthaft zweifeln kann, ist ob diejenigen überhaupt ernsthaft an dem erlernen einer KK interessiert sind, aber selbst dann wäre es mir egal und sowas gibt es bei anderen Anfängern ja auch zb nur zum angeben.

    Sie sind dann halt da, dann trainiert man auch miteinander, aber hat sonst nix mit denen zu tun.


    Aber ausgenutzt fühln für etwas was nach dem Training ist und zudem Privatkram?


    Wäre dasselbe wie wenn ich jemanden extremst unsympathisch finde oder mir zb eine politische oder sonstige Meinung nicht passt. Solange sowas draußen bzw im privaten bleibt und ich davon nicht belästigt werde bzw andere missioniert werden sollen - mir doch egal und ich muss ja mit denen nix privates zu tun haben (aber ich erwarte das dann auch umgekehrt, also das trennen zw Training und Privaten, wenn man abweichende Meinungen erfährt)


    Schutz der Etikette und des Vereins vor Unruhen, Schutz der Mitglieder vor moralischen Gewissensbissen (es kann ja auch nicht sein, dass sich die Leute mit ihrem Freiheitsgehampel Sphären erschaffen die andere in ihrem Sittlichkeitsempfinden berühren und es dann heißt "Musste halt hinnehmen"), Verhinderung von Missbrauch des Gelernten für egoistische Motive.

    Das Sittlichkeitsempfinden von Menschen ist aber ziemlich relativ.


    Sicher in ein bayrischen Dorfdojo mit überwiegend Älteren, würde es zu Unruhe führen. Aber dann wäre es nicht nur im bayrischen Dorf für die Ehebrechenden ungemütlich. Ändert aber dennoch nix dran, dass es eigentlich Privatkram ist, aber hier kann man des Friedes willen wohl nicht umher Unfair und einmischen in Privates wäre es trotzdem.

    Aber in einer Großstadt, wo man die anderen Trainierenden kaum kennt, siehts anders aus. Da sollte es leben und leben lassen heißen.


    (Das ist genau der Grund warum ich das Leben auf den Dorf/Kleinstadt so hasse. Fremde Menschen ohne eigenes Leben und Hobby die über andere Tratschen und urteilen, sonst nix haben und sich über andere moralisch erheben und denen das Leben zur Hölle machen, obwohl das die nicht mal betrifft.)


    Ich kann es aber ehrlich nicht nachvollziehen warum es - im Normalfall - zu Unruhen und moralischen Gewissensbissen kommen sollte - es sei denn man ist mit den Betrogenen befreundet. Bei Fremden - wen interessiert deren Privatkram?!

    Hinzu kommt, dass es ja eigentlich nicht heraus gekommen wäre, wenn sich nicht jemand für Privates anderer Leute interessiert hätte. Ehrlich mit demjenigen hätte ich ein größeres Problem, denn derjenige ist eigentlich dann die Ursache für die Unruhe!


    "Verhinderung von Missbrauch des Gelernten für egoistische Motive."

    Echt jetzt? Was lernt ihr denn bitte schön für Kampfkunst, dass es beim Ehebrechen von Nutzen ist :D

    Oder muss ich das jetzt so interpretieren "derjenige geht ja fremd, dem trau ich jetzt auch noch anderes böses zu zb ein Banküberfall"?


    Wie bitte schön kommt man von: jemand geht fremd. Zu: der könnte das Gelernte für egoistische Motive missbrauchen?


    Und wie sähe denn dann der Missbrauch aus? Was schwebt denn da den Leuten so im Kopf für Vorstellungen rum, was traut man dann noch so alles den Ehebrecher zu :D

  • Rei Sensei!

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Ich sehe du hast meine Weisheit erkannt Myth Lee, es war mir wie immer eine Ehre!

  • Bei dir liegen Weisheit und Weißheit extrem nah bei einander.


    Kein Wunder, dass die meisten es nicht lesen können, wenn sie nur auf das Schwachz deiner Buchstaben schauen ;) .


    Ossu.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Schutz der Etikette und des Vereins vor Unruhen, Schutz der Mitglieder vor moralischen Gewissensbissen (es kann ja auch nicht sein, dass sich die Leute mit ihrem Freiheitsgehampel Sphären erschaffen die andere in ihrem Sittlichkeitsempfinden berühren und es dann heißt "Musste halt hinnehmen"),

    Und das Sittlichkeitsempfinden unterliegt irgendwelchen Regeln, so daß daraus keine Willkür entstehet, nehme ich an?


    Wo ist das?

    Beim Ehebruch? Beim FKK-Strand? Gemischte Duschen? SM, Lack und Leder? Andere politische oder religiöse Ansichten? Andere Berufsgruppen?

    Sind doch alles Sachen, die auf der Matte sowas von nichts zu suchen haben.


    Und wenn die Leute dann in ihrer Freizeit(!) irgendwelchem "Hobbies" nachgehen, und dabei nicht gerade mit Vereinsshirts auf einem Stock nackt durch die Straße rennen oder im Trainingsanzug mit Vereinslogo Leute zusammenschlagen oder vergewaltigen kann mir das doch egal sein?

    Es geht mich nichts an, was "legitime" Pärchen in ihrem Schlafzimmer machen, es geht mit nichts an was Homo-Pärchen im Schlafzimmer machen, wenn jemand mit einer Domina spielt oder eben fremd geht.

    Kann ich das persönlich schlecht finden? Oder persönlich nichts dafür übrig haben, weil es nicht meinen Vorlieben und Meinungen entspricht? - Klar, warum nicht.

    Aber jemand deswegen des Vereines verweisen?

    Wirft meiner Ansicht nach eher ein schlechtes Licht auf den Verein, weil dieser meint moralische Hoheitsrechte zu haben, durch diese er über andere bestimmen kann.




    Was den Schutz angeht, daß man ja etwas aus egoistischen Motiven betreiben kann - ehrlich jetzt?

    Da hätte ich mehr Sorge, ob ich einen Hooligan im Training hab, der ein paar neuen Eindrücke haben oder Leute vermöbeln möchte, und weniger bei einem fremdgehenden Pärchen.

    Wo liegt denn in dem Moment der berechtigte Zusammenhang?

    Hängt der mit Andromedas Frage zusammen, was ihr so im Training betreibt?


    Wie haltet ihr das denn generell mit Neuen? Totaler Backgroundcheck; rundum stalking, damit man weiß was sie so machen; psychologische Voruntersuchung; und weiß der Geier was noch?

    Oder dürfen die Leute einfach so kommen?





    Meine Lösung ist: Suche das Gespräch und versuche Sie erstmal zu verstehen, bevor du ein negatives Urteil fällst! (Vielleicht sind Sie unglücklich verheiratet und suchen einen neue glückliche Partnerschaft).

    Jein.

    Hab ich ja auch ähnlich geschrieben, ist aber keine Option für jedes dahergekommende normale Mitglied, sonder höchstens(!) für den Trainer.

    Und selbst der hat halt nicht das Recht, sich in die Freizeit einzumischen.


    Wo ich zustimme: Bessere Option als Rauswurf, weil man selber ja was besseres ist und deshalb schnell mal (ver)urteilt.





    Wäre dasselbe wie wenn ich jemanden extremst unsympathisch finde oder mir zb eine politische oder sonstige Meinung nicht passt. Solange sowas draußen bzw im privaten bleibt und ich davon nicht belästigt werde bzw andere missioniert werden sollen - mir doch egal und ich muss ja mit denen nix privates zu tun haben (aber ich erwarte das dann auch umgekehrt, also das trennen zw Training und Privaten, wenn man abweichende Meinungen erfährt)

    Das Sittlichkeitsempfinden von Menschen ist aber ziemlich relativ.


    Ich kann es aber ehrlich nicht nachvollziehen warum es - im Normalfall - zu Unruhen und moralischen Gewissensbissen kommen sollte - es sei denn man ist mit den Betrogenen befreundet. Bei Fremden - wen interessiert deren Privatkram?!

    Hinzu kommt, dass es ja eigentlich nicht heraus gekommen wäre, wenn sich nicht jemand für Privates anderer Leute interessiert hätte. Ehrlich mit demjenigen hätte ich ein größeres Problem, denn derjenige ist eigentlich dann die Ursache für die Unruhe!

    Sehe ich ähnlich.

    Ich trainiere auch schon mal mit Jemandem, dessen politischen Sichten ich absolut widerspreche und diese widerlich finde.

    Aber ich merke davon *nichts* innerhalb des Dojos; im Gegenteil, ist ein netter Kerl.


    Und da sind auch andere deren Trend ich nicht zustimme.

    Aber auf der Matte wird das kein Thema; nach dem Training meide ich Gespräche dieser Art und gut ist.

    Hab ein paarmal Gespräche über diverse Themen mit einer solchen Person geführt, und das war es einfach nicht wert; Zeitverschwendung. Dennoch kommen wir generell ganz gut aus.


    Ich lebe nicht mit "diesen" Leuten zusammen, ich habe nicht vor sie zu heiraten, ich treffe mich nicht wöchentlich mit ihnen, um irgendwo was zu unternehemn (außerhalb vom Training) - also was soll es mich interessieren? Oder gar angehen?



    Was die Gewissensbisse angeht: Ich schätze, daß ist eng mit dem eigenen moralischem Empfinden verbunden.

    Ich finde Fremdgehen auch daneben und würde ich öfter mit so jemandem zu tun haben (eigentlich in erster Linie, dem "Opfer" dieses Fremdgehen), müsste ich schon überlegen, wie ich das nun handhaben will.

    Hätte ich öfter mit dem "Täter" zu tun, würde ich wohl das Gespräch suchen.

    Hätte ich nur aus ausschließlich während des Trainings mit dieser Person zu tun, werfe ich mal deinen Gedankengang ebenfalls ind Spiel: Woher, zum Teufel, sollte ich es dann wissen? Tragen die dann eine Neonreklame mit sich rum?

  • Immer noch die Frage:
    Hat es sich auf das Training ausgewirkt?

    Was ist bei anderen Ansichten, die ein Schüler oder eine Schülerin hat?
    Wenn sie definitv rechts oder links da steht, aber keine Gewalt von ihm/ihr ausgeht?
    Wenn jemend mit einer Gang/Gruppierung zuzuordnen ist, es aber nicht im Training auslebt?

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Solange das Training nicht leidet und zur Kontaktbörse verkommt, sehe ich da kein Problem. Wer was mit wem ist Privatsache - solange das Training leidet.

    wenn ich es so lese, auch in anderen threats dann handhabt ihr euer Training schon recht streng.

  • Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, wenn es sich nicht auf das Training auswirkt. Ich bin Lehrer für Hapkido, nicht Pastor, Moralapostel oder Richter. Was mich stutzig macht ist, dass das vermeintliche Fremdgehpärchen zum Kampfsport geht um "Freizeit" zu haben. So recht kann ich das nicht glauben.


    Es ist mir schnurzenpiepegal, was meine Schüler außerhalb des Trainings miteinander anstellen, von mir aus können die sich mit Honig beschmieren und gegenseitig ablecken, ist ihre Sache und ihr Leben.

    Ich habe nicht das Recht, von meinen Schülern meine Moral- oder Verhaltensvorstellungen erfüllt zu sehen.


    Bei politischen Ansichten bin ich immer für ein gutes Gespräch/Diskussion nach dem Training zu haben. Natürlich schaue ich, was für Leute dort kommen, deswegen gibt es bei mir keine Aufnahme in die Gruppe, wenn derjenige/diejenige nicht mindestens 8 Einheiten mitgemacht hat und sich auf ein "kleines Gespräch" einstellen durfte. Kommt einer im Thor Steinar Shirt war es das.


    Ein strenges Training mag ja gut sein, doch ich beobachte hieri n D-Land immer wieder, dass manche Meister asiatischer als die Asiaten sind, wollen einen hehren Weg vorleben, der eher in der Mythologie als im heutigen realen Leben vorzufinden ist.

    Nehmt mich nicht ernst- ich mache es ja auch nicht!

  • Ein strenges Training mag ja gut sein, doch ich beobachte hieri n D-Land immer wieder, dass manche Meister asiatischer als die Asiaten sind,

    Was hat denn Strenge mit Asiaten zu tun? Die gibt es doch überall.


    Und ich beobachte nur noch Mickey Mäuse und Schlumpfvereine oder Ramborocky-Thaibox-MMA-Schuppen. Wirklich ausgeglichene "Strenge" habe ich nur bei den Leichtathleten erfahren. Als dort der Vereinsadolf zum Vorstand wurde, hatte er meine alten Trainer auch über das "Störgefühl der anderen" hinausgebeten. Es war keins vorhanden aber die Masche ging auf.


    Könnt ihr euch eigentlich in die Lage versetzen, wie es für euch als Nicht-Kampfsportler wäre, wenn ihr euren Partner, der Kampfsport macht, beim Fremdgehen erwischt?


    Der Appell von allen, die den Rauswurf ablehnen, fußt gemeinschaftlich auf einer Voraussetzung; und sie lautet: Jeder muss seine Probleme mit Worten klären.


    Aber was, wenn der Fremdgeher sein Kackverhalten nicht mehr bloß mit Argumenten durchsetzt? Immerhin schien es da keine Moralprädigt sondern eher eine Vermutung gegeben zu haben...


    Meine Prädigt, dass sie sich vor ihrem Partner wohl eher mit schlagenden Argumenten durchsetzten, wenn der dahinter käme, wurde mit verschmitzten Lächeln aufgenommen.

    Ich lese da also raus, dass diese Leute ihr moralisches Unrecht mit echtem Unrecht durchsetzen würden.


    Aber das kann ja auch jeder anders sehen.

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Wenn im Zweifel, helfen Fragen an sich selbst:


    1. Wird mein Training durch die Moralvorstellung der beiden beeinflusst?

    2. Steht es mir als Trainer zu, über die Moralvorstellungen anderer zu richten und (viel wichtiger) daraus Konsequenzen erwachsen zu lassen?

    3. Bin ich bereit, als Geheimnisträger "mitzumachen", auch wenn der Umstand meinen eigenen Moralvorstellungen komplett entgegen steht?



    Alles nicht so leicht...aber grundsätzlich sehe ichs wie viele meiner Vorredner...solange die Privatsache meiner Schüler das Training nicht beeinflusst, steht es mir mMn nicht zu, diese vom Unterricht auszuschließen.

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Meinst du echt, nur weil er/sie jetzt KK betreibt, wird es beim erwischt werden direkt körperlich?

    Das passiert so auch oder gar nicht.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!