"Im Bann der Krieger" / Tagesspiegel 04.06.2018

  • ... und ich finde dieses Zitat:

    "Peter Janssen ist ein kahlköpfiger Herr mit bleichem Teint und runden Gesichtszügen und dem unscheinbaren Gang eines 69-Jährigen, der seine Umwelt lieber nicht bedrängen möchte. Ganz anders Philippe Leemans. Gut gebräunt ist er seinem SUV entstiegen, mit kurzen weißen Haaren und einem Bart, aus dem die dunklen Töne noch nicht restlos verschwunden sind.Er hat das harte Lachen eines Menschen, dem man nichts vormachen kann. Denn mit einem Spaßvogel ist es leichter, ins Geschäft zu kommen, als mit einem Besserwisser." (Quelle) schon so daneben, dass ich den Artikel erst gar nicht weiter lesen mag ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • ... jetzt habe ich doch weiter gelesen ...


    und mein Gott, was ist das für ein Satz:

    "Das Treffen findet in einem als Bibliothek dekorierten Aufenthaltsraum seiner Seniorenresidenz statt,"

    (Quelle siehe oben)

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Diesen Artikel empfinde ich als nun ja..ja Peter ist kahl und etwas blass, ja und ? ich bin blass und rund, was soll der 'Blödsinn ? Wir können uns trotzdem gut leiden. Was seine Sammelei angeht, ich habe ihn mal gefragt warum er das Museum aufgemacht hat, das war der Tag an dem ich z.B: für mich entschied da etwas mitzuspielen. Seine Antwort mit einem frohen Lachen das ich nie vergessen werde"Spaß und Spieltrieb" Peter jst ein Mensch den man wirklich gern haben kann.

  • ... na ja, von einem Journalisten, der eine Bibliothek für eine 'Dekoration' hält, darf man eben nicht allzuviel erwarten ;)


    Schade, dass es da anscheinend keine interessanteren Berichte gibt.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Der Artikel zementiert mit allerlei grenzwertigen Aussagen das Bild des alten, blassen Sammlers mit zuviel Geld und Zeit.

    Vielen Dank auch... so fördert man das Interesse bei Jungen wirklich ungemein.


    Auch wenn solche Journis locker und jovial rüberkommen und man gerne mit ihnen spricht, man weiss einfach nie, was dabei rauskommt. Ich hatte auch meine Erfahrungen damit und es nervt mich noch heute.

  • Ich werde das mal bei der nächsten Besprechung probieren mit einfliessen zu lassen. To Schulze kommt ja eh nächste Woche bei mir vorbei.

    Was die Jopurnalkanalien angeht : ich habe abgelehnt einen Reportage zu machen.

  • Ich möchte nicht wissen, welches krude Bild mit den Leuten von Kadeshi und ihrer Fake Yoshin Ryu....pardon ihrem Jutaijutsu erst zementiert wird, wenn diese im neuen Samurai-Museum ihre Vorführung geben (bzw. vorführen, wie sich Budoromantiker ohne jedes Japanwissen so ausdenken, wie es alles so gewesen sein könnte - inklusive erfundenem karatestilartigem Reihô, dass ich ja mal live bei denen vor Ort bewundern durfte).


    https://www.lange-nacht-der-mu…/kampfkunst-live-erleben/


    Ein Forenmitglied hat das bereits auf facebook thematisiert: https://www.facebook.com/group…rmalink/2201865533378846/

  • Hier die Nachricht die ich geschickt und die Antwort die ich zurückbekommen habe:

    Antwort:

    antwort.png


    Ich glaube man hat nicht den Kern der Kritik verstanden.

  • Ach, da war jemand schneller..... habe gerade folgende Email versendet (Antwort, falls eine kommt, kann ich aus datenschutzrechtlichen Gründen dann leider nicht hier reinkopieren):


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von schnueffler () aus folgendem Grund: Namen entfernt.

  • Bitte wundert Euch nicht, wenn die Antworten sehr kurz und nur allgemeingültig daher kommen.


    Aber solche emails trudeln praktisch dutzendmal am Tag ein.

  • Aber solche emails trudeln praktisch dutzendmal am Tag ein.

    also mir würde so etwas doch sehr zu denken geben,

    vielleicht läuft da doch irgendwas nicht ganz so, wie es sollte ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Mich wundert gar nichts! Es ist genau der Grund, warum ich mich aus diesem ganzen Narrenkäfig zurückgezogen habe.


    Es wird IMMER jemanden geben, der sich auf den Schlips getreten fühlt. Ich hoffe inständig, dass Herr Janssen es nicht längerfristig bereut, seine Sammlung öffentlich gemacht zu haben.


    Zu dem Artikel des TS enthalte ich mich jeglichen Kommentars, das würde nur nach hinten los gehen...

  • Hier die Nachricht die ich geschickt und die Antwort die ich zurückbekommen habe:

    Antwort:

    antwort.png


    Ich glaube man hat nicht den Kern der Kritik verstanden.

    Zur Antwort des Museums an Inoshishi: Es stellt sich die Frage, inwieweit sich die Kadeshi-Truppe überhaupt mit japanischer Kampfkunst beschäftigt.

    Es ist wohl eher so, dass sie hauptsächlich eine Show-Gruppe ist, welche "Japan" als Vehikel benutzt.

    Wenn sich das Museum wirklich diesen Schuh anziehen will, bitte sehr. Ich persönlich halte es für katastrophal.

  • So, ich habe mir mal deren Homepage angesehen. Ich bin ja nun schon eine Weile raus aus dem KK, aber zu Zeiten als ich noch kräftig Kendo getrieben habe (und die schon längst aktiv gewesen sein sollen) - -von denen habe ich bisher gar nichts gehört, obwohl ich Berliner bin.


    Da ich über die gar nichts weiß, kann ich mir keine Meinung bilden.


    Bis auf die Bilder zum Bogenschießen! Wie süß! Auf Facebook habe ich weitere gefunden mit Körperhaltungen a la John Wayne.

    Nun, ich tippe auf Bögen (egal ob diese hist. belegt sind oder nicht) mit Zugstärken um die 20 - 25 lbs. "Kampfrelevantes Zuggewicht" ab 80 lbs wird man so gar nicht ziehen können. Auch denke ich nicht, das der mediterrane Schießstil, wie abgebildet, den "vormittelalterlichen" Japanern geläufig war.


    Mir ist auch Wurst, ob die wie auf den Bildern Carbon-Spagettis benutzen. Das machen unsere Kyudokas im Training mit ihren Alu und Carbonpfeilen nicht anders. ABER, was gar nicht geht sind die Plaste-Vanes als Federn. Die Benutzt man bei modernen Bögen mit Pfeilauflage und Button, aber niemals bei traditionellen Bögen! Hier geht's nicht ums schön aussehen. Plaste-Vanes geben nicht nach. Die Pfeile werden beim Anschlagen am Bogenfenster und/oder dem Handrücken abgelenkt. Sie Beschädigen auf Dauer den Bogen und logischerweise auch die Hand des Schützen. Der Pfeil trifft, nicht der Bogen. Auf die dargestellte Weise schaffen die es bestenfalls auf 10 Metern Pfeile auf 1 Meter Durchmesser zu verteilen. Das hat nichts mit Kampfkunst zu tun. Also von Bogenschießen sieht man da nichts, außer das die mit ´nem Bogen schießen.

  • Mist, jetzt habe ich ein Fehler gemacht und Videos angeschaut: was in alles in der Welt veranstalten die bitte mit Bokken und Schwertern???


    Okay, jetzt verstehe ich Euch. Das war wohl echt ein Griff ins Klo, die Truppe im Museum zu engagieren.

    Ich kannte jahrelang ein Kampfsportzubehör-Händler in Friedrichshain, dadurch auch viele aus der Szene quer durch alle KK-Sparten - aber ich habe ums verrecken nie etwas von denen gehört.

  • Zur Antwort des Museums an Inoshishi: Es stellt sich die Frage, inwieweit sich die Kadeshi-Truppe überhaupt mit japanischer Kampfkunst beschäftigt.

    Es ist wohl eher so, dass sie hauptsächlich eine Show-Gruppe ist, welche "Japan" als Vehikel benutzt.

    Wenn sich das Museum wirklich diesen Schuh anziehen will, bitte sehr. Ich persönlich halte es für katastrophal.

    Leider wird den Leuten TATSÄCHLICH vorgemacht, sie betrieben eine traditionelle jap. Kampfkunstpfkunst (hey, es gibt sogar ein eigenes zusammengeschustertes Mon) und was für uns nur Showelement zu sein scheint - so meine ich mich zu eriinern - wie etwa der hust lach wein.... """Schnitttest""" mit Holzbrettern ist durchaus prüfungsrelevant, will man es zu was bringen im Stil.

  • ... das Museum hat doch aber eine Kuratorin,

    die weiß sicher ganz genau, wie man so ein Unternehmen managt,

    das ist schließlich ihre Aufgabe,

    deshalb mag sie es bestimmt auch überhaupt nicht,

    wenn sich jemand in ihre 'Kompetenzen' einmischt ;)

    Suche das Einfache und misstraue ihm.