Einschränkung wegen Persönlichkeitsstörung

  • Ey! Nicht nur die Berliner sind bekloppt... jeden Tag denke ich; is den die ganze Menschheit IQ-Resistent? :D Oder hat die Sonne schon denen den Rest des Gehirns ausgebrannt?

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Ach wisst ihr, da seid ihr nicht ganz alleine. Das Leben verändert Menschen. Früher war ich dauernd unterwegs. Party hier, Vorlesung da etc. heute ? Man braucht fast einen glühende Kohlenzange um mich loszueisen aus meinen Wänden.. Aber dank des Museums, ja das hört sich jetzt beknackt an, merke ich wieder das ich doch noch nicht ganz hinüber bin. Klar, jedesmal schiebe ich leichte Panik bevor ich da auftauche, ich weis nie was kommt. Aber wenn man erstmal da ist, anfängt zu erzählen....das befreit das Ego wieder.

    Soso, Dank des Museums...


    Ich erinnere mich an die Telefonate weit im Vorfeld vor dem NBTHK-Treffen, wo ich Dir die Pistole auf die Brust gesetzt habe - tu was für Deine Gesundheit, oder Du gehst drauf! Dank Dir also selber und nicht diesem Museum!

  • Wie fast jede psychische Erkrankung kann man auch die Persönlichkeitsstörung nicht an Äußerlichkeiten festmachen.

    Ihr würdet euch wundern, wie viele Menschen von solchen Diagnosen betroffen sind...


    Sich "hinter der Diagnose zu verstecken" ist tatsächlich ein weit verbreitetes Phänomen, vor allem wenn die Diagnosestellung gerade erst erfolgt ist. Da gilt es gezielt gegen zu arbeiten, was am besten funktioniert, wenn man im therapeutischen Rahmen immer wieder damit konfrontiert wird. Das ist unangenehm, tut oft weh, ist aber absolut notwendig, um die PS in ein geregeltes Leben zu integrieren.

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Seit dem ich weiß das ich eine ÄVPS habe, bin ich noch gehemmter,

    Ich glaube ich verstecke mich hinter dieser Diagnose!


    Ich weiß jetzt was mit mir los ist. Ich glaube das kommt doch nicht so gut!

    Tatsächlich ohne es zu Böse zu meinen: Das hast du bereits im KKB und ja, das machst du auch jetzt wieder.

    Von weitem geguckt, würde ich dich mit deinem Problem nach wie vor so beurteilen (und, ja, kann nach wie vor falsch sein): Du hast keinen richtigen Bock was zu ändern, sondern ruhst dich lieber auf deinen Diagnosen aus.

    Seinerzeit war es die Anpassungsstörung, jetzt die Persönlichkeitsstörung.


    Da kann von außen noch so viel kommen, solange *du* nicht den Hintern hochbekommst, kann dir da niemand helfen.

    Und du suchst lieber nach Ausreden, als nach Wegen.





    Ach wisst ihr, da seid ihr nicht ganz alleine. Das Leben verändert Menschen. Früher war ich dauernd unterwegs. Party hier, Vorlesung da etc. heute ? Man braucht fast einen glühende Kohlenzange um mich loszueisen aus meinen Wänden.. Aber dank des Museums, ja das hört sich jetzt beknackt an, merke ich wieder das ich doch noch nicht ganz hinüber bin. Klar, jedesmal schiebe ich leichte Panik bevor ich da auftauche, ich weis nie was kommt. Aber wenn man erstmal da ist, anfängt zu erzählen....das befreit das Ego wieder.

    Ist ja ein nettes Beispiel, aber bestenfalls eingeschränkt zu Vergleichen. Es sei denn, ich verstehe es falsch, kann natürlich auch sein.

    Persönlichkeitsstörungen sind ja keine "Änderungen mit der Zeit" in dem Sinne.

    So oder so - freut mich, daß du zugelassen hast, dich selber loseisen zu können!

  • Da kann von außen noch so viel kommen, solange *du* nicht den Hintern hochbekommst, kann dir da niemand helfen.

    Aber es geht doch nicht um die Quantität dessen, was von außen kommt, sondern um die Qualität,

    und da geht es eben genau darum, dabei zu helfen 'den Hintern hochzubekommen'.

    Und du suchst lieber nach Ausreden, als nach Wegen.


    Nein, das glaube ich nicht, ich denke, dass Pharao sehr wohl nach Wegen sucht,

    aber er kann im Moment nicht jeden Weg gehen, und genau das teilt er uns ja auch mit.


    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Ich habe keine Ahnung ob ich an einer Pesröhnlichkeitsstörung leide oder lit oder wie auch immer.

    Ich weis, es stimmt was nicht. Da kommen dann die wenigen Leute in das Spiel denen ich heute wirklich noch zuhöre. Leute wie Sabiji.

    Ich hätte Ihn erwähnen sollen, stimmt.

    Blos darum ging es mir ja nicht.

    ich wollte drauf hinaus, das Leben kann einen krank machen in der Seele.

    • Neu

    Achtung, nicht verwechseln:


    Eine Persönlichkeitsstörung wird im Laufe der zeit nicht schlimmer sondern "besser".

    Persönlichkeitsstörung bedeutet, dass in der Ausbildung der Persönlichkeit (Frühkindheit, Kindheit) etwas "schief" oder nicht "normal" gelaufen ist. Die Persönlichkeit wurde (aus welchen Gründen auch immer) an der ein oder anderen Stelle nicht kongruent ausgebildet und das macht dann in den meisten Fällen so ab dem Jugendalter Probleme, wenn also die eigenständige soziale Interaktion und dergleichen anfangen zu greifen.


    Wenn sich im Laufe der Zeit bestimmte Symptome (Angst, soziale Phobien) ausbilden ist das meist was anderes als eine Persönlichkeitsstörung.

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Nein, das glaube ich nicht, ich denke, dass Pharao sehr wohl nach Wegen sucht, ...



    Er schreibt doch selber, daß er sich im Moment hinter der Diagnose versteckt.

    Und genau *das* muss er zunächst überwinden.

    Ist es einfach? Nö.

    Ist aber der erste Schritt, wenn man ernsthaft weiter kommen möchte.

  • Finde ich gerade nicht richtig. Vorab, ich habe von dem Psychkram keine Ahnung, bloß ich weiß eines, erst das Problem erleben, dann das Erkennen, dann nach Lösung suchen. die Erkenntnis scheint doch hier in der Diagnose zu stecken, oder ?

  • Eine Diagnose verleitet gerne dazu, zu glauben, man hätte einen Lösungsweg. So einfach wie in der somatischen Medizin ist es hier aber tatsächlich nicht (Schmerzen --> Untersuchung --> Diagnose --> Behandlung)

    Eine Diagnose beschreibt zunächst (hier nach ICD 10) einmal eine Reihe von Symptomen. Ist eine bestimmte Anzahl an Symptomen klar gegeben, kann eine Diagnose gestellt werden.

    Zu wissen, was man hat, stellt viele erlebte Probleme/Symptome in einen verstehbaren Zusammenhang, das ist schon richtig. Nur heißt das noch lange nicht, dass eine Lösung in Sicht ist.

    Da gehören einige wichtige Fragen dazu:


    - Welche Symptome stehen bei mir im Vordergrund?

    - Auf Basis welcher Symptome wurde bei mir die Diagnose gestellt?

    - Welche Art der Therapie/Hilfestellung wird meinen Symptomen am ehesten gerecht?

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    - Tony Blauer