Frau = Freiwild?

  • Mir scheint das auch ein Schritt rückwärts, aber was weiß ich schon unsure-svg

    Wenn Kaji keine Brille trägt, schreibt der so einwandfrei, wie wenn du im Selbstmitleid versinkst... Eins davon könnte man beeinflussen... :D


    I bims 1 Rechtsschreibradikaler!

    Und selbst wenn du Spagat könntest, hinter her dankt es dir sowieso keiner. - Vater Smoo

  • Naja, dieser "Mehmet" (44%) wird öfter angezeigt als "Max" (18%) weil eben Ausländer aus Kaji´s Huffington-Link halte ich für unglaubwürdig.


    Ist schon mal einer von Euch durch den Görlitzer Park hier in Berlin marschiert? Letztens war ich mit Tochter bei einer Sportlerehrung und um zur U-Bahn zu kommen, haben wir durch den "Görli" abgekürzt. Was man da erlebt, macht einen nur fassungslos, wenn dealende Schwarzafrikaner jedes passierende weibliche Wesen mit Pfiffen und Johlen "passieren" lassen - wie durch eine Spießrutengasse. NIEMANDEN interessiert das. Das ist deren Revier. Berlin hat diesbezüglich längst das Handtuch geworfen. Vor Jahren wollte der Innensenator eine "0 Toleranz"-Schiene fahren. Nichts passierte. Dann äußerte er sich mal, dass er da mal mit dem Auto langefahren sei (an der Skalitzer) und es gar nicht als so schlimm empfand. Eine Grünen-Politikerin wollte mit den Schwarzafrikanern "reden" aber irgendwie gehören die ja schon zum "Gesamtkonzept Görli". Geht's noch? Ja, das ist meine total verblödete Heimat-Stadt.

    Und wenn einer von den zugekifften Schwachköpfen körperlicher wird, dann ist das auch ganz normal. Taucht in keiner Statistik auf. Was läuft du da auch lang, wenn du keine Drogen brauchst. Wie Park? Öffentlicher Raum? Ist halt Kreuzberg, ist halt s Willst Du versuchen, die mal anzuzeigen? Mach mal. Am besten Du lässt Dich dann anschließend großräumig da nicht mehr blicken oder Du ziehst besser ganz weg.


    Mein Trauzeuge war mal Mitglied einer Rockergang und damit sicher kein Weichei. Der wohnte mal in Berlin-Neukölln, ein Stadtteil von vielen hier, die schon längst nicht mehr in "deutscher" Hand sind. Beim schräubeln an seinem Mopped bekam er mit, wie ein Araber seine Frau mitten auf der Straße vermöbelte und mischte sich ein. Er meinte zu dem Typen, wenn er unbedingt den Drang hätte sich prügeln zu müssen stünde er hiermit zur Verfügung. Frauen schlagen ginge gar nicht. Er zeigte außerdem den Typen an.

    Im Endeffekt war das eine Entscheidung welche nach sich zog, dass er umziehen musste. In den folgenden Wochen wurden regelmäßig die Reifen an seinem Mopped und Auto zerstochen, Scheiben und Scheinwerfer eingeschlagen und der Briefkasten mit Kot beschmiert. Die Polizei zuckte mit den Schultern und riet sogar, um zu ziehen.


    Ich würde behaupten, selbst wenn die Huffington Angabe realistisch wäre, dass es bei den 18% Maxen es dann auch zu 95% Strafverfolgung kommt, während es bei den 44% Mehmets zu einem wesentlich geringeren strafrechtlichen Abschluss kommt. Das ist aber nur eine These von mir.


    Die Anzeigen unserer ehemaligen Azubine und deren Freundinnen während Übergriffe in der Silvesternacht in Hamburg wurden ebenfalls ergebnislos eingestellt. Wenn es Deutsche gewesen wären, würde die Identifizierung wahrscheinlich erfolgreicher verlaufen. Alle Clubs haben Kameras an den Eingängen.


    Deswegen ist doch viel interessanter, wie erfolgreich ist die tatsächliche Strafverfolgung nach solchen Anzeigen und wie fallen die Sanktionen aus. Wenn ich im Grunde kaum Strafe zu erwarten habe, interessiert mich eine Anzeige auch nicht. Und wenn ich als Anzeigender schon Zweifel am Sinn meines Tuns habe und sogar noch mit Repressalien rachsüchtiger Angezeigter, deren Familienangehörigen, Kumpels und was weis ich rechnen muss. Na ich weis nicht...

  • Und woran liegts sabji? Pleite aber geil!


    Wenn über Jahre hinweg zu wenig Geld in öffentliche Einrichtungen und in die Sicherheit investiert wird, kommt sowas, banal gesagt, eben raus.


    Ob das nu der Schwarzafrikaner, Yugo, Albaner, araber, deutsche oder Schweizer ist, spielt dabei ja erstmal keine große Rolle. Weil in solch eine Lücke sich immer irgend ein kriminelles gesocks rein drücken wird. Solange aber pozilei und Staatsanwaltschaft nicht massiv unterstützt werden (durch die Politik und den Steuerzahler) kann sich da nicht viel ändern. Kuschkurs bei Straftätern ist doch schon seit längerem ein Problem. Fängt beim Verkehrssünder, der sich über 20€ für Falschparken nur kurz ärgert, an und endet eben bei teils zu laschen Strafen im Kapitalbereich.


    Edit:

    Die lieben Rocker der genannten Sorte kenn ich auch und einige von denen sind außerhalb ihres chapters echt anständig. Aber durchaus auch für das Chapter anderweitig bereit einzustehen.

  • NIEMANDEN interessiert das.

    Und Keiner hats gesehen.


    Dann äußerte er sich mal, dass er da mal mit dem Auto langefahren sei (an der Skalitzer) und es gar nicht als so schlimm empfand.

    Und jeder der offen anprangert, dass er sich kein vollständiges Bild macht, ist ein straftätlicher Populist.

    Was läuft du da auch lang, wenn du keine Drogen brauchst. Wie Park? Öffentlicher Raum? Ist halt Kreuzberg, ist halt s Willst Du versuchen, die mal anzuzeigen? Mach mal. Am besten Du lässt Dich dann anschließend großräumig da nicht mehr blicken oder Du ziehst besser ganz weg.

    Hier auch ein schönes Zitat von den vollkommen Bebresten: "Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um." und wenn man dann sagt, man fühle sich bedroht oder irgendwie unfrei, weil man gewisse Passagen kennen muss um nicht in Gefahr zu kommen, dann bist du wieder ein "Populist". Möchtest du, dass Regeln eingehalten werden? Dann steht bereits fest: "Der muss rechts sein, weil er die Freiheiten einschränken will." Wer kennt es nicht, wenn Kant über Joint fühlbar gemacht, aber nicht intellektuell verarbeitet, werden kann?


    Mein Trauzeuge war mal Mitglied einer Rockergang und damit sicher kein Weichei.

    Das schließt sich nicht gegeneitig aus und ist auch wissenschaftlich eher äh... sehr interessant, was da herausgestellt wurde. *puh* :P


    Er meinte zu dem Typen, wenn er unbedingt den Drang hätte sich prügeln zu müssen stünde er hiermit zur Verfügung.

    Der ist Move nice. :D


    Er zeigte außerdem den Typen an.

    Im Endeffekt war das eine Entscheidung welche nach sich zog, dass er umziehen musste. In den folgenden Wochen wurden regelmäßig die Reifen an seinem Mopped und Auto zerstochen, Scheiben und Scheinwerfer eingeschlagen und der Briefkasten mit Kot beschmiert. Die Polizei zuckte mit den Schultern und riet sogar, um zu ziehen.

    Ich stelle mir den abstrakten Dialog so vor:

    "Hallo Rechtsstaat, ich habe ein Problem und bräuchte da mal Ihre Hilfe, bitte, denn es geht um meine Sicherheit und geordnetes Leben für mich, wie für meine Nachbarn."


    Rechtsstaat: "Was ist ein Problem?"


    "So und so, Reifen, Briefkasten, Schmiererei..."


    Rechtsstaat: "Für uns wohl kein Problem, wenn für Sie, dann ziehen Sie bitte um."


    :D


    Zauberwort heißt in solchen Fällen: Klageandrohung. Aufeinmal helfen die Polizisten doch - am besten die Namen von den Beamten notieren. Dazu will ich aber nicht geraten haben...

    Die Anzeigen unserer ehemaligen Azubine und deren Freundinnen während Übergriffe in der Silvesternacht in Hamburg wurden ebenfalls ergebnislos eingestellt. Wenn es Deutsche gewesen wären, würde die Identifizierung wahrscheinlich erfolgreicher verlaufen. Alle Clubs haben Kameras an den Eingängen.

    Tut mir leid, aber da muss ich dir wirklich offen sagen, dass es:

    1. Hypothetische Argumentation ist, die niemals Aussagegehalt hat.

    2. Dieser Vorwurf nicht erhoben werden kann gegen die Ordnungshüter, weil es in der Natur der Sache liegt, das Menschen mit Wohnsitz in D und einhergehendem sozialem Umfeld viel leichter zu identifizieren sind, als unregistrierte Fremde... und wenn auch nur fremd... immer noch schwieriger zu Verfolgen. Daher kann ich den Kritikpunkt an die Polizei nicht gelten lassen.

    3. Und auch die Kameras sind kein Argument. Diese sind in Privater Hand - also muss per Anordnung das Material beschafft werden, meist löscht sich dies aber nach 24 Stunden. Hinzu kommt, dass die Aufnahmen eher dazu geeignet sind, bereits indentifizierte Personen in ihren Machenschaften zu überführen, als tatsächlich den Identifizierungsprozess unterstützen. Das ist meiner Kenntnis nach, eher selten.


    Deswegen ist doch viel interessanter, wie erfolgreich ist die tatsächliche Strafverfolgung nach solchen Anzeigen und wie fallen die Sanktionen aus. Wenn ich im Grunde kaum Strafe zu erwarten habe, interessiert mich eine Anzeige auch nicht. Und wenn ich als Anzeigender schon Zweifel am Sinn meines Tuns habe und sogar noch mit Repressalien rachsüchtiger Angezeigter, deren Familienangehörigen, Kumpels und was weis ich rechnen muss. Na ich weis nicht...

    Das ist tatsächlich ein Problem. Eigentlich mehrere aber OK.


    Es steht ja schon in Frage, ob Bestrafungen so überhaupt nützen.

    Dann der Schutz vor Rache...? Da müsste härter gegen vorgegangen werden, womit ich nicht das Strafmaß meine.


    Der Verlinkte Artikel von Kaji ist einer von vielen. Die Zahlen variieren immer. Ich finde lustig, dass Mehmmet als häufiger Name dem seltenen Max gegenüber gestellt werden... Also man kann da schon sehr leicht verzerren.


    Aus dem Link: http://www.huffingtonpost.de/2…cid=fcbklnkdehpmg00000002

    "[...]Die Zahlen sind Sicherheitsexperten zufolge stark abhängig von Ermittlungsschwerpunkten und Anzeigeverhalten. Sie sind keineswegs ein Abbild der tatsächlichen Kriminalität im Land. [...]"

    Ansonsten mitfühlende Grüße

    Und selbst wenn du Spagat könntest, hinter her dankt es dir sowieso keiner. - Vater Smoo

  • Görli und Neuköln...Na dann mach ich mal das Nähjkästchen auf. vor der Wende war der Görlitzer Park auch schon alles, aber kein Familenpark. Da über Kriminelle und Drogendrealer zuu stolperen war genauso wahrscheinlich wie nachts im Tiergarten einem schwulen Stricher zu begegnen...Aber die waren halt alle unifarben hell...daher nicht so auffällig. Neuköln. Da hab ich auch vor der Wende ein Weile gewohnt, in der Weserstraße, ein durchaus lustiges Quartier wo die Gesetze, wie soll man sagen, doch eher sehr legere genommen wurden. Alleine die Puffansammlung in der Fulda Straße, grandios, oder der Türke unter uns der jedes Wochenende sein Olle durchprügeltet, die lustigen Messerstecher auf dem Hermanplatz..wurde angezeigt ? Wozu denn..Es hätte nichts genutzt. Aber die waren alle Hellhäutig, unauffällig. Jetzt ist die eine Bagage durch die andere verdrängt worden, blos die fallen hat auf.

    Das Spielchen geht weiter, selbst in den "besseren" Regionen Berlins haben wir ein extrem hohen Ausländeranteil inzwischen. was passiert....Nichts, gar nichts.

    Ergo :

    Es liegt nicht an der Herkunft sondern an der sozialen Struktur und Stellung ob jemand kriminell wird.

    Geändert hat sich nur eines : Zilles MIllieu ist inzwischen teilweise schwarz, das wars aber auch.

  • Es liegt nicht an der Herkunft sondern an der sozialen Struktur und Stellung ob jemand kriminell wird.

    Möglicherweise haben die ehemaligen Drogendealer keinen Bock mehr gehabt und haben andere für sich beauftragt, sich bei Wind und Wetter "auf den Markt" zu begeben..


    Unrealistisch isses nicht.

    Und selbst wenn du Spagat könntest, hinter her dankt es dir sowieso keiner. - Vater Smoo

  • Durfchaus denkbar, genauso wie die Variante das einfach geredet wurde ...Läst du mich nicht Dealer hier sein, so schlag ich dir den Schädel ein. Die gute alte Methode....Wie gesagt, harmlos war diese Ecke Berlins noch nie.

  • Nach Informationen aus erster Hand: in Berlin seien in diversen angesagten Clubs Koksspiegel an den Tischen installiert worden - überprüfen lässt sich das von mir nicht. Das gehört da zum guten Stil war seine Ansicht (er war enttäuscht; hatte die Entwicklung über Jahre mitbekommen). Und mir wurde von ihm zugetragen, dass die Toiletten auch Türsteher haben:

    1. Nach außen hin, um "Probleme" zu vermeiden

    2. Nach innen hin, um den Drogenhandel optimiert über die Bühne zu bringen. (ähnlich wie auf dem Festival dann die "Securities" in ihren Bauchtaschen... bis zum Eintreffen der Polizei die Beweise sichern... *Hust*)


    Da der Konsum als solcher ja schnell und eigenverantwortlich läuft, nachdem die Geschäfte abgewickelt wurden und ja zunächst erstmal nur der haftet, der in Besitz ertappt wird... kann man es den Leuten auch gleich erleichtern es zu verbrauchen - im Club ist es sicherer nicht erwischt zu werden als draußen, das leuchtet ein und die Organisatöre können sicher sein, dass keiner was mit raus nimmt.


    Das scheinen ja richtige Müller zu sein: 7 Fliegen mit einer Klappe und so.


    Zum Thema Frau = Freiwild?

    In der Umgebung von komplett zugekoksten Jungerwachsenen und auch selbst zugedröhnt?


    Klingt nicht unwahrscheinlich, dass sich die Frauen so verhalten. Wie gesagt ich sehe das komplexer das Problem. Manche Frauen senden falsche Signale, andere unterstützen die Täter indirekt durch das Zurückhalten von Anzeigen (s.o. Perath), andere werden durch Alkohol und falschem Umgang zu leichten Opfern.


    Ich will einfach nur sagen, dass die Einsparungen am Sicherheitsapparat Früchte getragen haben, die so dermaßen Schneewittchen vergiften würden, dass man sich fragen muss, warum die Hexe überhaupt noch Gift hinzufügen sollte - das wäre doch Verschwendung.


    Realistisch bleiben.


    ;)

    Und selbst wenn du Spagat könntest, hinter her dankt es dir sowieso keiner. - Vater Smoo

  • Geändert hat sich nur eines : Zilles MIllieu ist inzwischen teilweise schwarz, das wars aber auch.

    Nee, damit gehe ich nicht konform. Ich komme noch nicht mal auf die Idee, Zilles Arbeiter-Milieu mit den heutigen Problem-Bezirken zu vergleichen.


    Zum Görli: man hat massiv versucht in all den Jahren den Park zu entschmuddeln. Zu dem hat sich Berlin ohnehin massiv seit der Wende verändert. Viele Bezirke sind unbewohnbar geworden. Unbewohnbar aufgrund Szeneviertel wegen astronomischer Mieten oder unbewohnbar wegen 24 h 7 Tage in der Woche Party. Ich bin selbst deshalb aus Friedrichshain geflohen. Und wenn ich heute umziehen würde - ich fände mit 2 arbeitenden Parts der Familie keine bezahlbare Wohnung mehr. Das hat sich seit der Flüchtlingskrise massiv noch verschlechtert.


    Aber ich wollte zum Görli. Der Park ist sehr langestreckt. Will man von Süd nach Nord MUSS man durch den Park, will man ihn nicht kapital umrunden. Eine dieser Passagen von der ich sprach, die wir benutzt haben, ist die Verbindung zwischen der Glogauer und der Falkensteinstraße. Hier liegt direkt ein alternativer Kinderbauernhof. Keine 40 Meter Sichtlinie weiter machen zwei dutzend dealende Schwarzafrikaner rechts und links auf den Weg alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ist halt Berlin, ist halt so. Ein paar Meter weiter sitzt die vergeistigte Elite der 68ger Alternativ-Bevölkerung Kreuzbergs beim brunchen oder pflegen spießbürgerlich ihre kleinen "Um den Baum-Beete" mit Kräutern und Sonnenblumen. Berlin eben.


    Mein Trauzeuge wohnte in der Fuldastraße. Als er hin zog, war noch jeder 2. Deutscher, der Rest Türken oder Jugoslawen und ein paar Araber. Heute zu 100% Arabisch.


    In den Mittagspausen vertrete ich mir immer die Beine und rufe meine Oma an. Die ist 93 und noch fit wie ein Turnschuh. Gestern war sie vollkommen entpüttert am Telefon. Sie war mit ihrer 20 Jahre jüngeren Freundin um die Ecke bei Rewe ..." und stell dir vor, da kamen mir 7 Bettlaken mit Sehschlitzen entgegen!" (O-Ton Oma). Beide haben sich verängstigt in irgendein Regalgang verzogen und die "Außerirdischen" beobachtet. Ich hatte Kopfkino und musste schmunzeln.

    Sie wohnt in Altglienicke, am Rande von Treptow-Köpenick und eine der letzten deutsch-ethnischen Enklaven Berlins (bitte nicht in den falschen Hals bekommen, ist satirisch gemeint). Für Beide ist regelrecht eine "Welt zusammen gebrochen".

    Viele Teile Ostberlins wurden lange nach der Wende von muslimischen Berlinern gemieden. Zu rechts orientierte Gegenden. Das ist schon lange vorbei und schon längst durchmischt. War die Lichtenberger Weitlingstraße eine gefürchtete Hochburg der Nazis, dominieren heute dort Döner-Läden.

    Bei mir um der Nähe stehen 3 Wohnheime für Studenten der HTW. Vormals ein buntes Studenten-Gemisch aus aller Herren Ländern, in den letzten 3 Jahren überwiegend verschleierte Frauen und männliche "Studenten" mit Kaftan, Bart und rasierter Oberlippe (welche übrigens gerne mal beim Chinapfannen-Mann an der HTW an der Treskow ein Pils in der Öffentlichkeit kippen).

    Ja, Berlin verändert sich. Berlin war auch schon immer eine türkische Hochburg. Aber selbst das alte türkische Berlin verschwindet immer mehr. Mit Zille hat das nichts zu tun.


    Probleme damit habe ich nicht, ich habe auch genug deutsche Idioten zum Nachbarn.

  • Ich als Arbeiterkind sehe mich an dieser Stelle genötigt mich vom Lumpenproletariat abzugrenzen.


    Drogen dealen, Sexarbeit, Taschendiebstahl und Raub ne ne, damit haben wir nichts zu tun. angry-svg

  • Gut Zilles Millieau zu nennen, war eine Schnappsidee, ich wollte eher darauf hinaus das es in Berlin schon immer diese brutale soziale Spaltung gab, die ursächlich für das Proiblem ist..

  • ... bin ein Arbeiterkind aus der Provinz und immer wieder bass erstaunt darüber,

    welche Gefahren in den großen Städten auf mich lauern ...


    aber im Ernst,

    wenn ich solche Sachen lese, wie Sabiji, Smoo und Brandenburger sie beschreiben,

    dann bin ich wirklich froh, dass ich nur eine Provinzlerin bin.

    Ist nicht so, dass uns die Kriminalität unbekannt wäre

    (schließlich schießen in der letzten Zeit ja auch die Provinzkrimis wie die Pilze aus dem Boden ;) ),

    Morde aus Eifersucht und der Ehre wegen kommen bei uns genauso vor wie Vergewaltigungen, Kinderpornografie u.a.,

    aber dieses 'Ballungsraum-Klima' ist bei uns eben zum Glück noch weitgehend unbekannt ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Ich als Arbeiterkind sehe mich an dieser Stelle genötigt mich vom Lumpenproletariat abzugrenzen.


    Drogen dealen, Sexarbeit, Taschendiebstahl und Raub ne ne, damit haben wir nichts zu tun.

    ...

    irgendwie fällt mir dazu aber auch Oliver Twists London ein,

    klar, das ist längst vorbei, oder doch nicht?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • ...

    irgendwie fällt mir dazu aber auch Oliver Twists London ein,

    klar, das ist längst vorbei, oder doch nicht?

    Taschendiebstal und Einbruch, ich setz ma einen oben drauf

    mörderische Revierstreikeiten unter skrupelosen Gesellen sind in den Ballungszentren an der Tagesordnung.


    Daher mehr


    Gangs of New York als Oliver Twists London

  • Moin Brandi,


    wende doch mal dein Googlejutsu an und vergleiche mal die Mordraten vonne Dörfers mitte Mordrate vonne Großstädte. ;)


    Alles halb so doppelt.


    Grüßli

    Und selbst wenn du Spagat könntest, hinter her dankt es dir sowieso keiner. - Vater Smoo

  • und vergleiche mal die Mordraten vonne Dörfers mitte Mordrate vonne Großstädte.

    ... wird wohl bezogen auf die Bevölkerungszahl vergleichbar sein,

    aber darum geht es doch einem Provinzler gar nicht,

    die Verdichtung ist es, die uns Angst macht ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)