Studie: "Wie gefährlich ist Taekwondo wirklich?"

  • Hallo zusammen,


    hier zur Info ein Artikel über eine anstehende Studie. Hoffentlich kriege ich das Ergebnis mit ;)


    Irgendwo hatte ich gelesen, dass die DTU diese Studie in Auftrag gegeben hat oder unterstützt hat; finde die Seite aber nicht mehr.


    Viel Spaß beim Lesen!
    Vagabund


    http://www.mittelbayerische.de…ich-21503-art1351762.html



    Wie gefährlich ist Taekwondo wirklich?
    Eine Studie des Klinikums Nürnberg und der Paracelsus-Privatuniversität soll klären, wie hoch das Verletzungsrisiko ist.
    Von Katrin Böhm
    Von Katrin Böhm 08. März 2016 15:56 Uhr


    Bei Jugendlichen ist Taekwondo sehr beliebt. Foto: EPA/Jalil Rezayee



    Nürnberg.Schnell muss man sein und dynamisch. Konzentriert, diszipliniert und bereit, für moralische Werte einzustehen – Taekwondo hat sich in der Region Nürnberg in den vergangenen Jahren zum Trendsport entwickelt. Schon Vierjährige gehen nach dem Kindergarten zum Taekwondo. Eltern versprechen sich davon, dass ihre Kinder nicht nur Sport machen, sondern dabei auch Anstand lernen.
    Über die gesundheitlichen Risiken der Sportart ist aber wenig bekannt – eine Studie soll nun klären, wie groß diese tatsächlich sind. Ärzte und Studenten der Paracelsus Privatuniversität in Nürnberg und der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie des Klinikums untersuchen, welche Verletzungen und körperliche Schäden bei Kindern und Jugendlichen, die Taekwondo betreiben, auftreten.
    „Taekwondo ist besser als sein Ruf.“
    Dr. Markus Geßlein, Oberarzt am Klinikum Nürnberg

    Grundsätzlich sagt Dr. Markus Geßlein, Oberarzt der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie: „Taekwondo ist besser als sein Ruf.“ Zum einen aufgrund seiner Schutzmaßnahmen an Kopf, Händen und Beinen, zum anderen aufgrund seiner strengen Regeln. Und: Taekwondo habe „positive Auswirkungen auf Fitness und Konzentrationsfähigkeit“.
    Der Nürnberger Orthopäde betreut seit Jahren Taekwondo-Sportler, unter anderem Athleten des Olympiastützpunkts Nürnberg. Er sagt: Beim Boxen sind „die Risiken ungleich höher“. Auch Fußballer seien viel stärker verletzungsgefährdet und würden sich häufiger schwerer verletzen.
    Studie dauert 20 Monate
    Jedoch gibt es bislang nur wenige Untersuchungen, sagt der Nürnberger Oberarzt – das soll sich nun mit der Studie ändern. Um Überlastungsschäden und Verletzungen systematisch zu erfassen, werden Kinder und Jugendliche, die Taekwondo ausüben, engmaschig begleitet. Zusätzlich werden über einen Zeitraum von mindestens 20 Monate etwa 40 Schüler zwischen vier und 16 Jahren der Nürnberger Taekwondo-Schule Özer (Bundesstützpunkt der Deutschen Taekwondo-Union) untersucht.
    5000 Euro von Stiftung
    Dokumentiert werden unter anderem der Trainingsumfang, die Teilnahme an Wettkämpfen und die Benutzung von Hand-, Fuß- und Kopfschutz. In einer Voruntersuchung werden die körperliche Konstitution und bereits bestehende Probleme erfasst. „Unsere Studie soll dazu beitragen, dass diese Sportart sicherer wird und man mögliche Schäden besser einschätzen kann“, so Geßlein.
    Unterstützt wird die Studie mit 5000 Euro von der Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Studie.


    http://www.mittelbayerische.de…ich-21503-art1351762.html

    Humor ist der Regenschirm der Weisen. (Erich Kästner)

  • Wurde da "Nullkontakt" Taekwon-Do untersucht? Bei WTF-Wettkämpfern im Leistungssport könnte das anders sein... Vor allem, wenn man Verletzungen pro Wettkampfstunden betrachtet.


    Ganz zu schweigen von Verschleißerscheinungen / Überlastungsschäden.


    Ohne Wettkampf ist TKD (egal welcher Stil) sehr verletzungsarm und gesund, aber wenn es ans Kämpfen geht, bin ich anderer Meinung. Zudem muss man unterscheiden zwischen "Verletzungswahrscheinlichkeit" und "Risiko", denn das Risiko ist Wahrscheinlichkeit * Schwere. Ein Pandae Dollyo (Fersendrehschlag) zum Kopf trifft selten voll, aber wenn er trifft - ich will gar nicht dran denken. Einem Vereinskollegen hat so ein Tritt die Schneidezähne rausgehauen. -> Notoperation und dann Spange tragen. Ich hatte Glück, mich hat so ein Tritt nur mal an der Lippe gestreift. Der gegnerische Fuß war getapt und daher hatte ich dann für einige Zeit "aufgeraute" Lippen.


    Das war der Anfang vom Ende meiner Leistungssportlaufbahn, weil mir ab da erst klar war, welches Risiko ich eingehe.

    Humor ist der Regenschirm der Weisen. (Erich Kästner)

  • Naja... man muss schon einen konkreten Beobachtungswinkel einnehmen, damit man zu so - aus meiner Sicht - grobkörnigen Einschätzung kommen kann. Für mich fängt es mit den absolut rudimentären Aussagen an, Taekwondo hätte sich in den letzten Jahren zu einem Trendsport entwickelt. Diese Aussage würde ich mal absolut in Frage stellen - sie steht als Behauptung. Weiter finde ich den Gedankengang, dass Eltern neben dem Sport auch noch die Erlernung von Anstand erwarten beim Taekwondo erarten, völlig verähltnislos. Was ist den überhaupt "Anstand" und wie bzw. wodurch genau entwickeln Eltern die Idee, dass Taekwondo dies bewerkstelligen könnte. Eigentlich dachte ich - naiv wie ich bin - bei den Eltern stehe die Entwicklung von Selbstwertgefühl im Vordergrund. Letztlich sind bei mir die Gesichtszüge entgültig entglitten, als ich las: "Teakwondo ist besser als sein Ruf". Spontan habe ich gedacht, da hat jemand so überhaupt keine Ahnung vom Taekwondo und bewertet diese Kampfsportart ähnlich die eines Tempos als Synonym für alle Taschentücher bzw. Kampfsportarten. Ich wusst noch gar nicht, dass Taekwondo einen "schlechten Ruf" hatte und dass dieser "schlechte Ruf" etwas mit einer Verletzungshäufigkeit zu tun hätte, da ich nun selbst 2 Jahrzehnte TKD trainierte ist mir das völlig durch die Lappen gegangen. Furchtbare Erkenntnis, nun einen Sport betrieben zu haben, der doch so brand-gefährlich ist... Ich kann also von Glück sagen, dass ich das Training und die Wettkämpfe (immerhin war ich mal deutscher Meister) gut überlebt habe und bis jetzt noch keine großen Schäden davon getragen haben.


    Wenn ich das ganze dann - im engeren Kreise betrachtet - mit anderen Kampfsportarten und Kampfkünsten vergleiche, würde ich mal darauf Tippen, dass z. B. Boxer ein wesentlich höheres Verletzungsrisiko haben und aufgrund der Tatsache, dass der Boxsport immer noch in einem eher undurchsichtigen Milieu stattfindet, auch rechtlich/moralisch eher ein Drahtseilakt ist. Aufgeplatzte Augenbrauen und Lippen, Finger- und Handbrüche und auch Hüft- und Knieprobleme sind da keine Seltenheit. Oder nehmen wir mal das Ju-Jutsu... wieviel Knieverletzungen ich hier beim Training und bei den Turnieren mitbekommen habe, kann ich gar nicht mehr nachzählen. Umd beim Taekwondo? Hm... die kann ich an einer Hand abzählen und zeitlich sogar noch recht gut zuordnen.


    Wenn ich das ganze dann - im weitläufigen Kreise betrachte - fällt mir dann schon gar nichts mehr ein. Die Masse spielt Fußball. Hier kann man sich auch gut jedes Wochenende von der Theorie und Praxis des Fairplays und Verletzungsrisikos überzeugen. Wer Aggressivität pur erleben möchte, fährt zu einem Fußballspiel und bucht damit die gesamt Packung: Schon die Hinfahrt mit dem Zug birgt gesundheitliche Risiken, da braucht man sich noch nichtmal sportlich zu betätigen. Im Spiel dann selbst wird mit zum Zeugen von Fouls, Gelaber mit dem Schiri (als Pädagoge warte ich auf den Moment, dass sich die Spieler mit dem Schiedsrichter in einem Stuhlkreis auf die weitere Verfahrensweise einigen), rumgeschreie, geweine, usw. Über die Rückfahrt möchte ich hier nicht mehr sprechen... ein Graus.


    Alles in Allem: Völlig unverständlich was ich da lese - es deckt sich überhaupt nicht dem, was ich bisher beobachtet habe. Das die Taekwondo-Techniken für sich - wenn sie treffen - eine Wirkung erzielen, sollte schon jedem Kind bekannt sein... ist also eine Binsenweisheit. Aber nicht nur im Taekwondo tritt und schlägt man, sondern auch beim Artverwandten Karate, beim Kickboxen, beim Thaiboxen, beim Savate, beim... Daher frage ich mich: so what??

  • ... Weiter finde ich den Gedankengang, dass Eltern neben dem Sport auch noch die Erlernung von Anstand erwarten beim Taekwondo erarten, völlig verähltnislos. Was ist den überhaupt "Anstand" und wie bzw. wodurch genau entwickeln Eltern die Idee, dass Taekwondo dies bewerkstelligen könnte. ...

    ... ich denke, das mit den 'Erwartungen' der Eltern hat etwas mit der Vermarktung mancher Kampfkunstangebote für Kinder zu tun,
    und das ist sicher nicht Taekwondo-spezifisch, da wird in der Öffentlichkeit einfach nur der Eindruck erweckt,
    dass eine KK an sich elterliche Erziehungsdefizite kompensieren könne ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Hi Paladin,


    wo steht denn, dass Taekwondo (nicht Teakwondo, wie Du schriebst, oder hast Du 2 Jahrzehnte was anderes gemacht?) brandgefährlich ist? Davon ist nicht die Rede.


    Es wird nicht postuliert, das TKD gefährlich ist, sondern gefragt "wie gefährlich es ist". Das erlaubt jede Antwort von garnichts bis zu 100 % irgendwas.


    Es geht mehr um (mögliche) Langzeitschäden und dies speziell bei Kindern und Jugendlichen, also Personen, die sich noch im Wachstum und in der Entwicklungsphase stehen. Da wirken sich Trainingsformen im Vergleich zu Erwachsenen ggf. ganz anders aus.


    Winke


    Mac :-)

  • Eine wichtige Basisfrage wird bei dem Ganzem sowieso erfolgreich ausgespart ; Wo fängt denn eine Verletzung an ? Beim gebrochenen Knochen ? Bei saftigen Hämatomen ?
    Würde Zweiteres zutreffen wäre Kendo z.B kaum zu toppen. Da kommt man wirklich oft wie ein Pflaumenkuchen gefärbt raus.....Gelenk Überlastungen sind auch keine Seltenheit etc.

  • Wenn ich jetzt mal zurückblicke, kann und muss ich Paladin zustimmen.
    Angefangen 1970 mit Judo und Taekwon-Do

    • 1 x '74 Mittelfussbruch (Judo)
    • 1 × '75 Cut über dem linken Auge (Aufwärmen mit Ballspiel)
    • 1 x '79 Mittelfinger verdreht (Judo)
    • 1 × '84 Nasenbein gebrochen (weil ein Mittrainierender meinte er müsse nach Stop weitermachen
    • 1 × '83 Ein Stück vom Pfannenerker (Hüfte) weg, weil mein Gegner auf der DM das mit dem Semi-Kontakt im Endkampf nicht verstanden hat. Dadurch 2006 neue Hüfte - 3 Monate nach OP stand ich wieder auf der Matte
    • 1 x Knie verdreht (circa 87, deshalb jetzt leichte Probleme mit rechtem Aussenmeniskus)
    • 1 × '88 Mittelfussbruch weil ich aus Rücksicht nicht durchziehen wollte

    Blaue Flecken und Prellungen zählen nicht :D Dazu kommen noch leichtere Blessuren wie grosse Zehen beide gebrochen (Dummheit) - trainiert habe ich trotzdem.
    Also in gut 46 Jahren aktiver Zeit, davon 12 Jahre Hochleistungssport ('77 - '89), 7 Verletzungen.....hmmm, hört sich jetzt nicht so dramatisch an.


    Und was die Erwartungshaltung mancher Eltern betrifft: Was die ihren Kindern nicht beigebracht haben, kriege ich nicht hin und will ich auch nicht hinkriegen. Anstand lernt man nicht im Dojo oder Dojang, den kriegt man normalerweise - wie andere Dinge auch - im Elternhaus beigebracht.



    Boah....schreiben auf'm Mobiltelefon is' ja wat für'n Ar... :evil::evil::evil:

    Don't dream it, be it!

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  • Im Grunde liegt es doch erst einmal daran, ob respektvoll und rücksichtsvoll miteinander trainiert wird.
    Ich habe früher recht erfolgreich in der Jugend Handball gespielt, verletzungsfrei war man da eigentlich nie ( meine krummen Finger erinnern mich immer noch daran).


    Klar, im Hapkido zählen blaue Flecke oder schmerzende Gelenke zum Standard. Eine größere Verletzung gab's nur als ich bei einem Wurf mit dem Fuß zwischen zwei Matten gerutscht bin, das mochten die Bänder gar nicht.


    Und zum Thema Erziehungsersatz: Nein, lehne ich ab und sage das den Eltern gleich beim Probetraining. Die KK lehren ja, aber Respekt und vernünftiges Verhalten beibringen ist Elternsache.


    K/

    Nehmt mich nicht ernst- ich mache es ja auch nicht!

  • Hallo zusammen,


    natürlich habe ich das Ergebnis der Studie nicht mitbekommen und auch gerade nicht im Internet gefunden.


    Weiß jemand von euch irgendwas darüber?


    LG

    Vagabund

    Humor ist der Regenschirm der Weisen. (Erich Kästner)

  • natürlich habe ich das Ergebnis der Studie nicht mitbekommen

    ... nein, Du hast wahrscheinlich nichts verpasst,

    die Studie war doch auf 'mindestens' 20 Monate ausgelegt

    (Stand März 2016), und danach muss sie ja dann noch ausgewertet werden,

    das kann noch ein bisschen dauern ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.
    (Alfred North Whitehead, Logiker und Philosoph, 1861-1947)

  • Ich bin ja gleich beim Namen der Studie hängen geblieben.

    Dieser impliziert ja, dass die Behauptung im Raum steht, Taekwondo sei gefährlich. Mir war bisher nicht bewusst, dass diese These in der Breite so vertreten wird...und ich bezweifle das sogar ganz stark.

    Die Behauptung, Taekwondo vermittle den Kindern Anstand, halte ich für schlichtweg falsch.

    Ja, KK/KS-Training KANN durchaus positive Nebeneffekte zeitigen, aber diese sind eher der Umgang mit der eigenen Kraft/Energie, Respekt vor Mittrainierenden und Lehrern, bessere Körperwahrnehmung, solche Dinge.

    Dass eine KK-Schule einen pädagogischen Auftrag hätte, sehe ich indes nicht. Das würden sich vielleicht viele Eltern wünschen, die den armen Trainern bei der Anmeldung ihres Zwerges gleich mal solche ermutigenden Sätze wie "Damit der Kleine mal ein bisschen Respekt lernt und sich austoben kann" mit auf den Weg geben. Aber am Ende kann der Trainer im Dojo/Dojang auch nur mit dem arbeiten, was der/die Trainierende aus der eigenen Kinderstube mitbringt.


    Ich lasse bei meiner Argumentation jetzt mal außen vor, dass es natürlich unterschiedliche Schulen und Lehrer mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt.


    Dass die Studie dazu beitragen möchte, das TKD noch sicherer zu machen, ist erfreulich wie unnötig. Da wäre eine Studie über die Gefahren des Nahkampfes mit Ballbeteiligung (z.B. Fußball) sicher sinnvoller und würde mehr Kindersehen, -Bänder und -Muskeln retten. ;)

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Nun ja, TKD ins maßen und richtig ausgeführt ist sicher eine sehr gesunde Sache. Genau wie viele andere Kampfarten. Was man allerdings leider nur in sehr wenigen Vereinen sieht. Gesundes Training sieht nämlich nach nichts aus und wenn man Mitglieder anlocken will, sollte schon der eine oder andere spektakuläre Tritt dabei sein.


    Erfolge bei Wettkämpfen möchten auch fast alle haben und schon sind wir beim Leistungssport. Der wiederum nie gesund ist, egal in welcher Sportart. Im TKD sind Verletzungen wie Bänderrisse vielleicht seltener als in den Ballsportarten, aber der Verschleiß ist, so wie die meisten Vereine trainieren, bestimmt nicht zu vernachlässigen.

    Humor ist der Regenschirm der Weisen. (Erich Kästner)

  • Moin Bundus,


    dem hier:

    Gesundes Training sieht nämlich nach nichts aus und wenn man Mitglieder anlocken will, sollte schon der eine oder andere spektakuläre Tritt dabei sein.

    kann ich mich nicht anschließen.


    Man kann auch Herzkrankentaekwondo auf die Beine stellen, das immer noch kampfbezogen wäre und nach was aussieht. Gefragt ist wie. Schade finde ich, dass dies in den Kampfkunstforen nirgendwo diskutiert wird.


    Auch Training, das man Behindertengerecht aufstellt, wäre durchaus möglich. Und ich finde auch, dass das absolut klasse aussehen kann und bestimmt trotz aller Abwegigkeit seinen Nutzen hat. Sei die Chance noch so gering, dass sich jemand damit wehren kann, wenn er ganz gravierende Besonderheiten mitbringt. Im folgenden Video sieht man, dass gesundes Karatetraining nach was aussehen kann, auch wenn man körperliche Entwicklungen aufweist, die fernab von unserer "Norm" sind.

    Mich beeindruckt das einfach sehr. Ganz gleich, ob davon etwas angewendet werden kann. Viel ist Psyche, Raumaufteilung, Distanzverhalten... Es muss nicht immer ein Maigeri sein, der durchschlagende Wirkung hat... manchmal reicht auch einfach nur sein Ding zu machen. Mich hat er K.O. geschlagen und vollkommen überzeugt.

    Vorweg: Warum schreibe ich das? Weil ich mich wundere, dass so wenig Geld darin investiert wird diese Trainingsbedinungen zu verbessern. Stattdessen blödelt man sich wieder mal mit der Gefährlichkeit rum... weil die Propagandamaschine der Koreaner nix dazu gelernt hat. ;)



    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

    - George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

  • Siehe auch hier - allerdings etwas älter:
    GefSport.jpg

    Na ja, wenn keiner die Portart x betreibt verletzt sich auch keiner. Insofern ist so eine Fallstatistik nicht so sondelrich aussagekräftig insofern sie nicht auf die Gruppengröße heruntergebrochen wird.

    Ein weiterer Aspekt ist der, das man in den KK eine Ausbildung erhält. Das Im Fussball ? In der Form mit Kihon etc....wohl weniger, damit steigt natürlich auch das eigene Verletzeungsrisiko.