Medienkritik

  • Hab nur das Bild gegoogelt und dort gefunden.


    Nicht mehr nicht weniger.


    Kenne den Blog nicht den ich verlinkt hatte.

  • Man kann Artikel z.B. lesen bevor man sie verlinkt.


    Ich habe die Bild, vermeintlicher screenshot, vor länger Zeit gesehen.


    Heute habe ich diesen per google bildersuche rausgesucht und auf der verlinkten Seite gefunden.


    Die Frage kann nur lauten gefakte oder nicht?

  • Und? Angeschaut?

    Mal wieder ein Paradebeispiel wie Informationen von er Aluhut-Fraktion aus dem Kontext gerissen werden und zu etwas völlig anderem verwurstet werden.

    Stichwort: "Wir glauben..."

    Man beachte wo der gelbe Pfeil gesetzt ist

  • Perath schrieb:


    Für mich ist in dem Zusammenhang noch die Henne-Ei-Frage interessant: BILDEN die "Medien" die Meinung der Massen oder passen die "Medien" ihren Duktus an die derzeit vorherrschende Mehrheits-Meinung an? (Stichwort Auflagen-Maximierung, etc.)


    https://alexandrabader.files.wordpress.com/2016/11/tagesthemen.jpg?w=300&h=174


    Quelle


    SO gesehen BILDEN die Medien dann die Meinung

    Originalquelle so ab 12:30 min.


    http://www.ardmediathek.de/tv/…=3914&documentId=38824342


    Das steht aus meiner Sicht, jetzt so für sich.


    Die weiteren Scheinangriffe, sind es nicht weiter wert sich damit zu beschäftigen.

  • als "gelernter DDR-bürger" erkenne ich propaganda, wenn ich sie sehe (und höre).

    die "öffentlich-rechtlichen" medien sind seit einiger zeit zu hofberichterstattern der gegenwärtigen oligarchie degeneriert - das kann man abstreiten, es ändert aber nichts an den tatsachen.

    interessant finde ich, daß man zur zeit schweizer zeitungen bemühen muß, um sich ein einigermaßen umfassendes bild der vorgänge in deutschland machen zu können ...

    Habe letztens mal wieder 1Live gehört. Da ging es um den Airberlinpiloten, der einmal um den Tower geflogen ist, um sich gebührend zu verabschieden.


    Aus dem Gedächtnis, so sagte einer der Moderatoren: "Auf dem Düsseldorfer Flughafen kam es zu einer Situation ... das Flugzeug schien auf den Tower im Tiefflug zu zusteuern und versetzte so die Mitarbeiter in Angst und Schrecken. Es stellte sich aber heraus, dass es eine Verabschiedung vom Piloten war, der auch sichtbar zuwunk. Er steuerte das Flugzeug um den Tower über den Flughafen und landete anschließend normal. Im Tower gab es für die Aktion Applaus."


    So äh. Ich dachte, dass im Deutschen Luftraum solche Aktionen sofort rechtlich verfolgt werden, da gibts überhaupt keine Spaßveranstaltungen. Ich habe dann auf Youtube ein Video gefunden, das scheinbar da ansetzt, wo die Leute im Tower den Sichtkontakt herstellen.


    1. Von Angst ist nichts zu hören, nur der Hinweis, dass es sehr tief erscheint.

    2. In den Printmedien ist von einer Absprache die Rede.


    Hier das Vid:


    ---


    Ich finde das so dermaßen unsauber und schlecht von 1Live, dass ich mich sowas von ärgere, weil ich wirklich dachte, dass das ne Blödbommelaktion vom Piloten war, der so, wie es berichtet wurde, dem Ansehen der gerade pleite gegangenen Airberlin noch zusätzlich geschadet hätte, für eine reine Egonummer.


    Bin ich da zu streng? Habt ihr das auch im Radio mitbekommen? Habt ihr Unterschiede in der Berichterstattung festgestellt?


    FG

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Hallo smoo,


    mir ist folgendes aufgefallen. Im Print und Online Bereich häufigen sich subjektiv solche Meldungen:


    https://www.derwesten.de/panor…abblasen-id212236981.html


    http://www.heute.at/timeout/vi…foto-mit-Blowjob-52154680


    https://www.derwesten.de/panor…isstrafe-id212022589.html


    https://www.derwesten.de/panor…r-u-bahn-id212263911.html


    Fast alle Zeitungen verbreiten solche Meldungen weiter.


    Ich bin jeden Tag 4-5 Stunden im Netz unterwegs und so glaube ich, dass ich durchaus in der Lage bin zu beurteilen, dass sich solche Meldungen in letzter Zeit häufen.

  • Da kann ich dir jetzt tatsächlich nur sagen, dass du mir da Arbeit abgenommen hast.


    Das ist mir nämlich auch aufgefallen.


    Und was glaubst du, was da hinter steckt? Sollen wir uns jetzt alle in der Öffentlichkeit weniger lieb haben, oder bessere Verstecke suchen als die U-Bahn am helligten Tage?


    Soll es zeigen, wie stark die Gesellschaft verroht?


    Ein Gedankensprung hierzu, dass die Medien nur Teilschuld haben (geschrieben vom Spiegel-Medien-Guru-Schlechthin alias Sascha Lobo)

    http://www.spiegel.de/netzwelt…bo-kolumne-a-1173504.html


    Dazu dann dieses Lied (aber nur, weil ich heute so einfältig bin und der Name das in mir ausgelöst hat :D )

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Und was glaubst du, was da hinter steckt?

    Hallo smoo,


    wir leben ja im besten Deutschland aller Zeiten (Gauck), und die Herausforderungen für die Zukunft in diesem Land sind halt alle pille palle, da kann sich die Presse als Vierte Gewalt ruhig mit den brennendsten Fragen der Menschheit beschäftigen (Hochzeits blow job etc. pp)

  • Voll witzig:


    Ich spreche heute mit meinen Großem (8 Jahre, dritte Klasse) darüber was er gelernt hat.


    Im Fach Deutsch ging es um folgenden Text:


    "Medien haben für uns eine große Bedeutung. Durch sie erfahren wir, was in der Welt geschieht.


    Wenn wir uns in Medien informieren, verlassen wir uns darauf, dass die Wahrheit gesagt wird. Leider werden durch die Medien jedoch häufig auch

    nicht ganz richtige Informationen oder sogar Lügen verbreitet."


    Hervorhebung von mir.


    Das sage ich sauber! thumbsup-svg

  • Bist du jetzt beruhigt, dass die Propaganda in der Schule doch nicht so krass ist? :D :P ;)

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Das schöne ist Brandenburger, in der Grundschule lernen sie das, später in den weiterführenden Schulen und bei Lehrern die sich an die Gesetze/Rahmenlehrpläne halten, lernen sie dann noch was Anderes:


    Lerne kritisch zu sein und die Quellen zu überprüfen aus denen du deine Informationen ziehst.

    Vielen Erwachsenen fällt sowas leider immer noch schwerer und zwar egal welch geistig Kind sie sind.

  • was soll schon positiv sein, wenn leute (sowohl flüchtlinge, als auch bürger des landes) an der nase herum geführt werden...

    So ich greife das mal auf, weil das ja im Grunde der Tenor mancher Forumiten hier ist, denn...


    Anmerkung ... ich war heute auf der Veranstaltung "Wer etwas weglässt, der lügt!" Vortrag aus der Reihe "Auf dem Weg in die postfaktische Zeit?"



    Hier Näheres zu Referenten und Co.: http://blue-square.rub.de/vera…zeitungen-zwischen-fakten


    ____________________________________________________________



    Worum ging es nun genau, wie wurde eingeleitet?


    Herr Langrock (Chefredaktion Ruhrnachrichten) hat zu Beginn eingeleitet, dass ihn der Vorwurf der Fakenews und damit der Lügenpresse weniger stark trifft, als der Vorwurf der Lückenpresse.


    Viel zu oft hörte er in letzter Zeit, und das machte er auch an Beispielen fest (Leserbriefe, Beschwerdemails etc.), ganz konkret Vorwürfe wie: "Dürft ihr darüber nicht mehr schreiben?"


    Er hat dann einen Diskurs dargestellt. Und zwar hatte eine Dame ohne Grußformeln direkt mit ihrer Mail-Beschwerde losgelegt. Als man auf die Nichthaltbarkeit sachlich einging, mischte sich ein Dritter ein, der dann nur meinte "Das rettet nun auch nichts mehr."


    Damit sollte klargestellt werden, dass es Leute gibt, die super festgefahren sind und schreihälsig den Ton angeben.


    Das unterschreibe ich zu 100 %



    -----



    Fakenewsbeispiele:


    1. Breitbardnews und Podolski


    Dieses Bild hier hat Breitbardnews wieder löschen müssen. Es war kompletter Fakenewsmüll und absolut missbräuchlich verwendet worden. Aber die Meldungen dahinter, waren wohl so nicht falsch.


    podolski.jpg?itok=KEWA2nF-&timestamp=1503241571


    Aus meiner Sicht ein super gutes Beispiel! (Auch für einen Schuss ins eigene Knie :D )


    -


    2. Das Innenministeriums-Fakenews-Rundschreiben


    Hinter der Überschrift 2. ist ein Bericht dazu verlinkt.


    Der Referent ging hier auf seine Bauchschmerzen ein, die sich breitmachten, als pominente hochkarätige Journalisten und Andere sich davon hereinlegen ließen. "Wenn solche Leute dazu greifen, würde das das Misstrauen der Leute verstärken." sinngemäß zitiert.


    Auch das unterschreibe ich zu 100%


    -


    3. Die von einem Schwarzen angezündete weiße Frau, die anschließend aus dem dritten Stock geschmissen wurde


    Dass darüber nicht berichtet wurde, wurde den Ruhrnachrichten vorgeworfen.


    Da es sich als komplett unhaltbar herausstellte, weil der Sachverhalt komplett anders war, war die Antwort.


    Quintessenz hier: Die Leute glauben zu schnell "einer einzelnen" Meldung.


    Unterschreibe ich zu 100 %



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    Was ist nun an den Vorwürfen dran,


    1. dass nicht berichtet werden würde?


    Zunächst einmal wurde hierauf bezogen mal erklärt, dass früher die Leser nur aus der Zeitung erfuhren, was am Wochenende (bspw.) passiert ist. Heute hat man aber über das Internet die Möglichkeit rund um die Uhr die Meldungen zu verfolgen. Man sieht dann z.B. Montags, dass von vllt. sieben Meldungen vielleicht 3 in der Tageszeitung erscheinen. Dazu kamen dann Beschwerden, obwohl eigentlich ersichtlich seien müsste, dass diese Meldungen z.T. unerheblich waren oder es einfach den Rahmen der Tageszeitung sprengen würde.


    -


    2. dass die Herkunft der Täter aufgr. staatlicher Anweisung unterbunden wäre?


    Hier habe ich ihn nicht verstanden. Er hatte zunächst gesagt, dass sei absoluter Quatsch, führte dann aber die (von März stammende aktuelle) Richtlinie 12.1 des deutschen Presserates an. Er kam auch auf die Tatsache zu sprechen, dass hier manchmal die Herkunft schonmal unter den Tisch fällt. Bei einem begründeten öffentlichen Interesse würde das aber stets angegeben werden. Vielleicht meinte er, dass das vom Presserat sich selbst zur Verbesserung der Berichterstattung aufgelegt wurde(?).


    Dazu führte er eine Geschichte an, also ohne Beleg, dass er mal einen Bericht vor einpaar Jahren in seiner Tageszeitung abgedruckt hatte, über die Erschießung einer Frau durch ihren Ehemann, der Jäger war. Kurz darauf hatten sich Jäger beschwert, dass diese Angabe die Berufsgruppe der Jäger verunglimpfen würde. :D Das glaube ich ihm :D Datt is' Toitschland!


    -


    3. dass die Zeitungen/Medien zu große Nähe zu Politikern aufwiesen?


    Tut mir leid Leute, ich war den ganzen Tag unterwegs. Das hatte ich nicht mehr notieren können. Ich weiß schlicht nicht genau genug, was er hierzu gesagt hatte. Im Kern kann ich nur noch einmal seine Angabe wiederholen, dass es keine staatliche Lenkung gäbe.


    -----


    Wozu hat das geführt?


    Veränderungen der Berichterstattung ergaben sich, aber auch gut und richtiger Weise, durch die Digitalisierung. Heute könne man Fünfzeiler eben über soziale Netzwerke und Radio besser empfangen und würde daher dann aus der Zeitung eher Hintergründiges/Tiefgründiges erfahren.


    Die Medien haben Vertrauen verloren. Es gab wohl eine Infratest dimap Umfrage mit 1000 Personen.

    - 20 % gaben in bestimmten Fällen (konnte ich nicht mehr notieren), also unter Voraussetzung gewisser Umstände, an, von Lügenpresse zu sprechen.
    - 42 % glaubten an ein staatliches Diktat, was s.A.n. schlicht falsch sei. Dazu führte er noch einmal das Beispiel an, in welchem sich jemand über das "Nichtberichten über die angezündete weiße Frau ..." beschwerte.


    Dennoch genössen die Medien allgemein ein hohes Ansehen, s.A.n.. Dazu zeigte er noch eine andere Statistik... .


    Man kann ihm das insgesamt schon glauben. 85% ? :P


    -----


    Was könnten denn die Journalisten etc. tun?


    Dazu benannte er fünf schöne Thesen, die ich hier in Kürze wiedergebe.


    Sie sollten:

    1. für Transparenz sorgen und genauer kenntlich machen, woher welche Informationen stammen usw.
    2. Kriterien für die Berichterstattung sollten offengelegt werden
    3. Fehler unbedingt offenlegen und klarstellen. Früher war man wohl der Ansicht, dass sich das "versende".
    4. Punkte 1-3 beherzigen
    5. Eigene Werte und Überzeugungen nicht verleugnen.

    Das fand ich mit das Beste an seinem Vortrag.


    Er ging auch noch etwas darauf ein, dass man in Sachen Transparenz stets hinterfragen müsse, v.a. in Bezug auf Polizeieinsätze, wer mit welchem Interesse und wie, worüber berichtet.


    Darüber hinaus gab er noch Hinweise zum Informantenschutz und der sich daraus ergebenden ungenaueren Berichterstattung.


    Absolut solide dargestellt, fand ich.


    -----


    Noch etwas Relfexion und Philosophie:


    Herr Langrock gab noch einen Denkanstoß mit, in welchem er auf einen Aufsatz Bezug nahm (weiß nicht welchen). Es ging wohl darum, dass wenn man etwas schreibt, dies neue Fragen aufwerfe, die wiederum unbeantwortet blieben, und somit eine absolute Transparenz nicht erreicht werden könne.


    ... viele werden für Produktion bezahlt und nicht für die Qualität des Produzierten.


    Gut.


    :)


    -----


    Anmerkung Im Anschluss gab es noch eine herzhafte Diskussionsrunde


    Ich stelle hier nur zwei Anfragen stark verkürzt dar:


    Fragen
    Antworten von Herrn Langrock
    Ein Teilnehmer 
    fragte nach der Verzerrung in den Medien und zwar hinsichtlich drei wesentlicher Beispiele:
    1. Warum dem Handtaschendiebstahl mehr Aufmerksamkeit zufällt, als der Wirtschaftskriminalität, die weitaus größere Schäden anrichte und viel wichtiger sei. (Ich hörte mich selbst reden. :D )
    2. Wie man die Spaltung zwischen den Anstalten und auch zwischen den nationalen Berichterstattungen wieder korrigieren könnte, da ja hier stark im Eigeninteresse berichtet werde
    3. Linkslastigkeit der MSM
    1. Weil es leichter zu berichten ist, gegenüber der Kriminalität in hochkomplexen Verfahren, wo die Beweislage auch dünn sei, wo der Handtaschendiebstahl, eindeutig und schneller aufgeklärt werden kann...
    2. Schwierig
    3. Das wird gerne Vorgeworfen, ist aber nicht haltbar.
    Dann Habe bin ich
    eingestiegen über die Bezugnahme auf "Lückenpresse" und Fakenews, habe ich zunächst auf die starke Verzögerung hingewiesen hinsichtlich der Kölner Sylvesternacht und übriger Brandpunkte in anderen deutschen Großstädten rundum diese Nacht.

    Dazu beschrieb ich die anfänglich nur regionale Berichterstattung hinsichtlich des Anschlags auf den Sikhtempel.

    Weiterhin habe ich das Beispiel des Jura-Profs aus dem Terrorfred vorgestellt und klar gemacht, dass die Berichterstattung in den regionalen Medien hierzu schlecht war und absolut bipolar.

    Außerdem habe ich etwas unglücklich die Fakenews um die angebliche Pankreaskrebserkrankung Putins aufgegriffen. Das "Angeblich" ist untergegangen. Ich glaube ich habe den Anschein erweckt, dass das als "Tatsache" und nicht als "Gerücht" verbreitet wurde, aber bin mir sicher, dass ich das korrekt dargestellt hatte. Ich wollte damit nur darauf hinaus, dass ich nicht gut finde, dass international einsehbar Deutsche Medien solche faktisch unhaltbaren Inhalte verbreiten, was man noch googeln könne. Putin wäre längst tot, so meine Meinung als Krankenpfleger, oder hätte sich vor Schmerzen nicht mehr bewegen können, oder er hätte auf den Treffen aufgrund der Schmerzmittel nicht mehr normal gehen/aussehen können... Jedenfalls fragte ich, wie sowas überhaupt seien könne?

    Dann aber habe ich darauf Bezug genommen, dass ich ihm nicht glaube, dass überhaupt keine staatliche Beeinflussung stattfinde, da in unseren Breiten ganz sicher einige Themen nicht oder nur extrem zaghaft aufgegriffen werden, obwohl sie offensichtlich von öffentlichem Interesse sind, was sie immer dann sein müssten mMn., wenn große volkswirtschaftliche Schäden entstanen sind, und buchstäblich alle betroffen seien.
    Zum Beispiel:
    - Gebuäed Nummer seiben vom Neinileven. Es kann doch nicht sein, dass keiner weiß und sagt, warum es eingestürzt ist. Ich müsste sagen "sei", weil ich ja nicht dabei war.

    - Dann ist m.A.n. die Bargeldabschaffung im vollen Gange und es wird quasi nichts dazu berichtet. Dazu führte ich das Schwedenbeispiel an. Auch nahm ich kurz Bezug auf die katastrophalen Folgen eines möglichen Überwachungsstaates und dass ich eben sehr besorgt sei.

    "Zudem und nicht zuletzt wegen des direkten sowie starken Einflusses verschiedener Lobbies auf die Parlamente, bin ich so besorgt." Sagte ich.

    Und aufgrund meiner Sorge wünschte ich mir schon sehr, dass man sich als Medien mit den Bürgern geschlossen und geeint gegen die Feinde der Demokratie stellte, die ja nunmal auch in den Parlamenten sitzen. (Womit ich nicht allein die AfD meine!)

    Dann wiederholte ich die mir drei wesentlichen Punkte, wo die Medien schlechte Arbeit leisteten:
    1. Putin Krebs
    2. Geäbude N. 7
    3. Bargeldabschaffung

    [Ich hörte von hinten Zuspruch "Alles richtig."] <- :D
    "Das Putin Krebs hat höre ich heute zum ersten mal." so Herr Langrock

    Dass Sie da solcherlei Ergebnisse in ihrer Recherche haben, dass Gebädue Nmumer 7 eingestürzt sei, glaube ich Ihnen.
    Dann kam aber noch irgendwie ein Schlenker wo er den Begriff "Verschwörungstheorie" verwendete, und ab da war er für mich nur noch ein gerade eben durchschnittlicher Referent, was sich auch sofort bestätigte.

    Denn in Bezug auf die Bargeldabschaffung nahm er die Wichtigkeit des Themas überhaupt nicht ernst, nicht mal im Ansatz griff er das auf. Er schmetterte es betrachtend ab, wo er die ganze Zeit aus "nationaler Sicht" referierte, da meinte er jetzt "Ob sich sowas als regionales Medium überhaupt lohnte zu berichten, ist auch noch eine ganz andere Frage."

    Dazu isloierte er meinen Einwand auf den Lobbyismus auf "die Lobbyisten" und meinte, dass wären ja keine Feinde.
    Diese Aussage habe ich sofort korrigiert, weil es die Beeinflussten sind, da die Lobbyisten durchaus gute Absichten und wichtige Informationen haben könnten. Ich führte meinen Gedanken über eine demokratisch legitimierte Einbringung solcher Informationen und dem nicht-notwendigen Geldkoffer nicht weiter aus.


    Schade :(



    Also die Veranstaltung bereue ich nicht besucht zu haben, für mich eine tolle Gelegenheit gewesen zu erfahren, welche Gedanken sich die anderen Leute machten. Die zurückhaltende Kritikäußerung gegenüber der Amerikaner und ihrer Taten, wurde auch sehr offen angesprochen. Lässt sich hier nicht kurz darstellen.


    Es waren keine politisch "hochmotivierten" vor Ort. Es war eine ganz normale nette, freundliche und auch zum Teil witzige Atmosphäre, ohne auch nur einmal den Boden der Seriösität verlassen zu haben.


    Also: Ich würde sofort wieder hingehen.


    Aber ich hätte immer diesen kleinen Schalk im Nacken, der mich auf seine Ausflüchte hinsichtlich meiner Fragen hinweisen würde.


    P.S.: Zu Faul Korrektur zu lesen... :P


    FG

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.