lustiges Klingenraten oder: wir üben mal Kantei

  • voll schwer, muss mich erstmal in das thema einarbeiten

    Wenn Dich das Thema wirklich interessiert, bin ich Dir gerne dabei behilflich,

    bin zwar nur eine etwas fortgeschrittene Schülerin, aber für den Anfang habe ich sicher den ein oder anderen Tipp,

    und wenn ich nicht mehr weiter weiß, gibt es da ja noch die 'zwei Herren vom Balkon' ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Und wir haben uns ihn alle redlich verdient ! Hier ist er , hier kommt er ! Der Bauchklatscher mit Anlauf.

    MIt Soshu und Nanbokucho lagen wir richtig, aber Samonji ?

    Ätsch nein, nicht dire Bohne. Naoe-Shizu soll es sein. Betonung auf soll.....

    inzwischen habe ich soviele unterschiedliche Stile aus der Truppe gesehen, daß mich das Gefühl anspringt sobald die nicht wissen in welche Soshu Truppe es passt wird Nao-Shizu draus gemacht.

    Aber gut , hier der nächste Kandidat mit Katastrophenpotential :

    https://www.aoijapan.com/appraisal-quiz-472

  • hier der nächste Kandidat mit Katastrophenpotential

    ... danke für die Vorwarnung, dann werde ich mich erst mal ganz langsam und vorsichtig an den Kandidaten heranschleichen ;)

    also vorerst nur sugata und Versuch einer Zeitbestimmung:


    Wir haben es mit einer shinogi-zukuri Klinge zu tun, die deutlich gekürzt wurde,

    das kann man am fehlenden funbari erkennen und an der gleichmäßigen Breitenabnahme zwischen hamachi und kissaki,

    sowie an der Nakago;

    im ursprünglichen Zustand muss die Klinge wohl ungefähr 90 cm lang gewesen sein und eine torizori gehabt haben.

    Die kissaki ist eine o-kissaki und sieht so aus, als sei sie 'nachbearbeitet' worden.

    Auf der einen Seite der Klinge haben wir eine kata chiri bo-hi, auf der anderen Seite ein futasuji-hi.

    Beide hi enden im unteren Bereich als kaku-dome, im oberen Bereich als hisaki-aguru,

    aber die Enden könnten natürlich durch die Bearbeitung im Rahmen der suriage verändert worden sein.

    Insbesondere im Bereich der Kissaki, so dass hier durchaus auch ein hisaki-saguru möglich wäre.

    Auffällig ist noch, dass die beiden hi, die das futasuji-hi bilden, unterschiedlich enden.


    Insgesamt gehe ich hier jetzt mal von einer Enbun-Joji-sugata aus,

    also Nanbokucho im Zeitrahmen von 1356 bis 1368

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Als ich die Auflösung "Yamato-Shizu" gestern gelesen habe, war ich zuerst fest überzeugt, Tsuruta hat sich wieder mit seinen Kantei vertüdelt. Ich mag Yamato-Shizu sehr, aber bei dem Ding wäre ich um´s verrecken nie auf Yamato Shizu gekommen. Ich bleibe nach wie vor bei Chikuzen Sa.

    Das neue Ding: Naoe Shizu, ganz eindeutig! biggrin-svg

  • Bei dem neuem Ding habe ich zumindest Magenschmerzen ob uns Tsuruta nicht ein richtiges Ei auf die Schiene nageln will.

  • Wenn das Ding wirklich nur Suriage ist...Es könnte eine Keicho-Arbeit sein. So ein ähnliches Gerät habe ich mal von Horikawa Kunitomo gesehen. Vom Grundstil her soshuesk, aber irgendwie, ne, da fehlt mir was. der Hamon ist mir einfach zu lahm.

  • Verdammte Axt! Ähnlich habe ich auch gedacht, geschrieben und dann wieder gelöscht.


    Irgendwas stört mich ebenfalls ganz gewaltig an dem Ding. Mir ist genauso der Hamon aufgefallen. Auf den Klingenfoto sieht man deutliches Nie, aber das Reflektionsfoto enttäuscht vollkommen. An manchen Stellen ist das Nioiguchi breiter, an anderen kraftlos ausgedünnt, fusselig und wirkt insgesamt auch recht schlapp und teilweise konzeptlos. Dass alles wirkt nicht wirklich wie eine gute Arbeit aus der Zeit. Da haben viele Sue-Mino-Arbeiten mehr Power und Punk.


    Der Hada zeigt allerdings viele Chikei, dennoch stört mich auch hier irgendwas...