Geister

  • Wenn das die wirklich wichtigen Entdeckungen sind....USB Stick.....Oh-je. Und ja, der Backofen bedarf der axiomatischen Theorie ...das wußte man schon vor tausenden von Jahren... Übrigens ein Teil der Sachen wurde schon längst ohne Axiomnatik entdeckt und erfolgreich betrieben. Die Begründung für die Richtigkleit unterliegt dabei dem gleichem Zirkelschluss dem du und Tyrdal huldigst. Böse Worte wie Erfahrungswert; Beobachtungen passen halt nicht in das Weltbild der Theorieschwurbler, die Glauben das allees was nicht in ihre Theorie passt eben nicht existieren kann.

    Damit aber endgültig Schluss.

  • Nachtrag . Ich würde einen Kollegen bitten das Thema zu schließen, denn ausser einer Konfrontaiton zwischen den Gläubigen und den eher philosophischen Menschen kommt nichts mehr dabei heraus.

    Ich selber kann es nicht, denn mich selber moderieren ; Wir erinnern uns, Schnappsidee.

  • Okay, hier prallen zwei Welten aufeinander die sich nicht annähern können/wollen. So sei es denn, ich hatte ja schon so kleine Warnungen ausgesprochen. Die Nettikette habt ihr leider wieder mal hinten angestellt. Ich mache hier mal zu, sollte jemand aber noch einen inhaltlich wichtigen Text haben, PN an mich.


    K/

    Nehmt mich nicht ernst- ich mache es ja auch nicht!

  • NAchtrag: Ein Text der sich mit der Schließung des Fadens überschnitten, soll aber trotzdem hier noch eingefügt sein. Text von Sabiji


    [quote]Ja. Warum so emotional?


    Nix Emotion. Das war ein Fakt!


    So ich bin raus. Tschöö mit Ö. Ich habe woanders zu Kindergärtnern.


    Sabiji, gib auf, eher lernt eine Kuh fliegen. Trotzdem danke.


    Ach nöö mit Ö, jetzt wird es doch gerade erst Interessant.


    Die modernen Erfindungen, die unseren Alltag bestimmen:

    - Toaster, Herd, Backofen


    - Mikrowelle

    - Kühlschrank und Tiefkühltruhe

    - Navi

    - Handy

    - Radio

    - USB-Stick (Speichermedien)


    - Computer

    - Drucker

    - Kopfhörer und Lautsprecher


    - Internet

    - Fernsehen

    - Papierrecycling

    - Wasseraufbereitung

    - Diesel- / Otto- / Elektromotoren

    - Kraftwerke: Staudämme, Solartzellen, Windkraftanlagen, Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke...{Quote/]




    Dagegen halte ich die Kaffeetasse, ohne diese in die Hand zu nehmen wären viele Erfindungen gar nicht erfunden worden.


    Sie alle wären ohne dieses Weltbild schlicht nicht möglich gewesen. Da hätte man glauben können wie man will.






    Diese Aussage halte ich für sehr bedenklich bis im Grunde falsch. Willst Du damit ausdrücken, das man nicht Wissenschaftler und Forscher sein kann und gleichzeitig ein gläubiger Mensch? Dass das Eine das Andere ausschließt?

    Jetzt muss ich Dich doch in eine andere Schublade bei mir stecken. ;)

    Ich komme noch mal zu meiner Kaffeetasse - Keramik. Keine moderne Erfindung, aber ein verdammt wichtiger Schlüssel zu allem hier. Wahrscheinlich (auch nach wissenschaftlichen Dafürhalten) wurde Keramik durch reinen Zufall in der Jungsteinzeit erfunden - und wahrscheinlich nicht von Wissenschaftlern. Möglicherweise von einer "Hausfrau" an ihrer Feuerstelle, wer weiß. Es hat dann noch etwas gedauert, bis Handwerker in der Lage waren, aus dem Material Gefäße herzustellen. Das allerdings war revolutionär. Durch Keramikgefäße konnten Vorräte wesentlich besser gelagert werden, so auch Saatgut. Wenn man so will, geht Keramikherstellung mit Landwirtschaft und Urbanisierung einher. Das Auffinden von Keramikscherben ist ein Indikator für den Übergang der Jäger/Sammler zur Ackerbau und Viehzuchtkultur. Das wiederum bedeutet Aufgabe von Nomadentum. Fixe Städte entstehen, Zivilisation und Kuklturen und Dynastien. Der Mensch war nicht mehr tagtäglich mit überleben beschäftigt und damit hatte er die Ressource "Zeit" - zum Nachdenken und Forschen. Der goldene Halbmond, Ägypten, Mesopotamien, alles Kulturen die Existenz eng mit ihrem Glauben verbanden.

    All dessen, was wir Heute an modernen Errungenschaften rühmen und Nutzen wurde von unseren Ahnen auf den Weg gebracht. Ahnen die an Naturreligionen, polytheistische und Monotheistische Religionen glaubten.


    Was aber am meisten fetzt ist aber - die waren nicht dümmer wie wir Heute! Die nutzten nur den Stand der Dinge und des Wissens, der damals gegeben war. Wir dagegen halten uns für unheimlich schlau, taff und aufgeklärt. Die Menschen in tausend Jahren werden über so viel Arroganz nur verwundert staunen.


    Ich hatte mal ein Gespräch mit einen Mandanten von uns, der ist Chemie-Professor. Er sagte, Chemie ist eine sehr undankbare Wissenschaft. Wird man gefragt, was man sei, käme wenn man Biologie-, Medizin-, Physik- oder von mir aus Philosophieprofessor wäre ein Aaaah und Ooooh. Als Chemieprofessor kam oft genug ein Äääh. Chemie hat einen schlechten Ruf: es ist giftig, es stinkt, es ist künstlich. So denkt die Masse. Er aber sagt, es gibt nichts künstliches, alles kommt aus der Natur. Chemie ist die grundehrlichste und grundlegendste Wissenschaft, weil alles was existiert Chemie ist - so seine Ansicht. Er kann alles als Formel darstellen und es kann von jeden Chemiker auf der ganzen Welt gelesen werden. Die chemische Formel als universelle Kommunikation und Bauplan allen Seins. Zu mindestens alles bekannten Seins.


    Grundtenor: alles ist da und gegeben, alles ist möglich. Der Mensch ist aufgrund seiner Neugier und seinem Verständnis dazu in der Lage das zu Nutzen. Da er aber nicht allwissend ist, muss er erst mal auf den Trichter kommen. Hat er Erfolg, hält er sich für den großen Erfinder von Dingen die im Grunde schon immer Gegeben waren. Natürlich, die Zusammenstellung ist sehr komplex, aber auch Wissenschaft unterliegt einer Art Evolution.


    Aber alles ist nur der momentane Stand unseres Wissens - und mehr nicht. Das war vor 20.000 Jahren oder vor 1.000 Jahren, oder vor 500 Jahren nichts anderes. Und da alles einer Entwicklung unterliegt, wird die Wissenschaft in 1.000 Jahren anders aussehen, genauso wie der allg. Wissensstand.


    Das ist die Grundlage meines agnostischen Weltbildes in allen Dingen. Wer bin ich denn, dass ich die Existenz Geistern ausschließen kann? Kann ich nicht. Ich weiß es einfach nicht. Es nur zu Glauben, das etwas nicht existiert bedeutet im Grunde es nicht zu wissen. Zu akzeptieren, dass es nicht unmöglich ist, ist der berühmte Fuß in der Tür, der über unseren momentanen Horizont hinausgeht. Wir laufen mit viel zu engen selbstgemachten Scheuklappen durch die Welt und halten und dennoch für weit- und scharfsichtig.

    SEMPER EADEM

    Nehmt mich nicht ernst- ich mache es ja auch nicht!