Beiträge von Kibon

    der geistige Weg der Kampfkünste...
    da finde ich einiges in Büchern ( auch von Werner Lind ) wobei oft unklar bleibt, woher die Autoren ihr Wissen und ihre Erfahrungen haben.


    Dann stimme ich Dir bei. Ich lese auch das Buch von Seo Yoon-Nam (habe von ihm einige) und erkenne, die Kultur der Koreaner kann ich auch nicht 1:1 mit meiner vom Christentum und den Bräuchen meiner Heimat beeinflussten Lebensvorstellung gleich setzen.

    Nun, in Büchern findet man, je nach eigenem Verstehen unterschiedliche Ansätze. Sicherlich kann man Ideen oder Anregungen finden, dennoch steht man grundsätzlich einer Meinung nicht negativ gegenüber, wird man sich eine fremde Meinung schneller zu eigen machen. Hat man aber schon eine selbst erdachte Meinung- die zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht verfestigt ist- springt man leider all zu schnell auf einen Zug auf ohne es weiter zu reflektieren.
    Woher haben die Verfasser ihre Thesen, haben die sich im stillen Kämmerlein ausgedacht oder sind es Erfahrungswerte durch das tägliche Leben?
    Ist man, so wie ich, schon etwas länger auf dieser Kugel, wird man immer wieder überrascht, das das Leben einem genug zum Nachdenken über die eigene Weiterentwicklung vor die Füße schmettert, dazu braucht es dann doch keine sinnverdrehten Anregungen aus Büchern. Hier und da reicht mal innezuhalten und sich selbst zu betrachten. Das gilt dann genauso für die Kampfkunst, einfach mal innehalten, die eigenen Ziele überprüfen und dann danach handeln.


    Ich denke auch bei der Bundeswehr wird anders ausgebildet, seitdem die Soldaten wirklich in den Kriegseinsatz geschickt werden.


    Nein, hier sind zwei verschiedene Ansätze. Bundeswehr schießt auf Distanz. Wurden wir nicht immer auf die 400m Range geschickt um auf Pappkameraden zu ballern? Die Schießausbildung der britischen Streitkräfte sah zu der Zeit bereits das Feuern im Laufen vor.


    In der Realität wird ein bewaffneter Mensch Dir nicht stundenlang seine Waffe in den Rücken drücken, er wird selbst auf Distanz bleiben. Somit hast Du leider keine Chance. Die gelehrten Entwaffnungen sind in meinem Augen völliger Unsinn, da immer davon ausgegangen wird, dass der Verteidiger sich schneller bewegen kann als ein sich krümmender Zeigefinger.
    Wir haben das im Training mal versuchsweise mit einer Schreckschusspistole probiert, meinen Dobok konnte ich hinterher wegschmeißen.


    Also mein Fazit : lieber die Kohle und das Handy weg, als das Leben.

    Der Wunsch sei Dir erfüllt, allerdings befindet sich deine pünktliche Bahn auf der Strecke von Dudinka nach Tiksi ( mal suchen wo die Orte sind :) ), inmitten von 200 Ziegen, 56 Kälbern, 128 nervenden Folkloresängern auf alten Schafsdudelsäcken spielend, kein Zugrestaurant ( hmm, das ist nicht wirklich schlimm- es wird im Abteil gegrillt) und nur eine zugige Toilette. Der Zug wird pünktlich sein, geplante Ankunft 3. KW 2016.




    *Ich wünsche mir, dass meine Sommertour nach Schweden mit gutem Wetter gesegnet ist*


    Edit: Koga war schneller, also geht es bei Ihm weiter!

    hier muß ich nachfragen, ist es nicht so, dass choi zunächst mal die IT gegründet hat, die wtf kam doch später?
    Egal, imhkd gibt's den Begriff mugsang, also Besinnung. Nichts anderes als ein kurzes Innehalten um sich auf das Training vorzubereiten.
    Seo ist einer, der neuerdings auf die Meditationschiene aufgesprungen ist.
    Meditation wird in Korea parallel geübt zur kk, nicht mit der kk.

    kleiner Widerspruch, ihr schreibt hier von Budoromantik, vornehmlich in den japanischen Kk's.
    Schaut man mal rüber nach Korea werdet ihr diese Romantik nicht finden. Meditation in TKD oder HKD -Fehlanzeige. Samurang oder Hwarang, auch dieses Märchen wird von den Koreanern belächelt.
    Erst in de n letzten Jahren wurde von einigen Koreanern auf diesen Zug zwecks Vermarktung aufgesprungen.
    Die Koreaner gehen eher praktisch an die Künste heran, Perfektion durch üben, nicht beten ;)

    Ich unterteile das für mich immer so:
    Kampfkunst: Techniken unter festgelegten Rahmenbedingungen möglichst exakt und den Prinzipien der KK entsprechend ausführen.
    Kampssport: Techniken zum Zwecke des Wettstreits unter Reglements erlernen.
    SV: Techniken aus verschiedenen KK's/KS's zur realen Anwendung zum Eigenschutz.


    K/

    der so gut sichtbare sixpack ist ja nun eine Modeerscheinung, ganz beliebt bei den diskopumpern. Schaut euch mal verschiedene Sportler aus der Leichtathletik an, durchtrainiert ja, sixpack nein!
    Wichtig ist, das hat Koga schon angemerkt, ist das Zusammenspiel aller Muskeln.

    Hallo soto, das eine gut trainierte BauchMuskulatur für die Körperstabilität ungemein wichtig ist, ist ja schon seit zig Jahren bekannt. Ich finde es nur bedenklich, wenn man meint, es müsse unbedingt ein sixpack sein. Das ist falsch, solange die Muskulatur gut ausgebildet ist darf ruhig auch ein wenig "Schutzschicht" drüber sein.

    Jooo Fidibus, altes Haus :)


    Willkommen, schön dass es dich auch hierher verschlagen hat. Freue mich schon auf deine gewohnt bissigen Kommentare :evil:

    Naja, meiner einer ist ja schließlich auch hier gelandet.........nach der langen kkf Abstinenz. Auf spannende Gespräche!!

    soto-deshi schrieb:

    Aber die Wahrheit ist doch, es kämpfen immer zwei Menschen gegeneinander - keine Systeme -
    wobei ich mit einer AK 47 mir auch gegen den besten Kampfsportler sehr gute Chancen ausrechne.


    Jop, aber nur bis das Magazin leer ist
    Mal im Ernst, egal wer gegen wen antritt, im Prinzip wird der gewinnen,
    der entschlossener ist. Kaji verdrischt mich mit 'nem Besenstil, wenn er
    will.

    Hi, ich bin ja neu hier und gebe mal gleich meinen Senf dazu Nein, man wird nicht unbesiegbar, wie sollte das auch gehen? Und wenn dir ein Trainer/lehrer/Meister so etwas erzählt geh lieber wo anders trainieren.