Beiträge von shinken-shoubu

    Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht. Solange mir niemand etwas schreibt bzw. im Forum, worauf ich gerne reagieree, ist es mir völlig egal, ob da gerade mal einer was liest ohne dass ich es mitkriege.

    Also ich wäre ja beiden Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen.... allein schon, weil ich als ernsthafter Koryûler GENERELL ein Verständnis über interessante/wichtige Zusammenhänge erlangen möchte..... und ein Treffen anderer Nutzer schadet auch nichts.

    Zur Antwort des Museums an Inoshishi: Es stellt sich die Frage, inwieweit sich die Kadeshi-Truppe überhaupt mit japanischer Kampfkunst beschäftigt.

    Es ist wohl eher so, dass sie hauptsächlich eine Show-Gruppe ist, welche "Japan" als Vehikel benutzt.

    Wenn sich das Museum wirklich diesen Schuh anziehen will, bitte sehr. Ich persönlich halte es für katastrophal.

    Leider wird den Leuten TATSÄCHLICH vorgemacht, sie betrieben eine traditionelle jap. Kampfkunstpfkunst (hey, es gibt sogar ein eigenes zusammengeschustertes Mon) und was für uns nur Showelement zu sein scheint - so meine ich mich zu eriinern - wie etwa der hust lach wein.... """Schnitttest""" mit Holzbrettern ist durchaus prüfungsrelevant, will man es zu was bringen im Stil.

    Ach, da war jemand schneller..... habe gerade folgende Email versendet (Antwort, falls eine kommt, kann ich aus datenschutzrechtlichen Gründen dann leider nicht hier reinkopieren):


    Ich möchte nicht wissen, welches krude Bild mit den Leuten von Kadeshi und ihrer Fake Yoshin Ryu....pardon ihrem Jutaijutsu erst zementiert wird, wenn diese im neuen Samurai-Museum ihre Vorführung geben (bzw. vorführen, wie sich Budoromantiker ohne jedes Japanwissen so ausdenken, wie es alles so gewesen sein könnte - inklusive erfundenem karatestilartigem Reihô, dass ich ja mal live bei denen vor Ort bewundern durfte).


    https://www.lange-nacht-der-mu…/kampfkunst-live-erleben/


    Ein Forenmitglied hat das bereits auf facebook thematisiert: https://www.facebook.com/group…rmalink/2201865533378846/

    Der Agnostiker erkennt erst einmal alles an, weil er sich bewusst ist, nicht alles zu wissen. Insofern schließt er Götter/das Übernatürliche nicht kategorisch aus.

    Etwas nicht von vornherein (zumindest 100%ig) ausschließen zu wollen oder z.B. die Möglichkeit der Existenz eines Gottes für sogar recht wahrscheinlich zu halten (und die ganzen möglichen Stufen dazwischen) sind allerdings schon noch etwas anderes als diese Existenz als solche erstmal "anzuerkennen". ;)




    Nur dürfte es zwischen den Atheisten viel weniger Zwist geben, nur weil die eine Gruppe meint, nur sie würde "richtig" nicht an Gott glauben und die anderen würden auf die falsche Art Nicht glauben. Aber wer weiß, vielleicht kommen ja doch noch Nichtglaubenskriege auf uns zu? ^^

    Warum ist Smoo / Myth Lee denn mal wieder weg? Doch nicht ernsthaft, weil man sich hier gegen (den mit Verlaub Schwachsinn von) SmilingFreeman zum fröhlichen Gruppenmobbing zusammengerottet hätte?

    Hervorhebung im nachfolgenden Zitat von mir eingefügt

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, wenn es sich nicht auf das Training auswirkt. Ich bin Lehrer für Hapkido, nicht Pastor, Moralapostel oder Richter.

    [...]


    Ich habe nicht das Recht, von meinen Schülern meine Moral- oder Verhaltensvorstellungen erfüllt zu sehen.

    Offenbar nimmst Du Dir dieses Recht - rosinenpickerisch, da nur dort, wo es DICH SELBST dann doch irgendwie zu stören scheint - trotzdem gern heraus:


    Kommt einer im Thor Steinar Shirt war es das.


    Mir ist klar, dass Du wahrscheinlich gute Gründe hast für dein Tun/Nichttun (egal wie man jeweils selbst zu diesen Gründen stehen mag) und ich habe Dich nur zitiert, weil man an Deinem Beitrag m.A.n. eines gut erkennt:

    JEDER von uns (auch ich selbstverständlich) hat bestimmte Dinge erlebt - oder kann sie sich zumindest vorstellen - und sich eine Meinung zu diesen Dingen gebildet. JEDER von uns hat bestimmte Bereiche, welche ihn wahrscheinlich nicht tangieren und andere, welche ihm (erziehungsbedingt, religiös, kulturell usw. bedingt) überaus wichtig zu sein scheinen.


    Nicht dass ich es jetzt tun wollte aber ich könnte doch jetzt beispielsweise den kompletten von mir zitierten Beitrag nehmen - inklusive "asiatischer als die Asiaten sein wollen", darin einfach "im Thor Steinar Shirt" durch "direkt vom wöchentlichen Seitensprung" ersetzen und schon sähe man, womit BEI MIR ein gewisses Unwohlsein hervorgerufen wird. Der Nächste könnte das dann mit "Tätowierung am Hals" etc. etc. tun.


    Wir bewegen uns - bei all dem, was man als Trainer offenbar nicht darf - bisher diskussionstechnisch wohl auch primär v.a. im Bereich Vereinssport u.ä., was bestimmte Schulen (beispielsweise die Koryû oder zumindest noch einen Teil dieser) völlig außer Acht lässt, die "familiär-hierarchisch" strukturiert sind, wo NACH WIE VOR das Motto "Ich zahle also darf und krieg' ich gefälligst." nicht so wirklich greifen mag. Ich denke gerade in den Koryû mag es je nach Oberhaupt und Stil (und deren Erfahrungswerten etc.) einen stark voneinander abweichenden Umgang mit Problemfällen jeder denkbaren Art geben. Ich behaupte mal ganz wagemutig, dass hier (idealerweise) der Schutz der (KK-)Familie und Schultradition gegenüber dem "Ich darf immer und jederzeit alles, bin ja frei." eines Individuums überwiegt.

    Wie gesagt, wo und aus welchen Gründen ganz genau die Grenzen jeweils gezogen werden, dass kann - wie auch bei Trainern und Vereinen (bzw. ähnlichem) sicherlich sehr verschieden aussehen.

    Ich schreibe nun doch einmal in diesem Thema, obwohl ich ja eigentlich nicht mochte.



    @ smoo:


    "Meine Thesen, die ich durch zig eigene sowie fremde Erfahrungswerte, Gespräche und Analysen von Kampfvideos oder Kämpfen auf Turnieren und Wettkämpfen, als für mich als bestätigt verstehe
    Jede andere Ansicht zu diesem Thema respektiere ich zwar, betrachte ich aber nicht als die "durchgesetzte" Meinung bzw. Trainingslehre."


    Das klingt so, als hättest Du sowieso Recht und als zählte Deine Erfahrung irgendwie "mehr" als die Anderer (sofern Diese zu anderen Schlüssen kommen) und der - wenn auch scherzhafte - Vergleich Deiner Person mit Luther verstärkt diesen Eindruck enorm.






    "Hier also kurz meine Thesen:
    [...]

    1. Es hat sich ergeben, dass ein trainierter Kämpfer, der nur den Standkampf beherrscht (Distanzen 1 - 3), gegenüber einem Kämpfer, der nur den Bodenkampf (ausschließlich Distanz 4) beherrscht, sogut wie keine Chance hat sich in einem Kampf unter Wettkampfbedingungen durchzusetzen."

    Das bezweifle ich so pauschalisiert erst einmal. Schaut man sich an, wie es vor um die 25 Jahren beispielsweise mit den Gracies lief, so muss man doch sagen, dass sie anfangs einfach auch wiederholt den Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten und/oder ein Großteil der "Schlagenden" bzw. "Tretenden" NOCH keine Antwort auf eine Ihnen NICHT VERTRAUTE Weise des Kämpfens im Ring/Käfig hatten. Umgekehrt war dem jedoch nicht so. Gehe ich als Sportjûdôka ins Klassische Jûdô und fliegt mir eine Faust ins Gesicht, bin ich U.U,. auch erst einmal sehr irritiert, weil ich das schlichtweg SO (noch) nicht kenne. Später haben die unbesiegbaren Gracies gelegentlich wohl auch verloren.






    "Beweis der Thesen:


    Nun gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten das zu beweisen. Man könnte die Analysen transparent machen, die Erfahrungswerte von konkreten Personen benennen etc.

    Dieses Thema soll aber dazu dienen, bei Null anzufangen.

    Ich möchte, dass man meine Thesen widerlegt. Aber, damit das Ganze seinen echten Mehrwert erhält, bitte ich darum nur noch unter Benennung der Klarnamen, nach Einholung der Genehmigung, die Widerlegungen darzustellen, sofern man sich auf Dritte bezieht, ebenso werde ich mich jetzt auf den Pfad begeben, und neu sammeln."


    Eine Seite behauptet einfach Irgendetwas und eine mögliche andere Seite soll erst einmal Beweise liefern, wenn sie Dinge anders sieht, um ernstgenommen zu werden???

    Ich würde sagen, damit fängt man nicht bei Null an, sondern startet (u.a. wissenschaftlich) eine regelrechte Nullnummer.





    "
    P.S.: Ich begreife das hier als ein intellektuelles Vollkontaktthema, daher werden Pseudobeweise und Argumente sofort als solche entlarvt. Ich meine das nicht persönlich. Ich schreibe es vorweg, damit es nicht heißt, ich würde provozieren. In besagten Fällen, werde ich dazu auch eine Begründung schreiben."


    Das gilt aber erst für Alles, was NACH den aufgestellten (m.A.n. recht steilen) "Thesen" kommt oder ziehen wir das lieber VON ANFANG AN durch?





    Widersprüchlich finde ich dass Du einerseits schreibst "P.S.: Ich begreife das hier als ein intellektuelles Vollkontaktthema" und kurz darauf auf berechtigte Kritik dann wiederum "Ich denke es ist nur sauber und gut, wenn hier nicht im Schlagabtausch geschrieben wird.", das hört sich zumindest für mich wie ein vorsichtiger Rückzug vom eigenen schwachen Standpunkt an.

    Später versuchst Du auch zu entschuldigen, warum bereits die Ausgangsbasis dieses Threads so lau ist, reichst den Maximalpigmentierten Peter mal einfach eben weiter:" Dass ich das Thema erstellt habe, ohne schon etwas in Vorarbeit gegangen zu sein, lag in meinem Vertrauen begründet, dass man hier ordentlich diskutieren kann.".



    Auf den restlichen Thread, das Mimimi und Herummeckern (egal von wem) möchte ich nicht weiter eingehen, denn bereits hier war mir völlig klar, dass mich selbst der Thread - GERADE wissenschaftlich gesehen - nicht ein kleines Stückchen weiterbringen wird.


    Bei meinem ist zwar leider der Umschlag stark beschädigt aber ich habe auch zu €-Zeiten umgerechnet einen ähnlichen Preis bezahlt wie du. Okay, das war zwar mit einigem Suchen verbunden und schon im damaligen Vergleich saugünstig aber was da mal wieder für Phantasiepreise von Amazon-Anbietern aufgerufen werden, ist schon sagenhaft.

    Soweit ich weiß, gibt es die Möglichkeit, ein entsprechendes Attest einzureichen, dann werden bei einem selbst auch Sprungtechniken auf Rippenhöhe so wie Tritte zum Kopf gewertet. Das Attest ist aber nur der erste (leichteste) Schritt, denn die eingeschränkte Beweglichkeit wird danach auch noch einmal von ausschließlich durch die WAKO zu bestimmenden unabhängien Ärzten überprüft - könnte ja sonst einfach Jeder mit irgendeinem Attest winken.

    Mir "tut es weh", um nochmal entsprechendes Argument aufzugreifen, wenn ich mühsam etwas zusammenschreibe (was auch mal etwas mehr Zeit beanspruchen kann) von dem ich hoffe, dass es konstruktiv ist, mir sicherheitshalber nochmal den Post (bzw. bestimmte Teile eines Posts) ansehe auf den ich gerade zu antworten versuche und dann feststellen muss, dass ich meinen Beitrag eigentlich in die Tonne treten kann, weil ich wieder mal lesen muss (sofern denn solch ein Hinweis überhaupt zu finden ist):

    - "Ach nee, war doch gerade zu impulsiv geschrieben... ."

    - "Ach hat ja sowieso keinen Sinn das Ganze... ."

    - "Wollte was ganz anderes schreiben... ."

    - Habe eben nochmal nachgedacht... ."

    - "............ .".


    Ich sehe die Edititerfunktion ebenfalls in erster Linie als Möglichkeit, Rechtschreibfehler zu korrigieren und nicht als Bügelhilfe.

    Ja, gelegentlich füge ich auch mal mit einem EDIT versehen einen kleinen Satz an. Dieses Anfügen kann ggf. aber problemlos durch das Schreiben des nachzuschiebenden Satzes in einen neuen Post erfolgen (dem Satz füge ich dann möglicherweise noch etwas an, um reine Einzeiler-Posts zu vermeiden).


    Ich halte die Verfügbarmachung einer Editiermöglichkeit für wirklich sinnvoll (weil sich eben doch einmal der Fehlerteufel einschleichen kann), könnte notfalls aber auch VÖLLIG auf sie verzichten. Anders als im "normalen" Gespräch, gibt mir selbst eine "schnelle" Diskussion in irgendeinem Forum IMMER die Möglichkeit, mich gedanklich kurz zu sammeln, bevor ich - dann gerne auch so fließend wie im Gespräch - von mir gebe, was ich meine unbebedingt loswerden zu müssen.