Beiträge von shinken-shoubu

    Ich schreibe nun doch einmal in diesem Thema, obwohl ich ja eigentlich nicht mochte.



    @ smoo:


    "Meine Thesen, die ich durch zig eigene sowie fremde Erfahrungswerte, Gespräche und Analysen von Kampfvideos oder Kämpfen auf Turnieren und Wettkämpfen, als für mich als bestätigt verstehe
    Jede andere Ansicht zu diesem Thema respektiere ich zwar, betrachte ich aber nicht als die "durchgesetzte" Meinung bzw. Trainingslehre."


    Das klingt so, als hättest Du sowieso Recht und als zählte Deine Erfahrung irgendwie "mehr" als die Anderer (sofern Diese zu anderen Schlüssen kommen) und der - wenn auch scherzhafte - Vergleich Deiner Person mit Luther verstärkt diesen Eindruck enorm.






    "Hier also kurz meine Thesen:
    [...]

    1. Es hat sich ergeben, dass ein trainierter Kämpfer, der nur den Standkampf beherrscht (Distanzen 1 - 3), gegenüber einem Kämpfer, der nur den Bodenkampf (ausschließlich Distanz 4) beherrscht, sogut wie keine Chance hat sich in einem Kampf unter Wettkampfbedingungen durchzusetzen."

    Das bezweifle ich so pauschalisiert erst einmal. Schaut man sich an, wie es vor um die 25 Jahren beispielsweise mit den Gracies lief, so muss man doch sagen, dass sie anfangs einfach auch wiederholt den Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten und/oder ein Großteil der "Schlagenden" bzw. "Tretenden" NOCH keine Antwort auf eine Ihnen NICHT VERTRAUTE Weise des Kämpfens im Ring/Käfig hatten. Umgekehrt war dem jedoch nicht so. Gehe ich als Sportjûdôka ins Klassische Jûdô und fliegt mir eine Faust ins Gesicht, bin ich U.U,. auch erst einmal sehr irritiert, weil ich das schlichtweg SO (noch) nicht kenne. Später haben die unbesiegbaren Gracies gelegentlich wohl auch verloren.






    "Beweis der Thesen:


    Nun gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten das zu beweisen. Man könnte die Analysen transparent machen, die Erfahrungswerte von konkreten Personen benennen etc.

    Dieses Thema soll aber dazu dienen, bei Null anzufangen.

    Ich möchte, dass man meine Thesen widerlegt. Aber, damit das Ganze seinen echten Mehrwert erhält, bitte ich darum nur noch unter Benennung der Klarnamen, nach Einholung der Genehmigung, die Widerlegungen darzustellen, sofern man sich auf Dritte bezieht, ebenso werde ich mich jetzt auf den Pfad begeben, und neu sammeln."


    Eine Seite behauptet einfach Irgendetwas und eine mögliche andere Seite soll erst einmal Beweise liefern, wenn sie Dinge anders sieht, um ernstgenommen zu werden???

    Ich würde sagen, damit fängt man nicht bei Null an, sondern startet (u.a. wissenschaftlich) eine regelrechte Nullnummer.





    "
    P.S.: Ich begreife das hier als ein intellektuelles Vollkontaktthema, daher werden Pseudobeweise und Argumente sofort als solche entlarvt. Ich meine das nicht persönlich. Ich schreibe es vorweg, damit es nicht heißt, ich würde provozieren. In besagten Fällen, werde ich dazu auch eine Begründung schreiben."


    Das gilt aber erst für Alles, was NACH den aufgestellten (m.A.n. recht steilen) "Thesen" kommt oder ziehen wir das lieber VON ANFANG AN durch?





    Widersprüchlich finde ich dass Du einerseits schreibst "P.S.: Ich begreife das hier als ein intellektuelles Vollkontaktthema" und kurz darauf auf berechtigte Kritik dann wiederum "Ich denke es ist nur sauber und gut, wenn hier nicht im Schlagabtausch geschrieben wird.", das hört sich zumindest für mich wie ein vorsichtiger Rückzug vom eigenen schwachen Standpunkt an.

    Später versuchst Du auch zu entschuldigen, warum bereits die Ausgangsbasis dieses Threads so lau ist, reichst den Maximalpigmentierten Peter mal einfach eben weiter:" Dass ich das Thema erstellt habe, ohne schon etwas in Vorarbeit gegangen zu sein, lag in meinem Vertrauen begründet, dass man hier ordentlich diskutieren kann.".



    Auf den restlichen Thread, das Mimimi und Herummeckern (egal von wem) möchte ich nicht weiter eingehen, denn bereits hier war mir völlig klar, dass mich selbst der Thread - GERADE wissenschaftlich gesehen - nicht ein kleines Stückchen weiterbringen wird.


    Bei meinem ist zwar leider der Umschlag stark beschädigt aber ich habe auch zu €-Zeiten umgerechnet einen ähnlichen Preis bezahlt wie du. Okay, das war zwar mit einigem Suchen verbunden und schon im damaligen Vergleich saugünstig aber was da mal wieder für Phantasiepreise von Amazon-Anbietern aufgerufen werden, ist schon sagenhaft.

    Soweit ich weiß, gibt es die Möglichkeit, ein entsprechendes Attest einzureichen, dann werden bei einem selbst auch Sprungtechniken auf Rippenhöhe so wie Tritte zum Kopf gewertet. Das Attest ist aber nur der erste (leichteste) Schritt, denn die eingeschränkte Beweglichkeit wird danach auch noch einmal von ausschließlich durch die WAKO zu bestimmenden unabhängien Ärzten überprüft - könnte ja sonst einfach Jeder mit irgendeinem Attest winken.

    Mir "tut es weh", um nochmal entsprechendes Argument aufzugreifen, wenn ich mühsam etwas zusammenschreibe (was auch mal etwas mehr Zeit beanspruchen kann) von dem ich hoffe, dass es konstruktiv ist, mir sicherheitshalber nochmal den Post (bzw. bestimmte Teile eines Posts) ansehe auf den ich gerade zu antworten versuche und dann feststellen muss, dass ich meinen Beitrag eigentlich in die Tonne treten kann, weil ich wieder mal lesen muss (sofern denn solch ein Hinweis überhaupt zu finden ist):

    - "Ach nee, war doch gerade zu impulsiv geschrieben... ."

    - "Ach hat ja sowieso keinen Sinn das Ganze... ."

    - "Wollte was ganz anderes schreiben... ."

    - Habe eben nochmal nachgedacht... ."

    - "............ .".


    Ich sehe die Edititerfunktion ebenfalls in erster Linie als Möglichkeit, Rechtschreibfehler zu korrigieren und nicht als Bügelhilfe.

    Ja, gelegentlich füge ich auch mal mit einem EDIT versehen einen kleinen Satz an. Dieses Anfügen kann ggf. aber problemlos durch das Schreiben des nachzuschiebenden Satzes in einen neuen Post erfolgen (dem Satz füge ich dann möglicherweise noch etwas an, um reine Einzeiler-Posts zu vermeiden).


    Ich halte die Verfügbarmachung einer Editiermöglichkeit für wirklich sinnvoll (weil sich eben doch einmal der Fehlerteufel einschleichen kann), könnte notfalls aber auch VÖLLIG auf sie verzichten. Anders als im "normalen" Gespräch, gibt mir selbst eine "schnelle" Diskussion in irgendeinem Forum IMMER die Möglichkeit, mich gedanklich kurz zu sammeln, bevor ich - dann gerne auch so fließend wie im Gespräch - von mir gebe, was ich meine unbebedingt loswerden zu müssen.

    Mir selbst unterlaufen ja nun auch selbst genug (Schreib)fehler, obwohl ich die Vorschaufunktion rege nutze aber ein echtes Problem sehe ich darin ehrlich gesagt überhaupt nicht. Sofern man beim Schreiben gedanklich klar im Kopf ist, ein unnötig exzessives Darbieten verspielter Herumschwurbeleien (i.S.e. erfolgreichen Kommunikation und Vermeidung einer möglichen Selbstverwirrung) möglichst meidet und sich dann vor'm Absenden dann vielleicht sogar noch einmal vorsorglich anschaut, was man so fabriziert hat, sollte eigentlich auch keine längere Editierzeit nötig sein.


    Für mich persönlich als altem Zausel ist es auch ohne Tinte und Papier halt trotzdem nach wie vor einfach eine Frage des Respekts, den ich Anderen entgegenzubringen bereit bin oder nicht, inwieweit ich mich von Anfang an redlich um klare Ausdrucksweise, Vermeidung unnötig vieler Rechtschreibfehler usw. bemühe.

    Hallo,


    offenbar geht es nur mir so aber ich melde es mal trotzdem:


    Seit ein paar Tagen bin ich ohne Werbeblocker (der z.B. für meine Stammforen sowieso deaktiviert war) unterwegs, da der neue Mozilla diesen nicht richtig veträgt.


    Nun passiert es mir ständig - ausschließlich im KKF - dass beim Anklicken eines Eintrages (starte standardmäßig immer mit der Seite "Ungelesene Beiträge") statt des entsprechenden Threads irgendeine Werbeseite für Spiele oder auch mal Erotikdinge kommt. Ähnliches passiert, wenn ich die Seite "Ungelesene Beiträge" aktualisiere. Der Zurück-Button des Browsers funktioniert in diesem Falle nicht, hänge auf der Werbeseite fest. Über meine Lesezeichen komme ich dann (ggf. wird beim ersten Mal dann erstmal ein Hinweis auf eine nicht gefundene/zu ladende Seite angezeigt)

    auf die Hauptseite des Forums und kann mich zu "Ungelesene Beiträge" Klicken. Öffnen der entsprechenden Threads im neuen Fenster ist kein Problem, bloßes Anklicken führt dann gelegentlich wieder zu besagtem Problem.


    Ich vermute, dass das Problem nicht bei mir liegt, da ich zwischenzeitlich nichts installiert habe und das Problem trotz intensivsten Surfens wie gesagt ausschließlich hier im Forum auftritt.


    Lieben Gruß


    Nachtrag: gerade, als ich diesen Beitrag editieren wollte, kam ich zu einer amazon-Werbeseite und war wieder gezwungen, den Weg über das Lesezeichen zu gehen, weil nichts mehr ging.

    Japan war wie viele andere asiatische Länder extrem Kasten-geprägt. [...] Mit der Stabilisierung des Landes in der Momoyama-Periode räumte ausgerechnet ein Mann mit de facto bäuerlicher Herkunft - Toyotomi Hideyoshi - wieder damit auf und führte wieder ein starres Kastensystem ein.

    Nach meinem aktuellen Kenntnisstand gab es in Japan keine Kastengesellschaft (hatten darüber auch mal in der Japanologie diskutiert, als jemand mit Kasten anfing), sondern eine Ständegesellschaft. Ich muss jedoch zugeben, dass ich selbst früher oft genug Kaste und Stand fälschlich synonym verwendet habe.






    [...] Primärwaffen waren Bogen, Naginata und Yari.

    Die Grenze verschwimmt jedoch ab der Sengoku-Jidai.Das Uchikatana, speziell das Katate Uchikatana brachte neue Kampftaktiken mit diesen Waffen. Viele Koryu Kenjutsu Schulen haben ihre Wurzeln in dieser Zeit. Das bedeutet, das sich die Gewichtung im Umgang von den o. g. Primärwaffen zum Schwert verlagerte, was sich besonders in der Edo manifestierte.

    Ich meine, dass mittlerweile einige der Schwertgeschichten in den Koryû etwas umstritten sind bezüglich ihres hohen Alters (insbesondere sofern noch aus der Vor-Edôzeit stammend). Es gab schon Diskussionen, weil heute gelehrte Koryû-Schwerttechniken mitunter mehr an Edô als Sengoku-jidai denken lassen. Modifiziert wurden einige Techniken wohl definitiv (Koryû waren seinerzeit ja wohl auch etwas "lebendiger" als heute meist der Fall) aber inwieweit welche Techniken aus welchen Schulen nun definitiv erst post-sengoku-jidai sind... .




    Tom Cruise "Last Samurai" ist sentimentaler Unsinn. Es waren Franzosen, und nach deren Niederlage 1870/71 gegen die Deutschen, genau - Deutsche die das jap. Militär ausbildeten.

    Ich möchte als Person, die diesen Film gut fand und ihn in der Nachfolge von Shogun mit Richard Chamberlain sieht (ohne das jetzt erstmal auswalzen und genauestens erklären zu wollen) gerne etwas anmerken. Die dem Film oft vorgeworfenen historischen Fehler sind eigentlich keine. Man kann unter anderem im Begleitbuch zum Film nachlesen, warum der Film so geworden ist, wie er geworden ist und nicht anders oder auch, wer z.B. DIE Vorbilder für die Figur des Algren sind.

    Einem Regisseur vorzuwerfen, dass sein Film nicht das ist, was er von Anfang an (trotz gewisser Kenntnisse des Regissuers über die realen Begebenheiten) gar nicht sein sollte (wie vielfach - leider auch durch Japanologen - geschehen), so verständlich das nach Sichtung des Films auch sein mag, geht ohne Kenntnis der genaueren Entstehungsgeschichte m.A.n. weit am Ziel vorbei. Mir scheint The last Samurai ist einer der missverstandensten Filme der letzten Jahrzehnte.

    Auch wenn in den realen Schlachten Speere offenbar eine weit größere Rolle gespielt zu haben als Schwerter, möchte ich Martins Aussage zwar keinesfalls korrigieren aber doch ergänzen. Bereits in Japans ältesten Chroniken Kojiki und Nihongi spielt auch das Schwert, konkret das Kusanagi no Tsurugi, eine gewisse Rolle, es ist zudem eines der drei Reichsinsignien Japans neben Spiegel und Juwel.


    Insofern würde ich persönlich (ich meine Martin hatte es schon ähnlich angedeutet mit "In Bezug auf deine Schlussfrage: Sowohl als auch.") unterscheiden in "Rolle des Schwerts auf dem (realen) Schlachtfeld bzw. im Krieg" und "Rolle des Schwertes in den Mythen und im Denken".

    Ich finde es gut, dass Craig wieder mitmischt. Anfangs dachte ich seinerzeit ja, dass wird doch nichts mit so einem blonden neuen Bond, bin dann aber sehr

    positiv überrascht gewesen und fand auch sofort, mit Craig und dem etwas neuen Story-Styling hat man die stark angestaubte Agenten-Reihe retten können.

    Nachtrag:

    Sollte Rüssel seine eigenen Clips z.T. einfach anderen Clips 1:1 nachstellen, wie (hier glaube ich sogar? - Pistolenabwehr) behauptet, dann braucht er sich beim Thema SV auch gar nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen, DANN wäre er nämlich selbst eine ganz peinliche Nummer, die sich mit Nullnummern größer macht als sie ist.



    @müf-li:


    so leid es mir tut, aber die jabba-the-hut jungs meinen das ernst.

    ich kenne zwei leute, die da mal versucht haben mitzutrainieren ...

    Naja, so richtig überzeugen tun mich die mir bekannten Clips zwar nicht aber in/von unzähligen Vereinen (sicherlich auch beim Taekwondo) habe ich schon genug Dinge ähnlicher Qualität "bewundern" dürfen. Die Frage ist halt, ob wir nun wirklich jeden 1,5ten Verein in Deutschland hier zerreißen sollten, als seien wir die Leute, die das Wissen und die Wahrheit über jeden uns auch noch so unbekannten Stil gepachtet hätten.


    Tom Du weißt es aus eigener Erfahrung und ich weiß es auch aus eigener Erfahrung: schon im eigenen Teich steinigt man den ungeliebten (am besten noch quellenverliebten) WAHRHAFT Strebenden lieber, als den eigenen Hintern aus der Komfortzione hinauszubewegen - wie weit größer dürfte da der Protest erst sein, wenn der Taekwondoka dem Kendôka, der Ing Unler dem Aikidoka, der Judôka dem Thaiboxer und der Koryûler dem Boxer diktieren möchte, wie die Dinge gefälligst trainiert zu werden und zu funktionieren haben?

    Wie mir berichtet wurde, ist diese Form der Betrachtungsweise höchst unerwünscht und wird zensiert.


    :(

    Das verstehe ich nicht, der Anfangspost scheint doch unverändert zu sein???


    Ich bin als stilübergreifender Ethikbeauftragter - unabhängig davon, wie ich das Gesehene einschätze - allerdings nicht wirklich erbaut über solche Threads.





    P.P.S.: Insgesamt kann ich nur sagen, dass der Rüssel ja mit allem, was ich so gesehen habe nicht unrecht hat und auch gut finde, dass er sein Niveau behält und sich eben nicht lustig macht.

    Mir gefällt nicht, dass Rüssel am Anfang überdeutlich betont, wie sehr er nicht schlecht über das Gezeigte reden möchte, nur um es dann doch zu tun (gut, könnte man als seine Kritik am Clip vielleicht sogar erstmal stehenlassen, jedes weiteren Wortes hätte es nach seinen einleitenden - das Gegenteil vom angeblich Gemeinten implizierenden - Sätzen aber eigentlich gar nicht mehr bedurft, weil seine Einstellung sowieso schon mehr als deutlich rüberkam).