Beiträge von Perath

    Um aber nicht rum zu Jammern hab ich das in einen sarkastischen Kommentar verpackt. ;)

    Jap, verstehe ich.

    Ist nur die selbe Sache wie EDVler, die von ihren Kunden mit den Worten "Kannst du mir diesen Mist mal reparieren" oder wie "Scheiß Bullen, die nur prügeln und Nazidemos bewachen" angesprochen werden.

    Fühlt sich einfach blöd an, wenn das eigene Täglich Brot so abgewertet wird, Erfahrungen hin oder her.

    Ich lese im Ursprungs-Thread Bezeichnungen wie "Labertherapie" und "Psychoverwertungsindustrie".

    Da ich selbst seit 13 Jahren beruflich labere und Psychos verwerte (gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger mit Spezialisierung auf Psychosomatische Medizin und Milieutherapie) halte ich mich an der Stelle mal freundlich zurück und verfolge gespannt und passiv den hiesigen Meinungsaustausch. ;)

    Okay, im ersten Teil meiner Antwort versuche ich nochmal kurz deutlich zu machen, woher mein Verständnis kommt.

    1. Ich habe das Buch schon gelesen, intensiv sogar.

    2. Ich habe unter einem Schüler von Bruce Frantzis trainiert.

    Damit habe ich wohl sogar eine Verbindung mehr zu Bruce Kumar Frantzis als du.

    Ich habe außerdem nie gesagt, dass Bruce Frantzis ein Idiot oder so ist. Dass du meine Postings nicht richtig lesen kannst, ist bedauerlich aber am Ende des Tages nicht mein Problem.


    So, das war mein Versuch, nochmal sachlich an die Sache ran zu gehen. Jetzt kommen wir zum "persönlichen" Teil:

    Vielleicht wird das der ein oder andere erfahrene User hier bestätigen: Ich versuche sachlich, möglichst auf Basis von Fakten, zumindest aber auf PERSÖNLICHER Erfahrung zu argumentieren. Wenn es um persönliche Erfahrungen geht, mache ich das deutlich und bin mir deren Subjektivität bewusst.

    Ich lasse mich jederzeit (wie schon geschehen) korrigieren und bin bereit, mich von guten Argumenten überzeugen zu lassen.

    Ich urteile auch nicht über die Persönlichkeit anderer User nur aufgrund dessen, was ich von ihnen lese.


    Und am Ende komme ich jetzt zu "dir": An der Stelle möchte ich mich gleich mal entschuldigen, dass ich mich zu diesen sehr persönlichen Äußerungen hinreißen lasse. Nur stehen hier Vorwürfe und Aussagen im Raum, die ich kaum auf sachlicher Basis beantworten kann.

    Feuer...für mich bist du ein unerfahrener Bengel, der glaubt auf der Basis der Lektüre eines Buches, Youtube-Videos von Kung Fu Filmen oder Amazon-Bewertungen mitdiskutieren zu können.

    Diese von dir angeführten "Quellen" sind komplett wertlos bis hin zu lachhaft und zeigen mir (und ja offensichtlich auch einigen anderen), dass du keinerlei eigene Erfahrung auf dem Gebiet gemacht hast. Du wertest dich selbst auf, indem du die Leistungen anderer zitierst. Das mag ja alles noch okay sein. Aber dass du es tatsächlich bringst, dich hier über andere Leute zu stellen, diese abzuwerten oder (wie in meinem Fall) zu beleidigen, das ist wirklich eine Leistung!

    Du bist vollkommen resistent gegen andere Meinungen, Fakten und gegenläufige Ansichten ignorierst du entweder oder wertest sie ab. Du stellst dich selbst als Wissenden dar, der deswegen recht hat, weil er dümmlich das nachplappert, was größere Männer als du selbst gesagt haben.

    Immanuel Kant zitieren zu können macht dich weder zu Immanuel Kant, noch zu einem großen Denker. Es macht dich zu einem Papagei, der einfach nur Dinge brabbelt, die er selbst nie erfahren, sondern nur gelesen oder auf Youtube gesehen hat.

    Jeder Aufruf zur Selbstreflexion wurde deinerseits komplett ignoriert.

    Feuer, für mich lieferst du keinerlei wertvollen Beitrag zu irgendeiner Diskussion, du lieferst noch nicht einmal eine eigene Meinung. Du bist besserwisserisch, arrogant, beleidigend und als Kampfkünstler von einer Moral, die mir absolut zuwider ist.


    An der Stelle werde ich mich aus der Diskussion auch ausklinken, da ich zum einen zu unsachlich werde und ich zum anderen nicht das Gefühl habe, dass das hier irgendwo hin führt.

    Ich kann dir nur wünschen, dass du selbst merkst, wie du hier auftrittst und dir Gedanken drüber machst.

    Und ich bin gespannt, ob du Kíbons Aufforderung nachkommst und wenn ja, wie deine Antworten ausfallen.

    Also wenn man jetzt nach der fern-östlichen Tradition geht, läuft das wie folgt:


    Körper-eigenes Chi wird im Dan Tíen (Zinnober rotes Feld) gebildet. Das ist eine Struktur, die an sich unserem Zwerchfell entspricht.

    Man kann also durchaus "viel oder wenig" Chi haben. Durch bestimmte Übungen (Qi Gong) kann man durchaus Chi anreichern, durch Nicht-Üben kann sich die Menge auch reduzieren.

    Viel wichtiger als die Menge ist jedoch der Fluss. Bei gesunden Menschen fließt das Chi frei auf den Körper-internen Bahnen (Meridianen) durch den Körper und die Organe. Dabei wird auch zwischen unterschiedlichen Qualitäten des Chi (Yin & Yang, 5 Elemente) unterschieden.

    In der TCM erklärt sich Krankheit u.A. durch einen unterbrochenen/gestörten Fluss von Chi bzw. einen Überfluss oder Mangel an "Qualität".


    Chi zurück bekommen tust du durch Qi Gong oder anverwandte Übungen. :)

    Ob Bruce Frantzis jetzt ein Meister, Experte, Dummschwätzer oder was weiß ich weiß ist, interessiert mich eigentlich gar nicht so.

    Es geht nur darum dass man nicht einfach das nachplappern sollte, was einem in einem Buch vorgekaut wird.

    In meinem Verständniss ist Chi oder Ki nichts anderes als konsequente Handlung, Wille und Körper müssen zusammenspielen.

    Im chinesischen nennt man dieses Konzept Xing Yi oder Hsing I. Auf diesem Konzept baut ja auch die Kampfkunst Xingyiquan oder Hsing I Chuan auf.

    Übersetzt heißt dieses Konzept Wille - Form. Hintergrund ist, dass jeder Bewegung (also auch Kampftechnik) eine Idee bzw. eine Intention vorausgehen muss. Stimmt die Idee nicht, wird die Bewegung fehlerhaft, nicht zielführend sein oder sogar ganz ausbleiben.

    Im Xingyiquan lautet eine Grundregel: "Dein Gegner soll wie ein Grasbüschel sein, über das du einfach hinwegschreitest" Dies bezieht sich zum Einen auf die technische Geradlinigkeit des Systems, zum anderen aber eben auch auf das dahinter liegende Mindset. "Geh rein, zögere nicht und lass dich nicht aufhalten."

    Das ist also diese von dir angesprochene Konsequenz. Insofern stimme ich dir da voll und ganz zu!


    Für meine Geschmack zuviel Tamtam.

    Man kann die Kernsaussage doch kurz auf den Punkt bringen :

    Der Geist beeinflußt den Körper und umgekehrt.

    Mehr scheint es nicht zu sein.

    Im Grunde genommen könnte man das so zusammenkochen, ja.

    Nur denke ich, dass ein so missverstandenes und dabei ausführliches Konzept wie Chi durchaus auch eine ausführliche Erläuterung verdient. Je präziser die Darstellung, desto klarer wird die Grundlage, auf der der Text verfasst wird.

    Einfach nur auf die rein psychosomatische Grundidee zu verweisen würde viel zu viele Fragen zurücklassen. Und ein Text, der sich Zeit nimmt, auch Zusammenhänge zu erläutern beantwortet eben viele davon bereits im Vorfeld.

    Ein wirklich toller Artikel und perfekt als Grundlage für die Diskussion.

    Grade der Absatz über Chi in KKs ist hier hervorzuheben.

    Dass dabei das von Feuer ständig zitierte Buch von Bruce Frantzis herangezogen wird, ist super!


    Ansonsten lässt der Artikel aus meiner Sicht kaum Lücken!

    Bruce Frantzis ist ein Experte in Sachen Daoismus, Chi und Meditation.

    Aber wie fast alle anderen Koryphäen in der KK-Welt ist auch er umstritten.


    Du liest das, was er schreibt und plapperst es 1 zu 1 nach, ohne zu reflektieren.

    Im übrigen habe ich dieses Buch schon vor Jahren gelesen.

    Dann aber auf recht großspurige Weise anzukommen, jedem die Lektüre des Buches anzuempfehlen und dann zu sagen, dass man an sich arbeiten solle wenn man es nicht versteht lässt dich in meinen Augen ziemlich überheblich dastehen.


    Und mit Verlaub, als Anfänger in einer Kampfkunst solltest du da ein bisschen kleinere Brötchen backen.

    Lies das Buch und dann gleiche es über die Jahre mit deinen eigenen Erfahrungen ab.

    Nur die Lektüre eines (sehr umstrittenen) Buches macht dich nicht zum Experten.

    Und das Wiederzukäuen, was ein Meister geschrieben hat, macht dich auch nicht zu einem besseren Kampfkünstler.


    Schau über den Tellerrand, versuch so viele Erfahrungen zu machen wie möglich und dann bilde dir eine eigene Meinung.

    Ich swh das ähnlich wie Kalios,


    Ich bin gelernter Krankenpfleger und arbeite seit 13'Jahren im Bereich Psychiatrie/Psychosomatik.

    Ich lebe im Speckgürtel von München, wo Mieten von 13 Euro + pro Quadratmeter nichts Ungewöhnliches sind.

    Ich hab eine schöne Wohnung, ein Auto, nen Fernseher, einen teuren Gaming PC und zwei Katzen. Regelmäßige Mahlzeiten und Heizung sind eh selbstverständlich.

    Ich kann nicht im Geringsten behaupten, dass es mir schlecht ginge.


    Klar, ich könnte mehr verdienen oder weniger Arbeiten.

    Aber das wäre MEHR Luxus, nicht WENIGER Armut.


    Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir und es gibt Leute, denen geht es besser. Das hängt stark davon ab wo ich nachfrage...


    Insgesamt denke ich aber, dass wir in einem wohlhabenden, sicheren und von Katastrophen weitestgehend verschonten Land leben.

    Es sind Eure Erkenntnisprobleme, nicht meine.

    Kein Bock auf solche sinnlosen Diskussionen.

    Feuer, ich sags dir ganz ehrlich: Seit du hier bist, besteht deine Argumentation fast ständig aus "Ich habe recht weil das zum einen Bruce Frantzis gesagt hat und zum anderen ein Youtube Video aus einem Kung Fu Film das zeigt."

    Deine Aussagen halte ich dabei stellenweise für ziemlich anmaßend und überheblich. Du sprichst anderen ihre Kompetenzen ab und bestehst drauf, recht zu haben. Wenn andere das anders sehen sind es deren "Erkenntnis-Probleme".

    Aber getreu dem Motto "Was haben denn diese dutzenden Geisterfahrer hier zu suchen" hältst du deine Meinung für hoheitlich, davon divergierende aber für falsch.


    Hier in diesem Forum sind einige Leute versammelt, die entweder mit beeindruckendem Sachverstand oder mit extremer (praktischer) Erfahrung unterwegs sind. Wenn du Bock hast, was zu lernen und deinen Horizont zu erweitern, bist du hier richtig. Wenn du nur recht haben willst, nicht.

    Nein, hat er nicht. Aber Ismet ist ein absoluter Vollprofi und macht seit über 20 Jahren nichts anderes als Kampfkünste zu trainieren.

    Er ist einer der wenigen, der sowohl die traditionelle Seite als auch die kämpferische Seite betrachtet und an dem Punkt wirklich fit ist! Ismet ist aber vor allem ein absolutes Ass wenns um Geschwindigkeit und Präzision geht, da hab ich selten was vergleichbares gesehen! :)


    Davon mal abgesehen ist das, was wir auf dem Video sehen Physik. Man nennt das Verdrängung von Masse. Im größeren Stil kannst du das beobachten wenn du dich in nen U-Bahn Tunnel stellst und eine Fackel dabei hast. :)

    Trotzdem ist es eine krasse Leistung weil das nämlich wesentlich schwerer ist, als es auf dem Video aussieht. :)

    Boah...die Frage mit ein paar Sätzen zu beantworten ist schier unmöglich.

    Ich halte es da aber ähnlich wie Kibon...Chi ist für mich keine Energie im eigentlichen Sinne sondern eher ein Konzept oder eine sehr konkrete Philosophie. Wenn ich mehr Zeit habe kann ich ja mal was dazu sagen.

    Dass ich Chi im klassischen Sinne nicht verstehe habe ich im Baguazhang-Thread grade schon kurz umrissen. :)

    Ich belehre niemanden noch spreche ich irgendwem seine eigene Kultur ab.

    Genauso wenig denke ich mir ein Erklärungsmodell aus. Ich empfinde die neijiaquan als tolle Kampfkünste, die mich beim Üben entspannen, kräftigen und fitter machen. Ob das nun am Chi liegt, das in mir floriert und flotiert oder ob das Faszien, oder sonst was sind, ist für mich dabei zweitrangig.

    Vermutlich würden "Experten" das, was ich beim Üben gespürt habe, durchaus als Chi-Fluss bezeichnen genauso wie einige tolle Effekte, die ich im Training beobachten durfte. Nenn es Chi, nenn es einfach Tiefenentspannung, whatever.


    Unser Kulturkreis hat in der tat große Probleme mit dem Konzept des Chi (wie ich ja auch, wenn ichs auch nicht Problem nennen würde), was natürlich daran liegt, dass wir anders sozialisiert sind. Die westliche Schulmedizin integriert energetische Arbeit mangels Beweisbarkeit nicht in seine Bücher und darunter fällt eben auch das Chi.


    Für mich ist es real

    Ist doch gut, leben und leben lassen. :)

    Das kann schon sein, so viel Erfahrung habe ich in den neijiaquan nicht, um das beurteilen zu können.

    Reflexartige Reaktionen können natürlich immer auftreten, man kann also auch in der SV "aus Versehen was richtig machen". Nur würde ich mich da nicht drauf verlassen.

    Training, Training, Training...wie eigentlich überall im Leben.


    Ich bin immer sehr vorsichtig, was diese "Chi-Dinge" angeht. Ich persönlich glaube nicht an Chi, zumindest nicht in der Form wie es als unsichtbare aber durchaus spürbare Energie propagiert wird. Das ganze nimmt mir oft zu magisch klingende Züge an.

    Insofern war/bin ich auch recht skeptisch, als ich das Buch von Bruce Kumar Frantzis gelesen habe. Aber gut, an dem Punkt soll wirklich jeder seine eigenen Erfahrungen machen, das ist halt alles sehr subjektiv. :)

    Leider wurde mir der Weg zum Training nach einem Umzug zu weit, sonst hätte ich sicher weiter gemacht. :)


    Nach einer Pause bin ich dann über das Muay Thai wieder zum Kamofsport und darüber dann zu den Combatives gekommen.


    Ich bin nicht der Ansicht, dass man Fajin nicht anwenden kann. Nur braucht das Training dieser Methode extrem viel Konzentration, innere Entspannung und Erfahrung, dass es im Hochstress kaum abrufbar sein dürfte.

    Wenns jemand hinkriegt, hat er/sie meinen größten Respekt.

    Schade, zum Einen hab ich da keine Zeit und zum Anderen isses bissl zu weit weg für ein Tagesseminar.

    Hätte mir das gerne angesehen. :)


    Viel Spaß und Erfolg beim Seminar! :)