Beiträge von Tyrdal

    Ok, du darfst jetzt aber diese pseudomittelalterlichen Turnieren nicht mit dem aus meinem Link vergleichen. Ian hält sich da an historische Fakten, Quellen etc während die von dir verllinkten Turniere zwingend nicht korrekt sein dürfen. Sonst gäbs Tote und keine KOs oder Knochenbrüche. Nur so zum Einordnen.

    Ritter des heutigen Europas auf einem Pferd mit Lanze und dem Schwert. Ja die Rüstung schützt und verlamgsamt ihn unheimlich. Welchen Sinn hatte dessen Schwert schon...der Fall vom Pferd war der Tot und das Kämpfen zu Fuß wenn unter Regeln fast unmöglich.

    Man nehme zwei Fette Käfer die sich beide auf den Rücken werden und selbst nicht mehr aufstehen gar Kämpfen können.

    Was soll das bedeuten?

    Naja, verschiedenen christliche Strömungen sagen das. Da der Islam nicht christlich ist, muss dieser ja auch nicht zu denselben Schlussfolgerungen kommen. Tun ja nichtmal alle Christen. Am Ende steht noch nicht mal fest ob es diesen Jesus, wie in der Bibel beschrieben, jemals überhaupt gab. Es gibt da so Anzeichen, daß mehrere Wanderprediger zu diesem Charakter "zusammengefasst" wurden.


    Deinem letzten Satz kann ich definitv zustimmen :)

    Was ja bedeuten würde, dass Jesus der Bruder von Adam und Eva ist. ;)

    Nicht ganz. Adam ist eigentlich ein Golem, weil animierter Lehm. Irgendwie wurde dann aus seiner Rippe ne Frau, also Eva, geklont. Jesus entsprang dann angeblich einer abstinenten Nachfolgerippe. Das macht ihn gleichzeitig zu nem Sohn und Urenkel Gottes?

    Ich findes es auch interessant, dass große Teile der Fantasyportion im AT aus älteren Mythen "geklaut" wurden. Wobei die älteren Versionen teilweise den besseren Unterhaltungs- und Moralapostelwert haben.

    Denn es bestätigt meine Meinung, dass soziale Grundwerte zuerst da waren und das jeweilige Buch diese erst danach für sich als Deutung in Anspruch genommen hat.;)

    Naja, das ist ja zwingend so :). Ich meine alle in Gemeinschaft lebenden Säugetiere haben so Regeln, die die Gemeinschaft erst ermöglichen. Und außer uns kann keiner davon Bücher schreiben.


    Da AT besteht aber nicht nur aus der Genesis und vieles davon wird auch heute noch zur Rechtfertigung hergenommen. Die Regeln für die Sklaverei waren bspw bis zum US Bürgerkriege auch noch relevant.

    Davon ab ist der Gott des AT der Gott(und in manchen Interpretationen der Vater) von Jesus.

    Perath Alles schön und gut, trifft aber exakt so auch auf den urpsrünglichen Jahwe zu. Der war auch mal einer von vielen, hatte ne Frau und verdammt viele Fehler. Irgendwann wurde er durchgesetzt, weil aber einer alleine scheinbar doch nicht reicht hat man den Polytheismus hintenrum durch die Heiligenverehrung wieder eingeführt. Und was die Opfer angeht, im alten Testament türmen sich sich die Berge an Tieropfern, Vorhäuten etc. nur so. Sogar von einem Kindsopfer ist die Rede. Und nein, das AT kann man nicht einfach ignorieren, wie es viele Leute heute gern tun.


    Das mit dem Hirn abgeben kann ich allerdings unterstreichen. Das geht mit dem Christentum wirklich gut.

    Nur dass das Christentum (also die Religion) missionarisch durch Feuer und Schwert verbreitet wurde, ist inzwischen aus historischer Sicht veraltet.

    Seh ich nicht so, zumal Inquisition und gewaltsame Verfolgung der "falschen" Christen ja noch bis heute nachwirkt, siehe Nordirland.

    Und beim Islam(du hast ja alle Buchreligionen angesprochen) war (bzw. ist immer noch) die gewaltsame Missionierung sehr offensichtlich der Fall.


    Und worin genau liegt der Vorteil nur an einen Gott zu Glauben?

    Von einzig und allein militärisch war nie die Rede (passiert ist es trotzdem). ABER, Machtpolitik wurde damals gerne mit dem Schwert geführt. Warum sind dann manche freiwillig gewechselt? Naja, das Christentum bot bessere Möglichkeiten Kontrolle über die Untertanen auszuüben. Der eine oder andere hatte vielleicht noch andere Gründe.


    PS: Ich bin weder Christ noch Heide. Ich bin Atheist und muss daher weder das eine noch das andere besser finden. Nur Fakten sind halt Fakten.

    Gerade die Slawen wollten aber eher weniger das christentum. Da gab es einige Fürsten die aufgrund ihrer Annahme des neuen Glaubens recht schnell abgesetzt wurden.

    Nicht nur die Slawen. Bei den Sachsen zb wurden dann Eichen(die Heiligtümer) abgeholzt. Außerdem dann noch dieses Ereignis an der Aller, wo eine ganze Menge Sachsen die Wahl zwischen Tod und Taufe hatten. Gab wohl viele Tote.

    Also natürlich sind die Religionen verschieden. Da gibts ja in jeder davon noch zig Unterströmungen die sich teilweise bis aufs Blut bekämpfen/bekämpft haben. Und ein paar davon nehmen die Bücher tatsächlich wörtlich.


    Vom Judentum hab ich nicht viel Ahnung, aber Christentum und Islam wurden viel mit dem Schwert verbreitet. Dass zu leugnen steht für mich auf derselben Stufe wie den Holocaust zu leugnen.

    Der Zwang war da, da ist kein Irrglaube. Guck mal in die Bibel. Da wird ein sehr zorniger rachsüchtiger Psychopath als Gott beschrieben. Und Mohammed war zuallererst General und erst dann Prophet.


    Zum Zweiten Absatz. Selbstverständlich mussten Christen immer einen Teil opfern. Nicht dem Gott (wobei im AT sich die Tierpferberge türmen und auch Kindsopfer eine Rolle spielen, aber das AT wird ja gerne verdrängt) sondern der Kirche. Aber weg ist weg. Zweitens hatten wohl die meisten Leute eh nur einen für ihre Lebensweise wichtigen Gott. Man muss als Bauern nicht dauernd nen Kriegsgott zufriedenstellen.


    Der monotheistische Glaube wurde mit Militär durchgesetzt. Durch die Macht des Militärs haben sich natürlich einige Heidenführer bedroht gefühlt und haben sich den Feind zum Freund gemacht, um selber an der Macht zu bleiben.


    Dein historischer Konsens ist von Grund auf falsch.

    Vollkommen richtig. Nur nicht ganz umsonst haben sich die Buchreligionen + Hinduismus und Buddhismus als die Weltreligionen durchgesetzt.

    Richtig. Hier sind wir wieder beim Zwang. Den haben die Buchreligionen ausgiebig angewendet. Ist ja auch nicht verwunderlich. Wenn alle anderen Götter verboten bzw. dämonifiziert werden. Die Polytheistischen Religionen waren da wohl etwas toleranter, da es ja eh schon eine Vielzahl an Göttern für die gab. Ein paar mehr machen da halt wenig.

    Also Kindsopfer kommen im alten Testament noch vor. Davon ab sind die Buchreligionen bei weitem nicht alle Religionen und schon gar nicht historisch betrachtet. Zumal oftmals diese Opfer mit der Zeit nur in Richtung Tieropfer abgeschwächt wurden. Und wie gesagt Mistkerl und Gut definiert jeder anders. Barmherzig war die Inquisition bspw. ja nicht unbedingt.


    Was die Regeln angeht; Eine Regel die nicht durchgesetzt wird, naja an die muss sich keiner halten. Demzufolge ist es egal ob sie existiert oder nicht.