Beiträge von serjoscha

    Hallo liebe Freunde,


    es ist natürlich immer interessant fachlich über Kampfkünste und Kampfsportarten zu diskutieren, aber manchmal ist es auch interessant zu sehen was aktell passiert. Auch hierzulande.


    Am 11.03.2017 findet in Berlin die deutsche Einzelmeisterschaft im Kendo statt.
    Nach dem Turnier werde ich hier einige Videos verlinken über die man dann ggf. fachsimpeln kann.


    Doch vorher würde mich folgendes interessieren: Wird jemand von euch da sein?

    Bin leider selbst gerade erst noch dabei mein Auslandssemester zu planen.
    Was ich daher bisher sagen kann:


    Es kann teuer werden


    Englisch ist eher schlecht. Besser als garnichts, aber Grundkenntnisse im Touristen-Japanisch wären besser.


    Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Fuji soll fantastisch sein.

    Ich habe mal einen Karate-Trainer kennengelernt welcher seine Schüler auf mittlerem Kyu-Niveau Bruchtests hat machen lassen.
    Er nahm einfache Bretter die nicht zu dick oder zu dünn waren. Die waren nicht schwer zu durchschlagen, aber bei fehlerhafter Technik tat es halt mal weh. War das Brett durch und das ganze ging Schmerzfrei von statten hieß es: gut, genauso weitermachen.
    Groß Zielen und Durchatmen gab es auch nicht, da hieß es hinstellen, zack und durch. Wer Zögerte wurde übergangen und bekam beim nächsten mal wieder ne Chance.
    Ich kenne mich in dem Bereich natürlich nicht so gut aus, aber diese kleine Selbstkontrolle ohne überspitzte Inszenierung sah in meinen doch etwas Fachfremden Augen durchaus sinnvoll aus.


    Daher könnte ich mir vorstellen, dass Bruchtests sinnvoll sein können aber leider oft für intensive Selbstinszenierung missbraucht werden.

    All Japan Budogu:
    http://www.alljapanbudogu.com/



    Und damit man kein weiteres Thema dafür aufmachen muss, und da z.B. Tozando als bereits erwähnter Händler ebenfalls solche Materialien führt, würde ich vorschlagen auch Kyudo mit in die Liste aufzunehmen.


    Da gäbe es in deutschland zwei Shops mit leich variierenden Schwerpunkten:


    Chantik (der Allrounder):
    http://www.kyudo-zubehoer.de/


    Kyudopfeile (spezialisiert auf Pfeile, führt aber auch hier und da gute Bögen, macht auf Anfrage für Pfeile schonmal sonderpreise):
    http://www.kyudopfeile.de/



    Tozando und Kendo-Sport vertreiben außerdem auch Naginata Equipment.


    Zuerst finde ich die Frage, wie stehen wir zum Bruchtest als die Grundlage für diese Diskussion.
    Denn es gibt Kampfsport-Arten, da wird der Bruchtest weder für Prüfungen verlangt noch je auf einer Vorführung gezeigt.
    Ich denke im Aikido gibt es den Bruchtest nicht, im Kendo bestimmt auch nicht, ...


    Ich würde behaupten, dass der Bruchtest, wenn überhaupt, nur für Kampfkünste relevant ist in denen unbewaffnete Schläge und Tritte eine zentrale Rolle spielen.
    Unter den betreibenden bewaffneter Kampfkünste wie z.B. Iaido oder Kendo können zwar ggf. grob vergleichbare Techniküberprüfungen (z.B. Tameshigiri) beliebt sein. Die Andersartigkeit dieser Techniküberprüfungen zeigt meiner Meinung nach sehr gut warum diese Kampkünste von vornherein nicht in diese Diskussion hineinpassen.
    Gleiches gilt für Kampfkünste die wenig bis keine Schläge und Tritte verwenden, wie z.B. Judo und Aikido. Aufgrund des anders liegenden Schwerpunktes scheint diese Form der Überprüfung unattraktiv.


    Daher würde ich vorschlagen, dass wir uns von vornherein auf jene Kampfkünste konzentrieren bei welchen die Überprüfung der eigenen Technik mittels Bruchtest nicht von vornherein abwegig wirkt.

    Ist bei mir ähnlich. habe außer den Sachen die im Kendo eh standard sind (Suburito etc.) nichts gemacht.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mit der Geschwindigkeit und der Explosivität meiner Fußarbeit immer unzufriedener bin.
    Finde also auch, dass andere Ansätze eine Überlegung wert sind.

    Hier ein zugegebenermaßen etwas älteres Video zum Thema Krafttraining im Kendo.





    Was mich interesieren würde: Wie seht ihr das ganze? Ist zusätzliches Krafttraining hilfreich? Notwendig? Nutzlos?
    Warum seht ihr das so? Und vorallem welche Trainingsmethoden bevorzugt ihr?

    Sehr schönes Video, ich kannte es zwar schon aber es lässt Augen auch beim wiederholten male aufleuchten.


    Anmerken möchte ich dann aber noch, dass es die auch heute noch gibt. Leider sind die aber extrem teuer.
    Beneide diejenigen die so ein schönes Teil haben.

    Da stimme ich Kibon zu. Deine stehts Fachgerechte Kritik erfreut uns zwar, aber eine weiterführende Erklärung wie es richtig geht wäre noch weitaus lehrreicher.

    Hallo liebe Leute,


    am 29.10.2016 findet in Bochum das Dr. Goto Turnier statt.


    Hierbei handelt es sich um das vermutlich größte Kyu-Turnier in Deutschland.


    Es gibt sowohl Modi für nicht-Rüstungsträger als auch für Rüstungsträger.


    Folgende Modi wird es geben:


    Keine Graduierung - 5.kyu ohne Rüstung
    Reiho, Suburi, Kirikaeshi, Uchi Komi
    Hantei Entscheidung


    6.-3.Kyu
    Bis einschließlich 14 Jahre
    Sanbon Shobu im vorgepoolten K.O.-System


    2.-1.Kyu
    Bis einschließlich 14 Jahre
    Sanbon Shobu im vorgepoolten K.O.-System


    6.-3.Kyu
    Ohne Altersbeschränkung
    Sanbon Shobu im vorgepoolten K.O.-System


    2.-1.Kyu
    Ohne Altersbeschränkung
    Sanbon Shobu im vorgepoolten K.O.-System



    Am 30.10.2016 wird es außerdem die Möglichkeit geben an Kyu-Prüfungen teilzunehmen.



    Die Ausschreibung für das Turnier findet ihr hier:
    http://www.nrwkendo.de/uploads/announcements/Goto2016_dt.pdf



    Vielleich sind ja einiege Forumiten anwesend. =)

    Was Kendo und Jodan Betrifft, hat uns Yonekura-Sensei, einer der Hachidan beim Wiesbaden Gasshuku mal erklärt, dass man wegen des ausladenen Kabuto kein Jodan gemacht hat während man die Yoroi trug.
    Seinen Angaben nach wurde in so einer Situation das Hasso no Kamae verwendet, welches somit quasi als Jodan in Rüstung anzusehen wäre.

    Da gebe ich jetzt mal kein Urteil ab. Ich weiß nicht ob seine Aussprache mies ist, oder ob er einfach mies singt (geht ja vielen so).
    Ich tippe aber eher auf letzteres da man, sofern man gut singen kann, ja einfach auswendig lernen könnte wie das Lied speziell klingen soll.
    Auf dieser Grundlage wäre eine Beurteilung seiner Sprachkenntnisse also eher unfair.


    Und Kaji, mach dir nichts daraus. Mein japanisch ist in Wort und Schrift miserabel, meine japanischen Freunde und Bekannte sind nur zu höflich mir das zu sagen. XD


    Was das Kendo Angebot für Kinder angeht kommt es teilweise wirklich darauf an wo man ist. Allerdings ist es erstaunlich wie früh einige Anfangen und wie gut sie sich entwickeln. Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne, hatte ich bereits das Vergnügen zu sehen wie Kindergruppen mit Teilnehmern ab vier Jahren treinieren, und das ist einfach fantastisch. Ebenfalls haben auch Kinder die Möglichkeit an den Hessischen Landesmeisterschaften teilzunehmen da folgende Modi für Kinder angeboten werden:


    7-10 Jahre
    11-13 Jahre
    14-15Jahre
    16-17 Jahre


    Und dann natürlich die üblichen Modi.


    Das erstaunliche ist, dass die Kinder trotz des jungen alters schon verdammt gut sind.



    In anderen Gebieten muss man dann natürlich wieder sehen wie das ganze aussieht, aber es gibt durchaus auch Kinder die langfristig dabei bleiben wollen. Ich hatte in einer Gruppe in NRW mal einen jungen Mann von Zehn Jahren, der jetzt zwei Jahre später immernoch dabei ist.
    Es geht also durchaus. Man muss den Individuellen aspekt beachten.
    Ich finde daher Kibons vorgehen, ein Kind eine weile mittrainieren zu lassen, und dann zu entscheiden ob er mit dem Kind arbeiten kann, äußerst sinnvoll.

    Nö, als Linguist könnte man auch außerhalb des Kendo-Unterrichts auf die Idee kommen japanisch zu lernen. Ob ers tat? Weiß ich nicht.


    Allerdings begründet er sowohl seine Kampfkunsterfahrung als auch seine Sprachkenntnisse mit eben diesem angeblichen aufenthalt.
    Da seine angeblichen Kenntnisse bezüglich Kapfkunst/Kampfsport sich aber bereits als Lüge offenbart haben, wird auch der Rest der Geschichte fraglich.
    Sind in einer Behauptung bereits Fehlinformationen vorhanden, muss man weitere Fehlinformationen befürchten.

    Naja ich bezweifle stark, dass er wirklich japanisch kann.
    Zum einen müsste er einiges davon ja in eben jenen drei jahren gelernt haben in denen er dort Kendo gemacht hat. Dass er Überhaupt da war könnte bereits eine Lüge sein, da seine Behauptung, er hätte dort drei Jahre Kendo betrieben definitiv eine ist.
    Zum anderen sind wissenschaftliche Texte auf japanisch garnicht mal so leicht zu lesen. Ich lerne die Sprache schon länger mit wechselnd starker Motivation, und obwohl ich mich mit japanischen Freunden einigermaßen anständig unterhalten kann, habe ich das Gefühl kaum was zu können. Völlig abgesehen davon, dass er viele komplexe Kanji benötigen würde die weit über den normalen Sprachgebrauch hinaus gehen.



    Aber kommen wir zum vorantreiben der Thematik indem wir die wirklichen Unterschiede herausarbeiten:


    Ich Halte an dieser Stelle vorallem die Schwerpunkte für besonders relevant. Denn wie Inoshishi bereits richtig angemerkt hat, gibt es vorallem im Kenjutsu viel zu viele Stile um eindeutige Aussagen zu machen.


    Daher würde ich am Anfang Folgende Schwerpunkte sehen durch die sie sich letztlich Unterscheiden:


    Kenjutsu:
    In Schulen mit lager Tradition Organisiert, Ist innerhalb dieser meist nur eine Disziplin von mehreren die innerhalb der Schule unterrichtet werden (unterschiedlicher Waffen in einer Schule z.B.), Ist mehr Kriegskunst als Sport.


    Kendo:
    Moderner Wettkampfsport der neben traditionellen Aspekten die möglichkeit bietet viel Wettkampf zu betreiben. Ist infolge dessen im Bezug auf Wettkämpfe aber auch streng Reglementiert.


    Iaido:
    Sport welcher sch auf einen bestimmten Teilbereich der Schwertkunst spezialisiert hat. Statt viele Schnitte auszuführen oder lange zu kämpfen werden in der Kata nur wenige Schnitte nach dem Ziehen und vor dem wegstecken des schwertes durchgeführt. Das Ziehen und wegstecken des Schwertes wurde hier dafür allerdings nahezu perfektioniert.