Beiträge von ryoma

    Genau, Nick muss nicht sein. Aber wenn man vor etlichen Jahren damit angefangen hat macht es einfach mehr Sinn diesen auch weiterhin zu nutzen in anderen ähnlichen Foren (Wiedererkennungswert).

    2013 gabs ja das "koryubugeiform.de" ausschliesslich für jap. KK und deren Umfeld. Der eine oder andere wird sich noch daran erinnern können.

    Da gabs ja nur Anmeldung mit Klarnamen ohne Nicks.


    Leider war das Forum mit der Beschränkung auf Japanisches wohl doch zuwenig nachhaltig und musste eingestellt werden.

    Warum soll es ausgerechnet in KK-Foren "ehrenvoller" zugehen, als in den Myriarden von anderen Special-Topic-Foren da draussen? Wegen dem Bushido? 8o

    Ich für meinen Teil finde ja schon Nicknames etwas seltsam. Aber man passt sich halt an. Trotzdem kann jeder mit genau zwei Klicks sehen, wer ich im "real life" bin. Kann man bei vielen hier auch nicht. ;)

    Bin ein sehr starker Vertreter von "offenem Visier".

    Soweit ich weiss, stand und steht ein Weggang Kajis aus dem Forum nie zur Diskussion (falls das gemeint war). Auch Moderator ist er nach wie vor und ich hoffe, dass bleibt auch so.

    Mein Name bitte erst mal in Klammern. Berlin ist schon ne Reise und wird dann wohl ein Weekend für mich sein. Keine Ahnung ob ich das hinkriege. Ich habe lediglich mein Interesse bekundet.

    Hmmm... das wäre eine gute Möglichkeit, das Museum zu besuchen und einige der Forenleute zu treffen. Wenn ich es denn irgendwie einrichten könnte, wäre ich auch gerne dabei.

    Weiter über Kadeshi reden? OK.

    Die Kadeshis haben mit der kommenden Vorführung ihren Riesen-Coup gelandet.

    Und sie werden nicht davon abzubringen sein, dass richtig gut auszuschlachten in nächster Zeit mit wohl etlichen tollen Videos (dafür sind sie ja bekannt) vor schöner Kulisse und versehen mit dem nicht so dezenten Hinweis auf Einladung des "Samurai Art Museum Berlin" dort gewesen zu sein.

    Ich kenne den Vertrag ja nicht, würde mich aber schwer wundern, wenn ihnen solch übliches Marketing untersagt würde.


    Also, dass werden die Folgen sein. Und damit muss sich zuallererst das Museum auseinandersetzen. Wie du schon gesagt hast, ein Schuss der wirklich böse nach hinten losgegangen ist und für den man nun bitte nicht im Nachhinein irgendwelche elitär-hochnäsigen Koryu verantwortlich machen sollte. Der Herr Janssen hat eine Geschäftsentscheidung in seinem Interesse getroffen und gut ist.

    Da möchte ich Ida beipflichten. Auch wenn es mir Bauchschmerzen verursacht und die Folgen noch nicht abzusehen sind... aber der Kadeshi-Drops ist gelutscht.

    Z.B. den hervorragend (und sicher nicht ganz billig) produzierten Kurzfilm zu einer Samurai-Sonderausstellung mit der erwähnten, wirklich schrecklichen Geräuschkulisse..... für Laien.


    Obwohl: Habe gedacht bei dem Museum handelt es sich wie beim Berliner Museum um ein Fachmuseum. Dem ist aber ja nicht so. Das macht es dann etwas weniger schlimm.

    Aber selbst da hat doch irgendjemand neben dem Adepten der (wohl) Katori Shintô-Ryû gestanden und gehört, dass man da eben nichts hört.... und sich wohl gedacht, dass da was nicht stimmen kann, denn in den Filmen....

    Schade, dass der zweite Link einen DNS Error aufweist.

    Zum Intro-Film: Grundsätzlich schön gemacht..... aber auch hier wird unnötigerweise in die ach so typische "Sound"-Falle getappt, wenn ab 2:20 das Schwert aus der Holzscheide gezogen wird und später auch wieder dort versorgt wird. Ich frage mich wirklich W-A-R-U-M???

    Später ab 5:20 bei der Präsentation von Chanoyu werden ja auch keine nicht vorhandenen Geräusche hineinkopiert....

    Sowenig es ein metallisches Gekreische gibt, wenn man eine Keramikschale mit einem Seidentuch reinigt, sowenig gibt es das beim Ziehen eines japanischen Schwertes.


    Ja, pedantisch ich weiss. Aber es sind eben die kleinen Dinge, auf die es ankommt.


    Und die Sache mit der langen Vorlaufzeit, welche das Berliner Museum nun nicht hatte... eben. Einfach warten, sich Zeit nehmen und nicht huschhusch was aus dem Boden stampfen mit Kadeshis. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr unbedingt an vertragliche Verpflichtungen, weswegen eine Absage nun völlig unmöglich scheint. Ich glaube eher an einige persönliche Verflechtungen, welche ja meist schwerer wiegen als vertragliche Paragraphen.

    Ja, aber den entsprechenden Thread einfach zu löschen wo man die entsprechenden Aussagen nachlesen könnte, war auch nicht das Gelbe vom Ei.


    Im übrigen stehe ich ohne weiteres dazu, einer dieser Kritiker gewesen zu sein und glaube auch, dass meine Kritik konstruktiv und verhältnismässig war. Und mit Kaji stehe ich sowieso in PN-Kontakt, auch wegen anderen Dingen.

    Also kein (allzugrosser) Groll meinerseits, trotz den "Koryuheinis". ;)

    Japan hat ja verhältnismässig viele immaterielle Unesco-Kulturgüter aber die Tatara-Produktion gehört nicht dazu.

    Und selbst wenn, schliesst dies nicht automatisch mit ein, dass so ein Kulturerbe vom jeweiligen Staat ausreichend gefördert wird.


    Dieses Jahr wurde ja z.B. die Basler Fasnacht in die Liste der immateriellen Unesco-Kulturgüter aufgenommen (No. 2 von 2 in der Schweiz :-) ). Aber für den Erhalt sind all die Gruppen (zusammen mit einem Fasnachts-Comité) selbst verantwortlich. Da fliessen keine Unsummen an staatlichen Geldern.

    Nun, das kommt dabei raus, wenn man einfach etwas bemängelt oder vielmehr schlecht redet, aber selbst nichts dergleichen auf die Beine stellt oder vorweisen kann. Das ist keine Diskussionskultur oder auch nur annähernd sachliche Kritik, einfach nur flach.


    Kann Kaji da verstehen und würde ebenfalls so reagieren im ersten Moment.

    Einfach mal die Füsse etwas stillhalten.

    Die Kritik die von kenntnisreicher Seite geäussert wurde zum leidigen Thema war adäquat und grundsätzlich richtig. Dem Museum ist da ein grosser Fehler unterlaufen und darauf folgten die Reaktionen. Das Museum hat daraufhin wahrlich nicht geglänzt als es um professionelle Krisenkommunikation ging und es wurde der Vorschlag gemacht, eine authentische Koryû oder auch ernsthafte Gendai-Budô-Gruppe könne sich die Bühne mit der Kadeshi-Show teilen und diese so "entzaubern".

    Dieser Vorschlag stiess (soweit ich im Moment weiss) nicht auf offene Ohren, aus unterschiedlichen Gründen.


    Fazit: Die Kritik war sachlich korrekt und richtig. Die Schuld nun auf die "bösen" Koryû abzuschieben, die einfach nicht mitspielen wollen, zielt zu kurz.

    Im übrigen tun viele Koryû und sicher auch authentische Gendai-Budô sehr wohl einiges, wenn es darum geht die Wahrnehmung für sich zu erhöhen. Also nix mit "stellt mal selbst was auf die Beine"...

    Das Schwertschmiedehandwerk in Japan ist im Rückgang begriffen.

    Am 22. Juni wurde nun eine Petition um Budgeterhöhung für die Ausbildung angehender Schmiede an das Kultus- und Wissenschaftsministerum unter Hayashi Yoshimasa überwiesen.

    Die Antragsteller repräsentieren eine Parlamentariergruppe, welche sich für die Erhaltung der japanischen Schwertkultur einsetzt. Einige Mitglieder der Parlamentariergruppe gelten als Schwergewichte in der japanischen Innenpolitik.


    Im Antrag geht es hauptsächlich um zusätzliche Mittel für die Tatara-Stahlindustrie, welche das Rohmaterial (Tamahagane) für die Schwertherstellung produzieren. Zudem soll es vermehrte Unterstützung geben für entsprechenden Ausstellungen und generell für eine erhöhte Wahrnehmung des Handwerks.

    Auch wird erwähnt, dass eine grössere Förderung durch die Regierungspolitk angestrebt wird. Das ist unter Umständen ein Hinweis darauf, dass die strikten Richtlinien für die Anzahl Klingen welche ein Schwertschmied pro Jahr anfertigen darf, gelockert werden könnten.


    In den vergangenen Jahren wurde zwar ein Trend festgestellt, dass das Interesse an authentischen Nihontô zunimmt. Trotzdem geht die Anzahl der lizenzierten Schwertschmiede stark zurück.


    Man wird abwarten müssen, ob die Petition in den Mühlen der japanischen Politik Anklang finden wird.


    http://japan-forward.com/campa…m-political-heavyweights/

    KAJIHEI : Das klang ja extremst begeistert in deinem Ausgangspost vom 6. Mai.

    Wie sieht es denn heute aus? Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, gibt es ja einen kleineren Shitstorm betr. der nicht nachvollziehbaren Entscheidung des Museums, die Kadeshi-Truppe auftreten zu lassen. Da du laut eigener Aussage voll im Museums-Team aufgenommen bist, hätte ich mir schon versprochen, dass zumindest du den Leuten dort KK-verständnistechnisch etwas auf die Sprünge hilft.


    Viele sind nun äusserst perplex, wie das passieren konnte. Und bis auf eine dürre Standardantwort von Seiten des Museums gibt es keinerlei Erklärung.

    Hier die Nachricht die ich geschickt und die Antwort die ich zurückbekommen habe:

    Antwort:

    antwort.png


    Ich glaube man hat nicht den Kern der Kritik verstanden.

    Zur Antwort des Museums an Inoshishi: Es stellt sich die Frage, inwieweit sich die Kadeshi-Truppe überhaupt mit japanischer Kampfkunst beschäftigt.

    Es ist wohl eher so, dass sie hauptsächlich eine Show-Gruppe ist, welche "Japan" als Vehikel benutzt.

    Wenn sich das Museum wirklich diesen Schuh anziehen will, bitte sehr. Ich persönlich halte es für katastrophal.