Beiträge von Rene

    Soll ich weinen oder lachen? Die Grundlagen erlerne ich sicher nicht in dem schon von der Voraussetzung ausgehe, dass die Angreifer nichts können. Das Video ist schlicht Unfug.


    Frohe Ostern. ;)

    Also der Smolik ist sicher kein schlechter (obwohl er mir in den Videos echt komisch rüberkommt). Ich glaube auch, dass der Rüssel sich kloppen kann. Er ist recht schnell und geht auch konsequent rein. Sicher hat er auch einen ordentlichen Wumms für seine Größe. Aber er ist unsauber, schnattert viel Unsinn und ist nicht Kritikfähig. Sein größtes Mako. Dass ich sein salbungsvolles Gesabbel nicht mag, egal.


    Aber die Stocknummer ist so typisch, find ich. Er geht von der falschen Voraussetzung aus, dass die Gegner auf der Straße nix können. Und so wird geübt. Die stehen also schon scheisse mit dem Stock, schlagen scheisse und da kann man auch als Nichtskönner in den Angriff "rein schwimmen". Steht dann da einer, der nur ein bisschen was kann mit dem Stock, gibts Anne. AnneOhrn. ^^ Für mich sah das bisschen aus wie JuiJitsu meets Krav Maga für Arme. Irgendwo abgeguckt und mit rumgespielt.

    Warum, warum, warum. Weil,siemKohle machen damit. ;)


    Sieh das nicht als Kampfkunst, was er macht, sondern als Show. Dann ist es gut. Sein neuestes Werk mit smolik < Verteidigung gegen einen Stock) ist auch wieder ganz große Abendunterhaltung. Halbgar, unbrauchbar, aber Unterhaltsam. ^^

    Ihr spinnt doch. Wenn der Scherz wenigstens gut gewesen wäre. Aber so oder so, für mich ein einziges Ärgernis.

    Ich leite und betreibe mein Forum seit 17 Jahren. Ich kann und könnte solche Begründungen nie nachvollziehen. *kopfschüttelnd links ab *

    Ich sag immer, kommt drauf an. Gehts drum, eine klassische KK zu lernen, mit Techniken deren richtige Ausführung eben nicht auf Videos oder Büchern zu erkennen ist, dann sicher nicht. Aber viele Dinge lernt man, ein einigermaßen vorhandenes Körpergefühl vorausgesetzt, wie das richtige Hüfte drehen oder effektives Schlagen kann man auch alleine lernen, durch abschauen, und versuchen.


    Viele Trainingsgruppen in früheren Jahren haben doch auch ganz ohne Anweisung begonnen und sich Grundlagen geschaffen, die vielleicht nicht perfekt waren, aber man hat sich was erarbeitet.

    Nichts anderes hab ich damit gesagt. ^^

    Mit der Meinungsfreiheit liegts du voll falsch. Die gilt in jedem Lebensbereich, auch in privaten Foren. Dafür gibts in privaten Foren keine Demokratie, da wiederum hast du recht. Deswegen kann man ja Leute aus Privaträumen entfernen, wenn einem die Meinung nicht passt. ;-)

    Irgendwie dreht sich hier alles im Kreis!


    • Womit ich gut leben kann ist statt Selbstverteidigung (Verteidigung impliziert bei mir - und wie ich sehe auch bei anderen - Gebrauch von Techniken) Selbstschutz Training!
    • Um etwas intuitiv abrufen zu können - sei es nun ein Konzept, eine Technik, eine Maßnahme oder was weiß ich - bedarf es ständigem Üben und wiederholen (ich denke, da sind wir uns alle einig)
    • Kurse sind eine gute Möglichkeit, in die Materie "rein zu schnuppern" - ansonsten ist das Gelernt/Geübte schnell wieder verflogen
    • Einer Bedrohung lieber aus dem Weg zu gehen, als es darauf ankommen zu lassen ist der bessere Weg
    • Keine Situation gleicht einer Anderen
    • ....???

    Ich persönlich werde nie ein Freund von SV Kursen sein, die nicht halten können was sie versprechen. Um zu zeigen, was gehen könnte - immer mit dem Hinweis, dass es aber auch passieren kann, dass es nicht so funzt - ist es eine gute Möglichkeit.

    Du hast doch diesen Text hier verlinkt und dich ausdrücklich hinter diese Aussagen gestellt. Ein Text, der ja jedem, der solche Kurse gibt, unterstellt er will nur einen Markt bedienen. Jetzt weichst du die Aussage auf, in dem man es an Begrifflichkeit (Selbstverteidigung vs Selbstschutz) festmacht? Nun sind Kurse eine gute Möglichkeit rein zu schnuppern? Und dann dreht sich deiner Meinung nach alles im Kreis? Sorry, aber jetzt kann ich dir absolut nicht mehr folgen. Und dabei bin ich, nach Aussagen meiner Freunde und Bekannte, sehr gut darin, in Grautönen zu denken und nicht auf Schwarz/Weiß zu beharren.

    In dem Punkte möchte ich gerne wiedersprechen.

    Meiner Meinung nach ist es eher so: "Du lernst die Maßnahmen kennen..."


    Kennen und Können ist ein sehr grosser Unterschied.
    In der SV und auch in Bereich "Erste Hilfe" hast du keine Zeit zum denken, da muss man funktionieren und so etwas bedeutet trainieren, trainieren und trainieren.

    Und da widerspreche ich dir, weil die Aussage nicht für die SV zutrifft, da bist du schon im Strassenkampf. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber dieses "muss man funktionieren" ist eigentlich der größte Quatsch, dem man jemanden in der SV erzählen kann. Was soll das aussagen? Mit der Ansage müssen alle Menschen mindestens 24/7 Tage die Woche trainieren, weil jeden Tag einer aufsteht, der besser ist und einen angreifen könnte. Bitte, ich bin auch ein Freund von fundierter und langfristiger Ausbildung, aber das ist doch Unsinn.


    Denken ist erstmal die Waffe, die jedem zur Verfügung steht und denken ist universell. In der ersten Hilfe lernst man denn was als erstes? Denken. Verschaffe Dir eine Übersicht der Situation und entscheide dann, welches die nächsten Schritte sind. Nicht andersrum, ohne Nachdenken zu agieren. Ich hab nun gerade erst den Ersthelfer gegeben und muss sagen, was vor drei Jahren geübt wurde war sofort abrufbar. Übersicht verschaffen, mit meinem Auto die Unfallstelle abgesichert und unter dem Gesichtspunkt der Eigensicherung mich um Unfallbeteiligte gekümmert. Das ist keine Rakentenwissenschaft. Vielmehr muss man hinterfragen, wie sich die Teilnehmer wirklich ins Thema hängen. Was ist deren Ziel, was der Ansatz zur Teilnahme, wie sind die Lebensumstände und die Konstitution. Hier muss man ansetzen und schauen, was ist in welchen Rahmen machbar. Ehrliche Kurse haben Grenzen die kommuniziert man auch.