Beiträge von Drax

    Für meine Geschmack zuviel Tamtam.

    Man kann die Kernsaussage doch kurz auf den Punkt bringen :

    Der Geist beeinflußt den Körper und umgekehrt.

    Mehr scheint es nicht zu sein.

    Mehr ist es - in meinen Augen - auch nicht!

    ABER: Der Weg das hin zu bekommen ist für viele nicht gangbar, sie wollen viel in viel zu kurzer Zeit. Um aber das eigene - nennen wir es mal "Versagen" - zu kompensieren, wird mystifiziert. Und Schwupps, hat man einen Grund!

    An Chi/Ki ist nichts geheimnisvolles, aber um Physis und Psyche als Einheit zusammen zu bekommen, bedarf es viel Zeit und Übung.

    ... Er hat sich in diversen Lokalen, auf Partys und auf Gehwegen mit Menschen jeglicher Art geschlagen. Der weiß was auf der Straße geht u....

    Damit war er doch genau das, was Perath sagt (und jetzt bitte nicht falsch verstehen) - ein Schläger oder besser Straßenkämpfer, der auch geboxt hat.


    NOCHMAL: Nicht der Stil ist entscheidend, sondern der/die , der/die ihn betreibt!!!

    Feuer :

    Wie schon mehrfach in zig Posts und Foren geschrieben und geschrieben worden ist - nicht der Stil ist entscheidend, sondern der "Kämpfer".

    Man macht auch mit noch so gutem, wilden, anwendungsbezogenem Training aus einem Schaf keinen Wolf!

    Hab den Artikel gerade gelesen und musste laut lachen, als ich das von der Kampfaus- und 'regelmässigen' Weiterbildung gelesen habe.

    Hintergrund: Ein langjähriger Schüler von mir ist beim BGS und ab und an erzählt er von diesen "Weiterbildungen" und dass einige Kollegen recht allergisch darauf reagieren.

    In der eigentlichen Ausbildung wird einiges trainiert, später kommt es wohl eher auf die eigene Einstellung und Bereitschaft an hier was zu tun.

    Also wenn ich leckere Bratkartoffeln haben möchte, sag ich's meinem Schatz und schwupps bekomme ich mit Liebe zubereitete, einzeln gewendet Bratzkartoffeln. Genial näh.... "...und duck und wech" ;)

    Leute - ich verstehe ja, dass es hier zwei Sichtweisen auf die Dinge gibt.

    Aber Diskussionen, die ausarten, sollten per PN oder noch besser per persönlichem Gespräch ausgetragen werden.

    In einem Krieg gibt es niemals Gewinner, sondern nur Verlierer.

    Eigentlich bin ich ja gerne hier im Forum, lese mit, gebe hier und da meinen Senf dazu!

    Ich bin jetzt nicht gerade der eifrigste Forumit und habe eigentlich wenig Fragen, aber ich schätze hier einige Andere sehr - wie schon im alten KKF.


    Aber hier -. wie auch in vielen anderen sozialen Netzwerken - wird der Ton deutlich rauher (was erst mal ok ist) geht aber immer mehr in persönliche Kämpfe über, wo der andere - in meinen Augen - blöd dargestellt wird und sowieso keine Ahnung hat.

    Toleranz wird auch hier immer mehr zu einem Fremdwort - andere Sichtweisen werden nicht akzeptiert.


    Genau dies ist einer der Gründe warum ich das andere bekannte Forum nicht mehr so gerne besuche - es ist der reinste Kindergarten.


    Ja, auch ich würde mir wünschen, das hier das ein oder andere zu anderen Kampfarten kommt - ist aber momentan nicht so und vielleicht ist ja da schon so gut wie alles immer und immer wieder geschrieben und tot diskutiert worden.


    Meine Bitte - Alles ein wenig "lockerer" sehen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern ganz viele verschiedene Grautöne...und, man staune... sogar Farben und deren Nuancen.

    • Als ausgebildeter Fitness - und Gesundheitstrainer und mit fast 5 Jahrzehnten Kampfarterfahrung weiß ich was ich tue.
    • Ich habe das Privileg, nicht davon leben zu müssen (und zu wollen).
    • Man muss sicherlich keine Story erfinden, wird aber von meinen speziellen Freunden - den Pseudo Meistern - trotzdem gemacht.

    Warum sollte ich mein Training "zeitgemäß" gestalten?

    Damit irgendwer und jedermann mal eben was lernen kann?

    Und was ist zeitgemäßes Training?


    Gott bewahre - ich habe lieber 5 Leute mit denen ich intensiv üben kann als 50 Leute die das mal eben ein bisschen machen wollen.


    Wie soll Ip Man gesagt haben:

    "Es ist schwierig für einen Schüler, einen guten Lehrer zu finden - aber noch schwieriger ist es für eine Lehrer, einen guten Schüler zu finden!"


    Das war seinerzeit so, ist heute so und war wahrscheinlich schon immer so.


    Und "die Stories" die manche erfinden, damit das alles interessant und zeitgemäß klingt, sind tw. so hanebüchen, dass sie bei näherer Betrachtung verpuffen.

    Da kann ich mich Ida nur anschließen. Schieße um des schießen willen und nicht wegen selbst auferlegten Turniere.

    Tauche ein und lass Dich nicht von äußeren Dingen zu irgend etwas zwingen.

    Nicht umsonst heißt es:"In der Ruhe liegt die Kraft!"

    Hmm, wenn ich mir überlege, warum ich mit Taekwon-Do angefangen habe, habe ich nur die Antwort: Weil es hier angeboten wurde. Und warum? Koreanische Bergleute waren als Gastarbeiter im Ruhrgebiet und so verbreitete es sich hier. Wären es Inder oder Vietnamesen gewesen würde ich heute wahrscheinlich was anderes machen. Und genau deshalb haben sich manche Sachen eben mehr verbreitet, wie andere. Im Düsseldorfer gibt es eine der größten japanischen 'Kolonien' außerhalb Japans, dort ist die Verbreitung des 'Budo' höher.

    Aber ist es wichtig, wo oder wann der Ursprung liegt?