Selbstverteidigungskurse

  • Und nicht nur das, drax und ich hatten bei einem KKF-Treffen die Gelegenheit die persönlich kennenzulernen. Das was sie machen hat Hand und Fuß und wird ernst genommen.

  • Gefällt mir.

    So sehe ich und der Rest meines Vereins es auch.

    Kurse als Workshop zum kennenlernen, OHNE Versprechen!

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • ... o.k. dann will ich mal die 'Gegenposition' beziehen:


    SV-Kurse können nämlich durchaus sinnvoll sein,

    insbesondere, wenn sie sich wirklich mit Selbstverteidigung beschäftigen ;)


    was kann man in einem vernünftigen SV-Kurs lernen?

    - Einschätzen von Gefahrenlagen

    - Vermeidung bestimmter Situationen

    - Richtiges Absetzen eines Notrufs

    - Richtiger Umgang mit Pfefferspräy und Schreckschusspistole

    - ...


    und nein, diese Kurse sollten nicht wirklich von Kampfkunstvereinen durchgeführt werden,

    da gebe ich euch wirklich Recht ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • ... o.k. dann will ich mal die 'Gegenposition' beziehen:


    ...

    Da gebe ich Dir durchaus recht! Leider werden solche wichtigen Dinge aber oft nicht angesprochen.

    Und wie Du schon angemerkt hast, da gibt es bessere Möglichkeiten als ein KK/KS Verein (Schule).


    Die Kernkompetenzen liegen dort ganz woanders.

  • Einiges kann man in einen Kurs vermitteln, so zum Bsp, das richtige Absetzen eines Notrufes oder ähnliches. Aber wie lange soll ein Kurs gehen, damit die Teilnehmer eine Gefahrenlage halbwegs treffend einschätzen, geschweige denn sicher mit Hilfsmittel umgehen können?

    Wie bringe ich einen Teilnehmer in einen Kurs bei sich wirklich verteidigen zu wollen? Die Hemmschwelle einen Menschen verletzen zu wollen ist bei vielen recht hoch. Dies ist ja okay, aber im SV-Fall eher hinderlich. Aus Mr. Sweetchuck macht man in einen Kurs keinen Rambo

  • Selbstverteidigung auf "Technik" zu reduzieren greift meiner Meinung auch viel zu kurz.


    Schließe mich daher Ida´s Beitrag an.

  • Nur kann man das nicht an einem WE alles vermitteln.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Nur kann man das nicht an einem WE alles vermitteln.


    Von einem WE steht ja weder was im Ausgangspost noch im verlinkten Artikel.



    Kurs könnte ja da auch 4 x WE bedeuten.


    Logisch is ja um sehr mehr zeit ich investieren um so besser beherrsche ich die Materie.

  • Auch 4 WE finde ich nicht ausreichend, um irgendwas zu festigen.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Kurs könnte ja da auch 4 x WE bedeuten.


    Logisch is ja um sehr mehr zeit ich investieren um so besser beherrsche ich die Materie.

    Ein hervorragendes Argument: Wie wäre es dann, in einem Verein/ einer Schule einzutreten. Genau da habe ich genügend Zeit, die ich investieren kann, um einer Beherrschung der Materie immer nächer zu kommen. Kurse bzw. Seminare haben ja nun mal die blöde Angewohnheit irgendwann zu Ende zu sein...

  • Hallo Drax


    diese Worte von Dir.

    Da bin ich schon etwas überrascht.

    Da geht der Weg im Karate des DKV in eine andere Richtung.

    Karate lernen und der Kurs Selbstverteidigung hat einen theoretischen Teil und erklärt vieles.


    http://www.karate.de/


    dann sei es mir erlaubt noch diesen Link einzufügen


    http://www.selbstverteidigungskurs.de/

    Bußgeldkatalog


    oder


    http://www.mit-grips-gegen-muckis.de/


    Es gibt bestimmt Selbstverteidigungskurse die eine Grundlage sein können,

    manchmal muß einfach gesucht werden.

    In diesem Verein nur für Frauen und Mädchen gibt es beides Kampfsport und Selbstverteidigung


    http://www.fraueninbewegung.com/


    aber Ihr müßt leider den Text auch lesen.

    Da gebe ich Dir durchaus recht! Leider werden solche wichtigen Dinge aber oft nicht angesprochen.

    Und wie Du schon angemerkt hast, da gibt es bessere Möglichkeiten als ein KK/KS Verein (Schule).


    Die Kernkompetenzen liegen dort ganz woanders.

  • Abet nicht auf einen Kurs beschränkt!

    Um wehrfähig zu sein bedarf es jahrelangem Training und selbst danach sind es viele nicht.

    SV lernt man nicht in einem Kurs!

    Ich für meinen Teil werde NIEMALS ein Freund solcher Angebote sein.

  • Hallo Drax


    ein kleiner Widerspruch.


    Ein Kurs soll Dir auch keine " Kampftechniken vermitteln " und das Gefühl Du bist jetzt sicher!

    Einfach die Gefahren ansprechen, wo sind Gefahrenschwerpunkte, wo sollte ich besser nachts nicht hingehen.

    Den Farbcode... grün keine Gefahr, gelb... mir kommen die Typen zu nahe, rot.. jetzt aber los.


    Diese Gedanken findest Du auch beim Karate des DKV - Selbstverteidigungskurs - für Karate-ka.

    Ist beim Ju-Jutsu ähnlich, da wird auch der Kurs Selbstverteidigung ... nicht auf Techniken beschränkt.


    oder siehe einmal hier:

    http://www.selbstverteidigung.at/


    Taekwondo, Karate, Kickboxen, Kendo, Combat-Arnis, usw.

    alle vermitteln mir Kampftechniken, Strategie usw.

    aber es gehört für die Selbstverteidigung dazu, sich mit dem Thema Gewalt zu beschäftigen.


    daher hat mir Andreas mit seinem Buch einen kleinen Einblick verschafft, wofür ich ihm dankbar bin.



    Abet nicht auf einen Kurs beschränkt!

    Um wehrfähig zu sein bedarf es jahrelangem Training und selbst danach sind es viele nicht.

    SV lernt man nicht in einem Kurs!

    Ich für meinen Teil werde NIEMALS ein Freund solcher Angebote sein.

  • Auch 4 WE finde ich nicht ausreichend, um irgendwas zu festigen.

    Sagen wir so, um so weniger Zeit zur Verfügung steht um so weniger würde ich überhaupt was mit Technik machen.


    4 WE´s Einsatz von Pfeffer üben, wird in der Realtiät seine Wirkung nicht verfehlen.


    Das das dann nichts mehr mit KK/KS/SV Angeboten in klassischen Sinne zu tun hat, brauchen wir uns nicht drüber unterhalten. :)

  • Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass man über einen Kurs niemals lernen kann, wie man sich in lebensbedrohlichen(!) Situationen so verteidigt, dass man sich oder andere damit nicht gefährdet. Genau dahin trainieren viele KK'ler in Vereinen und Schulen. Problem ist eben auch, dass in der Realität keine Situation wie die andere ist, es gibt also keine Regelmäßigkeiten bzw. einzukalkulierende Dinge, auf denen sich aufbauen lassen würde. Mal gibt es mehrere Angreife, mal nur einen... mal sind Waffen im Spiel, mal sind die eigenen Kinder und/oder die Freundin/Frau dabei...mal finden Angriffe in einem Raum mit wenig Platz statt, mal auf freierer Fläche...mal kommen Angriffe unverhofft, plötzlich und ohne Anzeichen, mal entwickeln sie sich aus anderen Situationen...mal wird man selbst angegriffen, mal muss man anderen Leuten helfen, usw. usf.


    Kurse, Seminare oder Workshophs finde ich als Lustmacher an die KK gut, also zum hineinschnuppern und kennenlernen. Als Vorbereitung für den "Ernstfall" - wie immer er denn auch aussehen mag - ist so ein Event völlig überfordert. Sicherlich ist immer weniger mehr und die Leute, die dieser Ansicht sind, dass also möglichst wenig Technik perfekt beherrscht werden muss, haben m. E. völlig Recht damit. Um mal etwas in die "Philosophie-Kiste" zu packen: Viele KKs haben auch ein auf den breiten Boden stehendes Dreieck als Symbol. Die Symbolik: Zuerst eine breite technische und körperliche Ausbildung. Je höher man durch das Training steigt, umso mehr formt sich alles zugunsten des Anwenders, bedeutet, für den Anwender nicht passende Dinge werden "aussortiert" und somit wird das Dreieck nach oben hin immer spitzer, bis - ganz oben angekommen - wie gewünscht nur noch ganz wenig Technik im Repertoire ist, dass allerdings völlig und vollkommen zum Anwender passt und das dieser - praktisch aus jeder Postition und zu jeder Zeit - wie ein Reflex abrufen kann.


    Ich persönlich erkläre das auch gerne mit einem Baby, dass auf die Welt kommt: Es ist bereits völlig ausgebildet, hat also z. B. Hände und Füße. Laufen kann es aber noch nicht. Laufen lernt es aber nach und nach an der Hand der Eltern (der Trainer). Und nach einigen Jahren stetigen übens? Dann geht das Kind z. B. mit den Eltern oder Freunden durch die Fußgängerzone der Stadt, unterhält sich und merkt gar nicht mal, dass es geht... das geht, weil die Technik "Gehen" ein fester Bestandteil (Technik) von einem selbst geworden ist. Manchmal fällt man noch hin, als Kind wohl mehr, als Erwachsener weniger... das zeigt aber, wie beherrschbar etwas ist, also die Kehrseite von "Können": Niemand auf der Welt beherrscht irgendetwas so gut, dass er niemals mehr Fehler darin macht.


    Generell für mich ist damit die Frage: Wie lange müsste eigentlich ein Seminar, Kurs, Workshop daueren, was müssten Ziele eines solchen Events sein und was sind die absoluten Grenzen, also was kann so ein Event auf keinen Fall leisten?

  • Generell für mich ist damit die Frage: Wie lange müsste eigentlich ein Seminar, Kurs, Workshop daueren, was müssten Ziele eines solchen Events sein und was sind die absoluten Grenzen, also was kann so ein Event auf keinen Fall leisten?

    Das sind berechtigte Fragen. Die der Kursanbieter klar umreißen sollte.


    Aus meiner Sicht kann man sich der Realität von zwei Seiten nähern, einmal der niederschwellige Bereich und dann der Bereich mit Hoher Intensität.


    Denn niederschwelligen Bereich habe ich hier, für mich, schon definiert.


    Bereich mit Hoher Intensität im Bereich zivile SV. Puuh


    Das ist ein großes Feld, was einzelne Kurse Workshops natürlich nicht abdecken können.

    Aber auch regelmäßiges Technik Training im Sinne einer KK / KS Gruppe wird es niemals erreichen.

    Ich zitiere mal Animal MC Young aus dem Kopf.


    Auf die Frage was er machen würde wenn er mit Pfefferspray und Messer angegriffen werden würde (Raub), meint er, er würde umziehen. Im Sinne seinen von Wohnsitz verlegen.


    Mit zunehmender mitlese Dauer in den Foren komme ich zu Entschluss: Technik, Kraft und Bewegungslehre können dir helfen gefährlich Situationen zu deinen Gunsten zu entschärfen, aber es gibt weitaus gewichtigere Faktoren.


    Wie gesagt meine individuelle Sicht

  • Ich vertrete die These:


    Sowohl stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf, als auch scharfe und spitze Gewalteinwirkung auf Kopf und Körper sind probate Mittel der physischen Selbstverteidigung.


    Und wenn man ehrlich ist, viel zu trainieren gibt es da nicht.