Traditionen, ein alter Hut?

  • Wie wichtig sind Traditionen im Bezug auf Kampkünste für euch? Ein alter Hut oder stellen sie eine Basis für euch da?
    In wie fern lasst ihr ihr sie in euer Trainning einfließen?

  • Gut, da sonst keine will...
    Ich stecke mal das Köpfchen aus dem Schilkrötenpanzer und sage : Ohne Traditionen versteht man viele Dinge nicht.
    Man könnte jetzt sagen " Also sind sie überflüssig!" im Gegenteil. Diese
    Dinger beinhalten einen großen teil der Feinheiten jegliche Kunst egal
    ob KK oder sonst was.Nehmen wir das mal Reiho im Kendo.
    Probiert es mal einzuhalten wenn ihr jemanden am liebsten das Shinai überdreschen würdet.
    Das Reiho zwingt zur Selsbtdisziplin.
    Diese aber ist grundlegend um den Gegner zu schlagen, denn wer vor Wut tobt verliert meistens.

  • Yippii jemand erbarmt sich


    Also zeigen Traditionen für dich den Weg des Verstehens und Lernens auf? Wie drücken sich Traditionen im Training aus?
    Wenn ich an Kendo denke, dann in Edikette, Ehrentitel und Kleidung, .... oder lege ich falsch?

  • KaliOS schrieb:

    Also zeigen Traditionen für dich den Weg des Verstehens und Lernens auf? ...

    Wie sollte es bei tradierten Kampfkünsten sonst sein?
    'Tradition' ist schließlich mehr als bloß Oktoberfest ...


    aber eigentlich müsste es heißen:
    'einen Weg des Verstehens' ..
    und ja, die 'Traditionen' muss man natürlich auch verstanden haben ...



    gruß ida.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Wenn man an Kendo denkt , denkt man in erster Linie an Höflichkeit und keinen innerlichen Zorn. Beides wird eben über diese überspannt erscheinenden Traditionen eingeübt.
    Man tut dasnicht weil man den "Gegner" so gerne hat, sonder eben um ihn effektiver filettieren zu können. Absurd ?
    Nein, natürlich nict. Kendo basiert großenteils auf Geschwindigkeit und Zielgenauigkeit, kurz absolute Präzision. Dazu muß man sich auf den Gegner komplett einlassen können, absolut frei im Kopf sein. Sonst kann
    man niemals schnell genug sauber agieren. Ist man wütend oder unkonzentriert, man steht sich selber im Wege. Um das zu vertiefen hilft die strenge Etikette während des Kampfes.
    Wir sind alle Menschen und werden zorning, aber die Etikette hindert daran dem Zorn nachzugeben, auch wenn sich das Gegennüber wie ein Giftzwerg aufführt.
    Andere Traditionen wie das korekte Ablegen des Shinai : Einfach ein Signal das man gerade eben nicht angreift aber jeder Zeit dazu bereit ist sich zu wehren. Das stammt noch aus der schönen alten Feudalzeit.
    Nur einige Beispiele über den Hintergrund diese nach aussen hin seltsam wirkenden Rituals.

  • Hallo KaliO S


    auch ich möchte einige Zeilen zu Deiner Anfrage schreiben.


    Was soll ich mir unter Tradition im Bezug auf meine Kampfkunst oder Kampfsport-Art vorstellen?
    Ich habe mit Taekwondo begonnen, dessen Geschichte Du hier findest;


    www.traunstein-taekwondo.de/taekwondo/die -geschichte-


    in vielen Kampfsport-Arten mit denen ich mich danach mehr oder weniger intensiv beschäftigt habe,
    wurde von den Ausbildern nicht viel über die Gründer erzählt.
    Die Tradition das beschränkte sich überwiegend auf die Etikette des Dojo.


    Meditation - die geistige Konzentration -da gibt es sehr, sehr wenige Meister die den Schülern einen Einblick geben.
    Es gibt Großmeister, die binden sich einen rot-weißen oder schwarzen Gürtel um, unterrichten aber nur Techniken .


    Was soll ich mir daher unter der Tradition in den Kampfkünsten vorstellen?

  • in diesem Fall würde ich Tradition mit dem benutzen von Ehrentiteln und ähnlichen (Meister, guro, kleiner/groser Bruder/schwester), Verbeugen beim betreten und verlassen der Halle und vor dem Trainigspartner. Angrüssen des Trainers, traditonelle Kleidung (Gi und Co) und farbiger Gürtel/Schärpen und hochkonzentrierten Training ohne Spässe bezeichnen.

  • Hallo KaliOS,


    diese Deine Hinweise sind doch die Dojo -Regeln...oder irre ich mich?


    Sollte mir mein Meister, nicht mehr vermitteln können?
    In einigen Büchern von Seo Yoon-Nam, 9.Dan Taekwondo, findet sich mehr
    über ein ganzheitliches Körper- und Meditations-Training - mehr als
    viele Großmeister üblicher Weise auf ihren Lehrgängen unterrichten.
    Na, ich möchte Wolf-Dieter Wichmann, 8. Dan Karate nicht vergessen, der
    auf seinen längeren Lehrgängen auch eine Unterweisung in ZEN und GO
    gibt.


    Aber frage mich nicht, wann ich auf einem anderen Lehrgang nur einen
    kleinen Einblick in die Tradition oder Lebensweise bekommen habe, aus
    der meine Kampfkunst kommt.


    Gruß.



    KaliOS schrieb:

    in diesem Fall würde ich Tradition mit dem benutzen von Ehrentiteln und ähnlichen (Meister, guro, kleiner/groser Bruder/schwester), Verbeugen beim betreten und verlassen der Halle und vor dem Trainigspartner. Angrüssen des Trainers, traditonelle Kleidung (Gi und Co) und farbiger Gürtel/Schärpen und hochkonzentrierten Training ohne Spässe bezeichnen

  • KaliOS schrieb:

    in diesem Fall würde ich Tradition mit dem benutzen von Ehrentiteln und ähnlichen (Meister, guro, kleiner/groser Bruder/schwester), Verbeugen beim betreten und verlassen der Halle und vor dem Trainigspartner. Angrüssen des Trainers, traditonelle Kleidung (Gi und Co) und farbiger Gürtel/Schärpen und hochkonzentrierten Training ohne Spässe bezeichnen.

    Warum denn das ?
    Auch wenn man die ganzen Regeln mit ihren Auswrikungen die ich bereits kurz andeutete befolgt kann man trotzdem Spaß haben.
    Vielleicht ein seltsamer Vergleich, aber damit ein komplexes Gericht lecker wird muß ich mich auch an die Rezeptregeln halten.
    Mir machen jdenfalls solche Dinge Spaß.

  • Aus meiner Sicht haben Dojoregeln zumindest zum Teil etwas mit
    Traditionen zu tun. Vielleicht ist die Überschrift aber auch nicht ganz
    richtig gewählt...


    Ich bin Europäer und als solches tue ich mich mit einigen Sachen schwer.
    Ich habe des Öfteren das Gefühl, dass einige päpstlicher sind als der
    Papst. Zum besseren Verständnis möchte ich gerne einige Beispiele
    anführen, die ich so erlebt habe:

    • Sommer und über 25°, Karatetraining im Gi, Partnertraining und der Schweiß läuft, mein Partner wischt sich den Schweiß mit den Ärmel ab (für mich füllig ok). Er wird laut stark vom Trainer zusammen gefaltet "er sei respektlos und es sei keine "angesagte" Technik
    • Lehrgang mit einen "Großmeister" im WC, der Schulleiter -lokale Guru- gibt die Ansage heraus, man den Großmeister nicht an zusprechen. Wenn man Fragen zu einer Technik hat, dann soll man diese an seinen großen Bruder richten. Könne dieser sie nicht beantworten, wendet er sich an den nächst höheren (woran ich mich nicht gehalten habe)
    • ..


    Ich halte von den Standesdünkeln nichts. Spaß spielt eine große Rolle
    mich und ich muss mich im Training wohlfühlen. Respekt und Anstand sind
    wichtig und sollten Selbstverständlich sein.

  • Größenwahn und Guru-Tum haben in der japansichen KK-Tradition eigentlich kein Platz. Aber es sind halt auch nur Menschen.

  • KaliOS schrieb:

    ... Ich habe des Öfteren das Gefühl, dass einige päpstlicher sind als der Papst. ...

    Diese 'Tradition' ist eigentlich gar nicht kampfkunstspezifisch,
    solche Leute findest Du in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ...
    hat möglicherweise etwas mit Unsicherheit zu tun, kann aber auch andere Gründe haben ...



    gruß ida

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Hallo KaliOS


    was Du da von einem Lehrgang schreibst, da bin ich wirklich überrascht.



    Jeder Ausbilder, Sensei, Meister der einen Lehrgang abhält, hat eine Ausschreibung für diesen Lehrgang abgegeben.
    Wenn ich diesen Lehrgang besuche, erwarte ich, daß ich für meine
    Lehrgangsgebühren auch Erläuterungen bekomme und meine Fragen
    beantwortet werden.


    Daher habe ich schon immer den Meister angesprochen und auch Meister Kwon Jae-Hwa hat meine Fragen freundlich beantwortet.
    Wenn der Veranstalter meint, ich bin wieder bei der Bundeswehr und
    sollte mich an die Regeln dort halten, dann sollte er einmal beachten
    was ich für Kleidung trage.



    Auch auf einem Lehrgang eines Großmeisters werde ich mich an die
    normalen Regeln halten. Höflichkeit, Verständnis wenn nicht alles so
    super klappt,
    Erläuterungen bei denen ich nachfrage, wenn ich es nicht verstanden habe.
    Wer meint, wir befinden uns bei der Ausbildung der Bundeswehr, dem kann
    ich schnell erklären - war länger dort - was der Unterschied ist.


    Jetzt bin ich in meiner Freizeit auf einem Lehrgang und das ist mein Hobby.
    Wenn ich die Etikette einhalten, dann nur weil das ein Teil der Kultur meiner Kampfsportart ist.
    Wenn der Lehrgangsleiter meint, sein toller rot-weißer Gürtel, zeichnet
    ihn aus. Das mag eine Bestätigung sein, daß er in einer bestimmten
    Kampfkunst-Art einiges erreicht hat aber er ist doch noch immer auf dem
    Weg. Nur einfach weiter vorgeschritten als ich.


    Es könnte leicht sein, daß ich in einigen anderen Sachen eine viele bessere Ausbildung habe als er.
    Das sollte jeder Meister immer im Hinterkopf behallten.


    Gruß


  • Das bringt mich immer etwas in das Grübeln. Diese Formulierung " Ist ja nur ein / mein Hobby" Das klingt in meinen Ohren etwas nach "muß ich ja nicht ernstnehmen". Das ist aber für einen Lehrer der seich wirklich bemüht eine ziemlich starke Kränkung, denn es kommt doch im Grunde genommen einer Nichtwertschätzung des gegebenen Unterrichts als auch der damit verbunden Traditionen gleich.
    Soweit meine antiquierte Sicht.

  • Wow! Selbst das Wort Tradition zu deuten ist eigentlich ein Wahnwitz! :huh:
    In der KK kann Tradition einmal einfach die Technik sein die sich viele Jahre nicht geändert hat. Kann aber auch eine Lebensphilosophie sein die dahinter stet. Könnte auch eben die Dojo-Etikette sein die genau diesen KK aus macht.
    Mache ich einen Vergleich mit dem Bogenschiessen, wird es noch lustiger. Da sagt man "Traditioneller Griff" zu dem Mediterranen Greifen an der Sehne. Aber ist wirklich nur der Griff Traditionell? Nein! Es ist eben nur Tradition im Mittelmeerraum, aber nicht in Vorder/Hinter/Asien. Auch nicht bei den Indianer oder denen im Amazonas. Bei denen ist eben ein anderer Griff Tradition.
    Zieht man das nun wieder in die KK Sache, dann würde man sagen; KK mit Tradition kann eigentlich nur da gemacht werden wo er seinen Ursprung hatte. In anderen Ländern wäre das kopiert und es ist dann nur die Frage wie gut ist die Kopie? Anders gesagt. Einen KK, die in einem anderen Land praktiziert wird, kann eigentlich nur ein Abklatsch sein und nach 50 Jahren kopieren kann noch nicht von Tradition gesprochen werden.
    Traditionelles Karate/KungFu/PiPaPo... aha.. da sieht man schon, es ist nur eine Kopie einer KK mit Tradition.


    Oder anders; Tradition ist, weil man es schon immer so gemacht hat! Wirklich??


    Boah!! Jetzt wird es noch Philosophisch! :D

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Das sehe ich anders.
    Traditionen sind nur bis zu einem bestimmten Grad umgebungsabhängig, solange sie von einem Vertreter vertreten werden der sie wirklich beherrscht.
    Z.B. Ich pflege bis heute unsere alten Familientraditionen aus Ostpreussen und Berlin ist nun wirklich nicht so weit östlich gelagert. Vielleicht komplett irre, aber ich finde es einfach gut so, denn sonst stirbt diese Kultur komplett aus.
    Das gleiche Spielchen geht ja auch mit den Schwertschleifern. Warum haben denn die Japaner einigen Anderen und mir gestattet das Ganze zu erlernen. Eben. damit die Tradition nicht untergeht, denn die Bewerber werden immer seltener.
    ( Es ist halt ein Beruf für Menschen ausgewachsenem Spieltrieb und Yogiattitüde, denn reich wird man dabei nicht, dafür darf man ackern bis es qualmt. Man darf pfundweise Theorie büffeln und als Zuckerle oben drauf sich auch noch ordentlich dreckig machen bei einigen Arbeiten. )
    Oder anders formuliert : Es geht um Wissensbewahrung. dazu gehören eben auch Zusammenhänge die über das, ich nenne es mal tabellarsiches Wissen, hinausgehen. Wissen im Umgang mit Menschen z.B. Siehe die Benimmregeln im Dojo z.B.

  • Kaji bei dir ist es ein ganz anderer Fall. Du durftest ja deine Berufung mit Tradition erlernen und hast dann das Land gewechselt und führst diese Tradition weiter. :thumbsup: Du machst eben diese Wissensbewahrung.


    Naja, dann eben im KK. Ein 7 Daner der noch nie ein Fuss in das Land setzte und ein Dojo gesehen hatte wo seine KK herkommt. Wie soll der die Wahre Tradition vermitteln können? Geht nicht! Der kann dann nur dieses traditionelle KK lehren. Aber eben nicht das echte!


    Wenn ich ein Katana schmieden möchte, dann suche ich mir auch kein Schmied aus der Gegend, dann würde ich auch lieber nach Japan pilgern und da den richtigen Schmied darum bitten.
    Wenn ich ein Didgeridoo bauen möchte (ein richtiges), dann gehe ich auch nicht in den Wald und hack mit ein Stamm hohl. Es muss das richtige Holz sein, es muss von Termiten ausgehöhlt werden, es muss ein Mundstück aus Wachs haben und die Bemalung muss eben auch so sein wie es die Aborigines machen. Sonst ist es eben kein echtes!
    Das sind für mich Traditionen


    Bist du da meiner Meinung Kaji? ^^

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Hallo KAJIHEI,


    ich denke, das liegt an meiner Ausbildung bei der Bundeswehr. Für mich ist Kampfsport immer nur ein Hobby gewesen... habe es auch nie für die SV anwenden müssen. Die " waffenlosen Kampftechniken " von der Bundeswehr, während meiner Dienstzeit schon.


    Die Ausbildung bei der Bundeswehr richtet sich nach den Vorgaben, die an die Einheit gestellt werden, um den Kampfauftrag zu erfüllen.
    Frau von der Lyen hat da einiges mit der Bundeswehr vor, Afghanistan da werden unsere Soldaten noch einige Jahre bleiben.
    Da werden an die Ausbildung andere Voraussetzungen gestellt als im Dojo.


    Ich nehme das Training im Dojo ernst.
    Halte mich an die Regeln, verbeugen wenn ich das Dojo betrete.
    Versuche auch die Techniken wirklich zu begreifen, damit ich in der " Partnerübungen " diese unter der Beachtung der Gesundheit des Partners anwenden kann.
    Aber, ich bin da einfach anderer Ansicht als mancher Zivilist.
    Mache ich einen Fehler im Dojo, so wird mein Partner darauf achten, daß ich es für mich nicht zu schlimm wird.
    Macht ein Soldat auf dem Kriegsschauplatz einen Fehler könnte es sein letzter sein.


    Ich hoffe, ich habe es verständlich erläutert.
    Gruß


    :?:


    Das bringt mich immer etwas in das Grübeln. Diese Formulierung " Ist ja nur ein / mein Hobby" Das klingt in meinen Ohren etwas nach "muß ich ja nicht ernstnehmen". Das ist aber für einen Lehrer der seich wirklich bemüht eine ziemlich starke Kränkung, denn es kommt doch im Grunde genommen einer Nichtwertschätzung des gegebenen Unterrichts als auch der damit verbunden Traditionen gleich.
    Soweit meine antiquierte Sicht.

  • Das sehe ich etwas anders. Du sagst, vollkommen zu richtig und schön auf den Punkt gebracht, auf dem Schlachtfeld ist ein grober Fehler zumeist auch dein letzter.
    Wo lernt man denn bei der Bundeswehr solche groben Schnitzer zu vermeiden ? Genau im Ausbildungslager, nennen wir es mal spaßeshalber "Bundeswehr Dojo". Also ebenfalls durch Trockenübungen. ( Ich befürchte sonst würden bei der Ausbildung die Schwundraten enorm sein. ).
    Ihr legt aber sicher Wert darauf eueren Schülern zu vermitteln das es draussen überlebenswichtig was ihr ihnen beibringt.
    Genau da landen wir dann an diesem Punkt wieder im tradtionellen Schwert-Dojo. Dort wurde früher auch für den Ernstfall geübt.
    Wir vermitteln unseren Schülern auch das die Techniken tödlich und Fehler noch tödlicher sind.
    Der einzige Unterschied besteht also darin, das wir heute mit unseren Schwertern nicht mehr in´s Feld ziehen. Von der Ausbildung her könnten wir es aber was den Waffenumgang und die damit verbundene Taktik angeht großenteils tun.
    Wie ernst das ganze genommen wird sieht man einer Kleinigkeit, unbedeutend aber wichtig . Die Grobheit und Gefährlichkeit der Übungen. Nehmen wir z.B Kendo. Ohne Rüstung wäre ein Menschlag mit dem Bokken tödlich, ein Kote bricht dir die Knochen und nach einem Do steht man ohne Panzer auch nicht mehr auf.
    Warum ?
    Weil eben nicht wie von dir postuliert unbedingt abgebremst wird um den Gegner zu schonen. Man kann es tun wenn man Mitleid hat, aber ist nicht regelwidrig mit voller Wucht durch zu ziehen.
    Übrigens in der alten, unentschärften Form dieses "harmlosen Sports" wurden wirklich noch regelmäßig Knochenbrüche und manchmal auch lethale Verletzungen produziert. Deswegen wurden einige Sachen ja aus dem Programm genommen. Leider. aus meiner Sicht, denn dadurch geht der eigentliche Sinn der Übung etwas verloren.