Bitte entschuldige, dass ich dich geschlagen habe - Nerviges/Unnötiges im Training

  • Moin,


    gelernt habe ich, dass selbst wenn der Trainingskumpel mal ausversehen zu viel an der Leber gekitzelt wurde, ein einfaches Aufrichten mit der Frage "Gehts?" reicht.


    Im Taekwondo hat man sich eventuell noch einmal verneigt, dann ging es entweder weiter oder man hat kurz pausiert. In allen Fällen, wurde nie viel darüber gequatscht. Höchstens wurde gemeinsam nach dem Training analysiert wie man weniger Leberempfindlich wird oder Ähnliches.


    Mit einem Kumpel habe ich das Problem, dass er bei einem satten Treffer d.h. noch nicht mal bei einem Treffer mit Auswirkungen, bereits überschwinglich mit in den Arm nehmen um Entschuldigung fleht. Das ist wirklich übertrieben. Eigentlich waren wir mal soweit, dass das überhaupt keiner Unterbrechung bedarf und nur stört. Er ist irgendwie wieder ins alte Muster zurück gefallen. Muss mit ihm noch mal darüber quasseln.


    Schwamm drunter, das nur am Rande. Es gibt viele Störereien, die vor allem Neulinge mitbringen. Kennt ihr diese Zögerlinge? Der Rundengong nähert sich zur nächsten Runde. Es wird 3 min Belastung und 1 min Pause programmiert und bei 55 Sek. steht Marius mal wieder nicht auf der Matte sondern setzt zum nächsten Schluck an. Wenn der Gong fällt, muss die Bereitschaft da sein, ein Trinken über den Gong hinaus <- Der hat doch den Schuss nicht gehört. Selbst wenn man es den Leuten vor dem Training erklärt, sobald sie in der Belastung ordentlich an die Grenzen kommen, schalten sie das Gehirn aus und meinen "Ach ein Schlückchen mehr, und ich habe mehr Pause."


    Wie kriegt ihr das in den Griff?


    Ich habe ein Beispiel mitgebracht und bin da gespaltener Ansicht. Kollektivbestrafung in Form von Liegestützten hat in einem Verein tatsächlich eine Win-Win-Win-Situation gebracht. Der Depp ließ die Störung sein, die Gruppe rückte enger zusammen, der Fitnessgrad stieg bei gewissen "Störern" in unermessliche Höhe *Hust* ich bin aber auch ein Arschloch. :D


    Andere Tricks und Tipps? Anschnauzen, Bloßstellen, den Erklärbär machen? Anstrengend und stört das Training auch... kann man auch machen, während alle Liegestütze machen.

    Si·g·na·tu̱r
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  • Ich lasse einfach alle die trainieren wollen warten solange bis der "Nachzügler" auch fertig ist. Allerdings in der im Hapkido üblichen Grundstellung:) Heisst dann mal 2 Minuten blöd rumstehen :)

    Gelegentlich habe ich die Pausenzeiten zusätzlich von der Trainingszeit abgezogen also statt 60 /90 Minuten dann eben nur 55/85 Minuten. Dann kamen Kommentare wie : aber das Training geht doch 60 Minuten, wieso ist denn schon Schluss. Ganz einfach: Ich habe 1 Std. Training angeboten, ihr habt nur 55 Minuten davon genutzt.....

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Naja mag es auch die Geduld geschult haben... ein wenig passiv aggressiv ist das ja schon.


    Oder?

    Si·g·na·tu̱r
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  • Ich mach mir über so Unterbrechungen keinen Kopf. Manche brauchen mehr Pause, manche weniger. Manche brauchen eine Ermahnung, manche sollte man einfach in Ruhe sich sammeln lassen. Da wir nur in kleinen Gruppen von max. 8 Leuten trainieren, ist das auch völlig ok. Die Leute kommen um zu trainieren, nicht sich schinden zu lassen. Das Training ist auch so fordernd genug.

  • Hallo Rene,


    deine Meinung toleriere ich, bin aber grundlegend anderer Ansicht.


    Wenn man ein Training gestaltet, muss es mMn. oberste Priorität haben, dass Lernverhalten der Schüler auf ein Maximum zu bringen. Je weniger Störungen im Training aufkommen, desto höher ist die Konzentration. Also ich gehe von den Grundlagen aus, die ich durch das bisl. Pädagogik im Abi und durch den kleinen C-ÜL-Schein erworben habe - naja und halt meine Krakenschwesteranleitungserfahrung.


    Im Training habe ich hin und wieder erlebt, wie ein Großteil der Teilnehmer alles um sich herum vergessen hat, als ein Flow entstanden ist. Die Aufgaben des Trainers waren mit der Zeit allen bekannt und bedurften nur noch der Durchführung. Es spielt ja auch keine Rolle, ob man alle Liegestützen schafft, wenn der Trainer z.B. 30 anordnet. Es geht dann nur noch ums Machen. Je eher man sich darauf einlässt sich dem Geschehen hinzugeben, desto eher macht man Fortschritte.


    Aber trotzdem sind Störungen auch mal notwendig. Einer macht einen "typischen Anfängerfehler" etwa beim Backkick - lässt die Ferse am Boden, mit der Folge, dass das Kreuzband reißen kann. Ganz typische Verletzung in solchen Fällen. Da muss man für alle sofort erläutern was das Problem ist, was die Folgen sind, und wie man es richtig macht. Klar. Das sind Störungen, die der Schüler aber vom Trainer erlebt und ich finde auf diese kommt es an.


    Genauso wie, wenn jemand eine Technik falsch einübt. Hat er sie erstmal verinnerlicht, ist der Weg doppelt solange, um die Technik zu korrigieren.


    Hätte man alles von Anfang an richtig gemacht, wäre der Nervige Weg der Korrektur ausgeblieben. Wie macht man das am Besten? In dem man die Leute konzentriert arbeiten lässt und Störungen auf ein minimal zulässiges Maß reduziert. Das bedarf also nicht nur der Rücksicht auf den Einzelnen, sondern auch auf die gesamte Gruppe. Bei 8 Personen ist das noch leichter zu handlen. Bei ab 12 und spätestens ab 20 (denn erst recht) ist kommt es darauf an, einen Flow zu erzeugen, der dabei hilft, dass sich andere orientieren können - etwa an den Zugpferden.


    Da lasse ich Träumereien also nicht zu.


    FG

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  • Zitat

    Hätte man alles von Anfang an richtig gemacht, wäre der Nervige Weg der Korrektur ausgeblieben.

    Mein Training besteht zu großen Teilen aus Korrekturen, um genau das zu verhindern:


    Zitat


    Genauso wie, wenn jemand eine Technik falsch einübt. Hat er sie erstmal verinnerlicht, ist der Weg doppelt solange, um die Technik zu korrigieren.

  • Einbischen stehe ich schon aufm Schlauch gerade. Eine Korrektur verlangt ja, dass vorher etwas falsch gelaufen ist.

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  • Ich weiß nicht was du trainierst und wie dein Zielpublikum aussieht, insofern vielleicht der Hinweis, das was wir im Bujinkan machen ist äusserst komplex. Ich mag unser Training relativ locker leiten, umso mehr lege ich Wert auf die Details, die den Unterschied machen.

  • Einbischen stehe ich schon aufm Schlauch gerade. Eine Korrektur verlangt ja, dass vorher etwas falsch gelaufen ist.

    Was ist deine Definition von falsch?

    Ich glaub ich bin da ich auch eine Form von tradt. Bujutsu trainiere deutlich näher an Rene dran als an deinen MMA Training und kann ihn daher glaub ich besser verstehen.


    In meinen Üben ist es häufig so das es ein Idealbild von Techniken gibt, welches aber von den meisten Anfängern unmöglich erreicht werden kann, weil die Voraussetzungen einfach nicht da sind. Da Timing und Körperposition besonders im Waffenkampf essentiell sind und man mal gut 8 Details auf einmal korrigieren müsste und der Schüler bei Maximaler Lernkapazität grade mal zwei langfristig in einer Einheit Behalten kann. Daher muss man individuell entscheiden welche Korrekturen für den Schüler gerade wichtig sind.


    Wenn ich also das Ideal als richtig definiere, und alle Abweichungen davon als falsch, dann muss man sagen das es die meisten Menschen im Bujutsu eine lange Zeit brauchen um es richtig zu machen. Und jede Trainingseinheit einen Schritt vorwärts auf den richtigen Pfad darstellt.


    Es ist recht problematisch im Bujutsu in den Kategorien "falsch" und "richtig" zu denken. Da das Training immer als Annäherung an die Idealform verstanden wird.

  • Wenn ich Training gebe, dann nur Stand-Up Vollkontakt ... am liebsten würde ich sagen MT aber das wäre zu hoch gegriffen, beherrsche die Grundlagen aber habe keine Kampfroutine entwickelt.


    MMA trainiere ich, wenn dann als Schüler unter anderen Trainern. Taekwondo habe ich traditionell und modernisiert im Vollkontakt gelernt.


    Nur zu meinem Background: Taekwondo, Boxen, K1, MT - MMA eher als kleine Erfahrung und auch auf Straßenkampf modifiziert vertieft gelernt. Aber wirklich kein einziges Sparring gemacht.


    ----


    Eine rechte Gerade ist auch schon sehr komplex und dauert lange, bis sie korrekt beherrscht wird. Ich glaube mit am Schwierigsten sind die Korkenzieherhaken.


    Aber mal ein pragmatisches Beispiel (Hier aber Einzeltraining): Ein Freund von mir, trainiert mit mir einmal die Woche (er ist blutiger Anfänger). Ich erkläre ihm die Grundschläge des Boxens. Aber wenn es um Kraftentfaltung geht, macht er aus dem Uppercut einen schlechten Haken. Ich fange dann die Hand auf und drehe sie in die richtige End-Position. Danach zeige ich ihm die richtige Schlagausführung und arritiere dann auch in der gewünschten End-Position - und zeige auch wo der Unterschied ist, zu dem was er gemacht hat. Dazu gebe ich ihm ein Bild, dass er leicht visuaulisieren kann. z.B.: "Das ist ein Stich, deine Hand, will in meine Mils." Macht er es jetzt wieder verkehrt, fange ich die Hand wieder und verhindere damit, dass sich die falschen Bewegungsmuster einschleifen. Macht er es aber richtig, bestätige ich nur "Ja, gut, weiter". Das hat bei dem Standardhaken super funktioniert. Der hat jetzt richtig bumms. Der Uppercut braucht irgendwie mehr Bearbeitung. Wir haben leider keine Säcke und trainieren absolut alleine, das heißt er ist auf die Richtigkeit meiner Informationen angewiesen und auch ich kann mich mal mit den einfachsten Begrifflichkeiten vertun - da hilft nur saubere Kommunikation um das zu verhindern/gerade zu bügeln.


    ---


    Zu den Störfaktoren:

    Kennt ihr auch so Sätze wie "Kann ich schon." oder "Haben wir doch schon mal gemacht." Von Leuten, die es nicht können. Wenn das eine Gruppe ansteckt steht man ganz schön doof dar, wenn man den Leuten klar machen muss, dass sie es einfach noch nicht richtig routiniert haben.


    Wie geht ihr denn mit sowas um?

    FG

    Si·g·na·tu̱r
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    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Sehr einfach. Wiederhohlung schadet nicht..Los ! Ein Dojo ist doch kein Debatierclub. Damit brüskiert man niemanden.

  • Kennt ihr auch so Sätze wie "Kann ich schon." oder "Haben wir doch schon mal gemacht." Von Leuten, die es nicht können. Wenn das eine Gruppe ansteckt steht man ganz schön doof dar, wenn man den Leuten klar machen muss, dass sie es einfach noch nicht richtig routiniert haben.


    Wie geht ihr denn mit sowas um?

    Um ehrlich zu sein kenne ich das nicht.

    Wobei ich sagen muss das wir bei uns die Leute im Schwertbereich allein 4 längere Partnerkata zu üben haben. Vom Iai und Bojutsu mal abgesehen übt man eigentlich die ersten 5 Jahre praktisch nur diese vier Formen im Kenjutsu bei uns. In jedem einzelnen Training.

    Um meinen Beitrag von oben aufzugreifen "Kann ich schon" kommt nicht vor weil den Leuten jedes Training in einem anderem Aspekt berichtigt werden.

    Und " Haben wir schon mal gemacht" kommt nicht vor weil bei uns von Anfang an kommuniziert wird wie der Trainingsablauf von statten geht und das man in jedem Training eigentlich immer wieder diese 4 Formen übt bzw. mit ihnen Anfängt um zu versuchen sie zu perfektionieren.

    Die Leute die solcher Wiederholungen leid sind kommen meistens nicht wieder.

  • Sehr einfach. Wiederhohlung schadet nicht..Los ! Ein Dojo ist doch kein Debatierclub. Damit brüskiert man niemanden.

    Das und ggf. den nächsten Fehler sofort anmerken, bzw. fragen, warum es dann noch falsch ist.


    Bei den Kindern auch gerne mal zeigen lassen und dann erst Recht kritisch die Fehler suchen und aufzählen (okay, bei bestimmten Kindern, bei denen ich weiß, daß die das handhaben können).

    Die, die mir da im Kopf waren, hatten sehr schnell kapiert, warum wiederholt wird.



    Beides bezogen auf Kindertraining; bei den Erwachsenen hab ich nichts zu melden, da halte ich die Klappe.

    Da bin ich dafür dann aber zwischendurch ein Arsch: Wenn X sagt "super, kann ich total" und ich weiß, daß dem nicht so ist, blockier ich, sobald was falsch ist.

    Wobei... eigentlich bin ich damit kein Arsch.

    Das erwarte ich sogar von meinem Trainingspartner.

  • Ich unterscheide hier:

    1. Techniktraining
    2. Konditionstraining
    3. Sparring/Freikanpf

    Im Techniktraining wird das geübt, was ich sage. Bei den Älteren darf - gerade bei den jetzigen Temperaturen - jederzeit mal ein Schluck Wasser genommen werden, bei den Kindern werden Trinkpausen angeordnet.

    Macht einer nicht das was ich will, gibt es "Bestrafung " in Form von Liegestütz oder die nächste Kombi/Technik wird (ein bissen härter) mit ihm/ihr demonstriert.

    Beim Konditionstraining wird durchgezogen, allerdings dürfen die Älteren die bei mir mitmachen such mal lockerer angehen lassen. Möchte ja nicht, das jemand kollabiert.

    Beim Sparring/Freikampf beginnt die Auseinandersetzung mit dem Partner mit dem Gong. Meint jemand nichts tun zu müssen, wird er/sie es spüren 😉


    Zu Deiner Erläuterung beim Backkick:

    Ich gehe davon aus, das Du meinst, dass die Ferse während der Drehung vom Boden weg ist und nicht in der Schlussphase, richtig?

  • Jawoll, das ist mit der Ferse gemeint. Kurzen Kontakt hat sie immer, ansonsten wird sich bewegt wie eine Katze. ;)

    Si·g·na·tu̱r
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  • :) Dann gibt bei "Kenn ich schon" eine Nachfrage : Kennen öder Können? Kennen -ja, können-nein. Und schon ist Stille. Haben wir schon mal gemacht: Ja, machen wir das halt nochmal... keine Diskussionen aufkommen lassen, die ganze Gruppe soll auf den gleichen Stand kommen!

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Kennen und Können ist nicht dasselbe. Bei besonders hartnäckigen "kann ich schon", drehe ich dann mal eine Runde mit ihnen. Meist ist dann schnell Schicht im Schacht.



    Trinken während des Trainings ist okay. Wenn sie trödeln, sage ich auch mal was, letztens Endes geht es halt von ihrer Zeit ab.

    Wie intensiv sie trainieren hängt von ihnen selber ab, ich bin kein Drill Instructor. Wenn einige nur ein wenig "Stöckchen schwingen wollen" dann ist es okay. Andere die intensiv arbeiten und trainieren, fordere und push ich.




    Fazit: Wer trainieren will, der trainiert. Wer es lieber etwas langsamer angehen lassen will, der soll es machen. Es dürfen aber auch mal sehr deutliche Worte fallen, wenn es notwendig ist.

  • Hallo Kali-OS,


    das klingt als würdest du es sehr individuell angehen. Ich sehe das eher wie Kibon und versuche ein Mindestmaß für die Gruppe zu halten. Fördern kann man die Spezialisten dann immer noch. Vielleicht fehlt es aber auch an einpaar Buchstaben und du machst es genauso ;) . Das weiß ich ja nicht.


    Ich läster mal über meine Ex. Profikämpferin im MT mit ehemals hohen Erfolgen. Beherrschte weder Sidekick, noch Backkick, noch Fersendrehschlag. Also war sie nicht besonders variantenreich.


    Da sie zuschlagen konnte wie ein Kerl und ihre Loxkicks auch den stärksten Kerl zum Singen brachten, war sie eben ein Zugpferd. Zur damaligen Zeit hat mein Trainer das Training öfters mir übertragen. Tatsächlich kam mit der Zeit ein höheres Niveau in der Standardgruppe auf und der Wunsch nach "Neuem". Also sollte der Fersendrehschlag geübt werden. Ich also im Kreis alle aufstellen lassen. Die Grundlagen erklärt. Die Trockenübung machenlassen. Das ging eigentlich bei allen Übungen gut. Hier nur war meine Ex mal wieder unkonzentriert nach ca. 3 Minuten. Weigerte sich die Übung anders herum zu machen, weil das ja ohnehin keinen Sinn hätte... Lachen hier Lachen da... Versuch das zu unterbinden, wenn das zum Krieg in der Küche führt :D Damals war ich noch zu unerfahren. Bis heute wurmt mich dieses gescheiterte Training (als ein Exemplarisches von ca. 10 anderen), das schon über 3 Jahre zurück liegt.


    Das hat die gesamte Gruppe motiviert sich über eigene Fehler zu amysieren, die Sinnfrage nach dieser Technik zu stellen. Es kam schlicht keine Ruhe mehr auf. Konzentriertes Arbeiten war ade. Und das nur, weil der Trainer zu blöde war Störungen zu unterbinden. Ich bin fast sicher, heute könnten es alle gesprungen :P


    Unter meinem Trainer wäre das so nicht passiert. Er hatte die Autorität. Ich wurde dadurch zum Aushilfslarry. Vorher war das nicht so, die Autorität des Trainers schwappte quasi auf mich über.


    Genug des Lästerns. Training geben will gelernt sein. Man kommt um die Erfahrung der Ambiguitätstoleranz nicht herum, wenn Partner mit dabei sind.


    FG

    Si·g·na·tu̱r
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  • Ich habe keine Lust auf den grossen Chef. Ein Mindestmaß muss sein, aber ansonten ist jeder seines Glückes Schmied. Wer will der kann, wer nicht will...

    Wer sich zum Beispiel keine Schutzausrüstung zu legen will, ist halt vom Sparring ausgeschlossen.Das Spektrum unserer Gruppe ist auch sehr groß, es reicht von "ich komme ab und zu" bis "ich bin immer da". Einige wollen sich nur bewegen und Drills und Co, andere wollen auch mal den Helm zum Gebet aufsetzen


    Ich kenne aber auch die Fälle, die nur das machen (ich sage bewusst nicht trainieren) was sie gerne machen. Ich spreche dies dann auch an, aber wenn sie keinen Rat, Lehre annehmen und im lieber im alten Saft schmoren, dann bitte. Nur sie dürfen nicht das Training oder den Ablauf stören und wenn es mir zu bunt wird,, gibt es auch eine klare Ansage.



    Zur Ex:

    Es gibt immer welche die allern alles auch mit einen begrenzten Technikwissen alles weg. Wenn es nur um das reine Kämpfen geht, reicht es. Um eine KK zu erlernen bedarf es schon mehr.