Muslime können etwas tun

  • ... ach ja, und das hier:

    sehe ich ganz genauso,

    ein größeres Maß an Selbstverleugnung ist wohl kaum vorstellbar ...


    Ida, Wir Christen zeichnen uns nicht dadurch aus das wir Symbolen anhängen, wir zeichnen uns durch unser Tun aus, sollten wir zumindest. Das Kreuz, die Bürde damit klar zu kommen, das bekommen wir immer gratis dazu. Also haben wir immer unser Kreuz dabei, im Herzen und im Glauben.

    Mein Kommentar bezog sich übrigens darauf das mal jemand christlich gehandelt hat....

  • Gerade im HInblick auf Anschläge wie jüngst in Kabul und Teheran frage ich mich: ist es wirklich notwendig dass sich Muslime von islamistischem Terror distanzieren?

    Die große Mehrheit der Opfer des islamistischen Terrors sind Muslime, genauso wie der überwiegende Teil derer die an vorderster Front gegen islamistische Terrrorgruppen kämpfen selbst Muslime sind.

  • Die Distanzierung vom Terror ist keine Angelegenheit des Glaubens. Christliche Fanatiker waren genauso schlimm wie der IS heute, beides ist abzulehnen

    Terror ist eine asymetrische Kriegsführung, die hat bisher immer in der Geschichte zu einer fast unendlichen Geschichte greführt. Das braucht niemand.

  • ist es wirklich notwendig dass sich Muslime von islamistischem Terror distanzieren?

    ... also mir reicht's, wenn die hier lebenden Muslime sich vom Islamismus fern halten ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Hier der Zeitungsbericht zu der Veranstaltung die Kajihei vorgestellt hatte.


    Muslime wollen zu Tausenden gegen Terror demonstrieren


    Nachweis


    In den Kommentaren gefunden. Wichtiger Hinweis:


    "Die Organisation* tritt für eine moderate Auslegung des Islams ein und ist
    unter Muslimen nicht unumstrittenen. Deshalb ist offen, ob und welche
    muslimischen Verbände den Aufruf unterstützen
    ."


    *Lamya Kaddor

  • Zu den Berliner Schülern:

    wollten die wirklich Farbe bekennen gegen den Islamismus,

    der solche Gewalttaten 'im Prinzip und unter gewissen Umständen' gutheißt,

    oder ging es ihnen bloß darum, eine islamistisch begründete Gewalttat zu relativieren?

    Wie gesagt, sie haben sich mit einigen Kollegen (u.a. mich) in eine andere Ecke gestellt und auf Deutsch für die Opfer eine Schweigeminute gehalten. Von insgesamt 20 Klassen haben das 10 mitgemacht, der Rest traute sich nicht. Die Quittung haben die Schüler und wir Kollegen dafür natürlich dann hingenommen.

  • Gerade im HInblick auf Anschläge wie jüngst in Kabul und Teheran frage ich mich: ist es wirklich notwendig dass sich Muslime von islamistischem Terror distanzieren?

    Die große Mehrheit der Opfer des islamistischen Terrors sind Muslime, genauso wie der überwiegende Teil derer die an vorderster Front gegen islamistische Terrrorgruppen kämpfen selbst Muslime sind.

    Das war ja die Aufforderung von Smoo für die Muslime in unserem Land. Kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, vor allem wenn er damit die Schmalspurmuslime (keine Ahnung von ihrer Religion und den Riten udn der Herkunft, aber ne Menge gefährliches Un-/Halbwissen) meint.

    Im Endeffekt müsste man als logischen Umkehrschluss uns Deutsche aber auch dazu verpflichten, gegen Rechtsradikalismus und Kommunismus flächendeckend zu demonstrieren. Passiert ja in manchen Kreisen doch eher weniger...also zumindest gegen rechte Gewalttaten (oder antifachistische Gewaltakte).

  • @Brandi: Zum Vid


    1. Finde es nicht gut, dass die jungen Leute unzensiert gezeigt werden. Das kann Nachteile nach sich ziehen, obwohl sie sich im geschützten Rahmen der Schulbildung bewegten.


    2. Junge Menschen entwickeln erst noch eine Ethik. Wenn man Ihnen vorgibt was sie zu denken haben, vernichtet man dieses Potential.


    3. Insgesamt überzeugt mich das Video nicht. Es ist einseitig und bereits die ersten Sekunden legen die Quintessenz offen. Der intellektuelle Anspruch tangiert gegen Null.


    4. Frau Kaddor... Hat sich stets bemüht... :P


    5. Gelacht habe ich bei dem Anruf :D . Mal wieder ein Einzelfall, dem man keinerlei Regelmäßigkeit entnehmen kann ;) <-- *Zawinkasmeili*

    Si·g·na·tu̱r
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  • Der Herr aus folgendem Video stellt euch die Frau Kaddor und Ihr wirken mal vor



    Lachen ist gesund thumbsup-svg

    Brandi, damit hast du mich sowas von an meine Dödelschüler erinnert. Die haben da aber auch die großen Marken genommen.

    Einschätzung: Nicht gerade das, was wir als intelligent bezeichnen würden sondern eher als sozial stark benachteiligt.


    Der Anfang ist auch schön: Junge Muslime haben keine Ahnung von Islam identifizieren sich aber mit dem. UND HIER MUSS man ansetzen: solange die noch keine Peilung von haben udn solch Blödsinn von sich geben, kriegt man die Kinder noch. Wenn man dann nach 18 Jahren oder 20 oder 25 versucht was zu ändern, bringt das nicht mehr viel.



    Btw an Alle:

    Sie hat die islamische Lehrerlaubnis, kurzum tut sich ja was in Richtung Frauenbild im Islam :P



    Das spiegelt im ÜBrigen auch wieder, was ich so im Unterricht mit Schülern aus Berlin erlebt habe:

    Da gab es einige, die keine Ahnung von ihrer Religion hatten und denen ich das dann im Zuge des Unterrichts näher bringen musste. Kamen manchmal sehr sehr sehr krude Vorstellungen von ihrer eigenen Religion raus, die wirklich schwer zu revidieren waren, da die Schüler gemauert haben (Zitat "aber papa hat gesagt, dass"). Mein Vorteil damals: Ich habe im Studium und darüber hinaus Arabisch gelernt und mich mit dem Koran und anderen religiösen Büchern der großen fünf auseinandergesetzt und hatte überdem den Vorteil, einen Freund zu haben, der in Berlin Imam ist und zwar von der aufklärerischen Sorte.

  • Hi Alex,


    kann deiner Argumentation nicht folgen.


    Mir scheint es äußertst schwierig mit dem Aussage zu Arbeiten, diese oder jene Gruppe, vertrete subjektiv, nicht die richtige Auslegung der Religion.

  • Ich finde es immer schade, wenn letztlich "aufgerechnet" wird... im Grunde genommen setzt die Religion nur Richtwerte - sie sind der Leuchtturm in der Ferne. Die Kultur ist dann der Weg, den jemand nimmt, um zum Leuchtturm zu kommen. Letztlich entscheidet dann jeder Mensch für sich selbst, mit was und wem er sich dann auf den Weg macht.


    Noch einmal: Ich habe bewusst den Fokus auf Deutschland gelegt, weil wir dieses Land gut kennen, hier leben und eigentlich den gleichen Wissensstand haben. Warum dann doch immer wieder in andere Länder geschaut wird? Weil es - wie ich es bereits erwähnte - scheinbar einfacher ist, so ein Thema von "weit weg" zu diskutieren, um sich so allgemein wie möglich zu halten. Mit dieser Allgemeinhaltung lässt man sich viele Hintertüren offen, einschließlich der in Foren sehr beliebten "... da hast Du mich wohl falsch verstanden..."-Hintertür.


    Es geht schlicht und ergreifend um meine Idee bzw. meine Gedanken, warum die Muslime in Deutschland keine Zeichen setzen. Hieran konkret zu diskutieren, sollte eigentlich nicht schwer sein, sofern das Wort "konkret" auch verstanden wird.


    Mal eine gute Nachricht und ein wirklich positiver Input, dass sowas doch möglich ist - sogar trotz Ramadan, was zeigt, dass derartige Argumente wirklich nur aus viel Unwissenheit platziert werden:

    Muslime demonstrieren in Hannover gegen den Terror

  • Zitat:

    "Nach Angaben der Polizei erwarten die Veranstalter bis zu 500
    Teilnehmer. An der Demonstration werden auch Vertreter der katholischen,
    der evangelischen und der jüdischen Gemeinde teilnehmen."

    Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus…hweigemarsch-gegen-Terror


    erwartet wurden zu dieser Demo also 500 Teilnehmer, nicht nur Muslime, sondern auch Christen und Juden;
    gekommen sind dann 150 (siehe http://www.haz.de/Hannover/Aus…Hannover-gegen-den-Terror).


    Wie viele der 150 Teilnehmer werden wohl Muslime gewesen sein?


    Ja, auch im Kleinen kann man Zeichen setzen, und auch diese 'Demonstration' kann einen (kleinen) Beitrag leisten,

    aber alles in allem ist das zunächst mal nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Ich vermisse aber die vielen anderen 'Tropfen', die dann gemeinsam einen Fluss ergeben ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Hallo Paladin,


    ein Argument dient der Unterstützung einer These.


    Wie du leicht feststellen wirst, fehlt in meinem Posting ein Bezug. Es sollte lediglich einen Denkanstoß darstellen, dass wir zu Weihnachten nicht unbedingt über Probleme des Christentums reflektieren wollen. Das versaut die Stimmung.


    Selbstverständlich gibt es Ausnahmen und auch ich spüre, dass diese zur Zeit vorliegt. Dennoch haben nicht alle Muslime dieselbe Einsichtsfähigkeit. Insbesondere junge Menschen können die Vielzahl der Anschläge durch Islamistischen Fundamentalismus nicht erkannt haben, da sie vertieft sind in Schulstress, Hobbies und eben Ramadan.


    Da bedarf es doch wenigstens der Berücksichtigung.


    Überdies habe ich schon einmal sehr deutlich gemacht: Worte sind begrenzt, der Sinn dahinter aber nicht.


    Ein Hinweis sollte deshalb nicht als bloße dualistische Verstandesmöglichkeit aufgefasst werden; frei nach dem Motto: Ist ein Argument oder ist keins.

    Viel eher war das die Einladung zu einem Umweg, der einen Überblick hätte bieten können.


    Ansonsten sind wir uns einig. Es ist an der Zeit, dass deutliche Signale kommen.


    Dennoch ein Hinweis: Es muss differenziert werden zwischen den Strömungen. Denn die Schiiten haben mit dieser Misere hier kaum etwas zu tun.

    Deshalb hatte ich mich oben auch auf Sunniten bezogen.


    FG

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  • Der YT-User: Fit Nes - vor 11 Stunden schrieb:

    Quintessenz: Deren Gebete sind vor Allah ungültig.


    ---


    Ja, und das kann man sich ganz genüsslich zu Gemüte führen. Das ist genau der Standard, den auch ich immer wieder erlebt habe. Eine sachliche Diskussion zur Stellung der Frau ist schlicht nicht möglich, weil es als Sünde definiert wird. Das wird noch viele Generationen dauern, bis sich das ändert. Es kann sich nur über die aufgeklärten Gesellschaften ändern und genau das wird den Zorn auf diese Gesellschaften erhöhen. Ich hoffe, dass dieses Projekt nicht scheitert sondern große Unterstützung erfährt, weil es eben gefährlich ist, was da probiert wird, OBWOHL es ganz im Sinne der Mehrheit unserer Bevölkerung ist.


    Das ist echt spannend.

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