Handtechniken im Taekwondo

  • Das reguläre TKD-Training sollte aber so aufgebaut sein, dass man im Laufe der Jahre alle Techniken dieser Kampfsportart erlernt oder zumindest kennenlernt.

    Von diesem Gedanken sollte man sich verabschieden, so widersinnig es auch klingen mag.


    Einerseits gibt es die bereits angesprochene Innovation. Es wird immer Entwicklungen geben, gerade, aber nicht nur, im Wettkampfbereich.


    Der viel wichtigere Punkt ist aber: was sind "alle Techniken"?

    Für Anfänger ist es verführerisch möglichst viele verschiedene "Techniken" zu "sammeln".

    Aber: was ist überhaupt eine Technik? Ab wann ist es nur eine Variation und wann ist es eine komplett neue Technik? Ich gebe zu, ich war, damals auch einer jender Sammler. Möglichst viele Techniken, und am besten noch Techniken von irgendwo anders einbauen.

    Irgendwann als Dan-Träger als ich dann bereits in einer Phase war in der ich dabei war mich vom TKD abzuwenden bin ich dann bei den Worten des alten Bruce angekommen:

    Bruce Lee schrieb:


    Before I learned the art, a punch was just a punch, and a kick, just a kick.
    After I learned the art, a punch was no longer a punch, a kick, no longer a kick.
    Now that I understand the art, a punch is just a punch and a kick is just a kick.

    Irgendwann habe ich verstanden dass ein effektiver Schlag, Stoß oder Kick gewissen Prinzipien folgt. Es gibt grundlegende Prinzipien welche sich in einer schier unbegrenzten Anzahl an Variationen umsetzen lassen.

    Die Frage ab wann etwas dann eine neue Technik ist (wenn ihr jemand einen neuen Namen gibt?) wird damit eigentlich zu einer rein akademischen Frage.

  • Wie alt ist Harlekin dass sie,er sich so schnell in diese komplexe materie einlasen kann? dazu noch der sachverstand über distanzen und kombinationen zwischen den zeilen? das ist schon spannend.


    Wie alt bist du?

    Hast du ks vorerfahrungen?

    Mein Alter tut nix zu Sache. Aber etwas Kampfsporterfahrung bringe ich schon mit. Habe als Kind 3 Jahre Judo (bis Orangegurt) im DJB gemacht, dann 2 Jahre Wing Chun (hat mir aber auf Dauer nicht gefallen). Habe es auch mal mit Fechten versucht, aber ich war einfach zu schlecht darin. Dann habe ich mich auch mal im Aikido versucht, dachte nach 3 Jahren Judo wirst du das schon hinbekommen, aber Aikido war für mich leider eine Enttäuschung - Judo und Aikido sind doch zu unterschiedlich. Damit will ich nicht sagen, dass Aikido schlecht ist, die Fallschule und abrollen war alles OK, aber mein Körper konnte die Techniken, die ich in den vorheringen Trainingseinheiten geübt habe, nie von sich aus abrufen, mit anderen Worten mein Körper konnte sich die Bewegungen einfach nicht merken. Immer wieder musste man mir die gleiche Technik zeigen und auch dann habe ich mehrere Anläufe gebraucht, bis ich die Technik wieder sauber ausführen konnte - so als hätte ich sie grade erst erlernt. Danach habe ich eine Zeitlang gar nichts gemacht. In diesem Jahr hatte ich dann 4 Wochen Probetraining im Shotokan Karate und anschließend 4 Wochen Probetraining im Taekwondo/Hapkido und beim Taekwondo und Hapkido werde ich jetzt auch bleiben. Mein Körper fühlt sich wohl beim Ausführen der TKD- und HKD-Techniken, die Trainer geben sich mühe und beim Training sind alle wie eine große Familie und nicht wie irgendsoeine anonyme Truppe wie z.B. im Fitness-Studio (wo jeder nur für sich trainiert und keiner den anderen kennt). Nichtsdestotrotz sehe ich mich als Kampfsportneuling, zumindest im Taekwondo und Hapkido. Die paar Jahre Judo, Wing Chun und Aikido machen aus mir noch lange keinen Kampfsportexperten.

  • Also erst mal Harlekin, finde ich Deine Sätze recht gut. Andererseits muss ich aber auch Nite recht geben.

    Mach Dein Training und zähle nicht die Anzahl der geübten Techniken, das ist vertane Zeit, die Du besser mit üben verbringen solltest.

    Und zweitens ist der Ausdruck "traditionell" beim TKD, egal welcher Coleur Mut Vorsicht zu gebrauchen. Das TKD gibt es erst seit ungefähr 1955 und hat keine Verbindung zum recht alten Taekkyon. Lass Dir da bitte auch nix erzählen. Auch wenn ich diese Kampfart liebe, man sollte hier bei der wahren Geschichte bleiben.

    Ich empfehle Dir dazu das Buch "Tödliche Kunst" bzw. "A Killing Art" (Deutsche Web-Seite).

  • Also erst mal Harlekin, finde ich Deine Sätze recht gut. Andererseits muss ich aber auch Nite recht geben.

    Mach Dein Training und zähle nicht die Anzahl der geübten Techniken, das ist vertane Zeit, die Du besser mit üben verbringen solltest.

    Und zweitens ist der Ausdruck "traditionell" beim TKD, egal welcher Coleur Mut Vorsicht zu gebrauchen. Das TKD gibt es erst seit ungefähr 1955 und hat keine Verbindung zum recht alten Taekkyon. Lass Dir da bitte auch nix erzählen. Auch wenn ich diese Kampfart liebe, man sollte hier bei der wahren Geschichte bleiben.

    Ich empfehle Dir dazu das Buch "Tödliche Kunst" bzw. "A Killing Art" (Deutsche Web-Seite).

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  • da möchte ich doch mit einem klassiker entgegnen:


    ich möchte Deine Anfrage so beantworten.

    Wenn Du ein Buch von Seo Yoon-Nam liest, wirst Du sehr selten eine Technik des Taekwondo finden.
    Was findest Du dann?
    Das Buch: Lachend den Berg besteigen
    hat als Untertitel: " Meister Seos Anleitung zu einem erfüllten Leben "

    Daher viel Informationen über den Weg zu einem gesunden Körper und einem gesunden Geist.

    Viel Dehnungsübungen, Geschichten aus Korea, kurze Einführung in die chinesische Medizin, wie atme ich richtig, Übungen für die Gesundheit- meine ist CH-ON - GUN MAN GUN - Der Reiter, der Baum und der Bräutigam -
    die Reiterstellung gegen Knieschmerzen.

    Dieses Buch gibt es bei amazon - gebrauchte Ausgabe - unter 5 E.

    Mir sind die Bücher von Seo Yoon-Nam das Geld wert und habe alle.

    Daher einfach einen Versuch wagen.

    Gruß



    :saint:
  • Der war gecoppypasted!


    Datt geht so:


    -----


    Hallo lieber Rambat,


    was wollen mir deine freundlichen Zeilen sagen?


    Soll ich etwa im kroeanisch Wörterbu nachschlagen und schauen. Was steht dort unter Cho-on-gung-man-gun geschrieben?


    Ob ich das verstehe. Dann müssen wir schauen, was sagt ein richtiger Taekwondotrainer dazu, wie versteht der das?


    Jetzt werde ich erstmal etwas lesen.


    :)

    Si·g·na·tu̱r
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  • Ich muss zugeben, ich kapier den Witz nicht. :/

    jaaaaa ... schon klar ...

    vielleicht liest du ja einfach nochmal bei meister seo yoon-nam nach ...?


    nota bene: ist der inzwischen eigentlich oben auf dem berg angekommen?

  • Das Verständnis dafür wird irgendwann kommen, spätestens, wenn man in alten Beiträgen sucht.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Ich weiß nicht, ob ihr eure Komfortzone hin und wieder verlasst und mal so richtig alleine unter fremde geht. Sei es auf großen Feiern, Veranstaltungen, Seminaren und was es sonst noch so gibt.


    Aber Insider sind eine prima Möglichkeit Leute auszugrenzen:

    - Übrige verstehen den Witz nicht

    - Können daher dem Gespräch schnell nicht mehr folgen

    - sind für das Gruppenkollektiv sofort identifizierbar (sofern der Witz an eine Gruppe geht, so wie hier)

    - Man ist in der Folge sofort auf Hilfe angewiesen, und hat keinerlei Möglichkeit mehr aktiv an der Gruppendynamik teilzunehmen.


    Das kann nur durchbrochen werden, wenn irgendeiner bereit ist aufzuklären oder das Gespräch umzulenken oder irgendwie sonst aktiv wird die Ausgrenzung zu verhindern.


    Folgende Effekte treten ein, wenn man erfolgreich ausgegrenzt wurde:

    - Ab hier muss man sich entweder einer neuen Gruppe anschließen

    - Funktioniert das nicht, kann man eigentlich schon nach Hause gehen

    - Kommt jemand aus einer anderen Gruppe auf denjenigen zu, und der Insider enthielt eine Beziehungsbotschaft, drohen demjenigen, der dem Ausgeschlossenen entgegen tritt ebenfalls Sanktionen.


    Vielleicht hat der Thread von SmilingFreeman doch eine Daseinsberechtigung, da er ja auch gezielt dazu einladen wollte...


    ... die mal wieder erreichte Metaebene zu vermeiden.


    Nimmt in letzter Zeit wieder krass zu.


    FG

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  • Also in der Forensuche habe ich seo yoon-nam nicht gefunden. Er hat eine Internetseite und irgendein Buch geschrieben "Meister Seo und das Geheimnis des Glücks", hat TKD in München unterrichtet und ist im Ruhestand. Mehr habe ich zu dem Mann nicht gefunden. Was hat er den ausgefressen?

  • Kurzfassung:
    Er hat gar nichts ausgefressen, sondern jemand, der sich unter zig Nicks hier und in anderen Foren anmeldet und Schwachsinn schreibt und sich auf solche Bücher immer wieder bezieht.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Mal eine Frage bzgl. des Techniktrainings.


    Wenn ihr einen Frischling habt, und die Gruppe ist klein. Würdet ihr dann immer durch das Training viele Techniken üben und dann eine ganz besonders intensiv? So mache ich es.


    Also ich gehe die Grundschläge durch und am Ende übe ich einen Schlag besonders. Zum Beispiel den Uppercut. Dann bringe ich ihn in eine anfängertaugliche Kombination und zum Schluss bisl Pratze halten und im Raum bewegen (freie Anwendung ist ja noch nicht möglich).


    Wie übt ihr Handtechniken gezielt?

    Si·g·na·tu̱r
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  • Also erst mal Harlekin, finde ich Deine Sätze recht gut. Andererseits muss ich aber auch Nite recht geben.

    Mach Dein Training und zähle nicht die Anzahl der geübten Techniken, das ist vertane Zeit, die Du besser mit üben verbringen solltest.

    Und zweitens ist der Ausdruck "traditionell" beim TKD, egal welcher Coleur Mut Vorsicht zu gebrauchen. Das TKD gibt es erst seit ungefähr 1955 und hat keine Verbindung zum recht alten Taekkyon. Lass Dir da bitte auch nix erzählen. Auch wenn ich diese Kampfart liebe, man sollte hier bei der wahren Geschichte bleiben.

    Ich empfehle Dir dazu das Buch "Tödliche Kunst" bzw. "A Killing Art" (Deutsche Web-Seite).

    Hallo Drax,


    Das Taekwondo eine moderne Kampfsportart ist, die 1955 entstanden ist, weiß ich. Das gilt auch für das moderne Karate, ob nun Shotokan, Goju Ryu, Wado Ryu oder Kyukushin. Das die heutigen modernen Karate-Stile Techniken verwenden, die bereits in den Jahrhunderten zuvor verwendet wurden, ändert nichts daran, dass Karate eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, genauso wie Judo, Aikido & Co. Und für Taekwondo (und Hapkido) gilt das Gleiche. Es gibt bestimmt viele Techniken im TKD, die bereits schon viel früher in anderen Kampfkünsten verwendet wurden, aber es ändert trotzdem nichts daran, dass auch Taekwondo eine moderne Erfindung aus dem 20 Jahrhundert ist. Für mich ist das aber kein Problem.


    Ich verstehe auch nicht die Leute, die umbedingt wollen, dass ihre Kampfkunst viele hunderte Jahre alt sein muss. Wozu soll das gut sein? Was ändert das persönlich für mich - für mein Training? Ich sehe Taekwondo als modernen Sport, mit dem man sich auch selbstverteidigen kann (wenn man entsprechend trainiert), aber eben an erster Stelle als sportliche Disziplin, genauso wie Boxen, Ringen, Sumo-Ringen oder Judo. Dieses ganze Gequatsche von "meine Kampfkunst hat seine Wurzeln im Shaolin-Kloster und selbst Bodhidharma hat schon MEINE KAMPFKUNST trainiert" ist so ein Blödsinn. Selbst wenn es für irgendeine Kampfkunst stimmen sollte, was historisch kaum nachweisbar ist, wozu soll das gut sein? Es ändert sich dadurch doch nichts an den heutigen Trainingsmethoden im Kampfsport. Oder ist es genau das, was die meisten Kampfsportneulinge von ihren Trainern über ihre Kampfkunst hören wollen?