Negativerlebnisse

  • Letzte Ermahnung!
    Back to TOPIC.

    Alles weitere wird gelöscht und geahndet.

    Auch nicht mehr in einem Nebensatz.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Wurde bereits mehrfach drauf hingewiesen.

    Das Problem ist, daß es Leute sind, die ganz natürlich schon viel Kraft haben (oder auch hatten und noch dazu trainiert haben) und wirklich nicht merken, wie viel Kraft sie tatsächlich einsetzen.


    Ich hab auch schon mit denen Sparring gemacht und da auch gut gefressen, eben weil sie es nicht merken.

    Ich habe auch immer das Glück, daß die Rundenzeit genau dann verdoppelt wird, wenn ich eben diese als Partner habe :Die



    Einer von denen hatte mir auch einmal beinahe das Knie verdreht, weil er mit Geschwindigkeit und Kraft werfen wollte (ich glaube, es sollte Tai-Otoshi werden; was es am Ende war weiß ich nicht mehr. War damit beschäftigt, wegzukrabbeln, weil es bei einer Runde freier Angriffe war).


    Sprich: Leute, die einfach noch nicht die nötige Kontrolle haben (können) und dennoch alles so schnell und bis zum Anschlag durchziehen wollen, wie die Trainer - die Liebe ich auch ganz besonders.

    Technik - nicht vorhanden.

    Verständnis, was passieren soll - nicht vorhanden.

    Grenzen kennen, wann was bricht - nicht vorhanden.

    Aber der Wille, alles mit Gewalt durchzuziehen - voll vorhanden.


    Zum Glück kann man viele dieser Art leicht blockieren und dann runter reden, es ruhig erst einmal langsam zu versuchen.



    Als gutes Drittes: Letzte Woche beim Sparring.

    Eines unserer ATK-Mädchen hat beim Sparring mit wachsender Begeisterung auf den Nacken des Partners eingeschlagen (derselbe Partner, der den vollen Tritt in die Rippen kassiert hatte; der hatte echt ein besch... eigenes Training an dem Tag).


    Der Trainer ist, sobald er das gesehen hatte, sofort dazwischen gegangen und konnte nicht verstehen, daß sie das nicht wusste - weil sie aber jung und sehr zierlich ist, wurde es nie groß angesprochen.

    Vielleicht auch, weil Techniktraining was anderes ist, als Sparring.


    Es war zum Glück nichts passiert und sie hat es auch aufgehört; Sparring-Erfahrung war auch nahezu unbekannt; die Einheit vorher hatte ich zweimal ihre langen Fingernägel in den Augen, weil sie die Faust immer aufgemacht hat, als gekämpft wurde.

    Nach dem zweiten Mal, hatte ich dann zugegebenermaßen einmal etwas fester angeklingelt und ihr gesagt, bitte nicht ständig in den Augen zu kratzen.

    War von mir vielleicht auch nicht ganz nett.

  • wo hört eigentlich negativerlebnis auf? beim ersten sparring ist am anfang alles lustig aber wenn der erste wirkungstreffer sich entfaltet, kommt das erste mal der prozess einschüchterung zu überwinden. manche schaffen das noch während des pasrrings, andere kommen wieder mit der kündigng. die besten unterstützen den verein danach durch eine stille mitgliedschaft und mache n unbewusst werbung, weil se überall umerzählen, wie hart es ist. :D


    wer kennt es nicht?

  • Ich war da heute zum Glück nicht da, hätte aber schon wieder einen Anfall bekommen.


    Aufwärmspiel, eine lockere werf-den-Ball-und-bekomm-ihn-in-die-Kiste-Variante.

    Derselbe Trottel der vor Wochen schon beinahe einen unserer Hungerhaken verletzt hatte, hat es heute geschafft: Er schubst ihn mit voller Wucht und der Hungerhaken fliegt(! nicht stolpert) rückwärts mit dem Rücken voll gegen eine Kante.


    Ich war nach meinem anderen Training an sich zur freien Mattenzeit gekommen, stattdessen bin ich mit zum Krankenhaus gefahren (wir haben uns etwas angefreundet, also wollte ich wissen wie es ihm geht), um zu sehen was das Ergebnis war, nachdem er sich auf den Weg zur Notaufnahme gemacht hat.

    Zum Glück "nur" geprellte Rippen und er ist schon wieder Zuhause.

    Wenn ich bedenke, wie viele von einem lauten Knacken berichtet haben, hat unser Hungerhaken wohl Glück gehabt.


    Ich klinge jetzt wie ein Arsch, aber ich bin echt froh, daß der Vogel an sich nicht mehr bei uns ist.

    Ist ja doch auffällig, wenn es immer dieselben sind, bei denen es Verletzte gibt.

  • Also ist er ausm Verein geflogen?

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Gut so verlassen wir denn mal wieder die Mettwurstebene.

    Negative Erlebnisse. Eine meiner ersten Kendo-Stunden. Kendo wir im zumeist ohne Fuißbedeckung Tabi etc geübt. Daher ist es wichtig, daß zwei Dinge gegeben sind . Eine dicke Hornhaut auf den Füßen und eine sauber gefegte Halle. Ich hatte damals das eine nicht , das andere war nicht geben. Das Ergebnis waren volkommen durchgescheurerte Platfüßchen mit Bluttapsern aufd dem Holzuboden, Habe ich aufgehört, natürlich nicht, denn als,Weichnudel da stehen, also bitte. Der Lehrer hat mich dann kurz rausgebeten und meinte Verbinden, Aufwischen und weiter....

    Ich habe mir 2 mal ´nen Zeh gebrochen, weil ich an Fußbodenplatten-Stößen hängen geblieben bin. Bin jedes mal trotzdem zum Kendo gehumpelt. War man in Action, hat man eh nichts gemerkt, blöde war es dann nur Abends, Nachts und der nächste Tag. Ein paar Jahre später hat olle Meisterchen dann ein vernünftigen Holzfußboden gebaut. Ich habe noch in einem echten Hinterhof-Dojo gelernt, nicht wie die ganzen verwöhnten Turnhallen-Weicheier.biggrin-svg


    Ansonsten kann ich gar keine spektakulären Negativerlebnisse berichten, außer das sich regelmäßig die "Alta-ischschwöre-Fraktion" der TKD-Gruppe vor uns im Umkleideraum das Kloppen bekommen haben.


    Ich bin früher regelmäßig auch zu anderen Berliner Kendovereinen gefahren, um da mit zu trainieren. So auch zur EDKG in Berlin-Mariendorf. Obwohl längst kein Anfänger mehr hatte ich dort das Anfängertraining mitgemacht, da dass Fortgeschrittenentraining mir zu spät war, da Mariendorf für mich eine halbe Weltreise war (1,5 h Fahrweg mit dem Motorrad). Ich habe dort aber eine Sonderbehandlung bekommen und konnte in Bogu gegen die das Training leitenden Danträger üben.

    Da war jedenfalls ein Typ gewesen, da wusste ich schon, was mir blühte, nämlich reihenweise prächtige Blutergüsse. A) brüllte der mir regelmäßig das Hirn aus dem Schädel und B) war er damit erfolglos, drosch er mir eben das Hirn aus dem Schädel. Ich habe mich jedes mal gefragt, ob ich "Hau den Lukas" heiße. Der hat zugelangt als gebe es kein Morgen und ich habe echt Sterne gesehen. Kein Kote hat gegen brachialen Schläge dämpfen können und so hatte ich auch regelmäßig ein blaues rechtes Handgelenk. Ich habe immer geahnt, dass der niemals mit sauberer Technik schlägt. Habe ich zurückgelangt, warf er mir jedesmal vor, das meine Kraft aus dem rechten Arm käme. Dabei bin ich Linkshänder...

    Jedenfalls habe ich es gewagt, im richtigen Augenblick einfach mal die rechte Hand vom Shinaigriff zu nehmen, als der mir auf´s Kote "hacken" wollte. Das Shinai hart zum Munetsuki stehen lassen. Zwei Dinge sind passiert eigentlich Drei: 1. - er setzte sich um ein Haar auf´m Arsch, als ich ihm mit der Schwertspitze oben auflaufen Brustharnisch ließ, 2. er verlor sein Shinai, was neben mir auf Kniehöhe vorbei auf den Boden pfiff und 3. ich hatte bei ihm Vereins-Verbot.

  • Ach du Schei....In Mariendorf war ich lange.. man weis wo ich mein Domizil habe. Das das kein Weichflötenverein ist klar, aber das ...ähm ja. unschöne Entwicklung.

  • Nee, guck mal wie lange das her ist. Nix gegen den EDKG, obwohl ich kein Plan mehr zu der Kendo-Szene der gegenwärtigen Zeit habe und später oft beim Kokugikan zu Gast war. Das war ein Typ. Ich habe in meinem Bogenverein auch einen ehemaligen EDKGler, selbst der konnte sich aber nicht mehr an den "Trainer" erinnern. Das muss Mitte der 90ger gewesen sein. Aber vergessen habe ich es nicht.biggrin-svg