Selbstverteidigung - Was ist das?

  • De Maizière: "Gibt nichts zu beschönigen"Kriminalstatistik zeigt Anstieg der Gewalt


    Zahlen aus dem letzten Jahr:


    Gewalt: Die Zahl der registrierten Gewaltverbrechen stieg um 6,7 Prozent auf insgesamt 193.542. Zugenommen hat vor allem die gefährliche und schwere Körperverletzung um 9,9 Prozent auf mehr als 140.000 Taten. Fälle von Mord und Totschlag sowie Tötung auf Verlangen legten um 14,3 Prozent auf 2418 Fälle zu, wobei der Anteil der Versuche mit fast 73 Prozent überwiegt. Raubdelikte gingen um 3,7 Prozent auf 43.000 Fälle zurück. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung wiederum gab es einen Anstieg um 12,8 Prozent auf 7919 Fälle.


    Auch in der nächsten PKS werden mehr Morde registriert - hier gab es einen Anstieg um 3,2 Prozent auf 785 Fälle.


    Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung - ein Minus von 2,1 Prozent, will ich nicht unterschlagen.


    Im Bereich Mord + 14,3% in 2016 und +3,2% in 2017 (Das dürften m. M. n. die Messerattacken sein)


    Im Bereich gefährliche und schwere Körperverletzung + 9,9 % in 2016 und - 2,1% in 2017





  • brandenburger : Darf ich dir vorschlagen, einen eigenen Thread zu eröffnen, den du "Brandis Presseschau für besorgte Bürger" nennst?

    Ich lese von dir kaum noch Argumentationen oder deine Meinung. Viel mehr scheinst du nur noch Links zu diversen Artikeln irgendwelcher Online-Magazine zu posten. Nur hab ich nichts davon, wenn du hier deine Filterblase mit Links unterfütterst.


    Weil SV auch geheimnisvoll ist, man als Laie ja eh nicht so viel versteht und man sich immer als "Grashopper" fühlen will...

    Du zeichnest da ein recht einseitiges Bild, aber ich verstehe, wo du hin willst.

    ECHTE SV sollte eben nichts Geheimnisvolles sein...die Karten sollten offen auf den Tisch gelegt werden und die SV sollte endlich entmystifiziert werden. Das ist zumindest die Philosophie nach der ich meine Seminare gebe und auf der meine Firma auch fußt.

    "In reality based self defense, there are no 100%...if you want a guarantee, buy a toaster!"

    - Tony Blauer

  • Auszug aus der polizeilichen Kriminalstatistik, hier auch gut zu sehen, wie das Vorjahr aussah. Wie gesagt: Schon lange in der Waage oder am Abnehmen, außer die Strafdelikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung, die gleichbleibend hoch ist... Ich denke, es ist immer gut, selbst nachzulesen: HIER


    Statistik.jpg


    http://www.spiegel.de/panorama…h-gesunken-a-1206707.html

    http://www.faz.net/aktuell/pol…-nicht-mehr-15579774.html


    Übrigens: Es gibt nur die PKS aus dem letzten Jahr, die "nächste PKS" wäre die von 2018 und die gibt es erst - logischerweise - 2019.


    Die Botschaft ist eindeutig die: Deutschland wird sicherer, die gefühlte Sicherheit sinkt. Genau darum geht es: Wer ist es eigentlich, der diese "gefühlte Sicherheit" beeinflusst und genau darauf habe ich oben meine Gedanken zu geschrieben: Es gibt eine regelrechte SV-Lobby, die - weil sie sehr gut an diesen SV-Kursen verdient - überhaupt keinen Grund hat, damit aufzuhören. Ist doch klar, dass dann dafür auch kräftig geworben wird und ebenso ist klar, dass - wo geworben wird - auch gelogen wird.

  • Der Rückgang der allgemeinen Krimminalität ist vor allem, dem Fakt geschuldet, dass die Fälle vom Wohnungseinbrüche mit 23 Prozent besonders stark zurückgegangen sind.


    Im Bereich Mord + 14,3% in 2016 und +3,2% in 2017 (Das dürften m. M. n. die Messerattacken sein)


    "Fälle von Mord und Totschlag sowie Tötung auf Verlangen legten um 14,3 Prozent auf 2418 Fälle zu"

    https://www.n-tv.de/politik/St…hlag-article19807048.html


    "Dagegen wurden mehr Morde registriert - hier gab es einen Anstieg um 3,2 Prozent auf 785 Fälle."

    http://www.spiegel.de/panorama…n-gesunken-a-1204160.html


    Zusammenfassung weniger Einbrüch und Diebstähle ok

    Aber auch deutlich mehr Morde und Sexualdelikte das die Faktenlage.


    Für den Zeitraum 2016 2017


    Das doch kein Grund zu sagen; es gibt weniger Gewalt.


    Niemals

  • Lieber Brandenburger... wer lesen kann, ist klar im Vorteil.


    Die obige Tabelle macht deutlich, welche Deilikte in ihrer Quantität her gesunken sind. Fakt: Praktisch sind alle Delikte gesunken, außer die der sexuellen Selbstbestimmung. Ich weiß nicht, woher Du Deine Zahlen hast, ganz sicher aber nicht von der polizeilichen Kriminalstatistik, wie Du oben suggeriert hast. Langsam finde ich das, was Du hier machst, auch unseriös.


    Noch einmal: Die Zahlen sind insgesamt gesunken und nicht - so wie du es hier darstellst - gestiegen. Ich bitte darum, dies noch einmal selbst nachzulesen und zu überprüfen. Zusammengefasst im Übrigen auch weniger Morde, in Prozent: - 1,6 % - ich habe die Zahlen extra mit einem roten Pfeil markiert. Ich hoffe, der Pfeil ist groß genug?

  • Praktisch sind alle Delikte gesunken, außer die der sexuellen Selbstbestimmung.

    Das mit den Straftaten im Bereich der sexuellen Selbstbestimmung hat etwas mit einer Gesetzesänderung im November 2016 zu tun,

    was in diesem Bereich bis dahin nur als Beleidigung galt, ist seitdem ein Straftatbestand und wird entsprechend in den Statistiken geführt.

    Insofern ist ein Vergleich mit früheren Statistiken unzulässig. ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Lieber Brandenburger... wer lesen kann, ist klar im Vorteil.


    Die obige Tabelle macht deutlich, welche Deilikte in ihrer Quantität her gesunken sind. Fakt: Praktisch sind alle Delikte gesunken, außer die der sexuellen Selbstbestimmung. Ich weiß nicht, woher Du Deine Zahlen hast, ganz sicher aber nicht von der polizeilichen Kriminalstatistik, wie Du oben suggeriert hast. Langsam finde ich das, was Du hier machst, auch unseriös.


    Noch einmal: Die Zahlen sind insgesamt gesunken und nicht - so wie du es hier darstellst - gestiegen. Ich bitte darum, dies noch einmal selbst nachzulesen und zu überprüfen. Zusammengefasst im Übrigen auch weniger Morde, in Prozent: - 1,6 % - ich habe die Zahlen extra mit einem roten Pfeil markiert. Ich hoffe, der Pfeil ist groß genug?

    Die Zahl ist aus dem Spiegel Quelle ist verlinkt. Quelle 2, Quelle 3


    Hier eine differenzierte Aufschlüsslung aus der Zeit


    Fälle von Mord und Totschlag sowie Tötung auf Verlangen nahmen um 1,6 Prozent auf 2.379 Fälle ab, wobei hier die Zahl der Versuche mit 72,4 Prozent überwiegt. Betrachtet man nur die registrierten Morddelikte, so gibt es allerdings einen Anstieg um 24 auf 785 Fälle.

    Quelle 3


    Betrachtet man bei den Gewaltverbrechen ausschließlich Morde, gab es sogar einen leichten Anstieg um 3,2 Prozent.

    Quelle 4


    In der letzten PKS für 2016 wurden 14,3% Fälle von Mord und Totschlag sowie Tötung auf Verlangen aufgeführt.


    Quelle NTV verlinkt.


    Aus meiner Sicht bleibt es dabei


    Im Bereich Mord + 14,3% in 2016 und +3,2% in 2017


    Eine abnahme von Gewalt sieht anders aus.

  • ... nachtrag:

    natürlich ist auch eine Beleidigung ein Straftatbestand, wird aber nicht als Gewaltverbrechen geführt ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Für die die es lesen wollen hier ist die PKS 2016. Auf Seite 99 geht es los.

    https://www.bka.de/DE/Aktuelle…PKS2016/pks2016_node.html



    Kleiner Eindruck


    - Vergewaltigung durch Gruppen Zunahme von 106,3 % +

    - Sonstige sexuelle Nötigung Zunahme von 23,7 % +

    - Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses Zunahme von 16,8 % +

    - Vergewaltigung überfallartig (durch Gruppen) Zunahme von 54,1 % +

    - Vergewaltigung und sexuelle Nötigung Zunahme von 12,8 % +


    Aber in der PKS 2017 gibt es weniger Diebstähle und Einbrüche und schwups habe alle ihr Wohlfühl Abiente wieder.

  • brandenburger : Ich habe Dir eine PM geschickt. Und noch einmal der Hinweis auf die neue PKS HIER aus dem dem Jahr 2017.


    Zur Erinnerung: Die Zahlen flossen in die Argumentation mit ein, weil diese - bereits seit Jahren - mehr oder weniger rückläufig sind, das Gefühl vieler Bürger allerdings unsicherer wird. Eine gegensätzliche Entwicklung, die doch komisch ist? Genau hier, so war mein Einwand, kommen die vielen Anbieter von SV-Kursen ins Spiel. Sie suggerieren einerseits, dass es tatsächlich einen Anstieg von Gewalttaten gibt und bieten andererseits gleich die Lösung: SV-Kurse. Weiter bin ich der Auffassung, dass es hierbei rein ums Geldverdienen geht, diese SV-Kurs wurden für viele Schule eine zuverlässige Einnahmequelle. SV-Kurse zum Zwecke des Einstiegs wären m. E. kein Problem, SV-Kurse zum Zwecke des Erlernens von Techniken für die Straße schon, weil man sowas in einem

    Kurs nicht lernen kann... es fehlen Übung, Routine, Modifikation, Erfahrungen, etc.

  • Was ich nicht ganz verstehe: Wie kann man denn bitte mit Zahlen aus SPoN und NTV gegen eine offizielle polizeiliche Statistik argumentieren?

    Das eine ist eine überprüfbare, rein objektive Statistik, das andere durch zig Filter geflossen, bevor es veröffentlicht wird. Das wäre in etwa so, als würde ich versuchen, die Kochrezepte von einem Sterne-Koch mit der Burgerbau-Anleitung vom McDonalds zu übertrumpfen.

    Auch ist es wenig sinnvoll, die PKS aus 2016 anzuführen, wenn die von 2017 bereits veröffentlicht ist. Außer du möchtest darauf hinaus, dass die Zahlen mal anders WAREN, aber das ist ja wohl kaum eine wirkliche Grundlage für eine Diskussion, oder?


    Brandi, ich hab wirklich das Gefühl, dass du in einer vollkommen abgedichteten Filterblase steckst. Ich meine das nicht böse und wüsste das gerne als wohlgemeinten Hinweis verstanden.

    Aber du scheinst ja deine komplette Zeit nur noch damit zu verbringen, Artikel und Statistiken aus Online-Magazinen zu suchen und diese zu einer Meinung zu destillieren.

    Ich würde mich freuen, mal wieder mit dir als Mensch (wenn auch nur digital) zu diskutieren und mich nicht durch tausend Links durcharbeiten zu müssen. Mir ist nämlich DEINE Meinung wichtiger als das, was ein Online-Magazin dir als deine Meinung suggeriert.


    Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass die Zahlen rückläufig sind. Nur leider hält das viele SV-Anbieter nicht davon ab, die widerlichste aller Strategien zu fahren: Angebliche Fakten benennen --> Angst erzeugen --> Lösung anbieten.

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    - Tony Blauer

  • Auch ist es wenig sinnvoll, die PKS aus 2016 anzuführen, wenn die von 2017 bereits veröffentlicht ist.

    Warum?


    Ich halte es durchaus für angebracht, den Zahlen aus der PKS 2016, die Zahlen aus der PKS 2017 gegenüberzustellen.


    Was soll da das Problem sein?


    Verstehe ich nicht!

  • brandenburger: Das Problem ist einerseits - übergeordnet - , dass ja in der PKS 2017 bereits mit der PKS 2016 verglichen wird, die 2016'ner also bereits enthalten ist und Du - andererseits - alles dazu tust, um einer derartigen Vergleichbarkeit entgegenzuwirken. Genau das ist nicht nur unsriös sondern auch manipulativ. Daher Deine Verwarnung und die deutliche Ansage, dass zu unterlassen. Wenn Du das nicht verstehst, reicht es mir, dass ich das verstehe und eine ziemlich genaue Vorstellung von dem habe, was in diesem Forum auf keinen Fall Nahrung bekommen soll.


    Ok. Ich glaube, dass lassen wir jetzt mal hinter uns und wenden uns dem Thema zu, bei dem wir ja auch - gedanklich - weiter waren...

  • Naja, ich kann zwischen Brandis Argumentation und dem eigentlich Thema durchaus einen Zusammenhang herstellen.

    Ich sehe hier nämlich genau das, was ich so verabscheue: Angst zu schüren.


    Diese Angst im Kontext zur SV lässt nämlich auch nochmal auf ganz andere Antworten schließen.


    Was ist SV? Möglicherweise auch einfach nur ein Vehikel, um Phantom-Ängste abzubauen, die von den entsprechenden SV-Trainern erst geschürt wurden.

    Hier gehen wir halt vom technischen Kontext weg hin zu einem eher moralisch basierten.


    Was SV aus technischer Sicht ist, ist ja beantwortet, wie ich meine. Aber die moralische Frage ist sehr interessant und führt zu sehr ergiebigen Gedankengängen.

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    - Tony Blauer

  • Aber die moralische Frage ist sehr interessant und führt zu sehr ergiebigen Gedankengängen.

    ... und genau da möchte ich jetzt weitermachen, ob mein Gedankengang nun 'ergiebig' ist, weiß ich nicht,

    jedenfalls beschäftigt mich diese Sache doch stark:


    http://www.fr.de/rhein-main/al…motiv-erkennbar-a-1517245


    hier geht es scheinbar nicht um 'Selbstverteidigung' für 'normale' Bürger, weil ja 'nur' Polizisten angegriffen wurden,

    aber wenn solche Idioten, denen es anscheinend nur um Randale geht, sich hier 'ausleben' können,

    dann sind natürlich auch über kurz oder lang die anderen betroffen;

    sei es, dass persönliche Freiheiten durch den Staat, der das verhindern will, eingeschränkt werden;

    sei es, dass der öffentliche Raum von Leuten besetzt wird, mit denen man nicht wirklich was zu tun haben will;

    sei es, dass Kleingartenanlagen und Spielplätze verwüstet werden, so dass man sie nicht mehr nutzen möchte.


    Das scheint mir ein wichtiger Gegenstand einer 'Selbstverteidigung' zu sein,

    insofern wird der Begriff meiner Meinung nach oft zu einseitig interpretiert.


    Und es sind oft genau die Falschen, die dieses Wort im Munde führen,

    wenn es darum geht, ihre 'Kampffähigkeit' zu erhöhen ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Na gut, hier betrachtest du den Begriff Selbstverteidigung aus einer sozialen/politischen Perspektive.

    Das kann man natürlich tun. Da kommen dann Begriffe wie "Wehrfähigkeit einer Demokratie" und dergleichen ins Spiel.


    Für mich bedeutet SV (vor allem im Zusammenhang mit diesem Thread) aber erst einmal die persönliche Wehrfähigkeit gegen körperliche Übergriffe. Zumindest ist das eben der technische Aspekt.

    Selbstverteidigung als Motiv bzw. Legitimation um "etwas" zu tun ist nochmal eine andere Sache. Da geht es dann z.B. darum, eigene Interessen zu schützen.


    Ein Negativ-Beispiel wäre: "Die Flüchtlinge bedrohen meine Kultur/Werte und nehmen mir meine kulturelle Identität weg. Deswegen wähle ich die AFD oder gehe gegen Flüchtlingsheime vor".

    Hier wird das Konzept der Selbstverteidigung genutzt, um eigene (möglicherweise illegale) Interessen zu legitimieren. Schließlich muss ich mich doch wehren, wenn ich bedroht werde, oder?


    Ein Positiv-Beispiel wäre der Naturschutz. "Weil die Umgehungsstraße XY sehr viel Natur zerstören würde, beteilige ich mich an einer Bürgerinitiative".

    Hier versuche ich, meine Interessen nach gesunder Natur, Erholungsraum etc. zu schützen.


    Mit der tatsächlichen Notwehr verhält es sich ja genauso. Eine Handlung ist nicht gesetzeswidrig, wenn diese in Notwehr begangen wurde. Auch hier wird zum Zwecke des Selbstschutzes eine eigentlich strafbare Handlung (nämlich die Körperverletzung) per Gesetz legitimiert.



    Man kann die Selbstverteidigung also sowohl als System zur Wehrfähigkeit als auch als moralische Instanz betrachten.

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    - Tony Blauer

  • Na gut, hier betrachtest du den Begriff Selbstverteidigung aus einer sozialen/politischen Perspektive.

    ... ja, das stimmt,

    das kommt wohl noch von der Diskussion über die Kriminalstatistiken ...

    also zurück zu der Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mich gegen körperliche Angriffe verteidigen zu müssen:

    auf Grund der allgemeinen Kriminalstatistiken ist sie wohl für eine ältere Dame wie mich eher gering,

    solange sie keine 'Beziehungsprobleme' hat; so weit wäre also alles im grünen Bereich.

    Aber ich befürchte, dass diese Wahrscheinlichkeit enorm steigen würde,

    wenn ich bereit wäre, 'Idioten' auf ihr Fehlverhalten anzusprechen,

    aber wollen wir das Feld wirklich den 'Idioten' überlassen?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Die Frage nach der Wahrscheinlichkeit, sich verteidigen zu müssen, ist eine sinnlose Frage.

    Niemand stellt die Sinnhaftigkeit eines Reanimationskurses oder eines Erste-Hilfe-Kurses in Frage. Wie oft braucht man das? Wie oft musstet ihr (außer evtl. im beruflichen Kontext) schon eine Herzdruckmassage durchführen?

    Das Problem bei Gewalterfahrungen ist, dass es egal ist, wie oft es passiert. Im schlimmsten Fall reicht nur dieses eine Mal, um dein Leben zu beenden oder nachhaltig zu beeinträchtigen, physisch wie psychisch.

    Die Frage nach einem Selbstschutz-Kurs also an Statistiken und Wahrscheinlichkeiten fest zu machen, bedeutet im Grunde genommen, Russisches Roulette zu spielen. Ja, statistisch gesehen hast du ne Chance von (je nach Revolver ^^) 1 zu 7, zu überleben. Aber dieses eine Mal ist halt eben genug, um die Finger davon zu lassen.


    Achtung Binsenweisheit: Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.

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    - Tony Blauer

  • HLW schon 2x außerhalb des Jobs. ;)

    Wehrhaftigkeit 3x außerhalb des Jobs.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • HLW schon 2x außerhalb des Jobs.

    Wehrhaftigkeit 3x außerhalb des Jobs.

    Ha! Die Wehrhaftigkeit hat gewonnen! :D

    Trotzdem beneide ich dich nicht um die Notwendigkeit, beides anwenden zu müssen.

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    - Tony Blauer