Der Anfang ist wieder da

  • Eine irre These. Man beginnt mit einer Sache, beginnt zu lernen. zu einem Zeitpunkt x hat man den Grad das man gesagt bekommt, in Ordnung du hast es verstanden.

    Dann geht die Reise weiter und nicht so viel später kommt die Retourkutsche ; man weiß wirklich nichts.

    Ein Widerspruch ?

    Auf den ersten Blick ja, auf den zweiten nein.

    Warum ?

    Für mich habe ich meine Antwort.

    Habt ihr eure ?

    Was haltet ihr davon ?

  • Man weiß wirklich nichts würde ich nicht sagen, ABER man merkt, wie wenig man wirklich weiß/kennt/verstanden hat.

    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  • Ich glaube, dass es im Leben um Erkennstnisse geht. Eine Erkenntnis für mich ist, dass man Älter wird. Eine weitere Erkenntnis ist die, dass die Blickwinkel, aus denen man schaut, entscheidend für die Rückschlüsse sind, die man so im Leben zieht. So kann man z. B. Dinge aus dem Blickwinkel eines Kindes, des anderen Geschlechts, eines Vogels oder eines Wurms sehen. Interessant werden diese Blickwinkel mit der Idee, dass alle Blickwinkel gleichwichtig sind. Manchmal relativiert sich nur mit dieser Methode einiges und manchmal merkt man, dass man Dinge ernst genommen hat, die es nicht Wert sind, und Dinge vernachlässigt hat, die wertvoll sind... wie gesagt: Alles eine Frage des Blickwinkels...

  • Was du beschreibst ist Teil des Dunnin Kruger Effekts.

  • Ne, das hat damit leider nicht zu tun aus meiner Sicht. Man überschätzt sich ja nicht selber 8 ich habe geschrieben man bekommt gesagt du hast es verstanden, das heißt einen externe Wertung der eigenen Leistung. Hätte ich viel. noch deutlich schreiben müssen ) und unterschätzt ja andere nicht bei dem was ich beschrieben habe.

    Es geht eher darum, daß man dadurch das man eben ein gewisses Level erreicht hat erst überlblicken kann wie groß das Ganze wirklich ist.

    Dieser Effekt wiedehohlt sich öfters, denn viele kleine Nebengebiete findet man z.B: erst durch erweiterte Studien.

    Oder anders herum gesagt, Jemand der das Level noch nicht erreicht hat, kann es nicht sehen, selbst wenn es mit Warnblinkleuchte vor ihm stehen würde. ( überspitzt formuliert )

  • Doch doch das ist Teil dieses Effekts. Das Ganze ist ja eine Kurve. Links stehen die Dummen, die sich für Schlau halten, in der Mitte die Fortgeschrittenen, die merken, daß da noch mehr ist aber schon was drauf haben und ganz am Ende kommen die "Meister", die richtig was drauf haben und es auch wissen.

  • Komisch, ich habe gerade nochmal nachgelesen, davon steht da nichts bei den vier Stufen des Effekts.

    Kurzfassung : https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt


    Auf meinen Gedankengang bezogen folgert Folgendes : Ich sage, die Aussenwelt bescheinigt einem das Können.

    Man selber hingegen, zweifelt es an, weil man erkennt das man eben noch nichts wirklich kann. D.H. Man wird überschätzt.


    Also das exakte Gegenteil zu Duning Kruger, wo sich das Individum überschätzt, seine eigene Inkompetenz eben nicht erkennt und andere für Idioten hält. ( Es leben die Chemtrails und Reptiloiden ,sowie die BRD GmbH ! )

  • Klingt mehr nach dem Hochstapler-Syndrom (https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstapler-Syndrom). Allerdings ist die Überzeugung dabei faktisch falsch. Das unterscheidet sich also ein wenig von Kajiheis Ausführung, in der man ja tatsächlich überschätzt wird.

    Koryu ist kein Selbstverwirklichungsbaukasten!

  • Das kommt jetzt drauf an wen du als Außenwelt betitelst, Fachfremde oder Experten.

    Na ja, da haben wir schon das nächste petit Problem. Woher weiß ein nicht Nichtexperte wer ein Experte ist ?

    Anders gesagt, das ändert an meiner Überlegung wenig.

  • Klingt mehr nach dem Hochstapler-Syndrom (https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstapler-Syndrom). Allerdings ist die Überzeugung dabei faktisch falsch. Das unterscheidet sich also ein wenig von Kajiheis Ausführung, in der man ja tatsächlich überschätzt wird.

    Nein. Die Aussen Stehenden haben immer noch den gleichen Blickwinkel, aber man selber erkennt für sich, daß diese irren. Also auch kein Hochstaplersyndrom, sondern eine Form der Selbstreflektion.

    Diese ändert aber leider an der Sichtweise der Aussenwelt auf einen nur wenig.

    Und nein, die Aussenwelt überschätzt einen nicht, sie hat leider nur noch weniger Ahnung als unser Kandidat.

    Die Überschätzung nimmt der Kandidat wahr, aber nicht die Aussenwelt.

    Das könnte man natürlich ausnutzen, dann wäre man aber wirklich ein linkischer Hochstapler.

    Jemand der wirklich lernt, wird sich eher dagegen wehren, Meister, Sensei etc genannt zu werden. nicht aus Koketterie, sondern aus reiflicher Selbsterkenntniss.

    Das verstehen die Aussenstehenden zumeist nicht, die halten es für einen Minderwertigskeitskomplex oder eine komplexere Variante der Hochstapelei. ( Betet mich nicht nicht an sondern folgt der Melone, amen ! )

    Blöderweise ist es nur der nächste Schritt im Lernen, aus meiner Sicht.