E-Roller - Schwachsinn ?

  • E-Roller.

    Was ich davon halte ?

    Genau nichts. Umweltverschmutzung und Menschenveralberung im reinsten Format.

    Daher hier ein netter satirischer Beitrag, der mir daher aus der Seele spricht

  • Tja, da kann man wieder mal sehen, wie eine einflussreiche Lobby erfolgreich auf der Umweltwelle reitet

    und die Politik beeinflussen kann.


    Davon mal ab, solange für den Betrieb von Elektrofahrzeugen Lithium in größeren Mengen erforderlich ist,

    halte ich das gesamte Konzept für mehr als fragwürdig, wenn man die aktuellen Abbaubedingungen in Afrika und das, was auf die indigene Bevölkerung Südamerikas zukommt, betrachtet.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Ja, der Hype mit E-WasAuchImmer st zur Zeit noch ziehmlich bekloppt. Die haben alle ne beschissene Ökobilanz. Meiner Meinung kann die Zukunft auch eh nur in der Brennstoffzelle liegen, aber die steht momentan scheinbar auf dem Abstelgleis.

  • Ja, der Hype mit E-WasAuchImmer st zur Zeit noch ziehmlich bekloppt. Die haben alle ne beschissene Ökobilanz.


    So bekloppt ist das mMn. nicht. Je kleiner das Fahrzeug, desto besser die Ökobilanz. Deswegen sind Fahrzeuge für den Stadtbereich auch anders zu bewerten als die streckentauglichen Fahrzeuge.


    Tyrdal schrieb:

    Meiner Meinung kann die Zukunft auch eh nur in der Brennstoffzelle liegen, aber die steht momentan scheinbar auf dem Abstelgleis.

    Nunja, Abstellgleis würde ich nicht sagen. Hier kann man schon sagen, je größer das Fahrzeug, je geeigneter.
    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=451415


    Überschrift: E-ROLLER - SCHWACHSINN ?

    Nö. Lass die ganze Aufregung mal abgeklungen sein, dann wird sich der im innerstädtischen Bereich auch fest etablieren.

  • Zitat

    47 Prozent mit „zu Fuß“, ...

    29 Prozent hätten anstelle der Scooter den ÖPNV genutzt und nur ...

    8 Prozent wären ansonsten mit einem Auto gefahren, wobei dies bereits Taxidienste, Uber und Carsharing neben dem eigenen inkludiert ...

    3 Prozent hätten sich gar nicht erst bewegt ...


    Also ist die Aussage "e-Roller können weder den privaten PKW noch den ÖPNV ersetzen sondern sind bestenfalls eine Alternative zum zu Fuß gehen." ein aus der Luft gegriffener Quatsch. ;-) Hier fehlen zwar noch 13%, aber die hätten sich vermutlich gebeamt. Die TAZ als Leitmedium für Verkehrspolitik hat sich auch noch nicht so rumgesprochen, aber egal, Tatsache ist natürlich, der E-Roller ist das eine hervorragende Methode sich im innerstädtischen Bereich zu bewegen, ohne auf ein Auto zurückgreifen zu müssen. Besonders wenn man oft in der Stadt hin und her muss. Ich spreche da aus praktischer Erfahrung.

  • Ich bin eigentlich im Urlaub, aber nein. E-Roller sind Mumpitz. Nach drei Moaten sind die Dinger Schrott. Energiesparend daher ? Wohl eher weniger. Alleine die Einsammel-Ladetechnologie führt den Kram zusätzlich ad absurdum.

    Die Gesundheit fördernd ? Weniger.

    Ersetzen sie den Nahverkehr, nicht die Bohne, die Strecken für die sie gedacht sind, die letzten zwei Kilometer, also bitte, die kann man laufen, oder sind die Tretwarzen durch das Autofahren eingetrocknet ?

    Oben drauf noch additiv : Verkehrsgefährdend die Dinger.

    Warum.

    Diese Teile fahren bis zu 25 kmh schnell, wenn ich mir einen ungeübten mit dem Tempo vorstelle auf einem Tretroller ; na holla die Waldfee.

    Was die Sache geschmacklich abrundet : Die soziale Komponente. Stichwort Zitronenpresser.

    Arme Hanseln dürfen die Dinger einsammeln, aufladen und landen unter dem Mindestlohn damit Fußlahme sich beglückt fühlen können.

    Alles hübsch zusammen im letzten Video.


    https://www.t-online.de/auto/r…oller-so-gefaehrlich.html


    https://www.stern.de/auto/drei…ltfreundlich-8898298.html


    https://www1.wdr.de/nachrichten/e-scooter-juicer-100.html


  • Kriegste es auch ohne externe Stichwortgeber aus der Junkpresse hin?


    Ich bin eigentlich im Urlaub, aber nein.

    Viel Spass


    E-Roller sind Mumpitz.

    Bla bla. Bitte eine Begründung die sachlich darstellt, warum die Geräte Mumpitz sind.


    Nach drei Moaten sind die Dinger Schrott.

    Ach verdammt, belege dein Aussagen bitte, bestens ohne Halbwissen.


    Energiesparend daher ? Wohl eher weniger.
    Alleine die Einsammel-Ladetechnologie führt den Kram zusätzlich ad absurdum.

    Von was reden wir, vom Vermiet-System oder vom Elektroroller?


    Die Gesundheit fördernd ? Weniger.

    Begründe das bitte


    Ersetzen sie den Nahverkehr, nicht die Bohne, die Strecken für die sie gedacht sind, die letzten zwei Kilometer, also bitte, die kann man laufen, oder sind die Tretwarzen durch das Autofahren eingetrocknet ?

    Öhm, wie meinen?


    Oben drauf noch additiv : Verkehrsgefährdend die Dinger.

    Warum.

    Diese Teile fahren bis zu 25 kmh schnell, wenn ich mir einen ungeübten mit dem Tempo vorstelle auf einem Tretroller ; na holla die Waldfee.

    Also der Antialkoholiker sinniert über den Geschmack von Wiskey ...


    Was die Sache geschmacklich abrundet : Die soziale Komponente. Stichwort Zitronenpresser.

    Öhm, wie meinen?


    Arme Hanseln dürfen die Dinger einsammeln, aufladen und landen unter dem Mindestlohn damit Fußlahme sich beglückt fühlen können.

    Um was gehts, E-Roller oder Verleihsystem?


    Alles hübsch zusammen im letzten Video.

    Also hybsch hast du dich nie mit dem Thema ernsthaft befasst und schnatterst nur nach was C-Medien, die bislang mit ihrer Berichterstattung noch immer die E-Roller Zulassung mit der Vermietung selbiger gleich setzen, an Unsinn verbreiten. Also 1 zu 1 die Meinung des Satire-Berichtes, der sich auch eben nicht mit dem E-Scooter befasst, sondern mit dem Verleihsystem. Um in einem für dich verständlichen Vergleich zu bleiben, dass wäre wie wenn ich ein Stück Alu-Blech mit einem handgeschmiedeten Schwert vergleiche mit der Überschrift. WAKIZASHI - Schwachsinn.

  • O.K. Warum sind sie Mupmitz.

    Also fangen wir mal bei der Energiebilanz an. Die Dinger sind nach drei, vier Monaten Schrott, das kann man überall nachlesen. Also muß ein neuer gebaut werden. Die Herstellung verbraucht Energie, Die Materialgewinnung dito. Addiert man das zum Verbauch während des Betriebes, müsste so ein Ding deutlich länger laufen um aus dem negativen Bilanzbereich herauszukommen.

    Also von wegen Umweltschonung; oder gar Entlastung meilenweit nichts zu sehen.

    Ergo Umweltfreundliche Alternative zum Auto, von wegen.


    Additiv dazu, weil du ja höflich fragst : Die Dinger mit dem Auto einzusammeln und dann an das Ladegerät zu koppeln verschlechtert die Ökobilanz nochmals eine Runde.

    Die ökologisch freundlicher Variante ist dann halt Sklavenarbeit die man ja offensichtlich gerne fördert. Siehe Zitronenpresser. Wer so etwas fördert ist sozial inkompetent !


    Hier mal wieder ein Bericht dazu aus der nach deiner Meinung nach ja Lügenpresse :

    "


    Die Lebensdauer der E-Roller ist bisher noch sehr kurz

    Der zweite große Punkt, der für jede E-Roller-Ökobilanz von Bedeutung sein wird: Die Frage, wie viel Kohlendioxid bei der Herstellung und beim Aufladen der Roller erzeugt wird. Von E-Autos weiß man, dass die Öko-Bilanz nicht zwangsläufig positiv ist. Denn die Herstellung der Akkus verbraucht viel Energie - und diese kommt oft noch aus fossilen Quellen. Auch wer sein E-Auto an einer Ladestation in Deutschland auflädt, bezieht dabei oft zumindest teilweise noch Kohlestrom – weil dieser noch immer Teil des deutschen Strommixes ist. Die Frage ist also, wie lange es dauert, bis dieses Mehr an Emissionen in der Herstellung durch Einsparungen in der Nutzung kompensiert wird. Dieser "Break Even Point" – also der Punkt im Lebenszyklus, an dem ein E-Auto klimafreundlicher ist als ein Verbrenner – liegt bei etwa 150.000 Kilometer, im städtischen Einsatz schon deutlich früher.

    Für den E-Roller gibt es bisher keine vergleichbaren Berechnungen. Aber ein Problem zeichnet sich jetzt schon ab: Die Lebensdauer der E-Roller ist kurz. Wie kurz genau, ist schwer zu sagen, da die Verleihfirmen diese Daten nicht veröffentlichen wollen. Die seriöseste Zahl, die Alexander Jung von der Agora Verkehrswende kennt, ist: Vier Monate. Der Elektroroller-Anbieter Lime hat sie in einem Antrag für eine Lizenz in Portland, USA genannt.

    Zum normalen Verschleiß kommen Fälle von Vandalismus. Die Roller erleiden oft dasselbe Schicksal wie das inzwischen berüchtigte Münchner "Obike" – frustrierte Nutzer und Randalierer warfen die Räder in Flüsse, Büsche oder hängten sie in Bäume.


    Nachts werden die Roller eingesammelt und aufgeladen – oft mit Autos

    Für die Klimabilanz ist neben der Lebensdauer interessant, was die Anbieter mit ausgedienten Rollern machen: Werden kaputte Roller repariert? Werden ausgediente Modelle recycled? Hinzu kommt das Vandalismus-Problem: Wenn zerstörte Scooter nicht eingesammelt werden, rottet der Elektroschrott in der Landschaft vor sich hin. Viele Anbieter sagten zwar, dass sie kaputte Scooter recyceln würden, erklärt Alexander Jung, "aber die meisten sind da nicht wirklich transparent." Mehrere Betreiber hätten angekündigt, mit den Kommunen in Deutschland zusammenarbeiten zu wollen, sagt Jung.

    Was die Ökobilanz der E-Roller weiter verschlechtern dürfte: Die Instandhaltung produziert Emissionen. Denn viele Firmen haben das Ladeproblem bisher nicht gelöst. Die Akkus sind in vielen Rollern fest verbaut. Und da die meisten Leihmodelle "free-floating" sind – also überall in der Stadt abgestellt werden können – bezahlen viele Unternehmen Drittfirmen, um die Roller nachts einsammeln, aufladen und wieder aufstellen zu lassen. So machen sie es in den USA und so machen es beispielsweise auch die Bamberger Stadtwerke, die die Roller schon für eine Testphase zugelassen haben. Auch die CO2-Emissionen dieser nächtlichen Sammelaktionen – die oft im Auto stattfinden – müssen in die Ökobilanz der Roller eingerechnet werden."

    (Quelle BR 24 Wissen )


    Und ja er fördert die Gesundheit nicht, genauso wenig wie das Autofahren. Der liebe Gott hat uns einen Bewegungsapparat geschenkt, keinen Sitz oder Stehapparat. Wenn Leute also wegen diesen Dingern weniger zu Fuß gehen oder Radfahren, dann ist das wohl eher ungesund, oder siehst du als Sportler das anders ?

    Additiv dazu die Unfallopfer, denn die meisten Leute fahren nur ab und zu mit den Dingern, also keine Übung und schon geht es schief.


    Sind sie verkehrs gefährdend :Treibe dich mal etwas in einer richtigen Stadt wie Berlin herum, Innenstadt Bereich, dann reden wir weiter.... Füußgänger , spring zu Seite ich komme ! Radfahrer, ich ramm dich ! Alles schon life und in Farbe gesehen. Unerzogene Fahrradrowdies sind schon schlimm, aber die können zumindest fahren, während die Rollerknilche das eben nicht können in de meisten Fällen was zu solch unerquicklichen Situationen führt.

    https://www.tagesspiegel.de/wi…ssenverkehr/24058770.html


    SO, solltest du anderer Meinung sein, dann belege bitte faktisch wo ich falsch liege. Ich habe dir genügend Quellen angeboten, nun bist du dran.

  • Du ließt grundlegend Beiträge nicht, scheint es.

    Wenn du hingegen nicht mal verstehst wovon ich schreibe, wie kommst du auf die Idee über Verkehrspolitik und -technik zu referieren?


  • Davon mal ab, solange für den Betrieb von Elektrofahrzeugen Lithium in größeren Mengen erforderlich ist,

    halte ich das gesamte Konzept für mehr als fragwürdig, wenn man die aktuellen Abbaubedingungen in Afrika und das, was auf die indigene Bevölkerung Südamerikas zukommt, betrachtet.

    Der zweitwichtigste Automarkt der Welt - China, gleich hinter den USA - setzt nun einmal auf Elektromobilität. Das liegt daran, daß die Chinesen eben diese sog. " seltenen Erden " haben. Außerdem haben sie Zugriff, bzw. versuchen ihn zu bekommen, auf die Rohstoffe Afrikas. Im Kongo gibt es 10 Minen in denen Kobalt gefördert wird. 9 davon sind schon in chinesischer Hand und die 10. wird es bald werden. Seit dem 01. 01 diesen Jahres , müßen 10 % aller neuzugelassenen Fahrzeuge in China Elektroautos sein und die Batterie muß aus chinesischer Produktion stammen. Dieser Wert steigt jedes Jahr um 2 Prozentpunkte. Den Vorsprung den die ausländische Konkurrenz beim Verbrenner haben, werden sie niemals einholen, daß wissen sie. Bei der Elektromobilität fangen alle wieder von vorne an. Und wie Massenproduktion geht, daß haben die Chinesen bei den Elektrorollern gelernt. Jetzt bauen sie eben Autos.


    Hinzu kommt, daß über 90 % der Batterieproduktion schon heute in Asien stattfindet. Die Asiaten haben da tlw. einen Vorsprung von 10 Jahren. Wir hier in Europa haben noch nicht einmal eine Zellfertigung aufgebaut. Außerdem sind wir von Rohstoffimporten abhängig.

    Im Bereich künstliche Treibstoffe und Wasserstoff wird meiner Ansicht nach zu wenig geforscht und wenn ich mir dann anschaue wie systematisch unsere Autoindustrie unter Druck gesetzet wird ... Prost Mahlzeit !

    Vielleicht sehen Wolfsburg, Stuttgart und Ingolstadt bald aus wie Detroit.


    Übrigens zur Energieerzeugung setzen Länder wie Indien und China, neben " grüner Energie " auch auf Kernenergie der 4. Generation. Aber das wollen wir ja auch alles nicht haben ... nun gut, dann müßen wir halt eine Dienstleistungsgesellschaft werden, mit entsprechend weniger Wohlstand für breite Massen der Bevölkerung. Gehen tut das auch ... irgendwie ...

  • Also nehmen wir einmal an, das notwendige Lithium und Kobalt würden sowohl umwelt- als auch sozialverträglich abgebaut

    (das wäre nämlich durchaus möglich, wird aber zur Zeit aus Kostengründen nicht getan)

    und der erforderliche Strom käme aus sauberen Energiequellen (wobei die 'Sauberkeit' von Kernenergie durchaus umstritten ist)

    wäre dann die Anschaffung eines eigenen E-scooters für mich sinnvoll?

    Hm ...

    Beginnen wir mal bei der berühmten 'letzten Meile':

    Ich fahre also zunächst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Nähe meines Zielortes, im Gepäck habe ich meinen E-scooter,

    mit dem ich dann weiter rollen kann. Wenn der Bus, der Zug, die U-Bahn ... nicht gerade überfüllt sind, kann ich meinen Rucksack und meinen Scooter sicher noch halbwegs gut unterbringen. Dann ist natürlich die Frage, was ich an meinem 'Zielort' vorhabe,

    bin ich an meinem Arbeitsplatz, will ich ins Restaurant, will ich zum Einkaufen, will ich in einer Fußgängerzone bummeln ...

    und was mache ich mit dem Scooter, wenn ich ihn nicht benutze?'

    Am Arbeitsplatz ist das wohl einfach: in die Ecke stellen. Ansonsten aber muss ich ihn wohl oder übel mit mir rumschleppen.

    Geräte, die für den Straßenverkehr zugelassen sind, wiegen im Allgemeinen zwischen 10 und 20 kg

    (zur Illustration: ein großer wassergefüllter Putzeimer wiegt 10 kg)

    auch wenn das Gerät faltbar ist, so ist das längere Tragen doch eher lästig.

    Aus Bequemlichkeitsgründen würde ich das Ding also höchsten für den Weg zur Arbeitsstelle benutzen.

    Womit wir bei der 'Bequemlichkeit' wären, natürlich kann man Rolltreppen und Aufzüge benutzen, anstatt Treppen zu gehen,

    warum also nicht E-Scooter fahren, anstatt zu laufen,

    wobei es im Regen natürlich wesentlich gemütlicher ist, unter einem großen Schirm zu gehen.


    Aber der Akku gibt natürlich noch mehr her, als nur Kurzstrecken, die man problemlos in angemessener Zeit laufen könnte,

    wie sieht es also mit weiteren Entfernungen aus?

    Da müsste sich der E-scooter mit anderen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln messen,

    insbesondere dem normalen Fahrrad und dem Pedelec, zumal ein E-scooter keine anderen Wege benutzen darf.


    Bleibt der Gesundheitsaspekt,

    dass wir uns ordentlich bewegen müssen, ist wohl unumstritten,

    und je weniger ich mich in meinem 'normalen' Alltag bewege, desto mehr sollte ich mich in meiner Freizeit bewegen, um fit zu bleiben ...

    also mir ist meine Freizeit eigentlich zu schade, um Versäumnisse aus dem Alltag nachzuholen,

    deshalb gehe ich Treppen, wo immer es sich anbietet, und kurze Wege lege ich grundsätzlich aus eigener Kraft zurück,

    für meinen Weg zur Arbeit habe ich das folgendermaßen gelöst:

    Ich parke mein Vehikel am Rand unserer Kleinstadt, von da laufe ich 2km zu Fuß zu meiner Arbeit und anschließend wieder zurück zum Parkplatz.

    Ja, das Auto ist nötig, weil die öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land sehr eingeschränkt sind.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.


  • Überschrift: E-ROLLER - SCHWACHSINN ?

    Nö. Lass die ganze Aufregung mal abgeklungen sein, dann wird sich der im innerstädtischen Bereich auch fest etablieren.

    Wo denn? In Bohmte?


    Bei aller Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es bei den Anbietern sich um Unternehmen handelt, welche Geld damit verdienen wollen. Ansonsten macht das Ganze ja kaum Sinn? Damit man mit den Dingern was verdient, müssen die täglich möglichst oft und über eine bestimmte Zeit genutzt werden.

    An diesem Punkt schwächelt der Markt wohl bereits:
    https://www.tagesspiegel.de/wi…r-e-scooter/24512320.html


    Abgesehen davon habe ich das Motto " die letzte Meile des Arbeitswegs" (lt. Statistik 1,8 bis 2,8 km) nie nachvollziehen können. Ich arbeite mitten im Epizentrum der E-Roller Dichte in Berlin-Mitte/Kreuzberg, keine 30 Meter von der Friedrichstraße und Checkpoint Charlie entfernt. 99% Meiner Kollegen nutzen die Öffis und besitzen Monats- oder Jahresabos der BVG. Das Netz der Öffentlichen ist hier extrem dicht gestrickt. Es gibt hier keine 1,8 bis 2,8 statistischen Kilometer, welche überbrückt werden müssten. Im besten Fall laufe ich keine 5 Minuten, dennoch nutze ich lieber eine Variante, bei dem ich noch 600 Meter zu Fuß zurücklege, weil ich das brauche wenn ich den ganzen Tag am Schreibtisch hocke.

    Trotzdem stapeln sich hier die Scooter diverser Anbieter (dafür hat sich die Zahl der Miet-Räder spürbar verringert).

    Verkehrte Welt dagegen von dem Punkt aus, von dem man startet, der Haustür (bzw. in den Außenbezirken). Hier ist das ÖPNV-Netz deutlich ausgedünnt und die Wege entsprechend weiter. E-Roller finden sich hier nicht. Warum auch? Tatsächlich ist die arbeitende Bevölkerung auch gar nicht die Zielkundschaft der Anbieter, und selbst in der Statistik des o.a. Beitrags in der Innenstadt zu vernachlässigen. Deswegen ist die Innenstadtverkehrsentlastungs-Phrase der E-Scooter-Fans m. M. n. eine hohle Nuss und die Dinger kann man ruhig so bezeichnen, wie sie bei mir vor Ort tatsächlich genutzt werden, als Spaß-Objekt der Touristen, Kids und Jugendlichen.

  • Du ließt grundlegend Beiträge nicht, scheint es.

    Wenn du hingegen nicht mal verstehst wovon ich schreibe, wie kommst du auf die Idee über Verkehrspolitik und -technik zu referieren?

    Also Klartext, du hast keine relevanten Informationen geliefert oder willst sie nicht liefern die mich eventuell weiterbilden könnten (dafür bin ich immer , wie du weißt offen ) , sondern nur Gemecker. Irgendwie nicht sonderlich zielführend, oder ?

    Es wäre doch sinnvoll wenn du z.B. mal was über die saubere Gewinnung der Materialein für Akkus verlinken könntest, über die herausragende Energiebilanz, über die Ungefährlichkeit, mir egal, irgendwas "Grundlegendes"

    Dito für die soziale Auswirkung auf Opfer der Zitronepresser....da muß es ja was Grundlegendes geben was die Sache schmackhaft macht.

    Im ganzen Konzept des Verkehrs , das stand auch schon in den ganzen hier verlinkten Artikeln drin, ist das Ding unbrauchbar. Warum soll ich wiederhohlen was in denen von Dir doch gelesenen Artikeln drin steht ?

    Also nochmals die Bitte ; Erleuchte uns durch Belege !

    Übrigens , jemanden mangelndes Textverständis vorzuwerfen, das letzte Mittel der Argumentlosen, das weiß du so gut wie ich auch.

    Also bitte, Butter bei die Fische.


    Aber gut, ich bin nett, weil wir uns schon ewig lesen und dich leiden kann. Pass auf, die Lösung ist die Minimierung des Individualsverkehrs, nicht seine Modifizierung auf E-Autos, Roller und was weis ich.

    Das ist die These. Hätten wir in Berlin und Umland noch das alte Verkehrsnetz die alten Zustände ; wozu denn dann um Gottes Willen E-Roller. Da bist du im nicht überfüllten Bus schneller gewesen.

    Hätte man das ganze Geld was in Autobahnen und ähnlichen Blödsinn gesteckt wurde zum Ausbau der Öffentlichen im Nahverkehr benutzt, es wäre heute ein Paradies. Der wäre fast kostenfrei, billiger als das Auto und schneller und bequemer.

    Schneller ? JA

    ich habe das alte System noch erlebt, schnell, halbwegs pünktlich und kein Geeier "Oh es hat geschneit die Bahn kann nicht fahren "

    Während die lieben Autofahrer auch schon damals nach einem Parkplatz gafften, stand ich am Treffpunkt, genüsslich meine Zigarre schmokend.

    Ich fahre mehrmals wöchentlich an einer der aus dem Umland kommenden Bundesstraßen entlang, mit dem Fahrrad, ohne E-Antrieb. ich fahre hin, die Automobile sind zur Autoimmobilie erstarrt. ich geh einkaufen, komme raus, hurra es hat sich nichts bewegt. Automobil immer noch immobil. Morgens eine halbe Stunde Stau, das braucht der individualer !

    Einzelfall ?

    Weniger. nehmen wir die lustige Rudolf Wissell Brücke in Berlin. Stau garantiert ! im Berufsverkehr, das wäre ja langweilig. im Sonntagsverkehr !

    Es wurde lange genug probiert durch den vermehrten Straßenbau der Sache Herr zu werden, in den letzen 35 Jahren ohne Erfolg,

    "Lustiger" Nebeneffekt, die ganzen Nebenstraßen sind in einem Zustand das Menschen die gerne in tiefe Löcher springen das Herz aufgehen würde, , für Instandhaltung fehlt dank dem Irrsinn nämlich auch das Geld.


    Oder auf den Punkt :Echte Städte wie Berlin sind zu groß, haben zu viele Menschen als das jeder da sein eigenes Ding fahren könnte. Es kann nie funktionieren.

  • ... der sich auch eben nicht mit dem E-Scooter befasst, sondern mit dem Verleihsystem. Um in einem für dich verständlichen Vergleich zu bleiben, dass wäre wie wenn ich ein Stück Alu-Blech mit einem handgeschmiedeten Schwert vergleiche mit der Überschrift. WAKIZASHI - Schwachsinn.

    ... aber ich habe mich nicht mit dem Verleihsystem befasst, und bin ebenfalls zu dem Schluss gekommen,

    dass so ein kleinrädriger elektrischer Stehroller für nix gut ist,

    und ja, ich weiß schon, dass ich da eher subjektiv argumentiert habe,

    deshalb erwarte ich jetzt auch von Dir, dass Du mir erzählst,

    unter welchen Umständen die Anschaffung eines solchen Gerätes doch empfehlenswert sein könnte.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Noch ein kleiner Nachschlag für die Roller und E Auto Liebhaber : garantiert keine Bundessystempresse da aus der schönen Schweiz :

    https://www.srf.ch/news/wirtsc…chaeft-mit-seltenen-erden

    Das in Kombination mit diesem Artikel zeigt recht deutlich was für eine riesen Sauerei es ist, diesen Pseudo-Ökologischen Schwachsinn zu forcieren.

    https://www.zdf.de/dokumentati…der-elektroautos-100.html

    Oder hier aus der FAZ :

    "

    Die seltenen Erden sind aber gar nicht so selten. 100 Millionen Tonnen der 17 Metalle – unter anderem die Elemente Yttrium, Thulium und Gadolinium – enthalten sind, finden sich in der Erdkruste, im sächsischen Storkwitz genauso wie in Grönland und Australien. Seitdem im Jahr 2002 die Förderung im amerikanischen Mountain Pass aus Umweltschutzbedenken eingestellt wurde, stieß China mit aller Kraft in diese Lücke.

    Die Phantasien über den Wert von seltenen Erden waren zu hoch angesetzt

    Nachdem sich das Land dort eine marktbeherrschende Stellung aufgebaut hatte, schränkte es die Ausfuhr im Jahr 2010 wieder ein. Die Begründung: Man wolle die Umwelt besser schützen. Denn beim Abbau fallen schwach radioaktive Abfälle an, und um die seltenen Erden aus dem Erz zu lösen, müssen giftige Säuren verwendet werden. Die Beschränkungen verteuerten die Rohstoffe deutlich, teilweise um das Zehnfache. Aber die Entscheidung zu weniger Exporten mutet nichtsdestotrotz merkwürdig an, denn bis dato war das Land nicht als großer Umweltschützer aufgefallen. Deshalb zogen unter anderen die Vereinigten Staaten vor das Schiedsgericht der Welthandelsorganisation."

    Quelle : https://www.faz.net/aktuell/wi…en-freigibt-13354646.html

  • Ich bin der Ansicht, daß Mobilität im 21. Jahrhundert radikal neu gedacht werden muß.


    1.) Die Weltbevölkerung wächst weiter.

    2.) Der Zuzug in die Städte ( global ) läuft ungebremst weiter.

    3.) Der " Kampf " um den benutzbaren Raum wird sich weiter verschärfen.


    Die Zukunft liegt ganz klar im autonomen und vernetztem fahren. Mehrere Systeme, die ineinander übergehen und sich ergänzen, verschiedene Antriebsarten usw. ... und ja, auch der E-Roller bzw. warum nicht das Segway gehören dazu. Jedenfalls solange wie die Menschen einen persönlichen Nutzen und Vorteil daraus ziehen. Möchten die Menschen den E-Roller nicht mehr, wird er verschwinden. Ist eigentlich ganz einfach.

    Für jüngere Menschen hat das Auto nicht mehr die Bedeutung wie für ältere Generationen ... " Car Sharing " ist da eine interessante Alternative.


    Und mit dem autonomen fahren, wird auch die Anzahl der Autos insgesamt abnehmen. Vielleicht ermöglicht das sogar einen Rückbau des Straßennetzes ? Auf jeden Fall wird so der " Kampf um den Parkplatz " reduziert und die Städte werden wieder von den Menschen " zurückerobert ". Man stelle sich völlig verkehrsberuhigte Bereiche - meinetwegen mitten in Berlin - vor, wo Kinder auf der Straße spielen und die Menschen sich wieder begegnen. Toll ! :thumbsup:


    Wie haben wir es gemacht ?


    Durch den Umzug ins eigene Haus, verkürzte sich für mich die Strecke zur Arbeit. Wir haben beide Autos verkauft und ein " neues " angeschafft mit weniger Verbrauch. Und ich kann jetzt mit E-Bike, ÖPNV oder Roller zur Arbeit. Unterm Strich Geld gespart, der Umwelt geholfen und den Verkehr entlastet.

    Und ich bin wahrlich kein Grüner ... eher Gelber mit Hang zum Libertären.