Die Deutsche Taekwondo Union stärkt den Bundesstützpunkt

  • Unter News, Sportstadt Düsseldorf -27.11.2019


    Zweimalige Weltmeisterin trainiert am Sportwerk.

    Yeonji Kim hatte 2001, 2002 und 2003 ihre erfolgreichsten Jahre und wurde für Südkorea Taekwondo Weltmeisterin in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm.


    Jetzt hat sie der zuständige Vize-Präsident der Deutschen Taekwondo Union und Präsident der NRW Taekwondo- Union unter Vertrag genommen.

    Yeonji Kim lebte in ihrer aktiven Phase in einem Taekwondo -Internat in Südkorea und arbeitete anschließend für das Nationale Olympische Komitee Südkoreas.

    Ihr Vater lebt in Deutschland und ist Kim Chul-Hwan.


    Im Bundeswehr- Sport -Magazin

    Das Taekwondo- Team geht mit Zuversicht und Teamgeist zur Weltmeisterschaft nach Manchester.

    Bundestrainer Georg Streif nur als Hinweis ist ein Sportsoldat der Bundeswehr.


    Warten wir ab, wie sich die deutschen Taekwondo-in bei der Weltmeisterschaft vom 15. bis 20 Mai 2020 im Olympischen Taekwondo in Manchester durchsetzen können.


    Der Bundestrainer und die Bundestrainerin hoffen auf Erfolg.


    Was meint Ihr?

  • Was soll man zu dem Text meinen?

    Der bessere gewinnt.

    Hapkido- die Kunst Kleider zu falten, in denen noch Menschen stecken!

  • Was soll man zu dem Text meinen?

    Der bessere gewinnt.

    Natürlich gewinnt immer der Kämpfer/ die Kämpferin mit der besten Tagesform.


    Aber es hat schon seinen Grund, warum sich die DTU für eine in Südkorea ausgebildete Taekwondo-in entschieden hat, um die Frauen auf die WM im Jahre 2020 vorzubreiten.

    Dann möchte ich es mir erlauben anzufügen, warum habe ich auf die Sport-Soldaten ( Taekwondo-in ) verwiesen?

    Diese Taekwondo-in können sich optimal auf einen Wettkampf vorbereiten, wer noch einen Beruf ausüben muß, ist da wirklich im Nachteil.

    Einfach ansehen, wieviele Sportsoldaten im olympischen Taekwondo in Deutschland ganz vorne mitmischen.

    http://www.dtu.de


    Dann sollte nicht vergessen werden, im olympischen Taekwondo haben beinahe alle Wettkämpfer die an einer WM- Teilnehmen optimale Trainingsbedingungen.

    Wer denkt, diesen Leistungsstandart könne ein Taekwondo-in erreichen, der 3 x die Woche im Heitmatverein übt, der irrt.


    Außerdem ist es im Taekwondo immer noch wichtig, wie gut die Verbindungen zum WT in Südkorea sind.

    Yeonji Kim arbeitete für das Nationale Olympische Komitee Südkoreas als Sportfunktionärin und war bei den Olympischen Spielen 2006 und 2014 dabei.


    Daher war die Entscheidung für die neue Bundestrainerin überlegt getroffen, besonders da es keine Kommunikationsprobleme mit der neuen Trainerin gibt,

    da sie in Aachen geboren ist und die ersten 17 Jahre ihres Lebens dort verbracht hat.

    Während ihrer aktiven Zeit lebte sie in einem Taekwondo- Internat und studierte Taekwondo an der Universität.

    Dann hat sie auch gute Verbindungen innerhalb der DTU, sie hat beim NRW-Landestrainer Cicek trainiert und natürlich bei ihrem Vater Kim Chul-Hwan in dessen Taekwondo-Schule , die sie übernehmen soll.

    Daher bin ich überzeugt, sie ist die richtige Trainerin für die Taekwondo-in ( Frauen ) der DTU.

  • Was meint Ihr?

    Die Trainerin passt sicher gut in das Gesamtkonzept,

    aber das Konzept selbst ist eben doch eher fragwürdig ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Die Trainerin passt sicher gut in das Gesamtkonzept,

    aber das Konzept selbst ist eben doch eher fragwürdig ...

    Was kann ich unter dieser Aussage verstehen?


    Das Taekwondo der WT hat sich für die Olympischen Spiele entschieden, muß sich daher an diese Spielregeln halten.

    Ich bin der Ansicht, Du kannst natürlich eine andere Meinung sein, die Taekwondo-in die an einer WM teilnehmen,

    haben nur eine Chance mit einer optimalen Vorbereitungszeit und dem entsprechenden Trainer-Team.


    Wer sich mit dem " Olympischen Taekwondo " beschäftigt stellt schnell fest, die Wettkämpfer/innen die bei einer WM

    oder den Olympischen Spielen erfolgreich sind, trainieren unter optimalen Bedingungen.

    Vielleicht sollte in die Überlegungen mit einfließen, das Geld der Sportförderung kommt nur, wenn die Sportler/innen

    des Verbandes auch erfolgreich sind.


    Ich hoffe, ich konnte auf Dein Gedanken eingehen.

  • Was kann ich unter dieser Aussage verstehen?

    Tja, systemimmanent passt Deine Argumentation sehr gut, und wenn man das ganze System nicht anzweifelt,

    dann kann man die 'Diskussion' dieses Themas wohl einstellen, weil ja anscheinend keine Alternativen zur Debatte stehen,

    aber mir scheint eben dieses ganze System sehr diskussionswürdig.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Hallo liebe Ida,


    da komm ich gleich auf den Kern Deiner Aussage.

    Welches System möchtest Du anzweifeln? Die Olympischen Spiele oder andere Großveranstaltungen, bei denen Wettkampf-Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur eine Erfolgsaussicht haben, wenn sich die Sportler ausschließlich auf den Sport konzentrieren können.

    Das ist aber nicht nur im Taekwondo der WT so. Ist im Judo ähnlich, usw.



    Oder denkst Du bei Deiner Argumentation an die Sportförderung?

    Da habe ich bei Google einen Artikel gefunden, der sich mit den Spitzenathleten in Deutschland beschäftigt und der Möglichkeit über Sponsoren,

    Preisgelder, die Sporthilfe, ( schütet rund 13 Million Euro im Jahr aus ), den Bund als größter Förderer von Spitzensportlern ( Zoll, Bundespolizei, Bundeswehr )

    da hat zum Beispiel die Bundeswehr nach eigenen Angaben 35 Millionen für die Spitzenförderung zur Verfügung.


    Bei der Sporthilfe können Sportler im Top Team oder Nachwuchsathleten , bis 1 100 Euro bekommen.

    Ist natürlich sehr bescheiden, wenn ich nachlese, was ein Fußball- Profi bekommen kann.

    Was noch in diesem Artikel erwähnt wird, die Fördergelder der Bundeswehr immerhin 35 Million würde einige Leute gerne in einer Stifung unterbringen,

    was eine entsprechende Verwaltung erforderlich machen würde.

    Es ist diskussionswürdig, was für die Sportler/innen das Beste wäre.


    Was aber nicht nur im Taekwondo der WT erforderlich ist, sondern alle anderen Wettkämpferinnen und Wettkämpfer betrifft.

    Die Sportfödergruppe Sonthofen war mit der Damenmannschaft Aydin, Frömming, Brandl und der Bundestrainerin Yenoji Kim und der Physiotherapeutin

    Eichinger in Südkorea. Dort unter anderem in der Welt- und Olympiamedaillen-Schmiede in Jincheo und an unterschiedlichen Universitäten um mit den Taekwondo -Profi -Team zu trainieren, 2 -3 Trainingseinheiten standen da auf dem Programm.


    Nur ein kleiner Hinweis noch, in Südkorea gibt es Taekwondo- Profis.



    Es würde mich sehr freuen, wenn Du Dich weiterhin an dieser Diskussion beteiligen würdest.

    Ich würde es aber begrüßen, wenn Du Deine Argumentationen mit einigen weiteren Worten verdeutlichen könntest.

    Fällt mir nicht immer einfach, den tieferen Sinn hinter Deinen Worten zu ergründen

    :)

  • Nachtrag


    " Die Deutsche Taekwondo Union stärkt den Bundesstützpunkt "

    Bericht aus der Sportstadt Düsseldorf vom 27.11.2019 und der Hinweis: der für den Leistungssport zuständige Vize-Präsident der DTU und Präsident der NRW Musa Cicek, stellt die neue Bundestrainerin der Taekwondo- Damen Yeonji Kim vor.


    Warum, habe ich vergessen zu fragen.

    In der Ausgabe " Taekwondo Aktuell " Jahrgang 43, finden sich dies:


    Tokio 2020: So funktioniert die Qualifikation , 26. Juli 2019, von Sibyllle


    Wer den Artikel nicht lesen will, nur einige erläuternde Zeilen.


    Für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 stehen für die Taekwondo- Sportler - alle Nationen - 128 Startplätze zur Verfügung, je 64 Damen und 64 Herren.

    Daher gibt es ein Qualifikationsprozess für Tokio, der unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Rio begonnen und die weltweite Taekwondo- Elite

    sammelt seither Punkte.


    In der Ausgabe Taekwondo Aktuell wird erklärt, wie diese Qualifikation funktioniert.


    :)