• Ich habe es satt. Kauft man diesen fertigem Brotschrott aus Backmischung xyz von was weis ich woher, mindestens eine Scheibe wird schimmelig, außer man ist ein Brotstaubsauger.

    Als ich noch klein und hübsch war, hielten Brote länger, da gab es auch noch echte Bäcker ohne den Chemie Irrsinn.

    Ergo, ich überlege selber Brot zu backen, bin aber ein Novize, sprich keine Erfahrung.

    Aber lieber etwas mehr Arbeit als einen Krümmel Lebensmittel wegwerfen müssen.

    Also wer hat Erfahrung, Tips ?

  • Ja das ist nicht neu.. das habe meine Eltern auch schon gemerkt und waren nicht gerade erfreut. Nun ja, was wurde als Lösung her gezogen? So ein Gerät das dir dein Brot backt! Und zwar so eines, bei dem du, vielleicht nach einem bestimmten Rezept, alle Zutaten einfach in den Topf knallst, der das selber knetet und dann auch ausbackt. Die Brote meiner Eltern sind dann auch immer so geformt wie ein Würfel aber halten viel länger und du hast drin was dir schmeckt ;)

    Fang einfach mal damit an Täscht von Brotbäckermaschin

    Einlesen und entscheiden... okay, kannst ja auch selber kneten und Ofen anheizten, aber wenn es auch so geht :P

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Ich habe mein Brot eine zeitlang selbst gebacken. Das war im Prinzip ganz einfach, erforderte aber ziemlich viel Planung und Zeit. Außerdem sah die Küche danach immer aus wie Sau, weil ich alles von Hand gemacht hab. Insofern ist, wenn du relativ viel Brot isst, so eine Brotbackmaschine, wie Kogaratsu sie empfiehlt keine dumme Idee. Ich glaube, der Thermomix und seine preisgünstigeren Verwandten können auch Brot backen.


    Wie auch immer. Ich habe damals meistens Sauerteigbrot gebacken. Den Sauerteig muss man (zumindest beim ersten Mal) drei Tage vorher ansetzten: eine gute handvoll von dem Mehl, das du benutzen willst (bei mir war das halb Dinkel- und halb Roggenvollkornmehl) und eine kleine gestampfte Kartoffel mit etwas warmem Wasser und einer guten Prise Salz vermengen und die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort dann drei Tage stehen lasssen. Es gibt auch Sauerteigmischungen fertig zu kaufen, da geht das dann wesentlich schneller.


    Wichtig ist, vor dem Backen etwa ein Drittel des Sauerteiges abzunehmen und aufzubewahren (z.B. in einer Tupperdose im Kühlschrank, hält sich so ungefähr eine Woche, man kann den aber auch einfrieren). Dann geht es beim nächsten Mal schneller, da kippt man dann einfach wieder eine kleine Hand Mehl und etwas Wasser dazu und der Sauerteig braucht dann nur noch einen Tag.


    Für den eigentlichen Brotteig kommt dann einfach mehr Mehl, Wasser und Salz zum Teig (natürlich kann man auch Körner, Nüsse, Gewürze nach Geschmack dazupacken, wenn man will, aber ich bin da eher Puristin). Ich habe außerdem immer noch einen halben Würfel frische Hefe oder ein halbes Päckchen Trockenhefe dazugepackt, weil mir das Brot nur mit dem Sauerteig alleine nicht gut genug aufging. Ohne Hefe wird das mehr so ein Ziegelstein. Alles gut durchkneten, eine Stunde aufgehen lassen und dann backen (für genaue Temperaturen und Zeiten musst du ein Rezept suchen, das hab ich nicht mehr so im Kopf). Je nach Konsistenz kann man entweder einen Brotlaib von Hand formen, dann kriegt man eine schöne Kruste (oben einschneiden, damit sie beim Backen nicht aufreißt) oder man packt den Teig in eine Kastenform.


    Also, von den Zutaten und dem eigentlichen Vorgang her ganz simpel, aber durch die ganze Aufgeh-Warte-Zeit halt ein recht langwieriges Unternehmen. Auch da ist so ein Brotbackautomat total praktisch. Ich finde halt nur die Brote, die da rauskommen, optisch ziemlich hässlich.


    Ich habe das ganze dann aufgegeben, als ich eine zeitlang im Bioladen gearbeitet habe, weil ich da immer umsonst das nicht verkaufte Brot vom Vortag mitnehmen konnte. Damit hab ich meine ganze WG durchfüttern können und es war immer noch Brot übrig. Und heute esse ich so gut wie gar kein Brot mehr und wenn es mich doch nochmal überkommt, kaufe ich eine Packung Schwarzbrot (da gibt es Sorten, wo wirklich nur Mehl, Schrot, Salz und Wasser drin sind, selbst wenn man es im Supermarkt kauft). Insofern habe ich jetzt seit Jahren keins mehr gebacken.

  • Ähnliche Erfahrungen mit dem Brotbacken habe ich auch gemacht,

    daraufhin habe ich in der näheren und weiteren Umgebung nach kleinen Bäckern gesucht,

    die noch nach alter Tradition backen, und bin auch fündig geworden.


    Übrigens lässt sich ein ordentliches Brot auch gut einfrieren,

    wieder aufgetaut schmeckt es fast wie frisch gebacken.

    Wenn man also einen guten Bäcker gefunden hat, der weiter weg wohnt,

    kann man da auch mal ein bisschen auf Vorrat kaufen.

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Hallo liebe ida,


    obwohl ich kein Hesse bin, ist mir der HR - bekannt.


    unter: http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hessen-a-la-carte/s


    Gibt es die Sendung: Brotbacken mit Mutter Ella


    Foto zur Sendung gibt es auch. Stelle aber kein Foto vor.


    :)


    Vielleicht finden sich dort einige gute Ideen um ein Brot selbt zu backen.

    Der Link klappt nicht ganz aber mit etwas gutem Willen ... findet man die entsprechende Abteilung.