Wie steht ihr zur Cannabisfreigabe?

  • Wie steht ihr zur Cannabisfreigabe in D? 7

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    Hallo zusammen,


    Wenn man über Cannabisfreigabe diskutiert, dann scheint die Reihenfolge der Pro-Und-Contras oft festgelegt. Deshalb möchte ich versuchen das Thema mal zu erweitern und jeden Teilnehmer bitten, ein kleines Statement abzuliefern.


    Mein Eindruck:
    Zunächst denken die meisten, dass sich das Volk endlich berauschen kann. Damit geht für Viele die Entkriminalisierung einher. Andere denken vielleicht noch an medizinische Verwendung. Schließlich wird manchem vielleicht noch klar, dass der Anbau erleichtert werden würde...


    Aber was bedeutet das eigentlich, wenn die älteste domestizierte Nutzpflanze der Welt, wieder ihren Weg in den normalen Alltag fünde?


    Hierbei wird oftmals viel zu kurz gedacht, denn:


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    Ich möchte noch einen Fall schildern, den ich leider nur so abstrakt schildern kann und miterlebt habe, ich bitte hierbei um etwas Rücksichtnahme, dass ich nicht in die Details gehe:


    Eine Patientin mit Krebs im Endstadium hat auf "das Morphium" verzichtet. Sie bat um Cannabis. Das ließ sich damals aber irgendwo in D nur mit Feststellung ganz bestimmter Diagnosen organisieren... Das Morphium sorgte in der Patientin für eine der Art verzerrte Wahrnehmung, dass sie darauf bestand, dass sie die letzten Tage ihres Lebens in Frieden und unter der Fähigkeit die Familie nicht im zugerauschten Zustand zu verlassen, erleben wollte. Ein heiden Aufstand mit viel Ärger für alle Organisatoren. Dank Bundesopiumstelle, diese Kritik muss erlaubt sein, fühlten sich alle mit einem Bein im Knast. Als Unbeteiligter kann ich euch sagen, wie ich den Ausdruck der Beteiligten empfand. Es war einfach nicht schön, es schien eine unzumutbare Situation zu werden. Stress, der sich auf die Familie übertrug.


    Schlussendlich bekam die Patientin ihr Cannabis, und, ob ihr es glaubt oder nicht, die Symptome wurden so stark verbessert, dass sie tatsächlich das Bett wieder verlassen konnte. Die Schmerzen ließen nach und die Entzugserscheinungen vom Morphium traten kaum spürbar für die Patientin auf. Der Rausch der Patientin, der durch das Cannabis verursacht wurde, führte auch dazu, dass sie noch einmal ganz klare Worte des Abschieds formulieren konnte.


    Ich stehe dazu: diese Frau hat mir gesagt, dass es ein würdiges Ende 'war'. Es mag noch so hochtrabend klingen, aber diese Geschichte denke ich mir nicht einfach mal eben so aus.


    Ich bitte um sofortige Rückmeldung der Administration, ob dieser Bericht stehen bleiben darf oder nicht. Sonst nehme ich es raus und entschuldige mich vor ab.


    Zum Abschluss eine dringende Videoempfehlung :)


    P.S.: Das Thema darf sehr weit verstanden werden und jede Meinung, die niemanden zum Idioten macht, ist erwünscht.


    Es grüßt euch mit


    Schönen Start in die Woche


    der


    Aufklärbär :P


    Sm8

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • ... mir ist nur noch nicht ganz klar, inwiefern der Regenwald durch die Cannabisfreigabe gerettet werden sollte ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Das war eine Provokation ;)


    Es gibt zwar Bestrebungen, dass man mit Hanffeldern Öl und Papier und so herstellt und dadurch "Regenwald" einsparen könnte. Dafür müsste aber tatsächlich vor Ort angebaut werden können.


    Das ist im Moment illusorisch. Und wie ich verlinkte... ist es sogar so, dass man Gebiete aus Regenwäldern rodet um dort Hanfanbau zu ermöglichen.


    Zündete wohl nicht so, meine Idee, es zu verstecken ^^


    P.S.: Themenname angepasst :)

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Das deutsche Drogengesetz.
    Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie ein sterbenden Mensch vor Schmerzen geschrien hat weil er nicht mehr Morphium bekommen hat. Begründung ?
    Er könnte süchtig werden.
    Danke dafür.

  • Wo war das denn?


    Bzw. Woher stammt diese Erfahrung?

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

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  • Ich stehe einer Freigabe positiv gegenüber, und zwar aus folgenden Gründen.


    1. Canabis ist ein bewährtes Mittel bei Schmerzen, Depressionen und Schlafstörungen.


    2. Der kontrollierte Verkauf von Canabis in dafür Vorgesehenen Geschäften sorgt für eine besserere Qualität, womit der konsum sicherer wird als es aktuerll der Fall ist.


    3. Das eröffnen solcher Geschäfte schafft Arbeitsplätze, ebenso wie die Kontrolle dieser geschäfte. Also mehr Leute die Steuern zahlen, und weniger Leute die Geld kosten.


    4. Was verkauft wird, wird in der regel auch besteuert, und Geld in der Staatskasse können wir gut gebrauchen.


    5. Grenzkontrollen, Strafprozesse und ggf. Gefängnisaufenthalte die mit Canabis in Verbindung stehen, verursachen mehr Kosten als Nutzen.

    Wahre Kraft entspringt einem unbeugsamen Willen.

  • Ein Thema, bei dem ich mich immer frage, wie doof ist das. Selbst wenn man die ganzen finanziellen und medizinischen Vorteile außen vor lässt, sind die Sucht- und einhergehenden Gesundheits-Risiken bei THC weit geringer, als z.B. der erlaubten Droge Alkohol.

  • Da kommt mir doch eine andere Frage auf; Ist da wirklich THC der Faktor für die Heilung diverser Beschwerden? THC ist doch genau das was den Menschen berauscht und nicht die Anhäufung von anderen Wirkstoffen die in der Pflanze steckt.
    Wenn man bedenkt, das Hanf/Cannabis Jahrtausende lang eine Nutzpflanze war und die nicht mal daran dachten es zu rauchen. Wohin hat unsere Entwicklung nur geführt? :/

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Da kommt mir doch eine andere Frage auf; Ist da wirklich THC der Faktor für die Heilung diverser Beschwerden? THC ist doch genau das was den Menschen berauscht und nicht die Anhäufung von anderen Wirkstoffen die in der Pflanze steckt.
    Wenn man bedenkt, das Hanf/Cannabis Jahrtausende lang eine Nutzpflanze war und die nicht mal daran dachten es zu rauchen. Wohin hat unsere Entwicklung nur geführt? :/


    Medizinisch wurde es schon früh genutz, angeblich sogar schon hunderte Jahre vor Christi.
    Dabei wurden über kurz oder lang auch die THC-haltigen Bestandteile konsumiert. Diese wurden dann z.B. geraucht oder gekaut.
    Diese Form des Konsums ist also keine moderne Entwicklung.
    Die Problematik liegt einfach darin, dass Medikamente schonmal gerne missbraucht werden. So gut etwas auch sein mag, es bleibt nur in Maßen gut.

    Wahre Kraft entspringt einem unbeugsamen Willen.

  • Und da liegt eben der Neandertaler-Hase im Ur-Pfeffer :D
    Früher war es doch egal wenn der Bauer bekifft auf dem Acker stand. Wem es nicht passte sagte es ihm ins Gesicht und gut wars. Wars dann noch vom Schamanen verschrieben, war alles eh im Natur-Butter. Heute wird geschwiegen und gleich ein Gesetz aus dem Boden gestampft zum Missfallen vieler die sich durch die Pflanze Linderung erhofften.


    Alles in Massen... tja.. wenn das nur bei der Gesetzgebung auch so wäre :P es wird langsam zum puren Gift für die Gesellschaft oder?
    Ops.. war das jetzt daneben?? :saint:

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
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  • @Smoo
    Das war in einem Krankenhaus im hier Norden Berlins. die Person war meine eine Großmutter. man hat sie schon den Gang runter schrein gehört. Der Horror für sie und uns lief über Tage. Jemand die volle Dröhnung aus Suchtgründen zu verweigern obwohl er mit Krebs in unschönster Form im Sterben liegt, so was ist ein unmenschliche Sauerei.
    Ich habe bis heute leichte Wutgefühle bei dem Gedanken das wir dem verantwortlichen Mistkerl von Arzt nicht auch die Möglichkeit für etwas Schreierei vor Schmerzen spendiert haben. Großvater meinte aber, womit er recht hatte, damit wird es auch nicht mehr besser. Trotzdem......

  • So jetzt noch etwas zu Canabis, der ach so "neuen" Droge in D-Land.
    Neu, ich kicher mich tot, das Zeug hat hier wie Bier und Mohn eine ellanlange Traditon, auch öffentlich und in den besten Kreisen.
    Nehmen wir zum Beispiel mal den ollen Fritz und seine Soldaten. Immer brav die Knasterbüchse dabei im Feld. Knaster, was wird das wohl gewesen sein...Kiff, Dope, nennt es wie ihr es wollt mit Tabak gemischt.
    Oder der gute alte Klatschmohn zur Beruhigung.
    Was haben denn die Bauersfrauen mit ihren kleinen gewickelten Schreihälsen auf dem Feldteilweise gemacht ? Mohnsäckchenschnuller damit mal Ruhe ist und man arbeiten kann. Im 18 Jhdt ? Ne Oma hat das noch erzählt vom Gut in Ostpreussen und die lebte nicht vor hunderten von Jahren....
    Jetzt dabei der Knaller !
    Sind aus den gemohnschnullerten Babys Junkies geworden, nein natürlich nicht. Waren die Soldaten vom Ollen Fritz im Frieden dauerbreit ? Ebenfalls negativ.
    Was der Sache die Krone aufsetzt : Gesundheitliche Auswirkungen von dem Zeug : Null, im Gegensatz zu Alkohol oder Zigaretten. Süchtig machen kann alles drei, psychische Schäden verursachen dito.
    Aber bei Alkohol ist irgendwann ein Hirnschaden garantiert, bei Kiff kann es passieren. Also die Differenz zwischen kann schiefgehen und geht auf jeden Fall schief.


    Ergo : Wenn man was verbieten will, dann den Suff, aber nein ein Kulturgut ! Ja schön, Kiff ist auch eines, und jetzt ?

  • Hallo ich füttere mit weiteren wirklich sehr lesenswerten Beiträgen :


    1. Von der Konrad-Adenauer-Stiftung


    Hier geht es vorwiegend um die Entwicklungen, die bereits durch die Freigabe von Cannabis eingetreten sind. Welche Schwierigkeiten der Staat Uruguay hat mit Verwaltung und co. . Aber es geht auch um die vielversprechenden Aussichten und die Reglementierung.


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    2. Der Berliner Zeitung


    Stellt verschiedene Lösungsvorschläge für Deutschland vor und reflexiert die Probleme des War on Drugs, die weltweit alle betreffen und vorwiegend von ahnungslosen Politikern künstlich am Leben gehalten werden.


    (Hat jetzt nichts mit dem Beitrag der Berliner Zeitung zu tun): Imho liegt das einfach daran, dass diese Debatte viel zu emotional geführt wird. Gerade in Bezug auf das Cannabis. Es wird immer viel zu monokausal als übele Sache empfunden, wenn Kiffer aus der Bahn fliegen, dann ist einfach immer die Pflanze schuld. Natürlich spielt es mit eine Rolle, aber es ist eben nicht zentral und vor allem nicht Hauptursache. Am Besten ist ein glückliches Leben ohne Hilfsmittel, da sind wir uns hoffentlich alle einig.


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    3. Des SWR, der das Scheitern des War on Drugs beleuchtet



    Hier wird noch einmal sehr ausführlich dargelegt, wie die Entwicklungen und Zusammenhänge zum Tod und Scheitern vieler Tausend Menschen führen konnte.


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    4. Des ARD - zur früher einberufenen UN-Drogenkonferenz


    Dieser Beitrag zeigt noch einmal ganz deutlich die Tendenzen der Vernunft auf. Wo nämlich alle am liebsten wollen, dass keine Drogen konsumiert werden, kommen viele Spitzenpolitiker immer häufiger darin überein, dass ein "Wegsperren und Bestrafen" die Sache bislang nur verschlimmert hat. Der ARD gibt hierzu wie immer noch eine schöne Audio-Datei.




    FG

    Si·g·na·tu̱r
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  • Bremen hat es geschafft. http://www.radiobremen.de/poli…hrichten/cannabis110.html


    Das ist dann wohl dieses mal unumstößlich. :)


    Aber! Ich finde den Einwand von der CDU ausnahmsweise mal gut, über deren Veto mal hinweggesehen (das wie immer jeder vernünftigen Grundlage entbehrt):


    Das sieht die Bremer CDU anders. Deren Gesundheitspolitiker Rainer Bensch sagte, seine Fraktion lehne eine Drogen-Einstiegspolitik ab: "Ich will nicht, dass Bremen in Europa irgendwann einen gleichen Ruf hat wie Amsterdam. Für uns haben Erwägungen des Gesundheitsschutzes oberste Priorität.



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    Das Amsterdamargument, nur was den Ruf angeht (!) , sollten sich die Grünen mal hinter die Ohren schreiben... Immer wieder erfahre ich in meinen kleinen Interviews, dass die Grünen mit der Cannabisfreigabe auch die Freigabe von psychedelischen Pilzen und sogar Heroin fordern. Die Argumente sind dabei deckungsgleich mit denen zur Cannabisfreigabe:

    • Lieber staatlich kontrolliert und sauber zum Schutze der Konsumenten... (später wird es dann wieder privatisiert oder Backleasing mit den Amis betrieben oder so nen Schwachfug)
    • Steuern (glaubwürdig)
    • Bessere Suchtprophylaxe (HAHAHA als ob! Der Staat freut sich über jedes Dussel das zahlt... meine Wahrnehmung, aus der Suchtklinik! Als dort allen voran eine ganz bestimmte Krankenkasse :( - Vorsicht ist die Mutter ... - für Alkoholiker die Entzugstherapie wenige Tage auf unterhalb des kürzestmöglichen Entzuges zahlte. Das heißt, dass die Therapie keinen Erfolg mehr versprechen konnte, da nicht mals mehr sauber entzogen wurde. Bis heute glaube ich nicht, was ich da 2011 erlebt habe. :(
    • Schwarzmarktzerschlagung (Vorher schließen die Mafioso eh noch Verträge für Lizenzen ab... spägguliere ich frech)

    Und diese Entwicklung mit anderen harten Drogen darf einfach nicht so schnell mit Cannabis gemeinsam geschehen. Im Moment ist zwar das LSD sehr vielversprechend dabei erforscht zu werden, gerade in niedrigen Dosierungen kann es bei Psychosen helfen. Aber da wurde auch super seriös geforscht. Soweit ich weiß sogar besser als beim Cannabis - da hat man aber auch einiges nachgeholt.


    Trotzdem freue ich mich jetzt erstmal darüber, dass Bremen einen so vernünftigen Entschluss gefasst hat.


    DANKE !!




    Da guckste hömma :D Finger weg!


    Quelle: http://www.br.de/nachrichten/i…0c81647.jpg?version=05b74


    FG


    und


    Gute Nacht

    Si·g·na·tu̱r
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  • Hi Smoo,


    warum sind die von der CDU/CDU nun Nasen? Warum nicht die Grünen, die nach Deinen Aussagen volle Freigabe von Heroin fordern? Teile der Grünen hatten schonmal seltsame Ansichten zu diversen Themen.


    ...


    Amsterdam hat in meiner Wahrnehmung weniger einen schlechten Ruft wegen des Drogenkonsums als vielmehr wegen des Rotlichtbezirks, der unabgegrenzt mitten in der Stadt liegt und eine "Touriattraktion" ist. Andererseits sind die Mentalitäten von Niederländern und Deutschen in Bezug auf Sexualität auch nicht vergleichbar. Die Niederlande sind da einiges entspannter... ob es am Hanf liegt?


    ..


    Die Freigabe von Cannabis suggeriert, dass man es einfach und jederzeit konsumieren kann. Das prägt sich ein. Aber nicht die Wirkung auf Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmung, die lange anhalten können. Die verminderte Verkehrsfähigkeit fällt bei dieser Betrachtung komplett unter den Tisch. Bei Medikamenten gibt es wenigstens noch Beipackzettel, die auf Gefahren hinweisen... aber auch die Zettel lesen nur sehr sehr wenige Menschen und halten sich daran.


    Wir haben einen hochtechnisierten und schnellen Straßenverkehr und die Vorstellung, dass der Kiffer vom Morgen entspannt in den Wagen setzt und dann mit 200 Sachen völlig losgelöst über die Autobahn gen Himmel fliegt, finde ich nicht entspannend. Auch nicht bei Alkohol oder Medikamenten oder anderen Substanzen.


    ...


    Dass leidende Menschen unter medizinischen Gesichtspunkten Zugang zu Drogen (!) bekommen, finde ich richtig und wichtig. Allerdings finde ich die schnelle Vermischung von Legalisierung zu medizinischen Zwecken und völlige Freigabe für jedermann doch was weit gegriffen.


    Winke


    Mac

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  • Den medizinischen Gebrauch finde ich außerordentlich wichtig.
    Eine allgemeine Freigabe befürworte ich aufgrund meiner beruflichen, aber auch privaten, Erfahrungen dagegen nicht.

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