Koryu , Einflüsse auf das Schwert.

  • Zu Erst das ist ein Arbeitsthread. also wer etwas bei zu tragen hat, her damit !


    Mir ist eines aufgefallen. Die Verbindung des Jigen Ryu zu den Satsuma Toko, also den Schwertschmieden dort.


    Der Jigen Ryu wude durch Togo Chui ( 1561 -1643 ) eingeführt, gegründet.
    Soweit ich es verstehe besteht das Ziel dieser Ryu aus dem Erster Schlag= Letzer Hieb System, das heißt der Gegenr wird mit allem was man hat niedergeschlagen in einem Schlag.
    Die dazu benutzeten Trainingsmehoden benötigen in der Realiät kräftige, sehr stabile Schwerter.


    Das Ergebnis die Antwort der Schwertschmiede und Montierungsmacher ! war ab ca. 1680 entsprechend. Die Satsuma Klingen haben viel Niku, also man könnte sie auch zm Holzhacken nehmen. Sie sind dick, sehr schwer, breit, Häufig mit O-KIssaki.
    Kurz Wuchtbrummen.
    Die Stichblätter, allen voran die Oda-Schule diente nicht mehr als Handschutz sondern hauptsächlich dazu die Balance dieser Monster zu verbessern.
    Eine weitere Eigenschaft, das Udenuki Ana. die Sicherungslöcher imStichblat tmit denen mit einer Papierkordel das Tsuba am Kurigata festgebunden wurde.
    Es sollte unbeherrschte Momente vermeiden helfen.
    Vor dem Jigen Ryu gab es das alles nicht.

  • Soweit ich es verstehe besteht das Ziel dieser Ryu aus dem Erster Schlag= Letzer Hieb System, das heißt der Gegenr wird mit allem was man hat niedergeschlagen in einem Schlag.

    Warum hauen die dann so oft? Sieht für mich eher nach "Ich auf auf den Gegner solange ein bis er tatsächlich platt ist" aus.

  • Was diese Schwerttechnik angeht, es gibt in Satsuma Bäme mit Schwertnarben in einer Höhe die teilweise nur durch extrem wuchtige Hiebe im Sprung erzielt worden sein können. ( Selbst wenn man das Wachstum seid damals abzieht )
    D.h. die Klingen dieser ryuha hatten ursprünglich wirklich Holzhacker-Eigenschaften.
    Was mit einem anderem Kriegen passiert wäre, das darf man sich denken.

  • Eine weitere interessante Sache die den direkten Einfluss der Koryu auf die Welt der Toko, der Schmiede belegt.
    Yari waren normalerweise nicht die beliebtesten Objekte für einen Schwertschmied, die meisten wurden daher von schlechteren Schmieden gefertigt. Sieht man sich aber mal die Provinz Owari an, da findet man etwas sehr Auffälliges. Die besten Schmiede im Dienste der Tokugawa fertigten, wie Masatsune z.B oder Ujifusa, massenhaft gute bis sehr gute Yari-Klingen.
    Ich vermute das es da eine direkte Verbindung zu den Speertechniken des Owari-Kan ryu gibt.
    http://www.koryu.com/library/harmstrong1.html

  • Die Yari des Hozoin Ryu

    Zur kurzen Vorstellung dieser sich hauptsächlich mti Yari beschätigenden Schule.

    https://en.wikipedia.org/wiki/H%C5%8Dz%C5%8Din-ry%C5%AB

    Diese Schgule erreicht einen besonderen Grad an Berühmtheit durch das berühmte Duell einer ihre Mönche gegen MUsashi. dieser mönch benutzte einen Jumonji-Yari, d.h. einen speer mit einer kreuzförmigen Klinge.

    JEtzt stellt sich antürlich die Frage wo kamen diese Speerklingen her. die Antwort auf diese Frage habe ich bei Yoshikawa Koen gefunden, dem leider verstorben Hofpolierer des Tenno. Ein großer Teil dieser Klingen wurde von der Kanabo-Schule in der provinz Yamato hergestellt gemacht. Dieser Speerwahn ging soweit das man sagen kann, daß sich diese Schule großenteils auf Speere und Stangenwaffen spezialisiert hat.

    Also wiedere ein schönes Beispiel für die Auswrikungen eienr Koryu auf das Nihonto.