Welche neuen Schulfächer brauchen unsere Kinder?

  • Was das verstärkte in das Hamdwerk stecken angeht kann ich dir , so glaube ich des Rätsels Lösung sagen.
    Das Handwerk ist mies angesehen, keiner will mehr mitspielen. Man ist ja blos ein dummer Klemptner etc. Selbst Hauptschüler sind sich zu fein... Jetzt hat man Leutchen die diese Flausen noch nicht im Kopf haben, zum Glück und die sich auch den nicht zu unterschätzenden Herausforderungen dort stellen, sowohl interlektuell als auch in körperlicher Hinsicht.
    Wenn die Deutschen nicht wollen freut sich die HDK über jeden Nichtdeutschen der noch nicht diese "Ich bin was besseres" Rosinen im Schädel hat. ( Teilweise blieben in den letzten Jahrten bis zu einem Drittel der Lehrstellen unbesetzt, und nein die werden nicht schlecht bezahlt und haben großenteils gute Übernahmemöglichkeiten, aber es ist halt unter NIveau.....)
    Wie meinte mein Heizungsbauer so schön vor der "Flüchltingskrise" : Er würde auch Marsmänchen nehmen.....


    Gleichzeitig sind Jobs in der angesehen Berufen sprich Bürodödelei begeehrt wie noch nie....Selsbt wenn es stumpfsinnigstes Zeug ist. Hauptsache ein Weiskragenjob. Bescheuert aber Fakt. Wer es nicht glaubt einfach mal die Nase in die Publikationen der IHK und HDK stecken und erblassen.


    Daher ist dieses leichte Schubsen n eine Richung gar nicht mal so schlecht um den Neuankömmlingen eine Chance auf ein gutes Vorankommen in unserem Land zu geben. Sie helfen uns und wir helfen ihnen.


    Wenn sie leiber studieren wollen etc, dann müssen sie halt wie alle anderen ausländischen Komilitionen sich auch alleine durch den Wust von Irrsinn der auf sie wartet durchbuddeln. Es hindert sie doch niemand so weit ich weis. ( Wär ja auch noch schöner )

  • ...Selbst Hauptschüler sind sich zu fein... [...]. ( Teilweise blieben in den letzten Jahrten bis zu einem Drittel der Lehrstellen unbesetzt,[...]Er würde auch Marsmänchen nehmen.....

    Wobei man mitunter aber auch nicht unterschätzen darf, daß viele Betriebe im Handwerk sich aber auch zu gut sind, "dumme" Hauptschüler zu nehmen.
    Mich wollte seinerzeit niemand mit Mttlerer Reife und Quali haben; wir haben hier einen Betrieb von dem ich weiß, daß er keine Gesamtschüler nimmt, weil die eh alle dumm sind; selbst im Einzelhandel kommt man mit Hauptschulabschluß schwer rein; ...


    Ich stimme zu, daß Bürojobs im Moment besser laufen, aber ich gebe dennoch auch zu bedenken, daß es viele handwerkliche Betriebe gibt, die eben keine Marsmännchen wollen, sondern mindestens(!) Abitur; und das darf dann natürlich auch kein schlechtes Abitur sein.


    Die Lehrzeit in Industrie und Handwerk liegt ja nicht umsonst bei dreieinhalb Jahren; natürlich können auch die keine Dummbratzen gebrauchen, die 1+1 nicht zusammengezählt bekommen und eigentlich keinen Bock haben; aber sie können auch guten Gewissens unter Einser-Abitur gucken.

  • Was ich so höre ist das Hauptproblem das selbst viele Abiturienten zu dämlich sind. An den Unis ist eh schon seid Jahrzehnten des große Miau über mangelnde Abiqualität ausgebrochen und besser ist nichts geworden.
    Ich befürchte die Qualitätsabnahem bei den Abschlüssen dürfte bei den anderen Schulformen ident sein.
    Da würde ich als Handwerksmeister auch glatt "Nein" sagen
    Gleichzeitig nimmt aber die dumbratzige Arroganz und Faulheit kontinuierlich zu. Blödheit und Arroganz gepaaart mit Faulheit, eine leckere Mischung.

  • Naja, die Zeiten in denen Abitur gleichzustellen ist mit Intelligenz und ähnlichem sind eh vorbei.
    Wurde hier, bestimmt auch schon angemerkt; viel ist stupides auswendig lernen und gar nachmachen.


    Es kommt bestimmt nicht von ungefähr, wenn Leute in der Schule schlechte Zensuren haben, sich aber auf dem Arbeitsmarkt, wenn sie erst einmal eine Stelle habe, oft sehr gut schlagen.


    Ich habe einen Bekannten, der musste sein Abitur "machen"; es war aber an sich schon absehbar, daß das nichts wird, weil er einfach kein Schul-Mensch ist: Alles andere als dumm, aber in der Schule nur gequält; obwohl er der einzige Mensch war, den ich kenne, der wirklich jeden Tag ein paar Stunden gebüffelt und es nicht nur gesagt hat.
    Gebracht hat es ihm nichts, am Ende hat er die Schule doch abgebrochen.


    Als Industriemechaniker wurde er am letzten Tag der Probezeit entlassen und jetzt hat er eine Stelle, bei der er vielleicht verkürzen kann.


    Worauf ich dami hinaus will: Schulabschluss sagt halt nicht zwingend was darüber aus, wie man sich am Ende anstellt.
    Gerade dann, wenn es praktische Berufe sind.

  • Selbst wenn es um stupides Auswendiglernen geht, die Faulheit in den Köpfen obsiegt immer mehr. Es gibt z.B kein 5 wertigen Kohglenstoff und ein Dreisatz in Mathe ist kein Dreisprung...Witzig, weniger. Das ist das was man man Unis erstmal den "Hochschulreifen" in ihre hohlen Birnen trichtern darf damit sie überhaupt dem Erstsemesterstoff folgen können .....
    Ohne ein gewissen Grundgerüst kann man weder Formeln selber herleiten noch sonst was. Ein Teil davon wie die mathematischen Grundzüge muß man halt auswendig können und auch verstehen z.B. Immer zu sagen braucht man ja nich mehr....mopp....mopppp...Moppelkotze.

  • Wurde hier, bestimmt auch schon angemerkt; viel ist stupides auswendig lernen und gar nachmachen.

    ... genau diese abwertende Haltung gegenüber der 'Tradition' ist es, die verhindert, dass Schüler wirklich etwas lernen können,
    dieses Argument verhindert z.B., dass ordentliche Fremdsprachenkenntnisse erworben werden,
    es verhindert, dass Schüler solide geographische Kenntnisse erwerben,
    es verhindert, dass Schüler über eine sichere Orthographie und sachangemessene Ausdrucksweise verfügen,
    es verhindert, dass Schüler jemals das Spielen eines Instrumentes erlernen,
    ...
    und nein, es bringt gar nichts, wenn der Schüler das Rad immer wieder neu erfinden muss,
    er sollte vielmehr lernen, warum das mit dem Rad funktioniert und was man mit den 'Rädern' alles so machen kann,
    und zu letzterem muss er das Funktionsprinzip 'Rad' immer abrufbereit auf Lager haben ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Kajihei ich sehe es zwar ähnlich, aber komme dennoch zu ein klein anderen Schluss und Bewertung:


    Zu den Hauptschülern und anderen bisher eher Chancenlosen - in meiner Branche zb. bekommen heute Leute Jobs die vor ein paar Jahren noch nicht mal ne Chance auf ein Bewerbungsgespräch hatten und glaub mir glücklich sind die Firmen und andere Mitarbeiter darüber bestimmt nicht immer. Und Handwerk hat da noch einmal ein schlechteren Ruf als zb die Metallbranche - wer verübelt es denn den Hauptschülern, das Beste für sich zu suchen, wenn sie die Chance dazu haben? Angebot und Nachfrage ist halt keine Einbahnstraße ...


    Im übrigen ich bin ähnlich betroffen - mein Lebenslauf ist aufgrund von einer Erkrankung/Behinderung eigentlich nicht grad der Renner, obwohl - bis auf private Schwierigkeit, davon nicht mehr viel über ist. Aber ich habe das Glück einer gute Ausbildung und zudem nicht grad aufn Kopf gefallen zu sein. Klar weiß ich das ich in den guten großen Firmen wie Zeiss keine Chance damit habe, aber in den kleineren Firmen, wo der Fachkräftemangel sich bereits stark auswirkt, weiß ich um mein "Marktwert". Ich würde selbst einer Kündigung gelassen entgegen sehen, im dümmsten Fall muss ich halt umziehen, da meine Region was den Werkzeugbau betrifft, etwas mager ist. Aber auch das würde ich gelassen sehen.


    Im übrigen truddelte nach übern nen halben Jahr, nach meiner letzten Bewerberei noch die Nachfrage auf ein Bewerbungsgespräch rein - bei einer Firma bei der ich, nachdem ich den jetzigen Job angenommen hatte, das Bewerbungsgespräch dann abgesagt hatte!
    Ich illere zwar jetzt durchaus damit, aber es wäre zur Rettung meines Lebenslaufes mal schön, ein Job länger als ein Jahr zu haben^^ Zudem wäre es wieder mit ein Branchenwechsel verbunden (Zeichnerjob bei Brandschutzfirma). Andererseits hätte es den Vorteil, dass es in meiner Heimatstadt wäre und ich somit öfters bei meiner Mutter/Bruder vorbei schauen könnte. Hab da schon oft nen schlechtes Gewissen, weil ich - trotz nur 16 km Entfernung es nur alle paar Monate mal schaffe. Dann könnte ich mich zb um die Fahrerei/Einkauferei meiner Mutter, die nicht mehr so gut zu Fuß ist kümmern bzw würde, weil ich einfach bereits da bin, einfach vorbei schauen. Achja und die Bezahlung wäre damals da besser, aber dafür eine eher uninteressante Branche (und die Chance auf nen Studium hab ich da wohl eher nicht. Da müsste ich zusehen wie das finanzierbar wäre (jetzt setzt ich darauf, in den nächsten Jahren, die Chance auf nen duales Studium zu bekommen) - wahrscheinlich dann ein Fernstudium Richtung Informatik - oder halbtags studieren/arbeiten, was dann aber mit der Bezahlung eher machbar ist).


    Also erst einmal Augen zu und durch auch wenn mein jetziger Job durchaus gute Gründe zum wechseln + Probleme gibt. Wie gesagt am Ende kann ichs eh gelassen nehmen. Im dümmsten Fall kostet es mich nur die Überwindung weg zu ziehen in eine Gegend wo es mehr Werkzeugbau gibt. Aber es fällt auch nun leichter alles gelassen zu nehmen und keine Panik zu kriegen, wenn nach über ein halben Jahr und trotz eigener Absage man just in dem Moment wo es Probs gibt, man seine Chancen noch mal vor Augen geführt kriegt^^


    Hmm ich glaub dein Heizungsbauer würde auch die Marsmännchen nur dann nehmen, wenn diese nach der Lehre hier bleiben, sonst lohnt sich die Zeit- und Geldinvestition doch gar nicht.


    Was das Studium betrifft. Jeder der die Chance hat sollte es in Angriff nehmen. Auch für mich ist das nach wie vor ein Ziel. Warum - ganz einfach ich sehe es zb in meiner Branche, dass mein Beruf in vielleicht 10-20 Jahren aufgrund zunehmender Digitalisierung komplett wegfallen könnte. Bis dahin muss ich zusehen was sinnvolles studiert zu haben (nebst das ich eh auf Kinder und solches Familiengedöns verzichte und daher noch iwas anderes sinnvolles im Leben - außer Kendo :p - machen möchte).
    Am liebsten Informatik oder aber etwas wo mir meine jetzige Ausbildung was nützt - am coolsten wäre natürlich ein Mischung aus Informatikstudium und etwas Richtung Ingenieur/Konstrukteur^^


    Sämtliche 3D-Modelle werden dann vielleicht alle nötigen Infos bereits enthalten und damit Zeichner unnötig zu machen, da die Modelle direkt an die Maschinen geschickt werden. Die Maschinen werden die Programme zunehmende selbst schreiben und Entscheidungen treffen. Bzw. die entsprechenden Infos aus den Modellen bzw Flächen ziehen, was dank CAD/CAM ja eigentlich schon so ähnlich ist und zunehmend mehr in die Richtung gehen wird, aber weniger Menschen für die Zwischenschritte benötigt werden. Zb. jemand braucht schon heute kaum jemand noch die alten CNC-Programmierungen zu können. Es sei denn die Firmen haben etwas verschlafen/konnten es sich nicht leisten und arbeiten nur mit alten Maschinen.


    Nur das dauert halt alles noch, da man an Maschinen, Vernetzung, Programme arbeiten/investieren muss und zudem heute überalterte Arbeiter an den Maschinen stehen und für die diese Umstellung noch deutlich schwerer wird, dies schnell zu lernen/sich anpassen können.
    Einige Ältere können nur schwer mitgenommen werden in diese neue Zeit, aber abseits von IT-Zeugs sind diese fachlich gesehen dennoch wichtig und es dauert halt seine Zeit bis die Jüngeren fachlich soweit sind. Und das gilt so auch für eine weitere Branchen.


    Auch die Dampfmaschinen allein, war doch auch ohne die ganze Peripherie und Ausbildung der Arbeiter nutzlos. Genauso die Erfindung der Züge allein für die breite Massenanwendung im Alltag nutzlos war, wenn keine Bahnhöfe gebaut, die Gleistechnik nicht hinzuerfunden wird, Stromleitungen gezogen und die ganze restliche Technik/Infastruktur, bis hin zum Ticketdruck und Verkauf. Dies kostet auch nochmal alles Geld und zur Zeit und Erfahrung sammeln, wie es am besten klappt. In etwa an den selben Punkt stehen wir jetzt, mit den Möglichkeiten etwas aus all den Möglichkeiten die sich bieten zu machen.


    So und nun sind wir in einer Krisenzeit wo alle Angst haben sich zu verschulden und kaum in der Lage sind länger als 1-2 Jahre voraus zu planen. Da baut sich ein rießen Stau auf, einschliesslich dieses Fachkräftemangels bei den Jüngeren + überalterter Arbeiter die sich schwer anpassen können, aber notwendig sind. Für Einige die nächsten Jahre die Chance Fuß zu fassen bis es sich wieder einpegelt und der Fortschritt fortschreitet. Aber iwie langfristig wirtschaftlich und gesamtgesellschaftlich etwas problematisch. Dies Alles wird aber genauso die Flüchtling betreffen - naja diejenigen die dann überhaupt hier bleiben wollen.


    Und da raus ergibt sich auch was ich für (zusätzliche!) Schulfächer für wichtig halte. IT-Krams und die Sensibilisiserung vor den Gefahren/vernünftiger Umgang damit. Kommunikative/interkulturelle Fähigkeiten bzw Aufgeschlossenheit. Oder auch soziales Kompetenz/Persönlichkeitstraining.
    Das meiste andere Wissen ist auch später noch erlernbar. Es schwirrt so viel Informationen/Wissen was wichtig wäre was ein Kind lernen/wissen sollte rum, was aber so viel ist, das man es auf Vorrat gar nicht mehr lernen kann. Ein Grundgerüst aufbauen, um technische, sprachliche und motorische etc Fähigkeiten zu entdecken/entwickeln/fördern (gerade wie Sprachen so frühzeitig wie möglich lernen und handwerkliches Geschick). Und lernen wie man gut und selbstständig lernt und das organisiert. Und dem Kind so viel ausprobieren lassen, dass es seine eigenen Interessen selbst - auch abseits von wirtschaftlicher Verwertbarkeit - selbst herausfinden und entdecken kann. Dazu brauchen Kinder aber mehr Zeit und auch die Chance Umwege und Sackgassen und Fehler machen zu dürfen. Das gilt ja selbst für junge Erwachsenen die feststellen das etwas doch nicht das richtige ist. Das sollte doch okay sein und ein Abbruch von Lehre/Studium, da kein lebenslanges Hinderniss werden.
    Achja auch lebenspraktische Dinge könnte man durchaus mehr vermitteln, bevor manche es auf die harte Weise lernen müssen, wie man mit Geld zb umgeht, Steuererklärung macht, sich gesund ernährt etc.. Auch wenn meiner Meinung nach das eigentlich Aufgabe der Eltern sein sollte und man das automatisch in einer intakten Familie lernen/übernehmen sollte. Aber oft ist das eben nicht mehr der Fall. Sogar bei solch wichtigen Dingen wie das Schwimmen. Ohne ordentlichen Schwimmunterricht wird es einige geben die eben es nicht mehr richtig in der Familie lernen und da meine ich nicht nur die Flüchtlinge.


    Blöd könnte auch werden, dass gerade in einer Krisen gebeutelten und unsicheren Zeit halt eine Generation heranwächst, die darauf umso starrer reagiert und mehr Sicherheit haben wollen/brauchen und sich weniger trauen und riskieren. Und reflexhaft auf alte Werte/Traditionen zurückgreifen. Und somit weniger schlecht an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen können.


    @Syron und Kajihei: eure unterschiedliche Wahrnehmung der Chancen liegt vielleicht auch an Unterschiedlichen Firmen und Orten, die ihr kennt und von denen ausgeht. Es gibt Firmen da haben selbst wirklich guten Studenten/Abiturienten nen Bewerbungsmarathon vor sich. Gerade weil die ganzen Guten da rein wollen und diese die Bewerber (noch!) gut aussieben können, als wenn es kein Fachkräftemangel gäbe. Und dann gibt es die kleinen Mittelständler und in den Kleinstädten, die eben auch nicht optimal zahlen können, da sieht es dann nochmal ganz anders aus. Bei Zeiss zb. hab ichs gar nicht erst probiert, aber ich hab auch nicht allzu lange suchen müssen (und hatte von Anfang an, den zwar ärgerlichen aber dennoch Notnagel Zeitarbeit in der Hinterhand, wenn ich nix vernünftiges finde und länger als 1/2 Jahr arbeitslos bin).


    Und das Bashing auf Absolventen jeglicher Art ist doch sinnfrei. Klar mitunter ists schon peinlich^^, aber das meiste Wissen kann man nachholen/wieder erlernen. Aber dann muss der Student halt zu nen Auffrischungskurs oder der Hauptschüler so weit fit gemacht werden, dass er in der Lehre klar kommt. Und warum ist es denn kein Prob, dass die Flüchtlinge nachgeschult werden, aber eben bei anderen mangelndes Wissen zum aussortieren reichen soll? Klar muss sich nen Student dann die Vorwürfe oder so eher gefallen lassen und Flüchtlingen sollte man es eher nachsehen, aber in letzter Konsequenz sollten alle dann einfach das nach lernen können, was für sie notwendig ist und das ohne das es zum Nachteil wird. Rummotzen nützt da kaum was und kostet nur Nerven ...


    Wäre doch bei mir nicht anders - was weiß ich denn noch von meiner Schulzeit (selbst in Fächern wie Chemie wo ich wirklich gut war, aber später nie gebraucht habe), außer was ich später beruflich und privat gebraucht hätte. Und was weiß ich - einfach aus Interessens oder weils beruflichen notwendig war nicht alles zusätzlich, Dinge die in der Lehre/Schule nie gelernt habe. Das verschiebt/verändert sich doch später sowieso alles^^ und es kommen Sachen/Interessen hinzu, darauf wäre man damals nie gekommen :p

  • @Hafis


    Jein.
    Wenn ich "stupides auswendiglernen" schreibe, meine ich das auch so.
    Dann können sie mit etwas Glück irgendwann nachplappern.


    Für mich gibt es aber auch noch - und ja, für mich ist das etwas anderes - "auswendiglernen mit Mitdenken".


    Das wäre zum Beispiel beim Vokabeln lernen der Punkt, in dem man sich die Verwandschaft von Worten mit einprägt und sie damit herleiten kann, wie verwandte Worte heißen oder Worte zusammensetzt.


    Beim Klavier wäre es nicht nur: "C ist die x-te von links", sondern "C liegt da, eine Oktave höher liegt C² (oder wie man es nun auch hier nennen mag), dann liegt dort und dort Fis."



    Ich glaube, das deckt sich etwa mit dem, was du meinst wenn du sagst, er soll lernen wie das Rad funktioniert.


    Klar, stellenweise kommt man nicht am Auswendiglernen vorbei; aber um es am Ende verstanden zu machen, muss man über dieses Auswendiglernen hinausgehen.



    Andromeda : Ich komme aus einer Kleinstadt, Kaji aus Berlin, also die Größenverhältnisse sind sicherlich anders.
    Aber wir haben hier dennoch Leute, die eigentlich nur die Elite haben wollen.
    Sicherlich auch welche, die jeden nehmen, der es Ernst meint - so gut ist mein Überblick nun auch nicht ;)


    Aber ich bekomme halt ständig mit: Lehrlinge werden händeringend gesucht - aber auch haufenweise Leute die nicht genommen werden, weil die Noten nicht die besten sind oder gar halt kein Abitur da ist.

  • @Syron, ich denke, das was du meinst ist einfach nur die unterschiedliche Herangehensweise der Lernmethode. Ändert aber nichts daran, das der Schüler am Ende dennoch das lernen muss.


    Lernen lernen sollte im Übrigen auch ein Fach werden!
    In der Schule hab ich das nie gelernt, hat uns keiner gezeigt oder beigebracht. Welche LErnmethoden gibt es etc? War nie die Rede von, Ich hab das zuhause von Eltern und Geschwister gelernt, andere meiner Klassen hatten nicht das Glück zu Hause auf Leute zu treffen die das können.

  • Lernen lernen sollte im Übrigen auch ein Fach werden!

    ... nein, das sollte kein eigenes Fach sein, das kann man nur innerhalb der anderen Fächer lernen,
    bloße Methodik ohne Inhalte bringt nicht viel.
    Der Unterricht des 'Lernen Lernens' muss in jedes Fach integriert sein.
    Bei uns an der Schule haben wir dazu ein Methodencurriculum entwickelt, nach dem die Fachlehrer der einzelnen Jahrgangsstufen zusammenarbeiten,
    das klappt mittlerweile nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gut ...


    im übrigen warte ich immer noch auf Vorschläge dafür, welche Fächer denn nun eigentlich überflüssig sind,
    oder soll hier immer nur draufgesattelt werden?

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Wer hat denn gesagt, dass das ohne spezifischem Fachwissen vermittelt wird? ;)

    Si·g·na·tu̱r
    Substantiv [die]

    Eine Kombination von Zahlen und Buchstaben, mit der ein Buch in einer Bibliothek registriert ist.

  • Wer hat denn gesagt, dass das ohne spezifischem Fachwissen vermittelt wird? ;)

    ... niemand, aber das 'spezifische Fachwissen' eines solchen zusätzlichen Unterrichtsfaches (das wurde hier gefordert ...) bestünde worin?


    nein, dieser Ansatz darf kein zusätzliches Fach sein, er muss in allen vorhandenen Schulfächern verankert werden,
    dazu müssen eben alle Fachlehrer zusammen arbeiten, sonst wird das nix ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Vorschlag:


    Lernmethoden anhand der Informationen und dem zu ERlenden aus den einzelnen Fächern werden innerhalb einer "Lernstunde" eingeübt.