lustiges Klingenraten oder: wir üben mal Kantei

  • Beitrag 999b

    Ich habe mir erlaubt liebe Ida das fehlende "a" einzufügen.....Übrigens Sabiji will den 1000. schreiben, der 100. gebührt dir.

    Also nur zu, eh jetzt noch 999 c auftaucht.;)

  • 999d

    Muß jemand sagen der den emitären Krümel beherbergt...

    Aber unser Ida traut sich halt nicht .

    Na na na na na na......:P

  • Beitrag 1004:


    So, jetzt sage mir bitte mal einer, ob ich mit meinem Taikei richtig lag ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Nach der letzten Bauchlandung trau ich mich nicht mehr...Aber schön ich glaub auch es war der Strudelkönig.

  • ähm... meint der das ernst bei seinem neuen Quize??? Ein Schmid der durch das ganze Land getingelt ist, von überall was auf schnappte und das Ding fabrizierte? Was er da faselt klingt ja nach Koto aber vielleicht war es einer im Shinto der das alles zusammen pappte... und doch... eine Mekugi-ana? Hmm.. Feilmarkierung könnte noch was helfen, aber da sieht man zu wenig. Was mich noch stutzig macht ist das Ha-Machi. Die ist auch nicht so üblich. Ganz komisch diese Art.

    Und noch die beidseitige Retusche.. als gäbe es eine Mei auf beiden Seiten. Als wurde es von Tachi zu Katana gewurschtelt. :/

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • Kogaratsu nun, wie Du beim letzten Kantei gesehen hast, ist Kaji oder ich nicht unfehlbar. Trotzdem, zurück zu den Wurzeln! Könnte das eine Shintoklinge sein? Keine Yakidashi und die Hartung der Boshi führt den Charakter des Hamons weiter. Das ist alles andere als Shintoesk!

    Der Zaunpfahl von Tsuruta, das unser Schmied in allen Gokaden gearbeitet hat, kann nur auf einer der wichtigsten Renaissance-Zeiten hindeuten -> dem Shinshinto. Das wichtigste Merkmal des Shinshinto die Hinwendung an die Stile der alten Meister der Koto Zeit. Aber auch im Shinshinto gab es nicht viele Schmiede, die so umtriebig waren, dass sie alle oder fast alle Traditionen kopierten.

    Und gerade der Bizen-Stil war der beliebteste im Shinshinto. Natürlich waren da die barocken Choji-Arbeiten eines Chounsai Tsunatoshi und andere wichtiger Schmiede. Aber erinnert euch bitte auch an Koyama Munetsugu, welchen wir schon hatten. Seine beiden Kopien des Koryu-Kagemitsu sind berühmt, einmal in der gekürzten und ungekürzten Variante dieses berühmten Schwertes.


    Unser Schwert zeigt eindeutig den Manierismus eines Kanemitsu/Kagemitsu. Dieser etwas einseitige, schräge, eckige Gunome-midare mit hier und da spitzen Elementen und z.T. leicht schräggestellten Ashi -> Kataochi-Gunome.

    Bei Kanemitsu und Konsorten wirkt er noch locker und frei, bei späteren Muromachi-Kopien wirkt er hart und uniformiert.


    Unser Utsushi ist aber kein Munetsugu, sondern stammt mit ziemlicher Sicherheit von einem sehr variantenreichen Schmied, der sehr gerne Kanemitsu/Kagemitsu kopierte: Naotane.

    Das Schwert gefällt mir nicht sonderlich, zu mindestens vom Foto her. Es wirkt sicher anders in der Hand. Aber ich denke es ist Typisch.

  • Das DIng ist so sicher wie das aqmen in der Kirche Naotane, denn ausser dem hat zu der Zeit keiner uzumaki eingebaut. Übrigens dieses Uzumaki ist dem yokomo no kitae des O-Kanemitsu nachempfunden. Des weiteren ist das vorliegendeWaki eben reiner Soden-Bizen Stil, den haben zu der Zeit nur sehr wenige Schnmiede verfertigt. DIe meisten strickten in reinrassigem Bizenstil.

    Hier mal ein Bildchen vom uzumaki, dem "Strudelhada" oder Pfauenauge nach Hagenbusch :

    PSX_20170212_144049.jpg

  • Kurze Info zu dem "wer will ein Schwert gewinnen " Spielchen. Jetzt ist raus wer die Kanteisuppe einrührt. Au-wei-a- Olle Mike Yamasaki spielt mit, mit der beste Kanteika ausserhalb Japans, olle Ted Tenold, auch ne Hausnr. Was die beiden ausbrüten werden wird furchtbar sein...

  • Aha, der Typ hatte einen echten Master als Master ^^ Und seine Süppchen waren ein echtes Mix-Max Kopien von Schulen :P Kein Wunder der dicken Bauchlandungen :D

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • was geht denn hier ab? Autsch, mir tut alles weh! Bekomme wohl ordentlich Muskelkater in den Beinen. Gestern mein erstes großes 3D Turnier in 2017 (6. Eisbärenturnier) gehabt und etwa 7 Kilometer durch Modder und Watsch gelatscht. Die faule Wintersaison hat sich gerecht. Dafür aber ein super Einstandsergebnis für mich : 2. Platz BHR (Bowhunter Recurve - also Jagdbogen modern).


    Aha, der Typ hatte einen echten Master als Master ^^ Und seine Süppchen waren ein echtes Mix-Max Kopien von Schulen :P Kein Wunder der dicken Bauchlandungen :D

    Naja, das war im Shinshinto fast gang und gäbe. In der kurzen Zeitspanne sind sich die Master, besonders in Edo, schon gegenseitig auf die Zehen gelatscht. Da war die Masterdichte so hoch, das sogar Bitch-Fights normal waren ( siehe Munetsugu und Kiyomaro).

  • Armes Sabiji....


    So nun zu der neuen Klinge. Ich gebe mal folgende Hinweise. Seht euch den Hada an. Zweiter Tip . Der Kerl hat seien Feilmarkenstil einmal gewechselt, also nicht gleich "Ist nicht jodeln" wenn ihr über eine etwas andere stolpert. Seht euch den Hamon an, der imtiert einen bestimmten Schmied aus dem Koto der berühmt war fürArbeiten in diesem Stil. Na welcher Grundstil von Hamon ist es, welche Traditon ? ( Yamashiro, Yamato, BIzen, Mino , Soshu ? )

    Übrigensder Schmied hat auch einen Nick-Name der an die Grundtradition erinnert.

    So das waren jetzt genug Zaunpfähle, sonst kann ich ja gleich den Namen hinschreiben.

    Nur Eines noch.

    Die Klinge ist absolut Top und der Schmied auch, also bitte nicht bei den zweite Liga Wurstlern suchen.;)

  • Gut noch ne Kleinigkeit. Sein top-Schüler würde auch gehen vom Hamon und Hada her. IN der HAnd strahlen die Klingen der Kerlse wie Weihnachtsbäume, kleine silberne Spiegel tanzen auf einem schwarzem Spiegel. Einfach irre. Der Hamon schwimmt regelrecht auf der Oberfläche.