Dyspraxie (motorische Störungen)

  • Welchen Kampfsport empfielt sich bei Menschen mit motorischen Einschränkungen? Kann der Kampfsport vielleicht sogar die Motorik verbessern?

  • Kommt drauf an was derjenige/diejenige hat...........


    Aber ! das ist hier kein medizinisches Forum!


    K/

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Ich würde eher auf Tai Chi gehen. Da kann man genau heraus finden bis wo hin man gehen kann und mit stetigem Training sogar Verbesserungen erzielen.... aber ohne Garantie!!

    "Die Wahrheit versteckt sich oft hinter Lügen"
    Meins!! :D

  • es gibt mehrere Formen? Das wusste ich nicht. Also ich weiss das es noch eine verbale Dyspraxie gibt.


    Soweit ich in Kentniss bin, ist es es eine Fehlfunktion des Gehirns das die Koordination erschwert, diese Dyspraxie meine ich.


    Es geht ja auch nicht um die Medizin. Sondern welchen Kampfsport die Betroffenden ausüben könnten.

  • Soweit ich in Kentniss bin, ist es es eine Fehlfunktion des Gehirns das die Koordination erschwert, diese Dyspraxie meine ich.


    Bei der konstruktiven Dyspraxie liegt die Schwierigkeit darin, eigene Handlungen zu planen. Normalerweise weiß man, was man will und dann fängt man an. Ein Dyspraktiker weiß auch, was er will, kann jedoch seine Handlung nicht planen. Manchmal gibt es das Phänomen, dass etwas ohne Auftrag gelingt, nach einer Aufforderung jedoch nicht ...


    so wurde mir das mal erklärt, als ich einen Schüler mit der Teilleistungsschwäche Dyspraxie zu unterrichten hatte;


    das Experiment ist damals leider schief gegangen, weil es zu viele Parameter gab, an denen wir im 'normalen' Schulalltag hätten drehen müssen ...

    Suche das Einfache und misstraue ihm.

  • Ein Dyspraxier will gerade schneiden, er kann aber aufgrund seiner fehlenden Koordination nicht gerade schneiden.


    Deswegen wird im Kunstunterricht alles schief und krumm.

  • Klingt so, als wär KK nicht für dich geeignet. Denn wo krumm geschnittenes Papier halb so wild ist, gefährdest du im KK Training deine Partner.

  • Wieso gefährde ich die?


    Im Gegenteil aufgrund meiner unorthodoxen Bewegungen bin ich eher harmlos und relativ durchschaubar für meine Gegner! Ausserdem bin ich ein Rücksichtsvoller Partner. Die meisten sagen mir sogar das ich härter hinlangen soll! ^^

  • Wieso gefährde ich die?

    Weil es bei Hebeln zum Beispiel gefährlich sein kann, wenn plötzlich falsch rumruckst.


    Bei Würfen ähnlich: Mich wollte vor ein paar Wochen jemand mit einem Hüftwurf über sein ausgestelltes bein werfen, hat mich dabei aber so blockiert, daß er mir das beinahe das Knie zerfetzt hatte.



    EDIT: Auf der anderen Seite ist zuviel Rücksichtsnahme übrigens auch Mist.
    Solche Leute versuche ich als Partner zu meiden, weil man nichts lernt.

  • Nachtrag zu meinem Edit, weil mir das zu spät eingefallen ist: Bzw. weil falsche, auch wenn gut gemeinte Rücksichtsnahme, sogar im schlimmsten Fall auch gefährden kann:
    Beim Judo ist ein Schwergewicht, der will den anderen gerne helfen, in dem er auf ganz seltsame Art bei Würfen mitspringt - hat damit schon zweimal Leute verletzt, weil er nicht weiß, was er da tut und wie er eben solche Verletzungen (am Rücken des anderen) verhindert.


    Ich weiß nicht ganz genau, was er da macht (wir sind so extrem weit auseinander bei den Gewichtsklassen, daß ich Würfe erst zweimal oder so mit ihm trainiert habe), aber der Trainer hat ihm schon mehr als einmal gesagt, daß er das zu lassen sein hat.

  • Wieso gefährde ich die?


    Im Gegenteil aufgrund meiner unorthodoxen Bewegungen bin ich eher harmlos und relativ durchschaubar für meine Gegner! Ausserdem bin ich ein Rücksichtsvoller Partner. Die meisten sagen mir sogar das ich härter hinlangen soll! ^^


    Weil es bei Hebeln zum Beispiel gefährlich sein kann, wenn plötzlich falsch rumruckst.
    Bei Würfen ähnlich: Mich wollte vor ein paar Wochen jemand mit einem Hüftwurf über sein ausgestelltes bein werfen, hat mich dabei aber so blockiert, daß er mir das beinahe das Knie zerfetzt hatte.



    EDIT: Auf der anderen Seite ist zuviel Rücksichtsnahme übrigens auch Mist.
    Solche Leute versuche ich als Partner zu meiden, weil man nichts lernt.

    Also ist dir ein kaputtes Knie lieber (durch übertriebene härte), als nichts zu lernen (durch übertriebene Rücksicht).
    Das sehe ich umgekehrt, ich habe es lieber etwas uneffektiver, dafür aber Verletzungsfrei!

  • ich habe es lieber etwas uneffektiver, dafür aber Verletzungsfrei!

    Das ist mit Verlaub Unsinn. Man trainiert die jeweiligen Techniken, die sollen und müssen effektiv sein. Das man dabei den Partner möglichst nicht verletzt ist auch klar. Erwarte ich von vornherein eine Rücksichtnahme, lernt der Werfende/Hebelnde von Anfang an die Technik nicht korrekt -> falsche Technik -> Verletzung des Partners. So einfach ist das.
    Gehst Du ins Training mit dem Anspruch es lieber weniger effektiv zu haben, ist der Sinn einer KK nicht verstanden, dann geh lieber Tanzen.
    K/

    Ihr seid doch wieder ohne Aufsicht....ich merk das doch!

  • Hilfreich!

    Man könnte auch versuchen auf eine sinnvolle Dosierung zu kommen.

    Dieser Beitrag wurde von Pharao positiv markiert ()
    Begründung: Er hat es Begriffen! ^^

  • Also ist dir ein kaputtes Knie lieber (durch übertriebene härte), als nichts zu lernen (durch übertriebene Rücksicht). Das sehe ich umgekehrt, ich habe es lieber etwas uneffektiver, dafür aber Verletzungsfrei!

    Du hast eine Wahnsinnsphantasie, daß in meine Worte rein zu interpretieren :huh:
    Warum muss es unbedingt "übertrieben" sein?
    Oder lebst du nur in schwarz und weiß?


    Bloß, weil man im Training die Hebel (z.B.) auch mal spürt, verletze ich niemanden oder werde verletzt.
    Andersrum ist es aber wichtig, daß ich oder mein Partner die spüren, denn sonst weiß keiner von uns, ob es richtig ist.
    Ich *hasse* es zum Beispiel, wenn meine Partner schön mitgehen oder abklopfen, wenn noch nichts passiert - dadurch hab ich schon so oft falsches Feedback bekommen, daß es keinen Spaß mehr macht.
    Auf der anderen Seite hab ich an dem Arm meiner Lehrer schon wie dumm "rumgekurbelt", weil eben nichts passiert ist, bis ich am Ende dann *endlich* verstanden hatte, was falsch war.
    Gestern hab ich ein neues Detail beim Kote-Gaeshi gelernt, was den Hebel nochmal etwas effektiver macht - hat erst gut wehgetan, bis man sowohl als Uke als auch Tori den Dreh raus hatte, und hat danach mächtig Spaß gemacht; war eine der besten Einheiten der letzten Wochen.
    War die Schmerzen wert, denn es wurde nichts verletzt.
    Was ein Riesenunterschied ist!


    Hat nur nichts damit zu tun, daß wir uns gegenseitig die Knochen brechen.
    Geht darum, tatsächlich was zu lernen.



    Bei Schlägen dasselbe: Was nützt es mir beim Techniktraining, wenn meine Partner vorbeischlagen?
    Was nutzt es mir beim Sparring, wenn sie vorbeischlagen oder jedes Mal komplett abbrechen?
    Was nutzt mir ein Wurf, wenn der andere ihn nicht vernünftig macht, sondern aus Angst und falscher Rücksichtsnahme weiß der Geier was fabriziert - und mich und meine Knochen dadurch erst gefährdet?