Beiträge von Kibon

    Ja, damals waren unsere Handys noch aus Holz :)
    Spaß beiseite, viele meiner KK-Bekannten beklagen, dass es heute mehr als eine Dienstleistung gesehen wird. Gerade der Spruch der Eltern ist doch: er/sie soll Disziplin und Respekt lernen, bringen sie ihm/ihr nebenbei noch KK bei.
    In Korea beispielsweise holen Hapkidoschulen mittlerweile die Kids mit nem Shuttle Service ab und bringen die wieder nach Hause.


    Ich freue mich über jeden der kommt und sagt: ich will HKD lernen!


    K/

    Also smoo,
    das Verschobene steht so schon seit ein paar Tagen drin! :sleeping:


    Die Anregung von Mac habe ich aufgegriffen, da sie wirklich Sinn macht. Somit Diskussion hier, Ergebnis da.
    Das Ergebnis kann und wird sich noch Verändern.


    Wo ist da jetzt das Problem?
    Beim Ergebnis müssen wir drauf achten, dass einem Neuling/Anfänger kein Roman vorgelegt wird, der wegen verschwurbelten Texten dann nicht gelesen wird!


    K/

    Dieser Leitfaden ist in der Entstehung und wird noch erweitert!


    Du suchst eine gute Schule, einen guten Verein? Du bist Dir nicht sicher ob der Trainer / Meister qualifiziert ist?
    Hier findest Du eine kleine Hilfestellung worauf Du achten solltest!
    Deine Frage ist hier noch nicht beantwortet? Dann frage einfach!


    Zunächst einmal musst Du für dich entscheiden, in welche Richtung Du gehen willst! Es gibt mittlerweile sehr viele Kampfsportarten und Kampfkünste die alle unterschiedlich ausgerichtet sind. Vom Kickboxen bis hin zu Judo, vom Kendo bis hin zu Karate, Hapkido, Kung Fu findest Du ein Angebot. Zunächst informiere Dich einfach über das Internet welche Vereine oder Schulen in für dich erreichbarer Nähe welche KK anbieten und suche das dir am passendsten erscheinende raus und vereinbare ein Probetraining.
    Erwarte allerdings nicht, dass Du nach dem ersten Training alles kannst und verstanden hast. Selbst bis zum ersten schwarzen Gürtel ist es ein langer und auch harter Weg der ständiges Üben erfordert.
    Probetraining:
    Ein Probetraining sollte in der Regel mit dem Trainer abgesprochen werden. Die Gepflogenheiten findest Du normalerweise auf den Homepages der Vereine oder Schulen.Es ist immer gut dies vorher abzusprechen, ein Trainer kann dann im Vorfeld sein Training auf alle Anwesenden besser ausrichten.
    Ein Probetraining sollte kein Geld kosten und sich nicht nur auf eine Einheit beschränken. Beide Seiten müssen sich klar darüber werden, ob man auch zusammenpasst. Ein guter Trainer wird dich von sich aus einladen noch einige Probetraining wahrzunehmen ohne gleich mit einem Mitgliedsvertrag zu winken.


    Es gibt Stile, in denen Anfänger nicht in die normale Gruppe integriert werden, sondern vor dem Beitritt in eine Schule einen kostenpflichtigen Einführungslehrgang mitmachen (müssen). In dem Lehrgangsoll dezidiert auf die Neulinge eingegangen werden, ohne dass ein normales Training durch Fragen etc. gestört wird. Da nimmt sich der Trainer in einer Kleingruppe der Neuen an und lehrt das, was sie zum Einstieg in das normale Training können und wissen müssen und auch schon einige grundlegende Skills.



    Beim ersten Mal sollte ein guter Trainer dich in Empfang nehmen und dir vor Beginn der Trainingseinheit den Ablauf erklären, auf Besonderheiten hinweisen und auch nach deinen persönlichen Vorstellungen fragen. Wichtig ist, dass miteinander gesprochen wird, ob von deiner Seite körperliche Einschränkungen bestehen.
    Nach der Einheit sollte sich ein guter Trainer noch Zeit für dich nehmen und Fragen beantworten. Ein einfaches ," so machen wir das immer" ist nicht ausreichend.


    Frage nach, ob der Verein dem Landessportbund angeschlossen ist, dies ist bei Unfällen von Bedeutung. Handelt es sich um eine gewerbliche Sportschule ist eine Berufs Haftpflicht Voraussetzung.


    Ein Trainer sollte unbedingt eine Lehrerlaubnis seines Stiles oder eine Trainerlizenz des jeweiligen Verbandes oder eine Übungsleiterlizenz des Sportbundes vorweisen können. Ebenso sollte das Training vom Trainer/Meister geleitet werden.
    Ein Farbgurt kann durchaus eine Trainerlizenz haben ohne eine Danprüfung abgelegt zu haben und ist somit in der Lage ein vernünftiges Training zu gestalten.
    Bei längeren oder sehr anstrengenden Trainingseinheiten( gerade im Sommer) sind Trinkpausen ein Muss! Argumente wie : in Japan haben die damals auch nichts getrunken sind aus heutiger Sicht Unsinn.


    Schau dich um! Ist die Halle sauber, liegen Gegenstände herum? Es gibt viele Dinge auf die man beim ersten Mal nicht achtet, da alles neu ist und viele Eindrücke auf dich einprasseln.
    Generell ist Sauberkeit des Trainingsraumes, der Umkleiden oder Sanitären Anlagen ein Muss!

    Einverstanden, ich würde dann dahingehend einfach eine Lehrerlaubnis ( Trainerlizenz eines Verbandes/ Stils oder Übungsleiterschein) einsetzen. Damit sollte das abgedeckt sein.
    Zu dem Punkt Meister: das ist glaube ich das, was Mac mit Personenkult angerissen hat.
    Aber wie auch von Kajihei schon geschrieben, sollte es ein einfacher Leitfaden sein.
    Ich bin ein wenig überrascht, dass wir eigentlich alle die selben Voraussetzungen wünschen aber eine so unterschiedliche Wertigkeit an den Tag kommt. Klar soll eine Schule/Verein eine saubere und aufgeräumte Halle haben und Matten sollten nicht speckig sein, aber als Leitfaden anzugeben sich zu informieren wo ein Verbandskasten hängt, finde ich übertrieben,


    K/

    Ja, euer Verwirrtheit.
    Im Grunde hast Du es auf den Punkt gebracht. Nur weil man einen hohen Dan hat ist man noch lange kein guter Lehrer. Leider habe ich das selbst schon des Öfteren beobachtet.
    Ich habe für mich festgestellt, dass man das Lehren auch lernen muss, Nebeneffekt sich selbst mal zu überprüfen. Und das in jedem Training!

    Fein, wir nähern uns so langsam an, Konstruktive Kritik und Vorschläge sind weiterhin willkommen!!


    K/