Beiträge von sabiji

    Määääp!

    Yamato-Shizu! Ick schmeiß mir weg! Bei der Ur-Minoesken Ausprägung der Klinge hätte ich meinen A... auf Naoe Shizu verwettet. Ich und Ida bekommen wenigstens noch ein Kullerkeks, aber Kaji war trotz nichtnachdenkens meiiiiiiiilenweit daneben, ha, ha...

    Und wisst ihr noch was? Ich bin heilefroh, nächste Woche nicht da zu sein, bei dem neuen Prügel: https://www.aoijapan.com/appraisal-quiz-535/


    Viel Spaß! Soll ich Tsuruta was ausrichten? Habe mich kommenden Dienstag 17:00 bei ihm verabredet...

    Meine Gebäudeversicherung deckt sogar das "Anrammen durch bemannte und unbemannte Raumflugkörper" ab.

    Sage bloß, Du wurdest auch schon mal "entführt"! Magst Du drüber reden? Ich hoffe, die haben nix unanständiges mit Dir "experimentiert"...

    Ich bin ja u.a. auch gelernter Zimmerer und ich habe damals hauptsächlich im Denkmalpflegerischen Bereich - auch in Kirchendächern gearbeitet.


    Diesbezüglich mache ich mir die größten Sorgen, denn ich bezweifle, dass das Dach im historischen Kontext wieder rekonstruiert wird. Es gibt kaum Fachleute, die das wirklich können.

    Es wurde behauptet, das es keine Pläne und höchstens wage Zeichnungen gibt. Auch das kann ich kaum glauben, denn bei solchen Bauwerken wird an sich seit der "Fertigstellung" ununterbrochen rekonstruiert, ausgebessert und ersetzt. Ich war in einigen Dächern bekannter Kirchen, deren Dachkonstruktion von "Generationen" von Zimmerern erforscht wurde. Romanische und gotische Dächer sind noch harmlos, wirklich kompliziert und aufwendig wird es im Barock.

    dann habe ich schon Meinungen gelesen, die eine Stahlkonstruktion befürworten, ähnlich der im 1. WK stark beschädigten Kathedrale von Reims, die ein "feuerfestes Stahldach" besitzt. das ist großer Nonsens aber leider das heutige Maß der Dinge. Es gibt kein feuerfestes Stahldach, im Gegenteil. Auch wenn sich das merkwürdig anhört: Holz ist um Welten feuerbeständiger als Stahl. Stahl hält bis zu einem bestimmten Punkt und gibt dann schlagartig nach, und zwar komplexer und vollständiger als jedes Holzdach.

    Das Dach der Nikolaikirche in Spandau hat dutzende Brände und Kriege überstanden. Da sind Querschnitte an Eiche verbaut, an denen zig Feuer gescheitert sind. Die angekohlte Oberfläche der Balken bildet zu dem einen natürlichen Feuerschutz. Gut, ich kenne nicht das Dach der ND, aber ich war schon erstaunt, wie locker flockig das abgebrannt ist.

    Schaun wa mal...

    Naja, mit Versicherungen ist das so eine Sache. Erst mal muss 100% feststehen, was das Feuer exakt ausgelöst hat. Wird dafür eine Firma verantwortlich gemacht werden, kann ich mir nicht Vorstellen, dass irgendeine Firmenhaftpflicht auch nur ansatzweise den Schadensumfang abdecken kann.

    Irgendwie bin ich noch viel zu schlapp, mir das neue Stück genauer anzuschauen, bzw. klare Gedanken dazu hervor zu bringen. Mich hat es am WE so richtig die Beine weggehauen, in dem ich was gegessen habe, was ich liebe hätte lassen sollen. Jedenfalls war das Klo, bzw. besser der Eimer mein bester Freund. Nur ein bisschen Konzentration auf eine bestimmte Sache, selbst Radio hören - also noch nicht mal was körperliches - hat mich enorme Kraft gekostet. Kann mich nicht entsinnen, dermaßen so ausgeknockt gewesen zu sein.

    Bin natürlich heute brav auf Arbeit gewankt...habe noch jede Menge Gummi in den Gelenken und im Kopf.


    Ich gebe Ida absolut recht, das diese Form in der frühen und mittleren Muromachi sehr beliebt, fürchte jedoch, hier das Vorbild für diese Renaissance zu haben. Auffällig ist auch der rustikale Hada. Spontan habe ich also was auf´m Zettel gekrakelt. Ich hoffe nicht, dass ich darüber den Kopf schüttle, wenn ich wieder etwas schärfer sehe...den der Hamon erscheint erst mal für meine Idee zu brav.

    Darf ich dennoch mir erlauben ganz allgemein mit den Den zu hadern? Er steht ja ausser Frage, das bestimmte Motive schulübergreifend gern gefertigt wurden, weil sie halt beliebt waren. Nehmen wir mal irgend ein klassisches Ji-Sukashi Design wie Kiri (Blüte und Blätter). Also wir haben Stichblätter, welche sich erst mal rein optisch gleichen, aber Zuschreibungen für Higo, Nishigaki, Akasaka, Shoami und Choshu haben. Natürlich könnte man die einzelnen Zuschreibungen auf Grund bestimmter Eigenschaften in Machart und Material erklären. Da habe ich kein Problem mit. Aber ich kann mich nicht entsinnen, jemals ein Hozon mit Den Akasaka, Den Higo, oder Den Shoami, ja sogar Den Owari gesehen zu haben. Gerade wenn man jetzt die späte Muromachi und Momoyama bis frühes Shinto hat, kann ich mir vorstellen, das es manchmal nicht leicht ist Shoami und Owari zu unterscheiden. Es gibt aber sehr wohl Den Kanayama und Kanayama.

    Wieso bekommt also eine offensichtlich identische, unsignierte Arbeit wie die eingestellte Goto Tsuba das Den, während bei Fällen von durchaus mehrerer möglicher Zuschreibungen wie eben Owari/Shoami es kein Den gibt?

    Das soll ja keine Kritik sein, ich will es nur verstehen (und lernen).

    Also wenn ich richtig liege, hat sich meine Tochter gerade tränenreich aus dieser alten Provinz "..." - wo es jetzt sehr frühlingshaft warm ist und auch Palmen stehen - verdrückt, und hockt jetzt zähneklappernd in der alten Provinz Shinano. Dort ist über Nacht mal wieder Schnee gefallen.

    Schau dir mal die Reflexionsfotos an. Sieht das nach Mino aus? Ja, Mino fußt auf .... aber ich denke nicht, dass sich klassisches Masame im Shinogiji finden wird. Tsuruta schreibt Ko-Itame mit Masanagare. Tatsächlich sieht man diese Nagare-Schlieren. Was wäre, wenn sich hier größere Chikei anheften würden?

    Was der so treibt? Bratsche und Tennis spielen tut er. Außerdem wandert er gerne. Bisschen Schiss habe ich vor der goldenen Woche, die eigentlich ab dem 29. 04. theoretisch aber schon ab 27.04. beginnt. Dann wird die eh schon volle Stadt (Tokio)noch voller sein. Nicht durchblicken tue ich mit den Feierlichkeiten. Das eigentliche Ritual ist erst im Oktober und am 1. Mai bin ich wieder zurück. Es erwischt uns also nur vom 27. bis 29.04....