Beiträge von Perath

    Grundsätzlich stimme ich diesem Artikel zu! Gerade das Rechenbeispiel um Hicks Law herum ist immer wieder beeindruckend.

    Ich nutze dieses Beispiel auch gerne als "Totschlagargument" wenn ich mal wieder mit einem KKler oder KSler in Diskussionen über dieses Thema Geräte.


    In der Tat ist eine Annäherung an die Realität durch Szenariotrainings möglich und sinnvoll.

    Am Ende gilt: Training Training Training!


    Selbst Elite-Einheiten aus Polizei und Militär können sich der Realität des Ernstfalles nur annähern. Aber dutrvh konsequentes Training nah an der Realität erhöhen sie ihre Chancen.


    Das ist wie in der Mathematik. In unserer Lebensrealität können wir uns der Null nur annähern, erreichen werden wir sie nie.


    Ein guter Artikel, danke dafür! :)

    Also was meint ihr, lohnt sich es für ein Shock Doctor Produkt das 3Fach auszugeben?

    Meiner Meinung nach lohnt sich das nicht. Ja, an der Schutzausrüstung sollte man nicht sparen, da hat Drax vollkommen recht.

    Aber ob es gleich ein absolutes Premium-Produkt sein muss, ich weiß nicht. Ein ordentlicher Tiefschutz tut, was er soll, er schützt tief. ;)

    Dass der oft unbequem ist, gehört einfach dazu. Solange du keine offenen Stellen durch Abrieb oder so davon trägst ist es die Schmerzen wert. Die Alternative tut mehr weh, glaub mir. ;)

    Das dieser Lehrinhalt ein Leerinhalt ist. Ich kenne übrigens keine europäische KK wo Beten geübt wird.

    Gerade in den asiatischen Kampfkünsten ist die Verbindung zwischen Philosophie/Religion und Kampfkunst oft wesentlich symbiotischer als das in europäischen KKs der Fall ist.

    Diese Kuji Kiri aus dem Video haben mit "Beten" wie wir es aus dem Christentum kennen nicht viel gemeinsam. Es geht dabei eher um Konzentration, Zentrierung und Meditation in einer bestimmten Form. Die asiatischen Kulturen sind voll von solchen Übungen.

    Diese Übungen als Leer-Inhalte zu bezeichnen würde auch bedeuten, Meditation, Qi Gong, Taiji und Ähnliches als Leer-Übungen zu bezeichnen.


    Und zu den europäischen KK. Ich bin mir sicher, dass die Bischöfe schon eine Form von Beten praktiziert haben, ganz zu schweigen von den ganzen Kreuzzüglern und Ritterorden.

    Wie schon gesagt, Beten ist hier ja kulturelle Auslegungssache. Kreuzzügler oder andere christliche Krieger baten natürlich vor der Schlacht um göttlichen Beistand und das Gebet hatte eine beruhigende und zentrierende Wirkung. Ich würde es mal so formulieren: In den meisten Fällen ist das klassische Gebet, wie wir es kennen, eher formlos und eine Zwisprache mit Gott.

    In den asiatischen Kulturen sind Gebete oft stark in eine Form gegossen. Das können Bewegungsabläufe, Tätigkeiten (Gebetsrollen) oder eben auch Fingerzeichen sein.

    Danke für deine erhellenden Beiträge. Da bin ich wohl tatsächlich einigen verbreiteten Mythen aufgesessen.

    Da muss ich bei meinem Verein doch wohl tatsächlich nochmal nachschauen, ob das alles so passt (wobei unser Kassier eine Steuerfachangestellte ist und wir die Satzung von einem Steuerberater haben prüfen lassen.) Sollte also an sich alles passen. :)

    Da gebe ich dir insofern recht, als dass das zentrale Element die Satzung ist.

    Einnahmen von Vereinen sind im Geschäftsbetrieb immer Umsatzsteuer-pflichtig, entweder mit dem Regelsatz von 19% oder dem von dir erwähnten geringeren Satz von 7% (je nachdem, was versteuert wird).


    Dass die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb unmittelbar mit dem Zweckbetrieb in Zusammenhang stehen müssen, ist mir neu. So lange der Verein


    1. nachweisen kann, dass die Einnahmen für den Zweckbetrieb aufgewendet werden

    2. keine signifikanten Vermögenswerte angelegt bzw. gespart werden


    sollte es keine Probleme geben.

    Oder hab ich da grundlegend was falsch verstanden?

    Nachtrag: Damit versucht man dem Umstand Rechnung zu tragen, dass der Zweckbetrieb eines Vereins oft größere Kosten verursacht, als durch Mitgliedsbeiträge und Spenden gegenfinanziert werden kann.

    Ein typisches Beispiel wären Schützenvereine. Oft keine riesen großen Mitgliederzahlen, horrende Kosten durch das Bauen/Betreiben von (gesetzlich sehr streng reglementierten) Schießständen und traditionell eher weniger die Empfänger von großen Spenden.

    So lange der Verein also Einnahmen aus Schützenfesten etc. nutzt, um damit den Zweck des Vereins zu finanzieren, ist alles grün. :)

    Vorsicht! Bei einem gemeinnützigen Verein darf auf einem Basar nichts erworben werden. Das ist Erzielung von Einnahmen und die Gemeinnützigkeit ist in akuter Gefahr

    Das ist so nicht ganz richtig. Einnahmen eines gemeinnützigen Vereines dürfen für den sog. Zweckbetrieb generiert und sogar bis zu einem (eher geringen) Grad auch angespart werden.

    Es muss jedoch zu allen Zeiten gewährleistet sein, dass die Einnahmen für den Zweck, für den der Verein gegründet wurde, aufgewendet werden.

    Die Gemeinnützigkeit ist dann in Gefahr, wenn der betreffende Verein übermäßig viel Vermögen anhäuft, keinerlei Ausgaben im Zweckbetrieb oder ausschließlich im Geschäftsbetrieb aufweisen kann.

    Beim Boxen, Muay Thai und ähnlichen Kampfsportarten ist das Aufbauen von maximaler Kraft auch über "kürzere" Etappen zentrales Element. Je weiter du ausholst, desto länger braucht dein Schlag und desto früher kündigst du ihn an.

    Das hat vor allem mit Körperspannung im Rumpf zu tun. Je mehr Spannkraft du in der Rumpf-Muskulatur aufbringst, desto mehr Kraft kannst du auch über kurze Haken in den Schlag legen.

    Aber wie Kibon schon sagte...genau für solche Fragen/Probleme hast du hoffentlich einen Trainer, der dir auch trotz Handicap zeigen kann, wie du (möglichst nah) ans Ziel kommst.

    Hauptproblem ist wohl: Vereinsamung, nur soziale Kontakte wenn man Sicher ist 100% gemocht zu werden. Und keine Bereitschaft Risiken einzugehen. Kein Bewältigungskonzept. Keine Überwindungskraft. Um ein paar Symptome zu nennen!

    Da hast du ja wichtige Kernstücke schon benannt!

    Gerade hier ist es halt wichtig, neue Erfahrungen zu machen und zu merken, dass sich (vereinfacht gesagt) Risikobereitschaft lohnt. Dazu gehört natürlich therapeutisch gesehen auch eine gewisse Konfrontation mit den Ängsten. Wichtig ist nicht, dass alles funktioniert, sondern dass man die Möglichkeit hat, das Erlebte anschließend zu reflektieren.

    Wie ging´s dir dabei?
    Hast du etwas anders gemacht als sonst?

    Wie hast du die Reaktionen auf dich wahrgenommen?


    Das sind jetzt natürlich nur Beispiele, aber du scheinst da auf einem absolut richtigen Weg zu sein, zumindest demnach zu urteilen, was du beschreibst. :)

    Eine Diagnose verleitet gerne dazu, zu glauben, man hätte einen Lösungsweg. So einfach wie in der somatischen Medizin ist es hier aber tatsächlich nicht (Schmerzen --> Untersuchung --> Diagnose --> Behandlung)

    Eine Diagnose beschreibt zunächst (hier nach ICD 10) einmal eine Reihe von Symptomen. Ist eine bestimmte Anzahl an Symptomen klar gegeben, kann eine Diagnose gestellt werden.

    Zu wissen, was man hat, stellt viele erlebte Probleme/Symptome in einen verstehbaren Zusammenhang, das ist schon richtig. Nur heißt das noch lange nicht, dass eine Lösung in Sicht ist.

    Da gehören einige wichtige Fragen dazu:


    - Welche Symptome stehen bei mir im Vordergrund?

    - Auf Basis welcher Symptome wurde bei mir die Diagnose gestellt?

    - Welche Art der Therapie/Hilfestellung wird meinen Symptomen am ehesten gerecht?

    Achtung, nicht verwechseln:


    Eine Persönlichkeitsstörung wird im Laufe der zeit nicht schlimmer sondern "besser".

    Persönlichkeitsstörung bedeutet, dass in der Ausbildung der Persönlichkeit (Frühkindheit, Kindheit) etwas "schief" oder nicht "normal" gelaufen ist. Die Persönlichkeit wurde (aus welchen Gründen auch immer) an der ein oder anderen Stelle nicht kongruent ausgebildet und das macht dann in den meisten Fällen so ab dem Jugendalter Probleme, wenn also die eigenständige soziale Interaktion und dergleichen anfangen zu greifen.


    Wenn sich im Laufe der Zeit bestimmte Symptome (Angst, soziale Phobien) ausbilden ist das meist was anderes als eine Persönlichkeitsstörung.

    "Der/Die Spinnengewerkschaft/in verwahrt sich aufs Äußerste gegen die diskriminierende Verharmlosung unserer kleineren Vertreter/innen unserer Gattung/innen.

    Wir machen uns als Vertreter/innen ALLER Arachniden/innen stark für der/die Rechte/innen unserer kleinen Artgenossen/innen, ist doch der/die Körpergröße/in gerade bei den/die giftigen Mitgenossen/innen stets auf Drüsenprobleme/innen zurückzuführen!

    Wir möchten an dieser/m Stelle/r dem Herrn/Frau Kajihei/in für die /der umsichtige/r Rückmeldung/in danken und bringen unsere/r große Freude/r zum Ausdruck/in, dass selbst Menschen der/die Rechte/innen kleiner Spinnen/innen am Herzen liegt.


    Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen/innen!


    Der/Die Spinnengewerkschaft/in"

    Spinnen sind sehr gesundheitsschädigende Tiere.

    Sie verursachen Angst/Panik, erhöhen dadurch das Herzinfarkt-Risiko, führen zur sozialen Stigmatisierung durch graue Haare oder alternativ Altersarmut wegen der Notwendigkeit der Färbung selbiger.

    Andererseits entlasten sie durch die Herzinfarkte deutliche die Rentenkassen, was mich zu der Annahme führt, dass Spinnen von der Rentenlobby hofiert werden.

    Wie fast jede psychische Erkrankung kann man auch die Persönlichkeitsstörung nicht an Äußerlichkeiten festmachen.

    Ihr würdet euch wundern, wie viele Menschen von solchen Diagnosen betroffen sind...


    Sich "hinter der Diagnose zu verstecken" ist tatsächlich ein weit verbreitetes Phänomen, vor allem wenn die Diagnosestellung gerade erst erfolgt ist. Da gilt es gezielt gegen zu arbeiten, was am besten funktioniert, wenn man im therapeutischen Rahmen immer wieder damit konfrontiert wird. Das ist unangenehm, tut oft weh, ist aber absolut notwendig, um die PS in ein geregeltes Leben zu integrieren.

    Behandeln, wie man andere Leute auch behandelt.

    Nicht den Arsch pudern, aber auch nicht Arsch sein.

    Halt verhalten wie bei jedem anderen auch.

    So siehts aus!

    Eine Persönlichkeitsstörung ist keine Demenz oder Schizophrenie. Weder entschuldigt sie etwas noch verpflichtet sie zu etwas. Ganz normaler Umgang und gut ist. :)

    Hey Pharao,


    Das Warten auf einen ambulanten Therapieplatz kann tatsächlich sehr frustrierend sein.

    Wichtig ist, dass du am Ball bleibst, oft ergibt sich ein freier Platz. Und so blöd das klingt bei den Wartezeiten... Nimm nicht den erst besten Therapeuten. Der-/diejenige sollte zu dir passen und du solltest ein gutes Gefühl dabei haben.

    Aber für sowas gibt's ja die Probatorik-Sitzungen.


    Ida hat da schon recht... Über die KV ist da oft was zu machen.

    Weißt du denn, in welche Richtung du suchst? Tiefenpsychologisch/Analytisch oder Verhaltenstherapeutisch?

    Ich fass das mal zusammen...


    - Du trainierst Baguazhang seit nicht mal einem Jahr.

    - Du hast ein Buch gelesen

    - Du hast Youtube Videos angeschaut

    - Du hast eine Amazon-Bewertung von oben genanntem Buch gelesen


    Auf der Basis dieses Fundaments argumentiert du, dass du die Möglichkeiten einer Kampfkunst kennst und stellst einen Vergleich mit Sportmoderatoren an.

    Zudem stößt du Leute vor den Kopf, die sowohl beruflich als auch in der Freizeit stellenweise auf Jahrzehnte-lange Erfahrung im Bereich KK/KS/SV zurückblicken können.


    Das finde ich auf eine ganz eigene Weise sehr beeindruckend.


    Übrigens.... Ein Sportmoderator beschäftigt sich HAUPTBERUFLICH mit Sport und braucht viel Erfahrung in seinem Job. Mit Hobby hat das nichts zu tun.

    Stammtisch? Genau, das ist es, was du hier vorführst.... Vermeintliches Wissen laut und selbst-überzeugt in die Welt gepoltert.