Beiträge von Harlekin

    Kann ich ja machen, sobald ich die Zeit dafür finde. Für heute muss es reichen. Die TKD-Experten können auch erstmal ihren Senf zu den Techniken oben geben. Die können das bestimmt besser erklären als ich.

    Um zu zeigen wie die Techniken funktionieren, müsste ich hier Bilder in großer Zahl reinstellen, dass wäre etwas viel Arbeit. Ist eigentlich auch nicht das Thema des Threads, sondern wie viele Techniken des traditionellen Taekwondo heute noch im Training wirklich gelehrt werden und warum es so einen Unterschied in der Anzahl der Techniken in vielen TKD-Büchern gibt.

    Ja, kann ich. Ist eigentlich ganz einfach. Die Namen der Techniken setzen sich immer wieder aus den gleichen Begriffen zusammen:


    Jumok - Faust

    Dung-jumok - Faustrücken

    Me-jumok - Faustboden

    Betang-son - Handfläche, Handballen

    Sonnal - Handkante

    Sonnal-dung - Handkantenrückseite

    Son-kut - Fingerspitzen

    Bakkat-palmok - Außenunterarm

    An-palmok - Innenunterarm

    Palkup - Ellbogen

    Apchuk - Fussballen

    Baldung - Fussspann

    Balnal - Fusskante

    Balnal-dung - Fusskantenrückseite (Innenfusskante)

    Dwitkumchi - hintere Ferse (Achillesferse)

    Balbadak - Fusssohle

    Dwitchuk - untere Ferse

    Murup - Knie

    So, ich habe ja versprochen, die Handtechniken und die Bücher, aus denen ich sie habe, hier aufzulisten und ich fange hier mit dem ersten Buch an. Aus dem Buch "Taekwondo.Koreanischer Kampfsport" von Konstantin Gil habe ich folgende Arm- und Handtechniken abgeschrieben:


    Stoßtechniken:

    Jumok-jirugi

    Bandaei-jirugi

    Baro-jirugi

    Jechyo-jirugi

    Kun-dolchogwi

    Sewo-jirugi


    Stechtechniken:

    Pyonsonkut-chirugi

    Pyonsonkut-opo-chirugi

    Pyonsonkut-jechyo-chirugi


    Schlagtechniken:

    Dung-jumok-chigi

    Me-jumok-chigi

    Sonnal-an-chigi

    Sonnal-bakkat-chigi

    Sonnal-dung-chigi

    Palkup-chigi

    Palkup-dwit-chigi

    Palkup-dollyo-chigi

    Palkup-ollyo-chigi

    Palkup-yop-chigi


    Blocktechniken:

    Arae-makki

    Olgul-makki

    Momtong-bakkat-makki

    Bakkat-palmok-makki

    Goduro-makki

    Sonnal-makki

    Hechyo-makki

    Otgoro-arae-makki


    Die Techniken aus meinen anderen Taekwondo-Büchern kommen noch, aber es dauert halt, bis ich die Zeit finde, sie hier alle aufzulisten. Die Techniken oben sind schon mal ein guter Anfang für die weitere Diskussion.

    Jaja, ich weiß... ich hab auch schon bemerkt, das es das Thema bereits hier gibt. Die Mods können es daher ruhig schließen. Hab's echt übersehen...:rolleyes:

    Also erst mal Harlekin, finde ich Deine Sätze recht gut. Andererseits muss ich aber auch Nite recht geben.

    Mach Dein Training und zähle nicht die Anzahl der geübten Techniken, das ist vertane Zeit, die Du besser mit üben verbringen solltest.

    Und zweitens ist der Ausdruck "traditionell" beim TKD, egal welcher Coleur Mut Vorsicht zu gebrauchen. Das TKD gibt es erst seit ungefähr 1955 und hat keine Verbindung zum recht alten Taekkyon. Lass Dir da bitte auch nix erzählen. Auch wenn ich diese Kampfart liebe, man sollte hier bei der wahren Geschichte bleiben.

    Ich empfehle Dir dazu das Buch "Tödliche Kunst" bzw. "A Killing Art" (Deutsche Web-Seite).

    Hallo Drax,


    Das Taekwondo eine moderne Kampfsportart ist, die 1955 entstanden ist, weiß ich. Das gilt auch für das moderne Karate, ob nun Shotokan, Goju Ryu, Wado Ryu oder Kyukushin. Das die heutigen modernen Karate-Stile Techniken verwenden, die bereits in den Jahrhunderten zuvor verwendet wurden, ändert nichts daran, dass Karate eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, genauso wie Judo, Aikido & Co. Und für Taekwondo (und Hapkido) gilt das Gleiche. Es gibt bestimmt viele Techniken im TKD, die bereits schon viel früher in anderen Kampfkünsten verwendet wurden, aber es ändert trotzdem nichts daran, dass auch Taekwondo eine moderne Erfindung aus dem 20 Jahrhundert ist. Für mich ist das aber kein Problem.


    Ich verstehe auch nicht die Leute, die umbedingt wollen, dass ihre Kampfkunst viele hunderte Jahre alt sein muss. Wozu soll das gut sein? Was ändert das persönlich für mich - für mein Training? Ich sehe Taekwondo als modernen Sport, mit dem man sich auch selbstverteidigen kann (wenn man entsprechend trainiert), aber eben an erster Stelle als sportliche Disziplin, genauso wie Boxen, Ringen, Sumo-Ringen oder Judo. Dieses ganze Gequatsche von "meine Kampfkunst hat seine Wurzeln im Shaolin-Kloster und selbst Bodhidharma hat schon MEINE KAMPFKUNST trainiert" ist so ein Blödsinn. Selbst wenn es für irgendeine Kampfkunst stimmen sollte, was historisch kaum nachweisbar ist, wozu soll das gut sein? Es ändert sich dadurch doch nichts an den heutigen Trainingsmethoden im Kampfsport. Oder ist es genau das, was die meisten Kampfsportneulinge von ihren Trainern über ihre Kampfkunst hören wollen?

    Also in der Forensuche habe ich seo yoon-nam nicht gefunden. Er hat eine Internetseite und irgendein Buch geschrieben "Meister Seo und das Geheimnis des Glücks", hat TKD in München unterrichtet und ist im Ruhestand. Mehr habe ich zu dem Mann nicht gefunden. Was hat er den ausgefressen?

    Wie alt ist Harlekin dass sie,er sich so schnell in diese komplexe materie einlasen kann? dazu noch der sachverstand über distanzen und kombinationen zwischen den zeilen? das ist schon spannend.


    Wie alt bist du?

    Hast du ks vorerfahrungen?

    Mein Alter tut nix zu Sache. Aber etwas Kampfsporterfahrung bringe ich schon mit. Habe als Kind 3 Jahre Judo (bis Orangegurt) im DJB gemacht, dann 2 Jahre Wing Chun (hat mir aber auf Dauer nicht gefallen). Habe es auch mal mit Fechten versucht, aber ich war einfach zu schlecht darin. Dann habe ich mich auch mal im Aikido versucht, dachte nach 3 Jahren Judo wirst du das schon hinbekommen, aber Aikido war für mich leider eine Enttäuschung - Judo und Aikido sind doch zu unterschiedlich. Damit will ich nicht sagen, dass Aikido schlecht ist, die Fallschule und abrollen war alles OK, aber mein Körper konnte die Techniken, die ich in den vorheringen Trainingseinheiten geübt habe, nie von sich aus abrufen, mit anderen Worten mein Körper konnte sich die Bewegungen einfach nicht merken. Immer wieder musste man mir die gleiche Technik zeigen und auch dann habe ich mehrere Anläufe gebraucht, bis ich die Technik wieder sauber ausführen konnte - so als hätte ich sie grade erst erlernt. Danach habe ich eine Zeitlang gar nichts gemacht. In diesem Jahr hatte ich dann 4 Wochen Probetraining im Shotokan Karate und anschließend 4 Wochen Probetraining im Taekwondo/Hapkido und beim Taekwondo und Hapkido werde ich jetzt auch bleiben. Mein Körper fühlt sich wohl beim Ausführen der TKD- und HKD-Techniken, die Trainer geben sich mühe und beim Training sind alle wie eine große Familie und nicht wie irgendsoeine anonyme Truppe wie z.B. im Fitness-Studio (wo jeder nur für sich trainiert und keiner den anderen kennt). Nichtsdestotrotz sehe ich mich als Kampfsportneuling, zumindest im Taekwondo und Hapkido. Die paar Jahre Judo, Wing Chun und Aikido machen aus mir noch lange keinen Kampfsportexperten.

    Bestimmt sind nicht alle Techniken (ob nun Hand oder Fuß) des TKD SV-tauglich, aber müssen sie das immer sein? Würde man jede traditionelle Kampfkunst/Kampfsportart nur noch auf die Techniken reduzieren, die wirklich schnell und ohne Verzögerung im Straßenkampf anwendbar sind, dann würde von den Kampfsportarten nicht mehr viel übrig bleiben. Ich lerne Taekwondo (oder welche Kampfsportart auch immer) nicht bloß deshalb, weil ich mich damit selbstverteidigen will. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass man sich mit TKD nicht verteidigen kann, aber es kann nicht der einzige Grund sein, warum Leute bereit sind eine Kampfkunst Jahrzehnte lang zu trainieren.


    Was die Wettkämpfe im Taekwondo angeht, ich vergleiche die gerne mit Fechtmeisterschaften. Denn bei den TKD-Wettkämpfen geht es wie bei Fechtmeisterschaften eigentlich nur darum Punkte zu erzielen und mit den ganzen Beintechniken des TKD bekommt man diese Punkte nun mal schneller und sicherer als mit Handtechniken, bei denen man mehr in seinen Gegner reingehen muss (womit auch das Risiko steigt selbst getroffen zu werden). Ich denke, dass man das normale oder traditionelle Taekwondo vom Wettkampf-Taekwondo unterscheiden muss. Beim TKD-Wettkämpfen wird nur ein Bruchteil der möglichen TKD-Techniken verwendet und das ist auch OK so.


    Das reguläre TKD-Training sollte aber so aufgebaut sein, dass man im Laufe der Jahre alle Techniken dieser Kampfsportart erlernt oder zumindest kennenlernt. Ob all diese Techniken wirklich SV-tauglich sind oder überhaupt Sinn machen, interessiert mich dabei nicht wirklich. Als Anfänger will ich erstmal TKD richtig erlernen, aber dann verlange ich auch, dass man mir keine Technik des TKD vorenthält - unabhängig davon ob diese Technik sv-tauglich ist, überhaupt Sinn macht oder Teil der Prüfungsordnung ist oder nicht. Ich weiß, ich spucke hier jetzt vielleicht große Töne, aber das ist halt meine Herangehensweise. Wenn ich eine Sportart beginne und bereit bin ihr Jahre meines Lebens zu widmen, dann will ich auch alle Facetten diese Kampfsportart kennenlernen.


    PS: Die Links zu den Büchern stelle ich noch rein, hatte heute aber nicht genug Zeit dafür.

    Drax Gast 2  


    Na also, es geht doch. Endlich mal ein paar Antworten und persönliche Sichtweisen zum Thema. Die bisherigen Antworten von DRAX und dir zu dem Thema sind doch schon ein guter Anfang für eine Diskussion. Im Grunde lautet beim TKD-Training der Slogan "Es gibt für fast alles eine Technik, aber es wird nicht (in jedem Verein) alles unterrichtet". Vielleicht liegt genau hier der Grund, warum in vielen TKD-Büchern die Anzahl der Hand- und Armtechniken so stark variiert. Die Autoren der jeweiligen Bücher haben sich halt eben auf jene Techniken beschränkt, die ihnen am sinnvollsten erschienen. Das würde es zumindest erklären.


    Die Links werde ich gerne versuchen nachzuliefern, wird aber bis morgen warten müssen. Die englischsprachigen TKD-Bücher habe ich als ebooks auf dem PC, daher weiß ich nicht, ob es so eine gute Idee ist hier Links reinzustellen, wo man sie sich downloaden kann - nicht das es heißt, ich ermuntere hier jemanden zum illegalen Filesharing oder sowas. Ich kann aber zumindest dann die Amazon-Links reinstellen, damit du weißt, von welchen Büchern ich rede. Ich packe dann noch einen Link auf die Taekwondo.de-Unterseite, wo die Liste mit den Hand- und Armtechniken aufgeführt ist.


    Zu was anderen: ja, es stimmt, ich fange erst im September an zu trainieren, habe aber schon mein Probetraining (4 Wochen) hinter mir. Meine Vereinsmitgliedschaft fängt aber erst im September an, da während der Schulferien und im August ohnehin kein Training stattfindet, sonst hätte ich bereits für den August zahen müssen, ohne trainieren zu können. Daher kommen die ganzen Infos über meinen Verein, den ich hier in der "Ich-Perspektive" von mir gegeben habe. ;-)

    Die fehlenden 30 Minuten sind dann Aufwärmen, Dehnen, Cooldown?


    Du musst noch bisl am Schreibstil arbeiten... :D


    Da scheint halt doch der Shohei durch. Aber das Thema ist trotzdem interessant. Werde mich auch versprochen noch dazu äußern.

    @ Smoo


    Ungefähr 15 Minuten Aufwärmen und Dehnen, dann gut 90 Minuten Training und am Ende noch 10-15 Minuten Cooldown und das Training ausklingen lassen ... was ist jetzt daran so ungewöhnlich? Ich weiß ja nicht, in was für einem McDojo du trainierst, aber in meinem Verein sind 120 Minuten Training normal, selbst die Judokas in unserem Verein trainieren so viel - also wo liegt dein Problem?


    Was meinen Schreibstil angeht, 1) habe ich einfach nur versucht alles möglichst gut zusammenzufassen, da ich hier keine Romane schreiben will, dass dabei sich hin und wieder Fehler in meine Texte einschleichen, kein Ding, kann ich mit leben (und es juckt mich auch nicht, ob es andere stört) und 2) wüsste ich gerne, was das überhaupt mit dem Thema hier zu tun hat. Wenn du nichts qualifiziertes zu meiner Frage betreff "Anzahl der Hand- und Armtechniken im TKD" zu sagen hast (obwohl du selbst in deinem Profil angibst, dass du TKD machst), dann spart, du und deine Kollegen weiter oben, euch doch eure nutzlosen Kommentare. Denkt ihr ernsthaft, es interessiert mich, was ihr über mich denkt? Ihr kennt mich doch gar nicht. Ich hatte als Kampfsportneuling einfach nur eine konkrete Frage und alles (mit Ausnahme von dem, was der SmilingFreeman geschrieben hat) was von eurer Seite dazu gekommen ist, waren nichts als blöde Kommentare, dass hier ein angeblich neunmalkluger Forumsneuling euren "Forumsfrieden" stört. Geht's noch? Ein Kampfkunstforum ist doch wohl genau dafür da, um solche Fragen zu stellen und um sich darüber auszutauschen. Aber einige Forumuser hier sind wohl damit völlig überfordert.

    Gast3


    Also, zuerst zu den Trainingszeiten in meinem Verein: Taekwondo und Hapkido werden in meinem Verein in Kombination trainiert - pro Trainingseinheit 45 Minuten TKD und 45 Minuten Hapkido, dazu kommen noch Aufwärm- und Dehnübungen. Trainiert wird 3 mal die Woche, also 3 mal 120 Minuten TKD + Hapkido. Man kann auch 5 mal die Woche trainieren, aber die zwei weiteren Trainingseinheiten sind freies Training am Wochenende und sind keine Pflichtveranstaltungen. Also insgesamt bis zu 5 Trainingseinheiten a 120 Minuten pro Woche und dafür nur 15 € Monatsbeitrag - was in meinen Augen echt super ist. In meinem Verein gibt es insgesamt 7 Trainer, mit unterschiedlichen Dan-Graden, so dass es kaum Trainingsausfälle im Jahr gibt. Angeredet werden die Trainer entweder mit Vornamen oder einfach mit "Trainer" - jedes "Sifu"- oder "Sensei"-Gehabe ist im Verein verboten.


    Die Prüfungen im TKD werden nach WTF-Regeln abgelegt. Im Hapkido gibt es auch Prüfungen, aber nach welchen Verbandsregeln weiß ich jetzt grad nicht. Insgesamt kann man pro Kampfkunst maximal 2 Prüfungen pro Jahr ablegen - es ist aber keine Pflicht und Prüfungsgebühren gibt es auch nicht. Ein paar mal im Jahr werden Seminare (meist am Wochenende) zu TKD oder HKD angeboten, man ist aber nicht verpflichtet daran teilzunehmen. Wer an einem Seminar teilnehmen möchte, muss aber Seminargebühren bezahlen (meist 30-50 €), da es sich um externe Seminarlleiter und Lehrer handelt, die von irgendwo außerhalb kommen und vom Verein eingeladen werden. Sämtliche Ausrüstung wie Uniform und Körperschutz etc. muss man sich mit der Zeit selbst anschaffen - am Anfang kann man sich aber welches leihen. Bei Bedarf kann man sich alles über den Verein bestellen.


    Mein Verein ist auf Breitensport und Familien mit Kindern ausgelegt. Man findet dabei fast alle Alterstufen. Die meisten im Verein machen TKD/HKD als Amateursport oder Hobbie, aber es gibt auch viele im Verein, die das richtig professionell trainieren oder sogar an Wettkämpfen teilnehmen. In welche Richtung man sich selbst dabei entwickeln möchte, so mein Trainer, dass muss jeder ganz für sich alleine entscheiden - man wird zu nichts gezwungen. Sowohl für Breitensportler als auch für Profis ist genug Platz im Verein. Zu Beginn ist man sowieso nur ein Anfänger unter vielen und man muss erst die Grundlagen erlernen. Zu den Profis kann man erst dann zustossen (falls man will), wenn man selbst zu den Dan-Trägern gehört. Die Gruppe macht dann z.B. auch richtig Sparring, in einer Art und Weise, dass du so in der Form mit Anfängern, Breitensportlern und Kindern nicht machen kannst. Dazu gehört auch zusätzliches Konditions- und Muskelaufbautraining. Auch der komplette SV-Bereich wurde zu den Dan-Trägern ausgegliedert. Vom 10. Kup bis zum 1. Kup wird Selbstverteidigung nur insoweit trainiert, wie es die Prüfungsordnung vorsieht. Ansonsten, so mein Trainer, wer umbedingt von Anfang an Selbstverteidigung lernen möchte, um sich bei der nächsten Kneipenschlägerei behaupten zu können, der sollte lieber Krav Maga oder irgendwas anderes machen als TKD/HKD. SV ist zwar auch Bestandteil in meinem Verein, aber wirklich intensiv wird SV erst ab dem 1. Dan-Grad unterrichtet, wenn man im Taekwondo und Hapkido bereits eine solide Basis hat.


    Was mein Interesse für die Hand- und Armtechniken im TKD angeht, dass ist mir einfach nur aufgefallen. Das würde sofort jedem auffallen, der dem Thema nur etwas mehr Aufmerksamkeit widmen würde. In den meisten TKD-Büchern werden meist nur 14-20 Hand-Angriffstechniken und ca. 10 Hand-Bocktechniken aufgeführt, während auf Taekwondo.de unter dem Reiter Handtechniken insgesamt 71 Hand-Angriffstechniken und 36 Hand-Blocktechniken aufgelistet werden. Die Zahl der Fuss- und Beintechniken stimmen dabei fast 1:1 überein, da gibt es keinen großen Unterschied. Entweder es werden in den meisten TKD-Büchern nicht alle Techniken aufgelistet oder die Liste auf Taekwondo.de stimmt nicht. Ob alle Hand- und Armtechniken im TKD, wie du schon sagtest, wirklich Sinn machen, SV-tauglich sind oder nicht oder ob sie nur "schön" aussehen ist eine Sache. Was mich interessiert ist, ob heutzutage noch alle Techniken, die seit das TKD erfunden wurde, noch unterrichtet werden oder nicht. Daher mein Interesse.

    Hallo Community,


    ich bin ein absoluter TKD-Frischling und fange ab September Taekwondo (WTF) und Hapkido in meinem Verein an zu trainieren. Ich wüsste gerne von den TKD-Profis hier im Forum, wie es um den Einsatz und das Training der Arm- und Handtechniken im TKD aussieht. Ich frage deshalb, weil ich im Internet auf viele widersprüchliche Informationen zu dem Thema gestoßen bin. Je nachdem welche Quelle ich benutze, komme ich auf einige nur sehr wenige TKD-Handtechniken bis zu einer recht großen Anzahl an Hand- und Armtechniken. Mich interessiert dabei vor allem, wie TKD-Vereine, die zum WTF gehören, das Thema beim Training handhaben, da es eh keinen ITF-Verein in meiner Nähe gibt.


    Im den Buch "Tae-Kwon-Do Perfekt" von Eric Wagner werden grad mal 10 verschiedene Blocktechniken und 20 verschiedene Agriffstechniken mit dem Arm aufgeführt. Auf "Taekwondo.de" werden insgesamt 71 Handtechniken - davon 13 Stoßtechniken, 8 Stichtechniken und 50 Schlagtechniken - und 36 Handblocktechniken aufgelistet. In vielen amerikanischen TKD-Büchern, die ich im Internet gefunden habe, werden meist nur 14 Hand-Angriffstechniken und 9-10 Hand-Blocktechniken aufgeführt. Was stimmt also nun? Wie viele der Hand- und Armtechniken, die auf "Taekwondo.de" aufgelistet sind, werden überhaupt noch trainiert? Was ist der aktuelle Stand im WTF-TKD? Was erwartet mich beim TKD-Training? Bekomme ich - im Laufe der Jahre - wirklich alle Techniken, wie sie auf "Taekwondo.de" aufgelistet sind, vermittelt oder wurde das Arsenal an Hand- und Armtechniken im Taekwondo wirklich auf diese geringe Anzahl zusammengestrichen, wie sie in vielen TKD-Büchern heutzutage zu finden ist? Und falls das wirklich so der Fall ist, wer ist dafür - für das Zusammenstreichen der Techniken - verantwortich und warum hat man das überhaupt gemacht? Kommt mir so vor, als hätte man (falls das stimmt) das Taekwondo damit teilweise "kastriert" - so mein rein subjektiver Eindruck.


    Gruß

    Harlekin