Beiträge von Kevin


    Lieber Kibon,


    ich versuche Dich zu verstehen.. manchmal klappt es nicht sofort.

    ;)


    Im Taekwondo wird der Unterricht : in Grundtechniken, Formen-Lehre, Freikampf, Bruchtest und Selbstverteidigung eingeteilt.

    Welche Wertung der Trainer oder Ausbilder hat, das kann sehr unterschiedlich sein.


    Wenn die Schüler/innen die verschiedenen Grundtechniken einüben, die Hyongs laufen, ...

    dann möchte viele irgendwann im Sparring oder Freikampf mit einem Partner/in ausprobieren, klappt das auch.

    Daher habe ich kurz erwähnt, wie dieser Freikampf gestaltet wird, liegt an der Stil-Richtung.

    Wir haben für die Fortgeschrittenen immer Sparring mit Schutzausrüstung , Hand- Fuß und Kopfschutz nach dem Regelwerk der ITF , WAKO, WKU

    - Leichtkontakt - ausprobiert.


    Welche Wirkungen Techniken haben können, dafür gibt es den Bruchtest.

    Die Selbstverteidigung das ist ein extra Modul- das sich auch von Trainer zu Trainer unterscheiden kann.


    Was soll der Schüler/in im Taekwondo lernen?

    Das ist eine sehr gute Frage.

    Zuerst möchte er sich vielleicht verteidigen lernen, einen Bruchtest erfolgreich durchführen, neue Techniken lernen ,

    eventuell an einem Wettkampf teilnehmen.

    Später kommt er hoffentlich ins Training : Taekwondo ist sein Hobby geworden, er möchte lange dabei bleiben

    Etikette im Dojang .. besonders Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin ..auch eine Rolle im privaten Bereich spielen.

    Taekwondo kann vieles sein... es kommt immer auf den Schüler/in an und natürlich was der Ausbilder im Unterricht vermittelt und vorlebt.


    ;)


    Daher ist die Studie: " Wie gefährlich ist Taekwondo " für den Schüler/in bezogen auf die Gesundheit

    immer abhängig vom Trainer oder Ausbilder der bestimmt was im Training gemacht wird.

    Der ein Vorbild für seine Schüler sein sollte .


    Aber das sind meine ganz persönliche Ansichten , die keiner teilen muß.

    Ach, dann unterichtest Du auch keinen Fauststoß zum Kopf, keinen Sudochiggi zum Hals, keinen Ap- chaggi zum Sternum?

    Alles klar, dann bin ich hier raus.

    Hallo lieber Kibon,


    jetzt kommen wir direkt zum Thema: Wie gefährlich ist Taekwondo ..


    Taekwondo ist eine Kampfkunst - Art und ja, es gibt wirklich gefährliche Techniken.

    Aber sollte der Trainer nicht immer beachten, unterrichtet er eine Jugend- oder Kindergruppe oder Erwachsene.


    Dann ist im Olympischen - Taekwondo ( WT ) der Fauststoß zum Kopf untersagt, der Brustpanzer die Haupt-Treffer-Fläche.

    Beim ITF - Taekwondo wird der Wettkampf mit Hand- und Fußschutz evt. noch Kopfschutz ausgeführt., daher Fingerspitzenstich oder Handkantenschlag, usw. nicht möglich und auch nicht erlaubt.

    Im traditionellen Taekwondo werden diese Techniken - wie beim Karate am Anfang - ohne Kontakt ausgeführt.


    Nur meine persönliche Ansicht, ich finde den Wettkampf ohne Kontakt sehr schwer. Wie schnell ziehe ich einen Faustschlag zum " Sonnengeflecht " aus versehen durch. Oder erwische mit einer Beintechnik einen Partner/in.

    Daher ist für mich die Schutzausrüstung ( Hand- Fußschutz und Kopfschutz ) ein super Sache mit leichtem Kontakt die Techniken im Sparring einzusetzen.

    Die Verletzungsgefahr ist wirklich gering.


    Weiterhin würde es mich sehr freuen, wenn Du es mir erlauben würdest, meine Ansichten zum Kampfsport zu behalten.

    Es ist für mich ein Hobby, das ich lange ausleben möchte und daher ist die Gesundheit meiner Partner/innen sehr wichtig.

    Selbstverteidigung üben wir auch, nur unter anderen Gesichtspunkten.


    ;)


    Lieber Kibon,


    nur eine kurze Erwiderung.


    Das Buch gibt einfach einen sehr guten Einblick in die Geschichte des Taekwondo.


    Sicher gibt es in allen Kampfsport-Arten Techniken die schwere Verletzungen oder sogar tödlich sein können.

    Ich möchte bei einem solchen Unfall aber wirklich nicht der Trainer oder Ausbilder sein, ...der seinem Schüler/in das beigebracht hat..

    Hallo,


    ob wir uns da nicht alle verrennen?


    Wenn ich mir die Zeit nehme und mich etwas tiefer mit der Geschichte Koreas und dem Korea- Krieg beschäftige, dann

    sehe ich das koreanische Karate - anders - als es in den meisten Kampfsport-Büchern beschrieben wird.


    Nehme ich dann Choi Hong-hi als einen der Gründerväter des " Taekwondo " oder einer der fünf Meister der anderen Schulen : Chung Do Kwan,

    Ji Do Kwan, Moo Duk Kwan, Chang Moo Kwan, Song Moo Kwan dann habe alle diese das Karate In Japan gelernt, in einer Zeit, da viele Koreaner

    der Kaiserlichen Japanischen Armee beitreten mußten.


    Das koreanische Karate oder Taekwondo, Tang Soo Do, usw. wurde von Choi Hong-hi in die neue koreanische Armee , seiner 29. Division , eingebracht und sein Chef-Ausbilder war Nam Tae-hi der das koreanische Karate gelernt hatte.

    Das Buch von Alex Gills : Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do, tödliche Kunst , erläutert

    die Verbindung zum Militär, dem Geheimdienst, der koreanischen Regierung.


    Lese ich dann das Buch: Geschichte des Koreakrieges, - Schlachtfeld der Supermächte und ungelöste Konflikte, Bernd Stöver,

    dann gebe ich allen recht, die etwas in das Soldaten-Leben hingeschaut haben.

    Das koreanische Karate konnte die Willenskraft der Soldaten stärken, entscheidend ist aber immer die Ausbildung an den Waffensystemen, ( möglichst modern )

    fähige Offiziere, gute Ausrüstung und Versorgung der Truppen.



    Ich möchte es mir zum Abschluß erlauben nur mit wenigen Worten auf Deine Antwort : Tödliche Techniken im Karate oder Taekwondo einzugehen.


    Taekwondo hat heute ganz andere Ziele als zur Zeit nach dem Korea- Krieg.

    Wie möchtest Du Eltern überzeugen ihre Kinder in Deine Kampfsport- Schule zu senden, wo sie tödliche Techniken oder wie sie andere Schüler/innen

    schwer verletzen können lernen?

    Natürlich gibt es diese Techniken aber die geistige Einstellung soll aus den Schülern Taekwondo-in machen, die den Kampf vermeiden.

    Die ihr Taekwondo nur in der Notwehr einsetzen.


    Verweise gerne auf das Buch von Eric Wagner: Tae- Kwon-Do perfekt

    Die Etikette im Dojang

    9. Das Verhalten eines Kampfsportlers hat sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Dojangs im besonderen Maße durch

    Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit auszuzeichnen.



    Danke für die höfliche Diskussion..:)




    Hallo lieber Nite,


    vielleicht könnten wir uns darauf einigen, daß nicht alles was beim Militär geübt und unterrichtet wird, Du auch auf Youtube sehen kannst.

    Bei einer Kampfhandlung kann nicht, wie bei einem Spielfilm kurz alles unterbrochen werden, damit die Kamera den Standort ändern und

    besser filmen kann.

    Oder Du ohne eigene Erfahrung als Soldat unterscheiden kannst, siehst Du einen " Werbefilm " oder überarbeitete alte Aufnahmen


    Du findest einige erläuternde Zeilen über Leutnant Nam Tae-hi von den Kampfhandlungen im Mai 1951 - auf dem Yongmun Berg östlich von Seol.

    Tödliche Kunste ab Seite 40 zum Koreakrieg.


    Selbst unsere Bundeswehr stellt Filme auf Youtube vor, die einiges von der Nahkampfausbildung von Soldaten zeigen.

    Dort wird sehr deutlich in Kampfuniform, Stiefeln, evt. Strumgepäck, Waffen, usw. ist vieles anders als in einem Dojang.

    Dann wird immer zuerst der Kampf mit den Waffen geführt, das war im Korea-Krieg und in Vietnam nicht anders.


    Nimm Dir die Zeit und lies das Buch von Alex Gillis: Tödliche Kunst,

    denn diese Infos findest Du sonst in keinem Buch über Taekwondo.


    ;)

    Du hast da was nicht verstanden: Der Nehmende klopft gleich bei Beginn der Technik ab, bevor der Gebende überhaupt die Chance hat die Technik halbwegs auszuführen. Alles schon gehabt.

    Kommst Du trotz Schmerzen aus dem Hebel raus, hat der Gebende den Hebel nicht richtig angesetzt. Das passiert, wenn man nicht vernünftig üben kann- siehe erster Satz.


    Zu Satz 3 - Nö


    Danke für Deinen Hinweis.

    Das mit den Abklopfen bei einem Hebel, bevor überhaupt eine Wirkung eintreten kann, ist auch im Ju-Jutsu bekannt.

    Natürlich - ich finde es so - ist es für mich einfacher einen Fauststoß richtig am Partner/in anzubringen.

    Nehme ich einen Kreuzhebel ( Juji-gatame) so ist diese Technik viel anspruchsvoller und erfordert eine sehr gründliche Ausbildung.


    Satz 3 dann kann ich Dir nur weiterhin viel Gesundheit und körperliche Ausdauer wünschen.

    Ich bin scheinbar dort angekommen, wo einiges nicht mehr so klappt wie früher.

    Hi


    ist es ein Denkfehler, wenn einige traditionelle Taekwondo - Verbände ein Kampfkunst unterrichten, die ohne Kontakt auskommt.

    Natürlich stimme ich Dir bei, mein " Kampfverhalten " ändert sich gewaltig, wenn ich mit Schutzausrüstung mit einem Partner/in übe oder

    an einem Wettkampf teilnehme.


    Aber selbst bei einem Sparring mit Schutzausrüstung wird der Trainer oder Ausbilder darauf achten, daß die Regeln eingehalten werden, die

    dafür sorgen, daß möglichst alle ohne größere Verletzungen das Training beenden.

    Im traditionellen Taekwondo wird die richtige Ausführung der Technik überwiegend mit dem Bruchtest festgestellt.

    Wenn der Wettkampf mein Ziel ist, dann bietet die ITF oder WT oder freie Turniere bei der WAKO, IBF, usw. die Möglichkeit sich nach Regeln dort zu messen.


    Kommen wir zu den Kampfkünsten oder Kampfsport-Arten die näheren Kontakt erfordern.

    Da kann ich nur aus meiner Zeit beim Ju-Jutsu berichten. Alle Techniken wurden gründlich eingeübt, der Schmerz war da...

    aber viele haben darauf bestanden, die Technik dann sofort zu lösen.


    Daher finde ich Deine Gedanken .. wann klopft der Partner beim Hebel ab .. sehr interessant.

    Komme ich trotz einiger Schmerzen aus dem Hebel wieder raus..

    wäre bestimmt wert sich darüber zu unterhalten.


    Ist vielleicht im Taekwondo ähnlich, da habe ich meine Ziele auch verändert. Heute soll es mir überwiegend viel Spaß machen und

    mir ermöglichen noch lange aktiv zu sein.

    Gerne.

    Wenn ich mir das Buch des Generals (welches eindeutig an Soldaten gerichtet war) sowie Videoaufnahmen aus dieser Zeit anschau so unterscheidet sich dass was man dort sehen kann nur marginal von dem was ich in den 90ern als "traditionelles TKD" kennen gelernt habe.

    Sehe da keinen Widerspruch.

    Das traditionelle Taekwondo das ich bei Kwon Jae-hwa kennengelernt, hält sich an die Formen-Lehre der Hyong und den Wettkampf ohne Kontakt, wie in den ersten Büchern von Choi Hong-hi vorgestellt.

    Würde aber nicht behaupten, dieses Taekwondo ist für Soldaten gedacht.


    Ob ich, nachdem ich das von DRAX empfohlene Buch: Tödliche Kunst, sorgfältig gelesen, glaube: Die Soldaten die vom Chefausbilder Nam auf den Übungsplätzen in Vietnam ausgebildet - ca. 300 000 Soldaten - hätten das Tang Soo Do ( oder Taekwondo gelernt das in Deutschland unterrichtet wurde )..diesen Gedanken kann ich nicht folgen.

    Die Soldaten wurden von den Amerikanern angeheuert um Vietcongs zu töten -

    Seite 83

    viele dieser ausgebildeten Nahkampfausbilder fungierten als Trainer in den Oh- Do-Kwan Kampfkunstschulen .. aber ich möchte behaupten - sie unterrichteten die tödlichen Techniken nur für Soldaten.

    Siehe auch Bericht: Kido Kwan Martial International : Budo Demolition der berühmten Tiger Division der koreanischen Armee, Artikel von 1968 von Jack E. Swift.


    Was ich aber nicht verleugnen kann, das Buch : Tödliche Kunst - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do - Alex Gills hat mir deutlich vor Augen geführt,

    wie Taekwondo ( Tang Soo Do, usw ) mit dem Militär und der Regierung in Süd-Korea verbunden und warum Choi Hong-hi sein Taekwondo in Nordkorea bei der Tae Kwon Do

    Tournee 1980 mit der Hilfe des" Großen Führers " Kim Il-sung verbreitete.


    Ich möchte daher die Möglichkeit nutzen, meinen großen Dank an Drax auszusprechen, der - wie ich auch - von diesem Buch begeistert ist.

    Lese ich in dem Buch von Eric Wagner Tae- Kwon-Do perfekt, finde ich viele Techniken die ich aus dem Training kenne.

    Selbst die klassischen Hyong -Übungsformen werden vorgestellt, ... aber die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do ..

    da erfahre ich mehr bei Alex Gillis.


    Danke für Deine freundliche Antwort.

    Daran habe ich ernsthafte Zweifel

    Könntest Du Deine Aussage mit einigen Worten näher erläutern?


    Ich stütze meine Aussage auf die Bücher von General Choi Hong-hi und natürlich auf das Buch von Alex Gills : Tödliche Kunst .


    Natürlich ist es unbestritten, daß die Kwon in Korea überwiegend " koreanisches Karate " in der Anfangszeit den Schülern unterrichtete, denn das hatten die Schulgründer gelernt.

    Der Name Choi Hong-hi steht immer in Verbindung mit den Oh -Do- Kwan Kampfsportschulen der 29. Infanteriedivision die mit Kampfsportlern verstärkt , die aus anderen Einheiten abgestellt wurden. Choi war ein General in der Armee von Südkorea und dort verbreitete er seine " Kriegskunst".

    Nam Tae-hi lernte im Cheondo-Kwan das koreanische Karate , er war einer der wichtigsten Trainer von Choi Hong-hi und wird in der Geschichte von Süd-Korea erwähnt.

    http://www.history.go.kr

    im Buch auf Seite 42


    Was weiterhin unbestritten ist, sind die Ziele der verschiedenen Richtungen des Taekwondo - wobei die ITF der einzige Verband ist - der sich an die Gedanken von Choi gehalten hat.

    Die Taekwondo Richtung WT wurde von Kim Un-yong " politisch betreut " und kam in die Olympischen Spiele.

    Nur in dieser Richtung des Taekwondo sind Hand-Techniken zum Kopf verboten.


    Das " traditionelle Taekwondo " wird noch immer ohne " Kontakt " ausgeführt und die Hyong sind die ersten Formen die eine Verbindung zu den " Shotokan- Katas "

    sehr deutlich zeigen.

    Siehe " Die 12 Taekwondo Hyongs " von M. Unruh, vergleiche diese mit den 27 Shotokan Katas - Buch von Pflüger - .


    Aber alle diese Zeilen können nur das " Taekwondo " näher beleuchten, zur Studie : Wie gefährlich ist die Ausübung von Taekwondo , verweise ich auf den Bericht von DRAX.

    Wobei ich schon deutlich unterscheiden würde, handelt es ich um " Wettkämpfer " oder um Breitensportler oder um Teilnehmer eines " Fernlehrgangs in Taekwondo".



    Jetzt bin ich auf Deine Antwort gespannt.

    ;)

    Ich finde es sehr schade, daß Themen nicht wirklich von allen Seiten beleuchtet werden.


    Die Gedankenspiele von Vagabund - in diesem Beispiel - beziehen sich auf das Taekwondo der WT.


    Aber inzwisch müßte es doch allen bekannt sein, daß Taekwondo .. nicht nur die Stilrichtung der WT ist.

    Das Taekwondo aus Südkorea wird sehr gut im Buch: Tödliche Kunst " von Alex Gillis beschrieben.


    Zuerst war das koreanische Karate nicht für den " Sport " gedacht, sondern eine Möglichkeit des waffenlosen Kampfes für die Polizei, das Militär und

    für Koreaner die das in den Kwo ( Schulen ) lernen wollten.

    Es wird jedem verständlich, daß General Choi Hong-hi für seine Soldaten ein anderes Taekwondo ( Tang Soo Do, usw. ) unterrichten ließ als es heute in den Sportschulen und Vereinen üblich ist.


    Dann möchte ich nur am Rande erwähnen:

    traditionelles Taekwondo, das ITF- Taekwondo , das der WT, das der IBF, usw.

    wird überwiegend von Menschen ausgeübt, die es als Sport oder Freizeitbeschäftigung sehen.

    Das ist nicht negativ gedacht, sondern alle wollen Kampftechniken lernen aber nach Möglichkeit gesund und ohne Verletzungen die Sporthalle das Dojang verlassen.


    Lieber DRAX Du hast bestimmt an einigen Wettkämpfen teilgenommen, ..weiß ich.

    Daher werden da Verletzungen nicht ausbleiben...

    kenne ich auch aber ich habe meine Kampfkunst überwiegend als " Freizeitsport " ausgeübt, konnte es mir nicht erlauben, öfters wegen Sportverletzungen im Dienst auszufallen.

    Meine Erfahrung in einigen Vereinen, die überwiegende Mehrheit der Mitglieder macht Breitensport .

    Wird Taekwondo verantwortlich mit dem Partner/in geübt, der Trainer hat eine entsprechende Ausbildung ,

    können alle Taekwondo sehr lange ausüben.


    ;)

    Damit hast Du sicher recht, allerdings heißt das Thema nicht 'Vitalpunktstimulation nach Edenhofer'

    und auch nicht 'positive Wirkung auf unseren Körper',

    es lautete vielmehr

    Aus Kevins Argumentation schließe ich, dass er die 'Deutungshoheit' über die 'Vitalpunkte' wohl eher nicht in der 'herkömmlichen' Wissenschaft sieht.


    Na, Deiner Argumentation kann ich mich nicht völlig anschließen.


    Ob es daran liegt, wie ich mich damit beschäftigt habe?

    Zuerst habe ich das Buch von Edenhofner gelesen, dann mir einige Beispiele angesehen und verglichen, was ich im Qi Gong darüber gelernt und

    persönlich erfahren habe. Wie fühle ich mich nach den Übungen, fehlt mir etwas wenn ich aufhöre?

    Ist für mich Qi Gong der leichtere Weg als in den Shotokan- Katas nach den Vitalpunkten zu suchen?



    Ob jetzt einige Wissenschaftler alles belegen oder widerlegen können...

    Da ich entscheide ob ich diese Vitalpunktstimualtion im Training beachte, wie weit ich mich darauf einlasse, dazu benötige ich keine weitere Meinung.

    Dann habe ich angegeben, unser Trainer unterrichtet keine " Vitalpunktstimualtion ".


    Was ich daher hier geschrieben habe, sind meine persönlichen Erfahrungen mit anderen Bewegungsformen.

    Daher können meine Ansichten von den Gedanken anderer Kampfsportler abweichen, da jeder seinen eigenen Weg in den Kampfkünsten geht.



    Was gestört hat, war die Vitalpunktstimualtion mit dem Kyusho zu vergleichen, das ein ganz anderes Ziel hat.


    ;)

    Etwas verwundert reibe ich mir die Augen, wo habe ich die Ansichten anderer User als falsch hingestellt?


    Wenn wir uns über das Thema : Vitalpunktstimualtion unterhalten, dabei die positive Wirkung auf unseren Körper - den Edenhofner hervorhebt - betrachten wollen,

    dann ist das Thema festgelegt.


    In den Katas der Shotokan- Richtung hat die Autorin Ähnlichkeiten mit einigen Qi Gong -Bewegungsformen gefunden.

    Erlaube mir auf das Wildgans- Qi-Gong zu verweisen, da hat der chinesische Ausbilder ( Arzt in TCM), natürlich auf Punkte der postiven Stimualtion hingewiesen die durch die Bewegungen erfolgen.

    Das Ziel ist dabei vorgegeben. Die Katas sollen gesundheitsorientiert betrachtet und erfahren werden.


    Da ich nur ein unbekannter Kampfsportler bin, habe ich auf Stephan Yamamoto verwiesen, siehe Link,

    der mit Kyusho eine ganz andere Methode erläutert - die auch ins Thema eingebracht wurde.

    Ihr könnt mich schlagen, aber Kyusho ist keine Vitalpunktstimulation.


    Ob es möglich ist diese Vitalpunkte wissenschaftlich nachzuweisen?

    Führe ich regelmäßig meine Stretchingübungen aus, spüre ich wie sich mein Körper entspannt.

    Ich fühle mich besser, vieles mag wissenschaftlich nicht belegt sein, nur für mich fühlt es sich einfach gut an.

    Daher versuche ich das Stretching regelmäßig zu machen.




    PS: Ich unterhalte mich gerne mit anderen Kampfsportler oder anderen Menschen, besonders in den Zeiten des Corona , natürlich über den PC.

    Höre mir andere Ansichten an, versuche zu verstehen, was mir ein anderer erläutert.

    Dazu gehört auch Kritik ...



    ;)

    Gerade habe ich in einem anderen Thread das hier gelesen:


    und da stellte sich mir die Frage, ob diese 'Vitalpunkte' wissenschaftlich belegt sind, oder ob es sich nur um eine systemimmanente Annahme handelt.


    Wir sollten uns diesem Thema ohne Vorurteile nähern!

    Es ging um einige Aussagen aus dem Buch von Martina Edenhofner, Lebenskraft und Vitalität durch Karate.

    Oder um es näher zu beschreiben, um verschiedene positive Punkte, die aus der Akupunktur und Akupressur bekannt sind und die bei der Ausführung der Katas der Shotokan- Richtung , es gibt 27 im Buch von Pflüger,

    gepresst

    gerieben

    geschlagen oder

    durch Muskelkontraktion stimuliert werden.


    Leider habe ich nicht die Erlaubnis der Autorin um nähere und weiter gegehende Angaben aus dem Buch machen zu dürfen.


    Aber es bring meiner bescheidenen Ansicht nach auch nicht viel, wenn das Buch von ida zitiert wird aber kein User dazu eine Stellung abgeben kann,

    da er/ oder sie sich nicht mit dem Buch beschäftigt und eventuell die Shotokan- Katas kennt.

    Schreibe ich Kiba Dachi und schreibe ich dabei wird der Punkt Lenkergefäß stimuliert,

    so wird ein nicht Karate-ka schon mit dem Wort Kiba Dachi nichts anzufangen wissen.


    Ich finde es super, wenn alle möglichen Theorien aufgestellt werden..

    Aber die Autorin verweist im Quellen und Literaturhinweis zu diesem Buch auf Kampfspor-Bücher, Qi Gong und TCM.

    ;)


    Sollten wir daher nicht den Versuch wagen und lesen, was ein bekannter Karate-ka : Stephan Yamamoto in seinem Blog dazu geschrieben hat?

    Wobei ich deutlich hervorheben möchte, er schreibt über Kyusho

    das sind ähnliche Punkte haben aber eine ganz andere Aufgabe.


    Stephan Yamamoto

    http://www.shushukan.de/

    Blog aufrufen, Artikel 2017

    Warum ich Kyusho kann aber nicht Kyusho-Jitsu.


    Martina Edenhofner, bezeichnet die Punkte als eine Möglichkeit der positven Vitalpunktstimualtion

    Keine " Schwachpunkte am Körper " wie es in dem Artikel siehe oben dargestellt wird.

    Das wäre Kyusho und hat mit der Vitalpunktstimulation in den Katas des Shotokan- Karate nichts zu tun!


    Vielleicht wird es jetzt verständlicher um was es geht?

    ;)



    Auch wenn es ein Nebenschauplatz ist:

    Bei "Planen und Führen eines Krieges" befinden wir uns auf der strategischen und operativen Ebene.

    Die taktische Ebene (zu der auch Nahkampf gehört) ist in der klassischen Betrachtungsweise Kriegshandwerk.


    Lieber Nite,


    danke für den Hinweis.

    Da ich länger bei der Bundeswehr war, möchte ich behaupten, mir sind diese Gedanken nicht völlig fremd.


    DRAX hat dieses Thema: die Formen im Taekwondo vorgestellt.

    Was der Schüler und der Meister durch das Üben der Formen lernen kann oder auch nicht.


    Wenn wir uns über die Formen im Taekwondo unterhalten, so ist es leider unumgänglich anzuerkennen, die ersten Formen im koreanischen Karate

    (siehe Entwicklung der koreanischen Schulen - ITF - Deutschland ) Buch : Tödliche Kunst, ..

    kamen aus der Karate- Richtung Shotokan , da die Schulleiter der fünf bedeutensten Schulen ( Kwan) alle bei Funkoshi in Japan Karate gelernt hatten.


    Drax hat zum besseren Verständnis des Taekwondo - das nicht nur in Deutschland - in drei große Richtungen künstlich geteilt ist:

    traditionelles Taekwondo, Taekwondo der ITF und der WT, ein Buch empfohlen.


    Tödliche Kunst - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do. Störe Dich nicht an der Schreibweise, es gibt auch Taekwon Do,....


    In diesem Buch werden einige der Gründer dieser koreanischen Kampfsport-kunst oder Kriegskunst näher vorgestellt.

    Dann sollten wir nicht vergessen, Korea ist ein geteiltest Land und der Korea- Krieg hat diesem Land viel Unglück und Leid gebracht.

    1954 gab Choi Hong-hi ein zwei Strerne General dem Präsidenten Rhee eine Vorführung der 29. Division mit Techniken des koreanischen Karate ,

    um zu zeigen welche großartigen Soldaten unter seiner Führung stehen.

    Sein bester Trainer Nam Tae-hi vom Tang Soo Do zerstörte 13 Dachziegel mit einem Schlag, was dem Präsident gefallen hat.

    Wenn wir uns die Formen-Lehre des Taekwondo ansehen, dann wird es besondes bei den Hyong

    sehr deutlich, wie ähnlich viele Bewegungen den Katas im Shotokan- Karate sind.

    ( Hinweis: Taekwondo von Konstantin Gil, Falken-Sport, die 12 Taekwondo Hyong von M. Unruh, Weimann ( Schüler von Kwon Jae-hwa)

    es gibt bei den Hyong 20 Formen.


    Welche neue Ausrichtung die Formen der ITF TUL oder die Formen der WT Taeguk- Übungsformen haben, kann ich nicht beurteilen,

    da ich noch nie eine gelernt habe.

    Daher bin ich bei diesem Thema nur auf die Formen des Shotokan- Karate und die Hyong des Taekwondo eingegangen.


    ;)


    Vielleicht schreibt DRAX irgendwann auch wieder etwas zu seinem Thema.

    Gerade habe ich in einem anderen Thread das hier gelesen:


    und da stellte sich mir die Frage, ob diese 'Vitalpunkte' wissenschaftlich belegt sind, oder ob es sich nur um eine systemimmanente Annahme handelt.


    Hallo liebe ida,


    ich bemühe mich meistens, eine Anfrage von Dir zu beantworten.

    Leider habe ich zuerst meine persönlichen Erfahrungen mit der Akupunktur ins Spiel gebracht.



    Du wolltest aber wissenschaftliche Abhandlungen zu diesem Theam.

    Gut, daß ich bei Google nachsehen konnte.



    -Akupunktur - Gemeinsamer Bundesauschuss




    - Veränderung sensorischer Parameter durch Akupunktur

    edoc.ub.uni-muenchen.de/


    - Wirkt Akupunktur überhaupt


    - 2 wissenschaftliche Grundlagen der Akupunktur

    link.springer.com/content(pdf/10 1007% F 978-3-662-215


    Du findest im Internet noch mehr Artikel.


    Hoffe, damit kannst Du mehr anfangen.


    :)

    Kibon : Ok, danke, jetzt verstehe ich besser, was Du meinst. Im Endeffekt also empfindlichere Teile der Nervenbahnen bedingt durch Verästelung, Oberflächennähe oder ähnliche "Besonderheiten" in der jeweiligen anatomischen Struktur. Korrekt?


    Kevin : Ich kann Dir die Lese-Arbeit nicht abnehmen. Wie ich schon schrieb: Chirurgie ist über 3.500 Jahre alt. Die TCM ist kein über 2.500 Jahre unverändert tradiertes Gebilde, sondern ebenso wie die westliche Medizin verschiedene, ineinander übergehende Strömungen, weshalb ich den Vergleich hier durchaus zulässig finde. Natürlich wirken Placebo/Nocebo Effekte auch auf westliche Medizin. Nur ist der Anspruch, dass die Verfahren auch ohne diese Effekte eine Wirkung haben sollen und dies auf BELEGBAREN wissenschaftlichen Grundsätzen zu basieren hat! Dass es in dem System natürlich auch Schwächen gibt, die ständig erforscht und verbessert werden müssen, hatte ich schon erwähnt. So funktioniert nun mal Wissenschaft: ständiges beobachten und korrigieren von "Fehlern" aller Art.


    Und eine persönliche Anmerkung: Bekommst Du eigentlich Geld dafür, die ganzen Bücher/Kurse zu empfehlen? Ansonsten würde ich Dich bitten, die Inhalte gezielter zusammen zu fassen und einen Vermerk ans Ende zu setzen; in etwa "Wer mehr wissen will: folgende Bücher/Kurse... usw." Es fällt mir nämlich ziemlich schwer, sinnvolle Inhalte aus Deinen Beiträgen zu extrahieren.


    Ich bemühe mich immer, den Gedankengängen anderer User zu folgen ohne sofort eine Beurteilung abzugeben.

    Was ich auch meistens beachte, ich versuche höflich und freundlich meinen Standpunkt darzulegen. Wenn es nicht immer klappen sollte,

    bitte entschuldige.


    Was aber in unserer Zeit sehr leicht möglich ist, ich kann vieles sofort auf den Wahrheitsgehalt überprüfen - da ist mir mein Notebook eine große Hilfe - da ich auf Google zugriff habe.

    Wikipedia gibt die Mitte des 19. Jahrhunderts als die " Geburtsstunde der Schulmedizin " an.

    Vorher war es mit den beschränkten Mitteln auch nicht möglich, wirklich wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen.

    Hervorgehoben wird in der Literatur die hervorragenden Kenntnisse der " Ärzte " in der römischen Legion, leider ist dieses Wissen mit dem Untergang des Römischen Reiches verschwunden.


    Nehmen wir die Ureinwohner Australiens, so findet sich ein ausführlicher Bericht vom Max Planck -Institut im Internet.

    Nach den neusten Forschungen leben die Ureinwohner seit über 50 000 Jahren in Australien, ihrer neuen Heimat.

    Lese ich weitere Zeilen, dann sehe ich die " Siedler " mit anderen, leider sehr negaiven Augen.


    Kurz zu Deiner Anmerkung.

    Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren .. untertrieben einige Jahre mehr .. mit den ostasiatischen Kampfsport-Arten.

    Habe daher in meiner Jugendzeit einige Kurse besucht, natürlich auch in TCM, Qi Gong, ..

    viele Fachlehrgänge auf meinem beruflichen Weg,

    einige meiner vielen Bücher habe ich inzwischen entsorgt, einige Unterlagen ebenfalls.


    Aber ich würde trotzdem einige Bücher oder Lehrgänge weiter empfehlen, da ich die Ansicht vertrete:

    Wissen sollte erlebt werden.

    So beschreiben die Worte: Ch´on -Gun Man Gun-

    übersetzt : aus 1000 Pfund werden 10 000 Pfund , ein sehr gute Übung gegen Knieschmerzen aus einem Buch von einem koreanischen Großmeister.


    Vielleicht kannst Du mir verzeihen, daß ich mir nicht mehr die Mühe mache und überall anmerke, wo es weitere Hinweise gibt.


    :)

    Kevin, du schweift ab. TCM ist nicht mit der Anwendung reiner Nervenpunktpressuren zu vergleichen, denn Akupunktur ist nur ein kleiner Teil der TCM.

    Und nein, die westlichen Ärzte sind da nicht hinterher, Neurologen sind da vollkommen auf dem laufenden, Nervenbahnen und Nervenpunkte sind schon lange bekannt.

    Und noch eines bringst Du hier durcheinander, nämlich sind Meridiane nicht gleichzusetzen mit Nervenbahnen. Allein schon der Unterschied, dass Meridiane im Gegensatz Zeitrelevant sind.

    ida , Vitalpunkte werden diese Nerven auch genannt, ist meiner Meinung nach aber nicht exakt auf alle Punkte hinsichtlich einer vitalisierung derselben zutreffend.


    Hallo lieber Kibon


    Die TCM hat einige Teilbereiche und einer davon ist die Akupunktur, neben Kräuterkunde, Qi Gong, ...

    Wo habe ich behauptet, die TCM beschränke sich nur auf die Akupunktur?


    Dann sei mir erlaubt darauf zu verweisen, ich bin nie auf die Nervenbahnen eingegangen.

    Denn bei dem von mir besuchten Kurs, des chinesischen Arztes , wurde die TCM und dort als Teilgebiet die Akupunktur und Akupressur behandelt.



    Das von mir vorgestellte Buch : Lebenskraft und Vitalität durch Karate

    Positive Vitalpunktstimulation in Grundtechnik, Kata, Partnerübung, von Martina Edenhofner,

    ist auf chinesisches Gedankengut ausgerichtet.

    Du findest in diesem Buch die Bezeichnungen der TCM etwa Stimualtion von Blase, BI 36 Chengfu ,

    die Autorin versucht Gemeinsamkeiten zwischen einigen Katas der Shotokan- Richtung und als Beispiel des Qi Gong herzustellen.

    Daher habe ich sie bei der Diskussion über die Formen des Taekwondo - Tang Soo Do - usw. die vom Karate der Shotokan- Richtung und deren Formen beenflußt wurden vorgestellt.

    Meine Frage war dort, geht ihr als Ausbilder auf diese positive Vitalpunktstimulation ein?

    In unserem Dojang ist das nicht Teil der Ausbildung - bevor eine Nachfrage kommt.


    Möchte nach Möglichkeit nicht falsch zitiert werden.

    :)

    1. Alt ist nicht gleich richtig. Zumal die westliche Medizin in etwa genau so alt ist... Chirurgie z.B. existiert seit über 3.500 Jahren in Europa.

    2. Westliche Medizin integriert mittlerweile den ganzheitlichen Ansatz, nennt sich dann nur anders: Bio-Psycho-Soziales Krankheitsmodell. Zugegeben, hat etwas gebraucht, aber man macht Fortschritte in dem Bereich...
    3. Richtig in einem Bereich heisst nicht richtig in allen Bereichen. Aderlasse waren früher Allheilmittel. Heute wird das bei seltenen Blutbildungsstörungen noch angewandt, sonst ist es eher unsinnig.

    4. Wenn ich an eine Behandlung glauben muss ("muß sich drauf einlassen."), ist es keine allgemein gültige Behandlung, wie sie in der westlichen Medizin angestrebt wird. Placebo und Nocebo-Effekte sind sehr real und werden laufend von Ärzten, Psychologen und Pharmazeuten untersucht. Ich bevorzuge erprobte Methoden, die nachweislich auch ohne den Glauben daran wirken. Leider trifft das auf viel zu viele Techniken der Medizin (und zwar egal, welcher!) noch nicht zu.



    Kibon : Nervenbahnen sind mir bei Neurologen bekannt. Was genau meinst Du mit Nervenpunkten?


    Lieber Tai_Eule


    welche westliche Medizin ist etwa genau so alt wie die Medizin der Chinesen?

    Spielst Du auf das Mittelalter an, da waren die Errungenschaften der Medizin der " Römer " schon lange vergessen.



    Dann habe ich nicht die ganze westliche Medizin verteufelt, sondern nur darauf verwiesen, es gibt gewaltige Unterschiede.

    Wie Kibon erwähnt, die Aborigines und andere " Naturvölker " sind nicht auf unsere " westliche Medizin " angewiesen, sie leben einfach anders.


    ;)



    Warum sollte unsere westliche Medizin, anderen Regeln folgen? Gibt es hier keine Placebo- und Nocebo- Effekte?

    Auch hier muß ich mich auf den Arzt und die Pillen die er mir verschreibt einlassen.

    Hoffen, daß die technischen Geräte die er einsetzt, wirklich einen Erfolg bringen.


    Welche Macht hat die Pharam- Industrie.

    Welchen Sinn haben viele Igel-Leistungen, die mir mein Arzt unbedingt andrehen will?

    Welche Methoden sind erprobt und gehören nicht auf den Prüfstand?



    Das sind wirklich nicht die Antworten auf die Frage von ida.

    Aber vielleicht der Hinweis nicht alles als Wahrheit hinzunehmen sondern einfach einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

    Habe ich nie eine Behandlung bei einem TCM Arzt gehabt, welche eigenen Erfahrungen kann ich hervorheben?

    Ich kann auf Bücher verweisen, medizinische Literatur



    Weiterhin viel Spaß bei diesem Thema

    Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es bisher keine Hinweise, dass ein geregeltes System an "Vitalpunkten", "Nervenpunkten" oder "Druckpunkten" existiert.


    Die traditionelle chinesische Medizin hat eine mehr als 2500 Jahre alte Geschichte und wird in China auch noch heute an den medizinischen Hochschulen gelehrt.

    Die westliche Medizin ist dagegen ...


    Die TCM ist ein ganzheitliches System. Wer sich damit behandeln läßt muß sich darauf einlassen.

    Ich finde es überheblich, wenn wir unsere westliche Medizin als den einzigen richtigen Weg zur Heilung von Krankheiten bezeichnen.


    Im fernen Australien leben die Aborigines und diese wenden ihre eigene Medizin an und leben noch immer; obwohl sie von den " Weißen " in ihrem eigenen Land in Gebiete verdrängt wurden, die sonst keiner haben wollte.

    Die Ärztin Dr. Franziska Rubin, hat ein kleines Büchlein geschrieben, das die Rezepte für die Gesundheit und Ernährungshinweise der Aborigines vorstellt.

    In Alice Spring gibt es ein Krankenhaus nur für Aborigines , das seine eigenen Heilmittel herstellt.


    Nur als Beispiel.



    Liebe ida,


    diese Akupunkturpunkte existieren.

    Ich habe mich dafür interessiert und einige Lehrgänge bei einem chinesischen TCM Arzt bei der VHS besucht.

    Natürlich hatte ich auch Vorurteile, diese Punkte wirken nicht.

    Der kleine Mann drückte auf einen Punkt und ich konnte spüren... wie der Schmerz kam.


    Wo ich Dir aber zustimme. Bei uns in Deutschland gibt es einige - auch Ärzte - die Akupunktur anbieten und wirklich keine Ahnung davon haben.

    Leider habe ich da auch einiges an Geld unnötig ausgegeben.


    Was könntest Du tun?

    Ich könnte Dir einen Kurs bei dem chinesischen Arzt Weihong Yang empfehlen. Ob er auch Kurse in Deiner näheren Umgebung gibt?


    ;)


    PS:


    Ich habe auch nichts von dem Kieselstein-Bruchtest von Kwon Jae-hwa gehalten, bis ich die Möglichkeit hatte, direkt dabei zu sein und den Stein danach

    in den Händen zu halten.

    Gerade habe ich in einem anderen Thread das hier gelesen:


    und da stellte sich mir die Frage, ob diese 'Vitalpunkte' wissenschaftlich belegt sind, oder ob es sich nur um eine systemimmanente Annahme handelt.

    Liebe ida,


    ich sage immer probieren ... nicht nur studieren..


    Im Buch: Lebenskraft und Vitalität durch Karate, von Martina Edenhofner, gibt es bei Amazon für 14,89 €

    finden sich folgende Angaben zur Autorin: 3. Dan Shotokan Karate

    Taiji und Qi Gong seit 1997


    Oizuki = Fauststoß


    beim Schließen der Faust drückt die Spitze des Mittelfingers,auf den Vitalpunkt Pc 9 Zhongchong Herzbeutel,

    beim Zurückziehen der Faust an die Hüfte wird der Punkt Gallenblase 25 stimuliert.


    Wenn Du die Klinik am Steigerwald

    97447 gerolzhofen


    oder das Buch: Chinesiche Medizin für die westliche Welt, Christian Schmincke, Springer Verlag liest, findest Du einen Einblick

    in die TCM 12 Hauptmeridiane und 2 Sondermeridiane.


    Perikardmeridian 9 Punkte

    der Punkt Pc 9 befindet sich am daumenseitigen Nagelwinkel des Mittelfingers, wird beim Schließen der Faust stimmuliert.

    Natürlich kann ich diesen Punkt auch mit dem Finger stimmulieren.



    Die Chinesische Heilkunst ist nicht nur in Deutschland bekannt.

    Prof. Dr. med. Alexander Wang ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Wien und Spezialist für TCM.

    Buch: Chinesische Heilkunst, Kneip Verlag, Alexander Meng, Wolfgang Exel


    Besuchst Du einen Kurs : Baduan Qi Gong oder die 8 edlen Brokate des Qi Gong - etwa bei der VHS -

    solltest Du auch bereit sein, Dich auf Neues einzulassen.

    Ist für uns Westler nicht so einfach, wenn wir zu Atemzyklen unsere Arme und Beine wegen und dadurch das Qi bewegen sollen.

    Aber können alle Chinesen die in den Parkanlagen oder auf Plätzen Qi Gong oder Taiji-Chan ... üben alle etwas falsch machen?


    Dann sollte nicht vergessen werden, es gibt auch Punkte am Körper die negative Wirkungen hervorrufen können. Diese werden im Kyusho gelehrt.

    Da verlasse ich mich auf einen Fauststoß der zwei Bretter zerbricht, der hat auch Wirkung bei einen Gegner.


    ;)