Beiträge von Tyrdal

    Ja, der Hype mit E-WasAuchImmer st zur Zeit noch ziehmlich bekloppt. Die haben alle ne beschissene Ökobilanz. Meiner Meinung kann die Zukunft auch eh nur in der Brennstoffzelle liegen, aber die steht momentan scheinbar auf dem Abstelgleis.

    sabiji Aus meiner Sicht ist es egal was für eine Waffe verwendet wird. Es zählt wie sie verwendet wird. Wenn deine Holzfälleraxt regelmäßig im Krieg verwendet wird ist sie meiner Meinung nach für den Verwender dann auch eine Kriegswaffe, wenn auch optimierbar. Genauso der Bogen. Wenn der Jagdbogen reicht, weil der Gegner eh keine Rüstung trägt, spricht doch nichts gegen den Kriegseinsatz. Wie gesagt für mich ist das wie wichtig. Darin sehe ich auch zB einen Unterschied zwischen HEMA und olympischen Fechten. Das eine ist KK, das andere Sport, weil Punkteorientiert.


    Wie siehst du denn Bogenschießen vom Pferd? Wurde doch früher auch häufig im Krieg verwendet.

    Tyrdal, ich bin weder Militärhistoriker noch Experte für Ur- und Frühgeschichte. Wie steinzeitliche Kriege aussahen und abliefen, und welche Bedeutung darin dem Bogen beizumessen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Dafür fehlen mir Quellen. Deswegen schrieb ich, dass man hier vielleicht sich indigene Völker der jüngeren Geschichte anschauen müsste, wie etwa die in Nordamerika. Ich denke aber auch hier, dass dem Bogen als Jagdwaffe die größere Bedeutung zuteil wurde. Keine Frage, in der Frühgeschichte werden die Grenzen der Rollenverteilungen noch sehr fließend gewesen sein. Insbesondere der männliche Part in einer bestimmten Altersspanne wird in vielen Bereichen gleichzeitig Verantwortung getragen haben (Jagd, Ackerbau, Viehzucht, Infrastruktur, aber auch Verteidigung der Ressourcen).

    Für afrikanische Verhältnisse hab ich sogar mal ein Youtube Video gesehen in dem sie sich live beschossen haben. War quasi viele Bogenduelle auf einmal. Fakt ist aber, dass der Bogen als Kriegswaffe belegt ist.

    Aber hier bewegen wir uns eher im Bereich der bronzezeitlichen Frühantike und Antike, in dem der Bogen als Kriegswaffe belegt ist.

    Oder der Gegenwart, je nach Gegend. Ach und ob jemand den Krieg als Beruf hat ist irrelevant solange er im Krieg zu Einsatz kommt.

    Da gebe ich Dir Recht, aber wäre das Geplänkel steinzeitlicher Stämme mit Bögen - von mir aus können wir in die Neuzeit gehen und diverse indigene Völker hinzuziehen - tatsächlich auf die Waage von Kampf- oder Kriegskunst zu heben? Darum ging es doch im Thema.

    Da solche Stämme tatsächlich mit diesen Bögen Krieg führen oder geführt haben würde ich das dann auch als Kampfkunst bezeichnen. Was wäre denn sonst für solche Völker eine Kampfkunst? So gesehen ist dann natürlich die Bedienung einer Drohne heutzutage eher Kampfkunst als Kendo.


    Den Begriff Kriegskunst verwende ich persönlich aber lieber für die strategischen Dinge.

    Sehr geehrte Damen und Herren !


    In der heutigen Zeit, wo selbst ein einfacher Hausmeister bereits "Manager" tituliert wird, kann es nicht angehen, daß viele Berufe ohne ehrbare Titel auskommen müssen. Ich schlage daher vor wir erfinden welche.


    Für die hochwohllöbliche Lehrerschaft wäre z.B. dieser Titel adequat : "Fels in der Brandung der Idiotie"

    Also eigentlich sind Lehrer hauptsächlich Elternmanager.

    Damit haben Hipster und gelangweilte Hausfrauen ein neues Spielzeug und Hersteller was zu verkaufen. Meins ist es auch nicht. Ich bleib bei Herd und Topf/pfanne. Aber Milchshakes sollen super gehen :)

    Doch doch das ist Teil dieses Effekts. Das Ganze ist ja eine Kurve. Links stehen die Dummen, die sich für Schlau halten, in der Mitte die Fortgeschrittenen, die merken, daß da noch mehr ist aber schon was drauf haben und ganz am Ende kommen die "Meister", die richtig was drauf haben und es auch wissen.

    Was du beschreibst ist Teil des Dunnin Kruger Effekts.

    Ach, weil er den Segen des Ex-Soke hat gibt es die Erfahrung gratis dazu ?

    Das nicht. Aber wenn ein Soke meint derjenige hat das Potenzial Nachfolger zu werden dann ist das so. Und auch so zu akzeptieren. Bei meiner KK war das genauso. Und ja, Hatsumi hatte am Anfang diese Erfahrung nicht. Inzwischen schon.

    Sollte man Rituale abschaffen? Kommt drauf an ob sie noch einen klaren Zweck erfüllen. Oft werden diese ja nur noch als Cargo Cult betrieben und dann gehören sie abgeschafft. Und Traditionen nur stumpf immer weiter kopieren zu wollen führt nur zu toten Strukturen, zumal analoge Kopien immer einen Fehler mit einführen.