Beiträge von ida

    Manche Dinge vermisst man erst, wenn man erfährt, dass es sie in Zukunft nicht mehr geben wird.


    Für mich gehört die Erbswurst dazu,

    ja, ich weiß, ich habe sie in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, aber muss sie nun deshalb aus den Läden verschwinden?

    Was habe ich nicht alles mit ihr erlebt,

    sie begleitete mich durch das ganze Studentenleben hindurch,

    egal ob in der heimischen Küche oder in der Selbstversorgerhütte im Gebirge oder im Zelturlaub,

    aus dieser handlichen, (fast) ewig haltbaren Rolle konnte man ratzfatz eine herzhafte sämige Suppe zubereiten.


    Und nun gibt es die 'Rolle' auf einmal nicht mehr:

    Die Produktion wurde mit Ende des Jahres 2018 eingestellt.

    Damit ist eine 129-jährige Tradition beendet, und die 65-jährige Herstellungsmaschine wird ebenfalls in den Ruhestand geschickt:


    Erbswurst: Vom Ende eines Kultprodukts


    Quelle: https://www.stimme.de/heilbron…rodukts;art140955,4132651


    Welche Dinge vermisst ihr?

    ... na ja, 'schön' ist ein relativer Begriff, und es ist ja auch nicht so, dass jedes 'echte' nihonto wirklich 'schön' wäre,

    aber wenn man nur eine 'taugliche' Klinge mit ansprechender Optik sucht, warum nicht?

    Schließlich kauft man heute ja auch meistens die Kleidung 'von der Stange', anstatt sie teuer in Handarbeit vom Schneider anfertigen zu lassen,

    und auch da gibt es noch Qualitätsunterschiede, die sich nicht immer im Preis niederschlagen müssen ...


    ... dekoratives Katana kaufen möchte (die meiste Zeit wird es sowieso nur an der Wand hängen).


    es ist halt wie bei Gemälden, manchmal muss es eben auch ein Kunstdruck tun ... ;)

    auch von mir ein herzliches Willkommen


    HEMA und Ninjutsu ist eine wirklich interessante Mischung :)

    ... aber in vielerlei Hinsicht ist das neue Jahr schon auch ein Neubeginn,

    manche Dinge, die man sich vornimmt, sind eben auch an Termine gebunden.

    Bei mir ist das zum Beispiel der Beginn des neuen Schulhalbjahres im Februar,

    von da an werde ich aus persönlichen Gründen nur noch auf halber Stelle arbeiten,

    geplant werden musste das aber noch in der ersten Hälfte des 'alten' Jahres,

    hier sieht man sehr schön, wie die Zeit zusammenhängt, aber auch, welche Einschnitte es geben kann :)

    in diesem Drecksjahr


    ... nein, ein 'Drecksjahr' war 2018 nicht, es hatte seine besonderen Eigenheiten, wie jedes andere Jahr auch,

    aber diese Bezeichnung hat es wahrlich nicht verdient ...

    ... und für 'zwischen den Jahren' gibt es ja noch die Weihnachtsteller-Tauschbörse:




    viel Spaß und einen guten Rutsch

    aber achtet bitte darauf, dass eure Raketen und Böller einen Feinstaubfilter haben ...

    Also ich würde es ja so machen wie die Japaner, wenn sie das erste Mal nach Europa reisen,

    da reisen auch nur die ganz abenteuerlustigen, die wenigstens englisch sprechen können, auf eigene Faust durchs europäische Ausland.

    Alle anderen, die in der vorgegebenen Zeit möglichst viel von der für sie sehr fremden Welt sehen möchten,

    reisen mit 'Lotsen', die sich auskennen.


    heute ist Donnerstag, und ich weiß immer noch nicht so recht, welchen Tipp ich abgeben soll.


    Also von der Zeit her passt wohl trotz der relativ tiefen sori Kanbun,

    als Gruppe nehme ich Edo-shinto an.

    So, und jetzt wird's kniffelig für mich, meine Verdächtigenliste umfasst inzwischen Kotetsu, Kazusa, Okimasa und die Hojoji-Schule.

    Bei Kotetsu und Kazusa erwarte ich an der Klingenwurzel ein heterogenes Stahlgefüge, das tekogane.

    Wenn ich die Reflektionsbilder richtig deute, ist da tatsächlich was zu sehen, was anders aussieht als der Rest.

    Aber ich erwarte bei den beiden auch eine 'Kotetsu-boshi', das heißt, sie sollte mit einem gunome über die yokote laufen,

    so sieht unsere boshi eigentlich nicht aus, sie verläuft eher sugu, und weist viel hakikake auf, (das ko-maru-kaeri würde wieder passen).

    Die boshi passt also eher zu Okimasa oder der Hojoji-Schule.

    Für Hojoji ist aber eigentlich die yakiba zu breit, deshalb lasse ich die jetzt auch mal außen vor.

    Bei Okimasa sollte die habuchi etwas ausgedehnter sein und ihr Verlauf sollte etwas lebhafter sein als bei den beiden anderen Verdächtigen,

    so habe ich gelesen, für's Betrachten der Unterschiede habe ich nicht genügend Bilder gefunden.

    Nu bleibe ich trotz der boshi wieder bei Kotetsu und Kazusa hängen.

    Bei Kazusa würde ich nun nach einem 1er-2er-Rhythmus suchen, den kann ich aber in unserem Rätselding auch nicht wirklich erkennen.


    Deshalb setzte ich auf den alten Mann Kotetsu




    KAJIHEI und sabiji

    alles Gute für eure beiden Zauseln

    Das neue Ding ist recht einfach. Zeit , Gruppe und Schule dürften klar sein.

    ... nu ja, Herr Tsuruta hat da schon einen schönen stabilen Zaunpfahl für mich gesetzt :)


    aber ganz so einfach, wie ihr beiden behauptet, ist es für mich nicht.

    Klar, bei 'juzuba' im hamon stößt man automatisch auf die Nagasone-Kotetsu-Schule,

    doch als ich mir dann die Klingen genauer anschauen wollte und in Herrn Tsurutas 'Klingenmuseum' gestöbert habe,

    sind mir plötzlich auch noch Hojoji Tachibana Sadakuni und Oumi Kami Hojoji Tachibana Masahiro untergekommen,

    und in beiden Fällen hieß es, dass sie sehr ähnlich wie Kotetsu gearbeitet haben, einschließlich juzuba.

    Erschwerend kommt für mich noch hinzu, dass ich bis jetzt außer von Nagasone Okimasa noch keine Vergleichsklingen von Kotetsus Schülern gefunden habe.


    @ Kaji

    Ich hoffe, Deiner Kleinen geht es wieder besser ...

    ... und die größte Weihnachtskerze der Welt steht nicht etwa in den USA,

    sondern in Schlitz, mitten im Vogelsberg :)


    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS2WrR0u7WeLFg42jr_24irA2f7Y833WXvMCVBxlcgw-K1_gihh



    So, und jetzt erwarte ich aber mal was wirklich Besinnliches,

    z.B. ein Gedicht oder eine Geschichte, wie es früher mal war, oder ...


    also ich hätte da z.B. noch das Gedicht über die Weihnachtsgans:


    Tiefgefroren in der Truhe
    liegt die Gans aus Dänemark.
    Vorläufig lässt man in Ruhe
    sie in ihrem weißen Sarg.

    Ohne Bein, Kopf und Gekröse
    ruht sie neben dem Spinat.
    Ob sie wohl ein wenig böse
    ist, dass man sie schlachten tat?

    Oder ist es doch zu kalt ihr?
    Man siehts an der Gänsehaut.
    Nun, sie wird bestimmt nicht alt hier:
    Morgen wird sie aufgetaut.

    Hm, welch Duft zieht aus dem Herde
    durch die ganze Wohnung dann.
    Macht, dass gut der Braten werde ,
    morgen kommt der Weihnachtsmann.


    (Heinz Erhardt)


    Ja klar, heute käme die Gans wahrscheinlich aus Polen, aber dann klappt der Reim nicht mehr,

    also bleiben wir des Reimes wegen lieber bei der dänischen Gans ...