Beiträge von KAJIHEI

    Eine oberflächlich gesehen simple bis fast dumme Frage. Sieht man genauer hin, dann wird es komplexer, dann spielen Lebensweisen und auch Gedankenwelten eine Rolle.

    Ihr werdet fragen "was redet der denn schon wieder für wirres Zeug", nein kein Schreibfehler. denn dadurch das ihr das sagt, beginnt ihr über die Frage nachzudenken, also zu fragen, euch selbst.

    Angestoßen durch die Aussage vom Kollegen Pharao "Ich bin ein Kämpfer, ich lebe dafür" habe ich mal etwas nachgedacht.

    Bei mir kam Folgende Def. für mich heraus.


    Kämpfen ist eine unerfreuliche, zumeist von außen aufgezwungene Tätigkeit zum Selbsterhalt der eigenen Gesundheit, Freiheitsgerade etc, bei der einem ernsthaft Übles widerfahren kann.


    D.h. wenn ich mich mit einem besoffenen Lümmel prügeln muß weil keine Ausweichmöglichkeiten bestehen, dann ist das genauso ein Kämpfen als wenn ich mich gegen den Behörden Leviathan zur Wehr setzen muss der an meinem Existenzbeinchen sägt.

    Ergo sind für mich sog. "Wettkämpfe" nicht mehr als Wettspiele, denn was soll einem mehr passieren als etwas geknickte Eitelkeit, ein leicht verbeultes Ego
    ? Nichts, genau.

    Was kann dem großem "Kämpfer" im Dojo in fast allen KK ernsthaft passieren ? Nichts. Unfälle ausgenommen und idiotische Kontaktsportarten bei denen man sich wirklich zu Brei schlägt, bloß bei diesen fehlt eben das Aufgezwungene. Wer den Kopf freiwillig in den Schredder steckt, selber schuld. Das hat aber nichts mit Kämpfen per Def. ala Kaji zu tun.

    Oder anders gesagt :Kämpfen ist kein Spiel, sondern eine bitter ernste Sache.


    Diese Defintion hat aber auch Konsequenzen. Man begreift das Kämpfer keine Helden sind, sondern in erster Linie Opfer die sich wehren, mehr eben nicht.

    Mein Fazit daraus , für mich selber : Ich habe keine Lust mehr ein Kämpfer zu sein, obwohl ich mich gerne mal freundschaftlich und sei es nur mit Worten prügle, aber das macht eben keinen Kämpfer.


    Das ist nur meine verquere Sicht der Dinge nach vielen Jahren Dauerärgers.

    Es ist sehr einfach. Man nehme 500 g Weißkohl, schnipple den in super feine Streifen.

    Dazu Paprikaschote und Möhre ebenfalls feinst gestiftet.

    Für den Sud : Essig, Zucker Pfeffer und ein grandioses Lorbeerblatt.

    Schritt eins nach dem Schnippeln :Kohl mit einem Esslöffelsalz bestreuen und solange kneten bis einem der Schweiß ausbricht und aus dem Kohl das Wasser austritt.

    Schritt Zwei : Den Sud kurz aufkochen, in der Zeit Paprika und Möhre stiften.

    Schritt drei :Alles zusammenfügen und nett in eine Schüssel pressen, so daß der Sud leicht übersteht.

    Einen Tag ziehen lassen.

    Danach futtern, jeden Tag zu Mittag 250 g auf den Kohl bezogen von dem Gemisch.



    Das Spiel zweimal in der Woche, dazu Morgens eine Vollkornbrotscheibe mit Belag und Abends einen Apfel. Voila, 2 kg etc perdu in einer Woche. Sofern man ansonsten bescheiden futtert.

    Bei auftretenden Hunger Leitungswasser und Salatgurke.


    Ach so, Salatgurke und Weißkohl haben eine entwässernde Wirkung, also gut gegen dicke Hitzebeine.

    Hallo You haude hanta.

    Ich habe zu deiner direkten Frage an mich eine PN geschickt.


    Zum Thema : Du sagst wir können ihm hier digital nicht helfen. Stimmt, kann ihm analog aber auch keiner solange er nicht sieht das er einen toten Gaul reitet.

    Wenn er Dinge schreibt wie "Krav Magna bis ich die Radieschen von unten kitzle" , d.h. den gleichen Inhalt als ob ich schreiben würde "Ich renne solange bis es nicht mehr geht". Sprich eine glatte Ignoranz der Realität.

    Was soll ihm da in der Realität näher gebracht werden können, abgeändert werden können.

    Er hat doch schon diverse Stile ausprobiert, Ergebnis immer das Gleiche und ich gehe davon aus, daß die Lehrer schon probiert haben werden, ihm den Weg zu zeigen.

    Man könnte natürlich sagen "Ein Psycholge kann helfen"

    Sehe ich leicht anders.

    Schmerzempfinden ist eines der wenigen Dinge die man nur sehr schwer, wenn man es nicht seid Kindesbeinen an trainiert hat, manipulieren kann


    Also lautet die Frage : Was soll ein persönliches Gespräch an dem Problem ändern ?

    Ich sehe da keine Möglichkeit You haude hanta.

    Oh je, da sind wir wieder.

    Dann mal anders. nicht jeder kann alles können oder auch ertragen. Ist das Schlimm ? Eben nicht.

    Man sollte aber soviel Verstand aufbringen, irgendwann sein Fazit zu ziehen.

    Bei mir sah das z.:B sehr früh so aus : Zum Rennen, also Weglaufen bist du zu dusselig, also geht nur vorwärts. Da ich kein Problem damit habe mal eine eingeschenkt bekomme weil ich gerne immer reichlich zurückzahle, ist das für MICH so in Ordnung.

    Für jemanden der Weglaufen kann in idiotischen Situationen, der absolut falsche Weg. Man weicht eben aus, oder prügelt sich hier jemand ernsthaft gerne außer halb des Dojo....

    Pharao, das Draufhauen und Einstecken ist offensichtlich nicht dein Weg.

    Du bist doch kein dummer Mensch, also nimm einen anderen als den für dich toten Gaul der KK weiter zu reiten. Es hilft dir doch nicht, es macht dich doch offensichtlich nur seelisch fertig, sonst würdest du ja nicht dauernd darüber schreiben.

    Ich weiß, es ist schwer sich einzugestehen "Das kann ich eben wirklich nicht", aber es zeugt von innerer Stärke einen neuen Weg zu nehmen.

    Ich hoffe nicht zu nahe getreten zu sein.

    Genau, der Stein ist vollkommen verschliffen. Damit bekommt man keine Form nicht mehr hin. Übrigens wo ist der Waki, ich finde den irgendwie nicht.

    Nun ja, was die Finanz Protze angeht, in der Tat, sie sind wirklich anstrengend. die eine Kategorie die nur die Finanzanlage sieht, in Ordnung, das kann ich sogar noch nachvollziehen warum sie den "es hat ein Papier" Walzer mit Schwung tanzt. Dann gibt es aber noch die unerftreuliche Kategorie der Pseudo-Kenner mit viel Geld. Lernresistent ohne ende, Arrogant wie ein auifgeblasener Puter und, mit Verlaub, was Schwerter angeht dumm wie geschnitten Brot. Das sind genau die Hanseln die rumstolzieren mit ihrem Schwertchen und plärren "Es ist ein Juyo" Fragt man dann freundlich, warum ist das denn ein Juyo, kommt zumeist eine Antwort in der Art"Das sieht man doch". Die gleichen Leutchen drücken sich aber vor jedem Kantei und man kann ihnen eine Shinshinto als Koto andrehen..........Vermutlich weil sie es ja sehen und den heiligen St. Durchblick adoptiert haben.


    Da sind mir normale Leute lieber die wirklich lernen wollen. ja herjemine, die können sich halt nicht alles leisten, aber wenn sie es könnten, sie hätten wenigstens wirklich was davon. Ich für meinen Teil sammle keine Schwerter mehr. Die Klingen wo mich anfange raffgierig zu sabbern kann ich mir nicht leisten und der Schnulli interessiert mich sammlungstechnisch nicht wirklich. Auf dem Klingensektor bin ich zu einem reinem Studenten mutiert.

    Das hat Vorteile : Ich kann wie eine dicke schwarze Hummel von Schwertchen zu Schwertchen summen und es befingern, mich dran erfreuen, es in meine mentale Bibliothek aufnehmen. Trifft man dann ab und zu eine andere Nihonto-Hummel wie den Sabiji z.:b wird es lustig. Haste das gesehen ? Was hälste denn davon. ach ne, doch ! OH

    Fliegen mehrere Hummel in den Nihonto-Bienenstock ein, dann wird es ein lustiger Abend bis in die Puppen.

    Der nächste Vorteil des Student seins :Man braucht keine finanziellen Fehler zu fürchten. Jeder kann sich mal irren, aber ist billiger wenn es andere tuen, nicht wahr ?


    Fazit : Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben als irrer Nihonto-Fetischist in der Fasterimiten Klause.

    Kleiner Nachtrag

    Es geht hier um Irrsinn.

    Auf den Punkt Sabiji !

    Ich habe malm reflektiert warum mir einige Sachen so an die Nieren gehen, warum ich mich ärgere oder freue ; für Außen Stehende vollkommen irre.

    Warum.

    Nun, wenn ich ein misshandeltes Schwert sehe, werde ich ärgerlich, bekomme ich es restauriert, so ist das wie eine Wiedergeburt des Stückes.

    Viele sehen nur die Waffe, ich sehe die Anstrengung des Schmiedes, die Geschichte dahinter etc. Für mich ist es ein organischer Teil der Kultur.

    Rede ich mit Leuten, so geht das gleiche Spiel ; rede ich mit Sabiji z.B. so lernt man voneinander, rede ich mit Laien so hoffe ich das diese von mir lernen. Rede ich mit überheblichen Knalltüten denke ich nur ; Lass es vorbei sein.

    Heute bin ich ruhiger, aber vor 10 Jahren war ich noch so, das ich es fertig brachte einen Grillspieß des Abends beim Grillen für einen Vortrag über das Nihonto zu missbrauchen....

    Lustiger Weise wurde immer gelauscht. Mag daran liegen das ich gut Geschichten erzählen kann, wird jedenfalls gesagt.

    Was ich damit sagen will, wenn man das japanische Schwert wirklich verstehen will, dann bleibt nichts anderes übrig, als sich auf diese Achterbahnfahrt zwischen Frustration und Erkenntnissorgansmus einzulassen,

    Oder anders formuliert : Man muß irre werden

    Was die Debatte besonders geschmacklich abrundet, würzt ; es wurde nach Inazuma und Sunagashi gefragt. Hat einer der Großmeister es dem armen Anfänger mal erklärt, den Unterschied zwischen beiden ? Natürlich nicht, das wäre ja trivial, da ist Pöbeln ja lehr reicher.

    Jetzt ist einen ellenlange Debatte, dabei hätte die Beantwortung der Frage maximal vier Zeilen gekostet.....

    Aber trotzdem, es ist immer wieder schön wenn Leute mit Profilneurosen und Nihonto-ADHS auf einander treffen.


    Was den Klingenkauf angeht : Ich frage immer "Was wollen sie damit ?" natürlich etwas eleganter. Je nachdem was ich raushöre kommt meine Antwort. Merke ich der sammelt aus Spaß, dann empfehle ich Schwerter die ihm Spaß machen, aber mit dem hinweis das der Wiederverkauf schwierig werden könnte. Ist es ein reiner Geier, ich mag diese Schwertschieber nicht sonderlich, auch wenn ich davon teilweise lebe, dann empfehle ich auch gruselige Top-Stücke die sich aber gut verschieben lassen. Sie müssen ihm ja keine Freude bereiten.

    Hat er überhaupt keinen Schimmer, dann gibt es die rundum glücklich Beratung, kurz ich erkläre wie das Spiel läuft.


    Ist der Client mir noch sympatisch, wird er zum Delinquenten. Er wird auf ein Stühlchen gesetzt, kriegt ne Tasse Tee und Papa Kaji fängt an zu plappern bis der Mund fuselig ist. Die Tortour ist vorbei wenn der Kunde irre grinst oder vom Stuhl kippt. Wer das überlebt kann gerne wiederkommen, gell Sabiji......

    Ich freu mich wie ein Kullerkeks. Ein Bekannter hat sich verquasselt. Lustiger Weise habe ich genau das was er sucht. Er hat mir geholfen, jetzt wird ein kleines Päckchen vorfinden und er ahnt nichts nüscht.:)