Beiträge von KAJIHEI

    Gut, auf diese Frage habe ich ehrlich gesagt gewartet : Würdest du einer 40 ig jährigen Hausfrau raten sich zusammenschlagen zu lassen ? Das sie ernsthaft zurück haut, davon brauchen wir wohl weniger auszugehen.

    Probiert sie zu rennen, hat sie eine minimale, wenn auch fast irreale Chance, Bleibt sie, ist sie auf jeden Fall Kleinholz.

    Welches ist die bessere Wahl ?

    Wie ich oben geschrieben habe ist Flucht eben mehr als simples davon Laufen worauf du es die ganze Zeit reduzieren möchtest. Bleiben wir bei der Hausfrau die von ihrem sturzbesoffenen Mann beim Kuchenbacken angegriffen wird. Der Kerl ist stark und schnell. Was habe ich gesagt ? Sie bäckt Kuchen. eine handvoll Mehl in die Augen und ab durch die Mitte....roher Teig geht auch.

    eine Flucht die gelingt hängt eben aus dem von mir erläuterten Dreikomponentensystem ab. Das lässt sich aus meiner Sicht schwerlich wegdebattieren.


    Und nein, der Angreifer bestimmt eben in vielen Fällen nur das Schlachtfeld weil man es zulässt. Manchmal reichen einige Schritte aus um die Situation zu den eigenen Gunsten zu verändern.

    das die meisten Täter sich ihren Ort bewusst und taktisch überlegend auszusuchen , das halte ich für ein Gerücht. Begründung : Nehmen wir häusliche Gewalt die ja ein hübsches Stück vom kuchen ausmacht. Es eskaliert halt in der Wohnung, aber eben nicht aus taktischen Gründen. ( Übrigens hier würden die drei Schritte zur Nachbarin reichen, oder auch nur in das Treppenhaus )

    Anderes Beispiel :Besoffene Knalltüten fangen eine Schlägerei an weil man angeblich ihre Freundin schief angesehen hat oder sonstiger Blödsinn ; taktische Ortswahl ? Wohl weniger.

    Die Majorität der Gewalt entsteht spontan, ohne Planung.

    Was benötigt man zur Flucht ? Fast das Gleiche wie für den Kampf. wieder die drei Komponenten.

    wenn du z.:B das Gefühl hast jemand will dir an das Leder, warum auch immer, wähle den Platz des Zusammentreffens so, daß du schnell verschinden kannst im Rahmen deiner Möglichkeiten

    Siehe Schrebergartenbeispiel. ( Beim Gefecht würde es nur umgekehrt lauten : Wähle sorgfältig deinen Kampfplatz )

    Ist ein Zusammentreffen fast unausweichlich stelle dir folgende Frage : Welche Möglichkeiten habe ich, welche hat der Gegner.Ist dein Gegner z.:b ein dicker breiter Koloss kurz ein fettes ungetüm, dann sit die chance gut das er nicht gut renen kann, Also rennt man wenn man selber in der Lage ist.

    Ist der Gegner ein drahtiges sportliches Kerlchen, dann braucht man eine andere Idee um dem Gefecht auszuweichen und zu verdunsten. (Auch hier wieder, spiegelt man das Ganze, hat man genau die Spielregel um im Kampf nicht auf die Nase zu fallen )

    Flucht ist wie ein Gefecht eben mehr als primitives Wegrennen, es ist Einfallsreichtum, siehe Schrebergarten. Andere idee .Pfefferspray in die Augen und ab durchs Gemüse. Es geht hier um Zeitgewinn und den kann man eben auch durch Irritation erreichen Z.B.

    Damit wären wir beim Punkt vom Gegner weiterverfolgt werden .

    Bei der Flucht geht es ja nicht nur darum den gegenwärtigen Angriff zu vermeiden, nein man will die Nervensäge von Täter endgültig loswerden.

    Da gibt es zwei Varianten : Die günstige der Täter hat keine Informationen über dich, dann reicht es ihn egal wie abzuhängen und eine Weile auf Tauchstation zu bleiben.

    Unerfreuliche Variante :Er kennt dich. dann wird das bedeutend schwieriger weil er dich eben wieder finden kann.

    Dann ist Flucht im Augenblick eine Lösung, es muss aber schleunigst ein Plan B zur Abwehr nachgeschoben werden, wenn der wieder auftaucht.


    Zu guter Letzt zum Satz "Flucht ist ein Spiel mit dem Feuer" klar unterschreibe ich sofort, aber wenn ich die Wahl habe zwischen "könnte schief gehen, also dem "Spiel mit dem Feuer" oder dem geht auf jeden Fall schief weil der Gegner haushoch über ist; da nehme ich für meinen Teil das Spiel mit dem Feuer. So etwas maximiert Überlebenchancen gewaltig so eine Risikoabwägung.

    Genau diese Risikoabwägung ist aber das Produkt meines Dreipunktekonstrukts.


    Nachtrag . einen wichtigen Punkt habe ich vergessen. Prävention zur Flucht. Das setzt eines vor aus, Aufmerksamkeit, man nimmt die Umgebung wahr, sehr genau wahr. ist ein Park in der Nähe, Geschäfte, niedrige Gartenzäune etc. wer blind durch die Gegend stolpert wird halt leicht zur Beute.

    Ich stehe etwas auf dem Schlauch

    Es geht um Flucht als taktisches Mittel.

    Taktische Mittel hängen immer von der Ausgangssituation ab.

    Die ergibt sich aus der örtlichen Gegebenheit und den Teilnehmern. Also immer drei Komponenten im einfachsten Fall.

    Diese können immer unterschiedlich sein, also sit ein einfach Antwort unmöglich.

    a ) Wenn mich auf freiem Feld eine vor Wut rasende Wildsau angreift, jawoll, dann ist Flucht das einzige Mittel um nicht geschweinert zu werden.

    b ) Greift mich auf freiem Feld ein bekiffter Goldhamster an ; na warum zur Hölle soll man denn da fliehen.


    a2 : Ich stehe vor einem Wassergraben wo ich hinüberspringen kann die Sau aber nicht ; Na warum fliehen. hops und fertig.


    Das gleiche Spiel geht mit Menschen :

    a Ich stehe vor dem Eingang einer mir bekannten , extrem verwinkelten Kleingartenkolonie, werde von drei Schlägern angegriffen . Kämpfen ? Könnte schiefgehen, Im Dunkel der Schrebergärten verschwinden deutlich besser. Das ich nicht rennen kann, heir also kein Problem.

    b Gleiche Situation in einer Sackgasse : Fliehen ist keine Option, also bleibt bloß Kämpfen.

    c Offenes Gelände, drei johlende Schläger ; ich kann aber nicht rennen und damit ist die Fluchtoption im Eimer, trotz der örtlichen Möglichkeit.


    Wie gesagt , eine Taktik passt sich immer den Gegebenheiten, den drei Komponenten an.

    Mehr ist einfach nicht dran.


    Nachtrag Jeder der schon einmal ernsthaft gekämpft hat eine Sache auf die Unfreuliche gelernt : Jede Situation ist eine Entwicklung, jeder Schritt der Entwicklung eine Momentaufnahme die im Zweifel ein Ändern der Taktik erfordert.

    Beispiel : Man prügelt sich mit einem und von dem kommen zwei Freunde um die Ecke ; Zeit die Strategie zu ändern.....

    Stimmt, dreißig Jahre kennt man sich mit allen Höhen und Tiefen einer Freundschaft. Wie doch die Zeit vergeht. Mit etwas Glück schaffen wir vielleicht nochmal 30 ig ? Dan können wir uns gegenseitig Koregatabs an die Birne werfen bei der Kantei Debatte..


    Was das Schwertchen angeht, was faselt der Händler von Den. Auf dem Papier ist eine direkte Zuschreibung, nix Den. Das Schwert an sich, niedlich. Am Anfang hätten wir beide von solchem Kaliber geträumt.

    Erstaunlich, heute sehe ich auch Dinge die ich damals nicht gesehen habe, aber man wir auch milder im Urteil. Tsukare auf einer Klinge von exelenter Qualität ; Kein wirkliches Problem bei entsprechenden Alter. Wir werden ja auch nicht gesünder mit den Jahren.

    Wenn man dann noch die Schnur als Wurmloch begreift, dann ist man Fix am Ende der Galaxis wo sich Das Rind zum Dessert selbst erschießt. ( Man verzeihe den Ausbruch von unakademischer Heiterkeit ).

    Nicht zwangsläufig auch wenn ich die Argumentation sehe.

    Mein Kandidat kommt aus einer Gruppe die ähnliche Merkmale entwickelt hat im Jhada. Zieht man den Stiefel gnadenlos durch, ist Yamato richtig, aber der Zeitraum ist saftig. Da reden wir dann von sehr frühen Klingen.


    Aber gut, da ich eh der Einzige bin und sowieso Donnerstag ist : Ich behaupte mal Sue SA also Sa Kunihiro zum Beispiel. Der Boshi sieht nach Sa aus, Da nie und der Hamon deuten Richtung Soshu, der fluffige hada dreht in Richtung Vorväter ala Sairen, Jitsuta etc. Genau das Back to the roots kann man späteren Arbeiten der Schule sehen.

    So, jetzt hab ich mir auch noch die Beschreibung durchgelesen. dunkler Stahl : Damit ist die Sponti-Idee obsolet.

    Also entweder Norden oder Süden.

    O.K.

    Weiter : Nie-Deki Hamon in der Form, da spielt Soshu irgendwie mit rein.

    Dann dieser doch recht auffällige Boshi

    Der hada ist plakativ, das Utsuri Shirake.

    Späte Arbeiten meiner Truppe ähneln vom Hamon her manchmal auch Mino. Vielleicht auch frühere Arbeiten ? hab ich aber noch nicht befingert, kurz das weis ich nicht.

    Soweit meine Gedanken.

    Ich glaube ich hab wirklich ne Idee.

    Oh je der Klassiker mit der vollkommen blödsinnigen Lösung. Und ja die Lösung ist Blödsinn, denn nur weil jemand der bessere Reiter ist , muss er nicht das bessere Kamel haben. D.H. Der Satz des Derwischs "tauscht die Kamele" bringt wenig.

    So kurz mal drauf geguckt. Was mir als Sponti einfällt ? Shiga Seki. die Dinger sehen teilweise antik aus, sind es aber nicht. Aber wie gesagt, das ist die erste Sponti-Idee, denn in Realitas hatte ich so ein Ding auch nicht vor der Flinte. Qualitativ würde ich das Ding aber maximal in die zweite Liga stopfen.

    Nachtrag zur Auflösung des letzten kantei.

    Ich wurde zu recht darauf hingewiesen das Ida Omiya als auch chogi bereits im Spiel hatte, also näher dran war als kaji.

    Mir ist das ist wirklich bei meiner hektischen Leseweise im Augenblick entgangen.

    Daher reiche ich die goldene Kantei-Suppenschüssel an ida weiter

    und entschuldige mich für diese kleine Schlamperei meinerseits.

    Nix Rückschlag, indirekter Schritt nach vorne. Ich hab dir schon mal gesagt es es ist eine mentale Geschichte. Sag dir eines : Drauf dran drüber, haut dir jemand, bezahle in gleicher Münze.

    Sich das Mindset ein zu bauen geht nicht in fünf Minuten, das braucht Zeit.